14. Jul 2019

ReThink Fotografie

ReThink Fotografie © rethink-recycle.net

Die Fotografie mit Digitalkameras hat viele Vorteile. Man kann nahezu unendlich viele Fotos und Videos machen, in unterschiedlichen Automatikmodi, mit verschiedensten Filtern, Autofokus und Bildstabilisatoren…

Das ist praktisch, keine Frage.

Aber zum Einen lernt man dabei kaum etwas über das „Drumherum“ des Fotografierens und zum Anderen verleitet es dazu nicht mehr richtig hinzusehen, die Umgebung nicht mehr richtig wahrzunehmen, sondern einfach nur noch massenhaft Fotos zu schießen.
Da hat man dann am Ende des Tages hunderte von Bildern mit zig Motiven in unzähligen Versionen, durch die man sich durchwühlen muss, um die Besten heraus zu picken. Das heißt: Wenn man sich denn die Mühe macht…

Jahre später versauern abertausende von Fotos dann auf einer Festplatte. Man wollte eigentlich schon längst mal neue Fotobücher davon machen oder einfach ein paar Abzüge oder Fotoartikel bestellen, aber die schiere Anzahl der Fotos macht es schlicht unmöglich die besten Bilder auszusuchen.
Ein Krampf, der Unmengen von Zeit kostet.

Slow-Photography entdecken

Warum nicht mal einen Gang zurück schalten und mit einer alten, analogen Kamera wieder etwas bewusster fotografieren?

Ältere Kameras funktionieren zudem ganz ohne Akkus und sind gebraucht für einen Appel und ein Ei erhältlich.
Das macht sie zum perfekten Einsteigermodell, für Foto-Interessierte, die auch lernen wollen wie man u.A. Blende und Belichtungszeit richtig einstellt.

ReThink Fotografie
© rethink-recycle.net

Ich habe die oben abgebildete „Revueflex E“ (auch „Zenit E“) von meinem Großonkel geschenkt bekommen. Sie ist fast 50 Jahre alt und quasi der russische Panzer unter den analogen Spiegelreflexkameras.

Es macht riesig Spaß damit zu fotografieren!

Der Film, den ich eingelegt habe, hat zwar nur 36 Bilder, aber da ich mir viel genauer überlege, was ich fotografiere, dauert es auch wesentlich länger bis ich die 36 Fotos zusammen habe.
(Sobald ich den Film entwickelt habe, poste ich hier auch ein paar der Bilder.)

ReThink everything!

Mehr zum Thema Fotografie

→ „Kamera Upgrade?“
→ „Tipp für Büchersendungen“
→ „Kameramaus“
→ „Hochzeitseinladungen mal anders“
→ „Teelicht-Fotohalter“

[Zur Artikel-Seite]
9. Okt 2020

Kamera Upgrade?

Kamera Upgrade © rethink-recycle.net

Auch wenn man nicht jedem Trend hinterher jagt, irgendwann ist es doch fällig: Das Kamera Upgrade.

Sei es, weil etwas kaputt gegangen ist, man sich über bestimmte Dinge nur noch ärgert oder weil man etwas professionelleres Equipment haben möchte.

Dafür muss man nicht zwingend NEU kaufen, denn viele Fachhändler verkaufen einwandfreie, generalüberholte Kameras, Objektive und Zubehör mit Garantie für etwa 1/2 bis 2/3 des ursprünglichen Preises.
Es lässt sich also ordentlich Geld sparen und von den meisten Händlern findet man auch online Angebote.

Außerdem kann man das Equipment in vielen Fotogeschäften (oder online) mieten/leihen. So lässt sich vor dem Kauf ausgiebig testen, ob der entsprechende Fotoapparat überhaupt zu einem passt.

Dies ist billiger und ressourcenschonender als neu kaufen!

Kamera & Objektiv mieten in Bielefeld

Hier ein paar Geschäfte in Bielefeld, die Equipment (und teilweise Fotostudios) vermieten:

→ Foto Birwe
→ Kamera Verleih Bielefeld
→ Filmhaus Bielefeld

Alte Kameras verkaufen

Viele Fachhändler, die gebrauchte Ware verkaufen, bieten auch den Ankauf deiner alten Ausrüstung an. Einfach mal nachfragen.

Zudem gibt es viele Online-Plattformen (z.B. fairmondo, reBuy, ebay, etc.) über die du dein altes Schätzchen weiterverkaufen kannst.

Weiterführende Links

→ Slow Photography entdecken
→ Kamera-Gurt aus alter Umhängetasche
→ Objektiv-Kappe aus Eis-Verpackung
→ Fotografie-Hacks
→ mehr Beiträge zum Thema Fotografie

[Zur Artikel-Seite]
22. Okt 2020

Greenpeace Live-Stream mit Markus Mauthe

Greenpeace-Aktion 2004 in Patagonien mit Markus Mauthe © Markus Mauthe/Greenpeace

Am Mittwoch, 28. Oktober um 19:30 Uhr startet unter www.greenpeace.de/mauthe-live die zweite Sendung der neue Greenpeace-Onlineshow mit faszinierenden Fotos, Geschichten und Live-Gesprächen über Natur- und Umweltthemen. Schwerpunkt des zweiten Live-Streams ist die faszinierende Landschaft Patagoniens, sowie das erste Greenpeace-Zusammentreffen von Markus Mauthe mit internationalen Aktivisten, zur Verhinderung eines Baus eines Aluminiumwerkes. Nach 30 Minuten wird Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser live dazugeschaltet.

