18. Jun 2017

Foodsharing – Lebensmittel retten statt wegwerfen!

Foodsharing – Lebensmittel retten statt wegwerfen!

© Manuela Ewers

Kennt ihr foodsharing.de?
Foodsharing hat in verschiedenen Städten Kooperationen mit Supermärkten, Restaurants und Cafés, bei denen Lebensmittel abgeholt werden können, die die entsprechende Einrichtung sonst wegwerfen würde. Dies sind Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, beispielsweise weil deren Mindesthaltbarkeitsdatum gerade abgelaufen ist, weil das Obst und Gemüse nicht mehr gut genug aussieht, oder oder oder..
Ihr könnt euch auf der Foodsharing-Online-Plattform anmelden und nach einem kleinen Quiz Lebensmittel-Retter werden! 🙂

 

Gestern hatte ich Unmengen an Pfirsichen und Pflaumen bei meiner Abholung. Leider zu viele um sie in nächster Zeit (vor dem Schlechtwerden) zu essen… Zum Glück bin ich auf die Idee gekommen Marmelade draus zu machen! Mjam! 🙂

3. Jun 2017

Verzicht?

Verzicht?

© Manuela Ewers

Worauf wir verzichten müssen, wenn wir nicht auch mal auf ein bisschen Luxus verzichten können:

 

Also verzichten wir, weil wir ja nicht verzichten wollen, schnell und ohne viel Nachdenken: auf den öffentlichen Raum unserer Städte, den wir den Autos überlassen; auf eine Wiese voller Kräuter, Kröten und Krabbeltiere, wenn hier der neue Primark gebaut wird; auf die Alpengletscher, auf die Ruhe eines Tals ohne Autobahnanschluss, auf Stadtluft ohne Erstickstoff; auf Felder, in denen Vögel und Feldhasen leben statt nur die Krähen der Agrarwüsten. Und am schnellsten verzichten wir darauf, was wir im Poesiealbum „das Erbe der Menschheit“ nennen: den tropischen Regenwald, das Breitmaulnashorn, Grönland in Weiß. Auf Tuvalu und Kiribati. Und auf deren Bewohner.
Quelle: taz.de

 

→ „Eine Frage der Entscheidung“ (taz.de)
→ „Diese Menschen beweisen, dass Verzicht glücklich machen kann“ (stern.de)

1. Jun 2017

Eis selbermachen

Eis selbermachen

© Manuela Ewers

Wenn man etwas selber macht, weiß man nicht nur welche Zutaten drin sind und kann das ein oder andere austauschen, man kann auch unendlich viel Verpackungsmüll dabei sparen!

 

Hier das Rezept für mein Lieblingseis!
2 (reife) Bananen
125ml Milch (auch Hafermilch oder Ähnliches)
2 EL Kakaopulver
1/2 msp. Vanille-Extrakt
Zucker, Erdnussmus und Salz nach Belieben

 

Danke an Maike, Sabrina, Boray, Tanja und Boris für das tolle Geburtstagsgeschenk!! 🙂

25. Apr 2017

Obst-Arboretum Bielefeld

Du willst plastikfrei Obst einkaufen?
Hier bist du richtig:
→ Obst-Arboretum Bielefeld

 

Hier gibt es über 300 unterschiedliche (alte) Apfelsorten, die teilweise auch für Allergiker geeignet sind. Außerdem saisonal auch Kirschen, Pflaumen und Aprikosen.

9. Apr 2017

Kaffeeform

Kaffeeform

© kaffeeform.com

Kaffeeform stellt in Berlin Tassen aus Kaffeesatz her, den sie von lokalen Gastronomen einsammeln. Eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung übernimmt die Versandlogistik.

→ kaffeeform.com

7. Apr 2017

Berlin blockiert Foodsharing

Eigentlich eine tolle Sache:
Lebensmittel, die noch verzehrbar sind aber aufgrund des Aussehens oder eines überfälligen MHDs nicht mehr verkauft werden können (oder weil sie einfach über sind..), für alle! Umsonst! Das nennt sich foodsharing.
In einem sogenannten FairTeiler (oftmals ein Kühlschrank oder Regal) kann jeder Essen reinlegen oder rausnehmen.
→ berliner-zeitung.de (Dezember 2014)

 

Aber irgendwie passt das den Berliner Behörden nicht:
→ dw.com (Januar 2017)

24. Feb 2017

Plastikfasten

Müllfasten ist euch zu viel auf einmal?
Dann macht doch Plastikfasten.

