4. Okt 2016

Batterien gehören nicht in den Restmüll

Da ich neulich festgestellt habe, dass Mülltrennung noch nicht überall angekommen ist, finde ich es wichtig darauf hinzuweisen, dass Batterien Sondermüll sind und nicht in den Restmüll dürfen!

 

Es ist wirklich nicht so aufwändig dafür zu sorgen, dass Batterien richtig entsorgt werden. In fast jedem Supermarkt/Drogerie stehen kleine Behälter dafür.
Also einfach Batterien sammeln und irgendwann mal zu einem Einkauf mitnehmen und einwerfen.

 

Modernes Batterie-Recycling bei REDUX

Der enorme Bedarf an Batterien führt zu großer Umweltbelastung, da sie oft Schwermetalle enthalten. Ihre sachgerechte Entsorgung und Aufbereitung ist deshalb wichtig, aber auch aufwendig. […]
Bei REDUX werden Batterien in ihre Bestandteile zerlegt und als Sekundärrohstoffe wieder in der Produktion neuer Batterien verwendet. Die neue Anlage in Offenbach hat nicht nur wirtschaftliche und ökologische Vorteile, auch die stoffliche Verwertungsquote ist besser als zuvor.

Quelle: energieleben.at

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2. Mrz 2016

Coolar

Ein Kühlschrank, der mit Wärme statt mit Strom betrieben wird und somit nach seinem Ableben nicht als Sondermüll gilt!

 

Bislang gibt es zwar erst einen Prototyp, doch das Unternehmen ist sicher, dass das Kühlsystem 60 Prozent der üblicherweise anfallenden CO2-Emissionen sowie 75 Prozent der Betriebskosten einsparen kann. Zudem kommt der Kühlschrank ohne umweltschädliche Kälte- und Schmiermittel sowie ohne Batterien aus.
Da auch keine beweglichen Verschleißteile verbaut werden, ist der Kühlschrank laut seiner Entwickler besonders langlebig. Außerdem könne man ihn problemlos entsorgen, weil er nicht als Sondermüll behandelt werden müsse.

Quelle: green.wiwo.de

 

→ green.wiwo.de
→ coolar.co

 

A freezer that needs warmth and not electricity to run.

 

→ green.wiwo.de (german)
→ coolar.co

 

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26. Jun 2020

Im Handumdrehen - Kaffee und Co.

Im Handumdrehen - Kaffee und Co. © rethink-recycle.net

Kaffee soll ja gesünder sein, wenn die Bohnen erst kurz vor der Zubereitung frisch gemahlen werden.

Viele Menschen greifen dann zu einer elektrischen Kaffeemühle, die neben der elektrischen Kaffeemaschine, dem elektrischen Milchaufschäumer der elektrischen Pfeffermühle, dem Toaster, dem Wasserkocher, der Mikrowelle, dem Kühlschrank, dem Herd und allem anderen elektrischen Kleinkrams in der Küche eine (oftmals unnötige) Menge Strom verbrauchen.
Im Idealfall werden die Geräte mit einem Kabel über die Steckdose betrieben, aber in vielen Kleingeräten sind natürlich praktischerweise Akkus oder Batterien verbaut, damit man mobiler ist.

Batterien und Akkus sind Sondermüll und werden viel zu oft falsch entsorgt (zum Beipspiel über den Restmüll) oder sie landen irgendwo in der Natur und richten großen Schaden an.
→ mehr zum Thema Batterien

Außerdem geht jedes Gerät auch mal irgendwann kaputt, so dass sich eine Menge Elektroschrott ansammelt, der ebenfalls nicht über den Restmüll entsorgt werden darf.
→ Kai Löffelbein auf den Spuren unseres Elektro-Schrotts
→ „Geplante Obsoleszens – Kaufen für die Müllhalde“ (Doku)

Alternativen zur Elektronik suchen

Deshalb sollte man sich jedes Mal bei der Anschaffung eines elektronischen Gerätes fragen, ob man es wirklich braucht oder ob es nicht doch genauso gute handbetriebene Alternativen gibt.

