14. Nov 2016

Wie viel Besitz macht glücklich?

„Autor János Kereszti ist ein ganz normaler Mensch. Nicht besonders reich, auch nicht besonders arm. Seine Haltung zum Konsum ist zwiespältig. An manchen Tagen kauft er unnützes Zeug und lässt sich von der Werbung verführen. An anderen steht er über den Dingen und lebt Bescheidenheit – vor allem angesichts der vielen Güter, die er bereits besitzt. 7.000 Dinge Besitz sollen glücklich machen. Mehr macht nicht glücklicher, mehr kann sogar frustrieren. Der Oldenburger Ökonomieprofessor und Wachstumskritiker Niko Paech mahnt, dass man auch genug Zeit haben muss, um Besitz genießen zu können.“
Quelle: wdr.de

 

→ Video auf wdr.de ansehen

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26. Sep 2018

Glücklich ohne Fernseher

Auf smarticular.net gibt es eine Reihe guter Gründe, warum man den Fernseher abschaffen sollte.

Hier ist Punkt 7:
Immer wiederkehrende Werbespots reden unserem Unterbewusstsein ein, dass unser Leben nicht erfüllt ist, wenn wir nicht konsumieren. Glück definiert sich demnach durch perfektes Aussehen, Kleidung, die richtigen Autos und so weiter. Wenn wir uns der konstanten Werbeflut aussetzen, kaufen wir Dinge, die wir nicht benötigen, und fühlen uns im schlimmsten Fall auch noch unwohl in unserer eigenen Haut.
Quelle: smarticular.net

Die gesamte Liste ansehen:
→ smarticular.net


→ „Wer glücklich ist, kauft nicht“

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15. Jul 2016

Weniger ist mehr - Vom Trend mit Nichts glücklich zu sein

 

phoenix Doku:
Das schicke Auto, die gut bestückte Bibliothek, ein voller Kleiderschrank. Statussymbole von gestern. Heute boomen (Lebens)Projekte wie CarSharing, Tauschbörsen und der Minimalismus als ein dem Materiellen absagender Lebensstil. Der Kult um das ‚Weniger ist mehr‘ schwappt langsam von den Vereinigten Staaten nach Europa über. Bücher, die beim befreienden Ausmisten helfen dominieren die Bestsellerlisten.Statt Bergen an kleinem Eigentum häufen sich Internet-Blogs mit Tipps und Tricks zum spartanischen, aber hippen Leben. 100 oder gar 50 Dinge und nicht mehr verheißen das neue Glück ohne Kaufrausch. Ein Trend gegen den Kapitalismus?
Quelle: youtube.com

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3. Jun 2017

Verzicht?

Der Recycling-Garten © rethink-recycle.net

Nachhaltig zu leben heißt nicht, mehr Geld ausgeben zu müssen, sondern weniger unnützes Zeug zu konsumieren.
Verzicht verschafft dir also nicht nur ein ruhigeres Gewissen (weil du mehr Geld für nachhaltigere, faire Produkte hast), sondern macht dich auch glücklicher, weil du dich um weniger Dinge sorgen musst.

Worauf wir verzichten müssen, wenn wir nicht auch mal auf ein bisschen Luxus verzichten können:
Also verzichten wir, weil wir ja nicht verzichten wollen, schnell und ohne viel Nachdenken: auf den öffentlichen Raum unserer Städte, den wir den Autos überlassen; auf eine Wiese voller Kräuter, Kröten und Krabbeltiere, wenn hier der neue Primark gebaut wird; auf die Alpengletscher, auf die Ruhe eines Tals ohne Autobahnanschluss, auf Stadtluft ohne Erstickstoff; auf Felder, in denen Vögel und Feldhasen leben statt nur die Krähen der Agrarwüsten. Und am schnellsten verzichten wir darauf, was wir im Poesiealbum „das Erbe der Menschheit“ nennen: den tropischen Regenwald, das Breitmaulnashorn, Grönland in Weiß. Auf Tuvalu und Kiribati. Und auf deren Bewohner.
Quelle: taz.de