 

Hier ein paar interessante/hilfreiche Links dazu
→ Tipps vom BUND (bund.net)
→ Selbstversuch Plastikfasten – 40 Tage ohne Kunststoff (wiwo green)
→ 10 erstaunliche Dinge, die es auch ohne Plastik gibt (utopia.de)
→ Tipps (feelgreen.de)
→ Tipps (zerowastefamilie.de)
→ Erfahrungsbericht (blogs.nabu.de)
→ Erfahrungsberich (br.de)

 

Warum Plastikfasten sinnvoll ist:

Zu den am meisten misshandelten Armen gehört auch unsere Erde. Wir dürfen uns angesichts dieser großen Umweltkrise nicht taub stellen
Quelle: Papst Franziskus via Twitter (15. Februar 2016)

 
 

 

Und Plastikfasten ist gesund:
→ weniger Weichmacher im Blut…

23. Feb 2017

Müllkommanix

Müllkommanix

© stern.de

Bald ist wieder Fastenzeit! Warum nicht mal Müll fasten?

 

Im Nido-Magazin war letztes Jahr ein Artikel über eine Zero-Waste-Familie:
→ stern.de

20. Feb 2017

ReThinking: Menstruations-Hygieneprodukte

Viele von euch werden schon mitbekommen haben, dass sich in herkömmlichen Tampons und Binden gefährliche Gifte verstecken, die nichts in unserem Körper oder der Umwelt zu suchen haben.
(→ Sind Tampons ungesund? – greensoul.de)

 

Hier findet ihr ein paar Alternativen, die nachhaltiger, umweltfreundlicher und gesünder sind als Wegwerf-Tampons und -Binden.

 

Waschbare Stoffbinden

Es gibt wiederverwendbare, waschbare Stoffbinden. Achtet darauf, dass sie aus Bio-Baumwolle oder anderen natürlichen, giftlosen und atmungsaktiven Stoffen bestehen.
→ meineregelmeinplanet.wordpress.com

 

Menstruations-Cups

Seit über zwei Jahren verwende ich nun schon den Ruby-Cup (eine Art Blut-Auffang-Behälter aus medizinischem Silikon) und bin extrem begeistert über die neugewonnene Freiheit.
Am Anfang ist es eher gewöhnungsbedürftig und die ersten Male empfindet man es wahrscheinlich als Herausforderung, aber man sollte nicht aufgeben. Wenn man erstmal herausgefunden hat wie man den Cup mühelos einsetzt und wie er sitzen muss, dann wird man belohnt mit mehr Körperbewusstsein, Freiheit und Unbekümmertheit.
Zudem spart man eine Menge Geld und Müll.
→ Ruby-Cup
→ Erfahrungsbericht (offbeat-blossom.de)

 

Freie Menstruation

Genau wie bei den Ausscheidungen von Darm und Blase, wird auch das Blut bei der Menstruation erst im Körper gesammelt und dann in Schüben ausgeschieden. Den Blutausfluss kann man also mit etwas Übung auch kontrollieren, so dass man im Idealfall keine der oben aufgeführten Hygieneprodukte mehr braucht.
Wer wissen will wie das geht und noch mehr über den weiblichen Zyklus erfahren möchte, der sollte sich diesen Blog-Beitrag durchlesen:
→ weiblicht.blogspot.de

6. Feb 2017

The Good Food

The Good Food

© the-good-food.de

The Good Food ist ein Lebensmittel-Reste-Supermarkt in Köln, der Ende Januar eröffnet hat. Dort werden Lebensmittel verkauft, die eigentlich in der Tonne landen würden, weil sie entweder schon über dem Mindesthaltbarkeitsdatum sind oder weil sie nicht mehr so schön aussehen.

 

Bezahlt wird nach dem Motto „Zahl, was es dir Wert ist“. Es gibt also keine festen Preise.

 

→ the-good-food.de