Tag Archives: meer

31. Okt 2017

Schwimmender Müll – Ein eigener Staat?

Schwimmender Müll – Ein eigener Staat?

© change.org

In einer Petition auf change.org wird gefordert die Müll-Inseln auf den Ozeanen als Staat anzuerkennen:

 

Während Sie das hier lesen, finden Ekel erregende Mengen an Plastik ihren Weg in unsere Ozeane – insgesamt 8 Millionen Tonnen im Jahr oder ein Mülllaster pro Minute. Mittlerweile ist so viel Müll zusammengekommen, dass sich eine Fläche von der Größe Frankreichs im Pazifischen Ozean angesammelt hat.

 

Da sich niemand dieser Katastrophe annimmt, wird sich LADbible, gemeinsam mit der Plastic Oceans Stiftung diesen Flickenteppich von der Größe eines Landes annehmen und es in den 196sten Staat der Welt verwandeln, mit dem Namen Trash Isles.

 

Wir haben eine Unabhängigkeitserklärung bei den Vereinten Nationen eingereicht, aber wir brauchen Ihre Hilfe. Um genau zu sein, brauchen wir Sie als “Staatsangehörige”, um die Vereinten Nationen unter Druck zu setzen, unsere Erklärung anzunehmen und die Trash Isles offiziell anzuerkennen. Wenn wir ein unabhängiges Land werden, ein Mitglied der UNO, werden auch wir von der Umwelt Charta der UNO geschützt. […]

 

So liebe zukünftige Bürger/innen der Trash Isles, legen Sie das Plastik nieder, kriegen Sie den Hintern hoch und halten Sie zusammen, damit das erste Land der Welt aus Müll, das letzte bleibt. […]

 

Schließen Sie sich Sarah & Tim an und werden Sie Bürger der Trash Isles, legen Sie das Versprechen ab, weniger Plastik zu verbrauchen (zB mit Hilfe wiederbefüllbarer Wasserflaschen, selbst mitgebrachten Beuteln im Supermarkt und so weiter) und machen Sie so viel Lärm wie nötig damit die Menschen zuhören; unsere Chef/innen auf der Arbeit, unsere Lokalpolitiker/innen und unsere Weltregierungen.„

Quelle: change.org

 

→ zur Petition

13. Okt 2016

Wege des Plastikmülls im Meer nachvollziehen

Wege des Plastikmülls im Meer nachvollziehen

© Rosanna Schönreich-Argent

Wenn ihr in nächster Zeit an der Nordsee unterwegs seid, könnten euch an den den Stränden Holz-Drifter begegnen, die dazu dienen sollen den Weg des Plastikmülls im Meer besser nachzuvollziehen.

 

Wie man diese Drifter meldet und weitere Informationen gibt es hier:
→ macroplastics.de
→ oldenburger-onlinezeitung.de
→ trendsderzukunft.de

 

Artikel in der Zeit

Jedes Jahr verschmutzen Millionen Tonnen Plastikmüll die Ozeane. Auch die Nordsee ist davon betroffen. Das Problem ist hier bisher erstaunlich wenig erforscht. macroplasticsDie Forscher des zur Uni Oldenburg gehörenden ICBM wollen das nun ändern. „Aufklärung ist wichtig“, sagt Schöneich-Argent. Um das Thema rankten sich einige Mythen. […]

 

Wolff und Schöneich-Argent sind Spezialisten für sogenanntes Makroplastik, also für Plastikmüll ab einer Größe von fünf Millimetern. Mit dem Projekt untersucht ihr Team, wie sich der Abfall in der südlichen Nordsee verbreitet.
Quelle: zeit.de

 

→ gesamten Artikel lesen auf zeit.de

16. Jan 2016

Mal wieder ein Beitrag über Plastik im Meer…Another post about plastic in the ocean…

… weil es anscheinend noch schlimmer ist als bisher angenommen aufgrund fehlender Daten aus vielen bereichen der Weltmeere.
Sagt zumindest takepart.com

→ zum Artikel

 

Für alle, die rund um das Thema „Plastik im Meer“ über Ursachen und Folgen informiert werden wollen, gibt es eine tolle Doku vom NDR, die hauptsächlich an der Nord- und Ostsee gefilmt wurde und zeigt, dass z.B. Borkums Strände nicht von selbst so sauber aussehen…

→ zur NDR-Dokumentation „45 Min: Die Plastikbedrohung“ (vom 09.02.2015)

 

plastik… because it looks like it’s much worse than previously estimated.

→ read the article on takepart.com

 

plastik

15. Jan 2016

Coca Cola verabschiedet sich von Mehrwegflaschen

Coca-Cola Deutschland macht Schluss mit Umweltschutz: Der Getränkeriese will die 0,5l und 1,5l Mehrwegflaschen abschaffen. Klar ist auch: Langfristig will Coca-Cola ganz aus dem Mehrwegsystem aussteigen.

 

Die Konsequenzen sind fatal: Plastikmüll verstopft unsere Ozeane und ist Jahr für Jahr verantwortlich für das Sterben von Hunderttausenden von Meeresschildkröten, Walen und Vögeln. Globale Großkonzerne wie Coca-Cola produzieren einen großen Teil des Plastikmülls, der in unseren Weltmeeren endet. Statt dieses Problem anzugehen, versucht Coca-Cola sich aus der Verantwortung zu stehlen.

 

Coca-Cola ist das größte Getränkeunternehmen in Deutschland. Der Vorstoß des Unternehmens hätte eine Signalwirkung für die gesamte Branche. Deshalb arbeiten wir eng mit unseren Partnern von der Deutschen Umwelthilfe daran, diesen Frontalangriff auf das Mehrwegsystem zu verhindern.

 

Rufen Sie Coca-Cola auf, das Mehrwegsystem beizubehalten!
Quelle: sumofus.org

 
 

„Durch die Schließung von insgesamt sieben Mehrwegstandorten zeigt Coca-Cola sein wahres Gesicht. Es geht dem Unternehmen um nichts anderes als Profitmaximierung. Dafür nimmt es die Schädigung der Umwelt billigend in Kauf, entlässt Mitarbeiter und zwingt dem Verbraucher seine Einwegprodukte auf“, kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Die Politik muss den Ernst der Lage erkennen und endlich handeln. Es steht nicht weniger als das deutsche Mehrwegsystem mit über 120.000 grünen Arbeitsplätzen auf dem Spiel.
Quelle: finanzen.net

 

→ zur Petition (sumofus.org)