→ „Wie viel Besitz macht glücklich?“
→ „Dieser Hyperkonsum macht die Leute fertig“
→ „10.000 Dinge“
→ „5 Tipps gegen die tägliche Konsumversuchung“ (livelifegreen.de)
→ „Eine Frage der Entscheidung“ (taz.de)
→ „Shoppingdiät und Selbstversorgung“ (stern.de)

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First published: 21. Mai 2016

24. Nov 2021

Kauf-Nix-Tag statt Black Friday!

"Was kostet deine Seele?" wurde an ein Einkaufszentrum gesprüht. © rethink-recycle.net

Konsum macht süchtig und – je nachdem wie tief man schon in dieser Sucht steckt – auch unglücklich.
Zudem hängt der Überkonsum der westlichen Welt mit der immer schneller voranschreitenden Umweltzerstörung zusammen.
→ glücklich?!
→ „Let’s Talk About Black Friday“ mit den Minimalists

Deshalb:
Mach mit beim Kauf-Nix-Tag am Samstag (27.11.21) statt am Black Friday den Kollaps unserer Ökosysteme zu befeuern!
→ Mehr Infos zum Kauf-Nix-Tag auf utopia.de

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26. Jan 2017

Ted Talk - Weniger ist mehr

 

Ich bin auch der Meinung, dass man mit weniger Kram glücklicher ist. Aber ich bin kein Fan davon, das was man im Grunde nicht mehr braucht, einfach wegzuwerfen…
Nutzt Dinge so lange wie möglich. Werft sie erst weg, wenn sie wirklich unbenutzbar sind.
Und wenn ihr sie vorher loswerden wollt, dann verschenkt sie, spendet sie oder gebt sie zu einer RecyclingBörse oder Ähnliches. Es gibt garantiert irgendwo jemanden, der es noch gebrauchen kann und der sich darüber freut.

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8. Sep 2016

10.000 Dinge

Überfülltes Regal © rethink-recycle.net

So viele Gegenstände besitzt der Durchschnitts-Europäer: 10.000!
Ganz schön viel.

Man sollte meinen, dass es einen glücklich macht und dass es einem zugleich an nichts mangelt, wenn man so viel besitzt.
Weit gefehlt.

Wenn man mal ehrlich ist, braucht man nur einen kleinen Bruchteil von all dem. Die übrigen Dinge sind eher eine Last. Etwas, um das man sich kümmern muss, obwohl es einem wenig oder gar nicht nützt. Etwas, das uns jedes Mal wieder Entscheidungen erschwert, weil wir zu viel Auswahl haben. Etwas, das unsere Kinder rastlos werden lässt, weil sie überfordert mit den Möglichkeiten sind.

→ „Ich kaufe, also bin ich“ (ReThink-Beitrag)
→ „Man braucht fast nichts von dem, was man besitzt“ (deutschlandradiokultur.de)
→ „Gehirnforschung: Wer glücklich ist, kauft nicht“ (ReThink-Beitrag)
→ „Weniger ist mehr: Vom Trend mit nichts glücklich zu sein“ (ReThink-Beitrag)

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25. Apr 2020

Werbung

Briefkasten mit der Aufschrift "Bitte keine Werbung einwerfen" © rethink-recycle.net

Dieser Blog ist und bleibt frei von Werbung!