Im Fall von Kaffeebohnen probiert’s doch mal mit einer alten Kaffeemühle! Die Dinger gibt es zum Beispiel in SecondHand- oder Trödelläden zu kaufen und auch auf dem Flohmarkt wird man hin und wieder fündig.

Diese hier stand bei meiner Tante als Deko im Regal.. 😉

Im Handumdrehen - Kaffee und Co.

Und natürlich kann man nicht nur Kaffee damit mahlen:

Mehl mit einer Kaffeemühle herstellen

Und nein, ich mache keine Werbung für Kaffeemühlen von Zassenhaus. Es ist tatsächlich Zufall, dass die Kaffeemühle aus meiner WG früher (Foto unten) und die Kaffemühle von meiner Tante derselben Marke angehören… 😀

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First published: 10.02.2014

14. Jul 2019

ReThink Fotografie

ReThink Fotografie © rethink-recycle.net

Die Fotografie mit Digitalkameras hat viele Vorteile. Man kann nahezu unendlich viele Fotos und Videos machen, in unterschiedlichen Automatikmodi, mit verschiedensten Filtern, Autofokus und Bildstabilisatoren…

Das ist praktisch, keine Frage.

Aber zum Einen lernt man dabei kaum etwas über das „Drumherum“ des Fotografierens und zum Anderen verleitet es dazu nicht mehr richtig hinzusehen, die Umgebung nicht mehr richtig wahrzunehmen, sondern einfach nur noch massenhaft Fotos zu schießen.
Da hat man dann am Ende des Tages hunderte von Bildern mit zig Motiven in unzähligen Versionen, durch die man sich durchwühlen muss, um die Besten heraus zu picken. Das heißt: Wenn man sich denn die Mühe macht…

Jahre später versauern abertausende von Fotos dann auf einer Festplatte. Man wollte eigentlich schon längst mal neue Fotobücher davon machen oder einfach ein paar Abzüge oder Fotoartikel bestellen, aber die schiere Anzahl der Fotos macht es schlicht unmöglich die besten Bilder auszusuchen.
Ein Krampf, der Unmengen von Zeit kostet.

Slow-Photography entdecken

Warum nicht mal einen Gang zurück schalten und mit einer alten, analogen Kamera wieder etwas bewusster fotografieren?

Ältere Spiegelreflexkameras funktionieren zudem ganz ohne Akkus und sind gebraucht für einen Appel und ein Ei erhältlich.
Das macht sie zum perfekten Einsteigermodell, für Foto-Interessierte, die auch lernen wollen wie man u.A. Blende und Belichtungszeit richtig einstellt.

ReThink Fotografie
© rethink-recycle.net

Ich habe die oben abgebildete „Revueflex E“ (auch „Zenit E“) von meinem Großonkel geschenkt bekommen. Sie ist fast 50 Jahre alt und quasi der russische Panzer unter den analogen Spiegelreflexkameras.

Es macht riesig Spaß damit zu fotografieren!

Der Film, den ich eingelegt habe, hat zwar nur 36 Bilder, aber da ich mir viel genauer überlege, was ich fotografiere, dauert es auch wesentlich länger bis ich die 36 Fotos zusammen habe.
(Sobald ich den Film entwickelt habe, poste ich hier auch ein paar der Bilder.)

ReThink everything!

Mehr zum Thema Fotografie

→ „Tipp für Büchersendungen“
→ „Kameramaus“
→ „Hochzeitseinladungen mal anders“
→ „Teelicht-Fotohalter“

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31. Dez 2017

Apple entschuldigt sich

Über Apple gibt es in diesem Blog schon einige Beiträge:
→ „Apples neuestes Wegwerfprodukt“
→ „iPhone slow“
→ „Psychische Obsoleszens“

Jetzt hat Apple sich offiziell dafür entschuldigt, dass ältere iPhones mit der Zeit langsamer werden. Dies liegt – angeblich mit den besten Absichten – am Akku. Je älter der Akku, desto mehr wird das iPhone gedrosselt…
Mehr Informationen auf:
→ tagesschau.de

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