2004 reiste der Naturfotograf und langjährige Weggefährte von Greenpeace Markus Mauthe für die Kampagne zur Verhinderung eines Aluminiumwerkbaus nach Patagonien. Patagonien gehört zur Region des gemäßigten Regenwaldes und fasziniert mit seiner beeindruckenden Bergwelt wie Fitz Roy, Cerro Torre oder auch dem berühmten Perito Moreno Gletscher. Er zeigt in dieser Folge der Online-Reihe „Die Welt im Blick“ seine faszinierenden Fotos der berühmten Berge im schönsten Licht, sowie Araukarien Bäume, aber auch Aktionsfotos der Greenpeace Aktion. Parallel erzählt er von seinen Erfahrungen vor Ort, seinem ersten Zusammentreffen mit internationalen Greenpeace-Aktivisten. Nach circa 30 Minuten wird Martin Kaiser, Greenpeace Geschäftsführer, dazugeschaltet. Gesprächsthemen sind gemeinsame Erlebnisse, Visionen für den Umweltschutz und über das, was Greenpeace bereits für den Schutz der Umwelt erreicht hat. Denn dieses Jahr feierte Greenpeace Deutschland sein 40-jähriges Bestehen.

Die Serie „Die Welt im Blick“ findet alle vier Wochen statt. Für 60 Minuten entführt das neue Format den Zuschauer vom heimischen Sofa aus in die faszinierenden Naturlandschaften unserer Erde: schöne Bilder aber auch Geschichten über Umweltzerstörung und Live-Gespräche mit Studiogästen sind der rote Faden des neuen Formats. Die Zuschauer können während des Livestreams über den Chat Fragen stellen, die von Markus Mauthe und dem jeweiligen Gast beantwortet werden.

Markus Mauthe wurde in über 30 Jahren Abenteuer und Naturfotografie zum Zeugen weltweiter Veränderung und ihm ist es wichtig, die Menschen über die Zustände der Ökosysteme zu informieren: „Mir ist es ein Anliegen, meine Erfahrungen an Menschen kurz und knapp weiterzugeben, in der Hoffnung, dass die Schönheit der Bilder Menschen begeistert, sich für den Schutz der Umwelt einzusetzen. Mir ist klar, dass nicht jeder Mensch alles ändern kann, aber wenn wir alle anfangen, unsere eigene Lebensweise und deren Konsequenzen zu überdenken, ist schon viel getan“, so Mauthe

Greenpeace Pressetext

→ Markus Mauthe Live auf YouTube
→ Webseite von Markus Mauthe
→ Greenpeace Fotoshows

[Zur Artikel-Seite]
16. Jun 2018

Kai Löffelbein auf den Spuren unseres Elektroschrotts

CTRL + X
Sein jüngstes Buch erscheint in diesen Tagen im renommierten Steidl Verlag. Darin: afrikanische Männer, die im qualmenden Rauch der verbrannten Schrottkabel stehen, um das Metall im Inneren frei zu legen. Arbeiterinnen, die im chinesischen Guiyu ohne Schutz vor giftigen Gasen unsere Computerplatinen einschmelzen, um an das Restmaterial zu kommen. Die Stadt hat 150.000 Einwohner. Fast alle leben davon, den Elektromüll auszuschlachten, den unsere westliche Zivilisation ihnen liefert. Eine Elektroschrottmetropole, die das ganze Dilemma spiegelt.
Quelle: wdr.de

→ kailoeffelbein.com
→ WDR5-Sendung „Überleben im Elektromüll“ (wdr.de)
→ ewaste-trail.com
→ wired.com
→ „Kaufen für die Müllhalde“
→ Mehr zum Thema Elektroschrott

[Zur Artikel-Seite]
23. Apr 2020

Kamera-Gurt aus alter Umhängetasche

Kamera-Gurt aus alter Umhängetasche © rethink-recycle.net

Schon vor einiger Zeit habe ich eine alte Umhängetasche aussortiert, deren Kunstleder sich schon an mehreren Stellen abgelöst hat.
Da nicht alle Teile der Tasche unbrauchbar waren, habe ich unter Anderem Reißverschlüsse, Knöpfe, Innenstoff und Riemen abgetrennt und erstmal aufbewahrt für mögliche, zukünftige Nähprojekte.

Jetzt habe ich den Riemen der Tasche und die kürzlich geflochtenen Kumihimo-Bänder genutzt, um mir einen neuen Kamera-Gurt zusammen zu basteln.

Ich find‘ der ist ganz gut gelungen, oder? 🙂

[Zur Artikel-Seite]
30. Jun 2019

Der Goldene Geier

Die Deutsche Umwelthilfe ruft zur Wahl der unsinnigsten Einweg-Plastikverpackung auf.
Macht mit! 🙂

So einfach geht’s:

„Fotografiere bei deinem täglichen Einkauf die absurdesten Einweg-Plastikverpackungen und poste dein Bild bis zum 19. Juli 2019 unter dem Hashtag #Verpackungswahnsinn und @Umwelthilfe auf Twitter, Instagram und Facebook. Aus den geposteten Nominierungen werden die am häufigsten genannten Produkte für eine Online-Abstimmung vom 19. Juli bis 30. August 2019 ausgewählt.“

duh.de

Mehr Infos auf
→ duh.de

[Zur Artikel-Seite]
31. Okt 2017

Challenge: Finde die dümmste Plastikverpackung ever!

Wenn ihr regelmäßig hier im Blog mitlest, habt ihr es vielleicht schon mitbekommen: Eine meiner Lieblingsbands ist Itchy.
Nicht ohne Grund: Gute Musik und sympathische Menschen gepaart mit Umweltbewusstsein! Was will man mehr? 🙂
→ oceancare.org

 

 

P.S. Hier wird nicht dazu aufgerufen, die dümmsten Plastikverpackungen zu kaufen, sondern lediglich sie (z.B. im Laden) zu fotografieren…

[Zur Artikel-Seite]