Doch warum? Was ist so schlimm an Werbung? Klar, etwas nervig ist sie vielleicht manchmal, aber damit kann man doch auch super nebenbei etwas Geld über die eigene Website verdienen…

Das Problem ist: Die Werbung steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen, sondern hat es faustdick hinter den Ohren.
Sie arbeitet mit allen Tricks der Psychologie, wird teilweise auf dich maßgeschneidert (Facebook, etc.), schleicht sich in unser Unterbewusstsein und beißt sich dort fest.
Auch wenn wir vielleicht von uns selbst denken, dass wir „immun“ dagegen sind und uns nichts vormachen lassen, ist das ein Trugschluss. Denn es reicht beispielsweise schon aus, wenn uns eine Marke oder ein Produktname ständig im TV, Radio, Internet oder auf einem Plakat unterwegs begegnet: Menschen kaufen eher ein Produkt, dessen Marke ihnen bekannt vorkommt, als das eines völlig unbekannten Herstellers.
→ „Werbung“ (planet-wissen.de)

Werbung manipuliert unsere Kinder

Außerdem beginnt diese nicht unerhebliche Prägung bereits im Säuglings-Alter! Schon ab dem 6. Monat sind Kinder in der Lage Marken wieder zu erkennen und das wissen die Werbemacher:
→ Dokumentation: „Consuming Kids“ (2008)

Teilweise gibt es sogar Werbung in Grundschulen. Natürlich ist sie da nicht unbedingt als Werbung erkennbar, sondern zum Beispiel als Laufwettbewerb getarnt…
→ Werbung an Grundschulen (2016)

Versprochen gebrochen

Werbung hält meistens nicht, was sie verspricht (vergleichbar mit Wahlversprechen in der Politik..)!
Sie verspricht, dass wir glücklich werden, wenn wir uns nur dieses oder jenes gönnen würden, denn Glück kann man sich selbstverständlich kaufen. Und je mehr Dinge wir kaufen, desto glücklicher wären wir…
Doch das Gegenteil ist in der Regel der Fall. Das Glücksgefühl hält nur für kurze Zeit an und ist dann schnell verflogen. Das führt dazu, dass wir mehr und mehr nutzlosen Kram kaufen, um diesem kurzen High-Gefühl hinterher zu jagen. Dabei verlieren wir aus den Augen, was wirklich wichtig ist.
→ Dokumentation: „Neuland – Zu viel ist nicht genug“ (2014)
→ „Wer glücklich ist kauft nicht“

Werbung vermittelt teilweise falsche Werte

Werbung kann sogar die eigene Körperwahrnehmung beeinflussen, weil sie meist nur „perfekte“ Menschen zeigt, die die perfekte Figur haben, das perfekte Aussehen, das perfekte Lächeln. Man sieht kaum normale Menschen, die Ecken und Kanten haben. Das verzerrt unser Weltbild drastisch. Es suggeriert uns, die Welt bestünde zu 98% aus perfekten Menschen und nicht perfekt zu sein wäre nicht normal.
Das treibt uns dazu unseren Körper nicht zu mögen. Jugendliche sind besonders anfällig dafür und enden teilweise in der Bulimie.
→ Dokumentation: „Embrace – Du bist schön“ (2016)

Auch kann Werbung uns zum Beispiel weiß machen, dass Rauchen cool ist…
Doch: In welcher Realität ist es bitte cool, die Umwelt zu verpesten, Freunde, Bekannte, Familie oder Kinder gegen ihren Willen zu Passiv-Rauchern zu machen und sich auch noch Teer in die Lunge zu atmen???
→ „Nikotin – Droge mit Zukunft | Doku | ARTE“ (YouTube) – verfügbar bis 21.11.2020
→ „Werbung verführt zur Zigarette“ (t-online.de)

Deshalb…

…gibt es auf diesem Blog keine glitzernde, schillernde, blinkende, blitzende, alles-versprechende Werbung über, unter neben und zwischen den Beiträgen. 😉

Hin und wieder stelle ich höchstens Projekte, Produkte, Geschäfte oder Ähnliches in einem Beitrag vor, die ich für unterstützenswert halte und ich bekomme kein Geld für diese Beiträge

Hin und wieder werde ich angeschrieben, ob ich dieses oder jenes in meinem Blog vorstellen oder verlinken könnte, doch das mache ich nur dann, wenn ich selbst auch davon überzeugt bin, dass es eine gute Sache ist.

Stattdessen

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→ paypal.me/ReThinkRecycle

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