28. Mrz 2018
by manu

Der BUND-Mikroplastik-Einkaufsratgeber

Worauf solltest du beim Kauf von Kosmetik-Artikeln achten? Wie erkennst du, dass dein Produkt Mikroplastik enthält?
→ Einkaufsratgeber auf bund.net
 

Die häufigsten Kunststoffe in Kosmetika
und ihre Abkürzungen

Kunststoff Abkürzung
Polyethylen PE
Polypropylen PP
Polyethylenterephthalat PET
Nylon-12 Nylon-12
Nylon-6 Nylon-6
Polyurethan PUR
Acrylates Copolymer AC
Acrylates Crosspolymer ACS
Polyacrylat PA
Polymethylmethacrylat PMMA
Polystyren PS

Mikroplastik-Produkte melden
Auf der BUND-Mikroplastik-Seite kannst du Produkte melden, die Mikroplastik enthalten, aber noch nicht in der BUND-Produktliste aufgeführt sind
→ www.bund.net/mikroplastik
 

Alternative: Naturprodukte

Die beste Alternative zu herkömmlichen Produkten ist es Naturprodukte zu kaufen. Diese dürfen kein Mikroplastik enthalten!

Aber Achtung: Es gibt Marken, die dir nur vorgaukeln „natürlich“ zu sein
→ „7 Kosmetikmarken, die nicht so gut sind, wie du denkst“ (utopia.de)

12. Jul 2015
by manu

„Ab jetzt ohne Mikroplastik“

Gib dem BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) jetzt dein Wort keine Kosmetik-Produkte mit Mikroplastik mehr zu kaufen!

 

Im Zusammenhang mit Kosmetik könnte auch die ToxFox-App vom BUND hilfreich sein. Sie zeigt dir in welchen Produkten hormonell wirksame Inhaltsstoffe stecken.

 

Zudem könnt ihr hier eine Petition unterschreiben, die von Verbraucherminister Schmidt ein Verbot von Mikroplastik fordert.

 

toxfox
27. Aug 2018
by manu

Sag STOPP zu Plastikmüll!

Die Deutsche Umwelthilfe startet eine E-Mail-Aktion für den Meeresschutz!

Hier könnt ihr Angela Merkel dazu auffordern das Problem ernst zu nehmen und endlich zu handeln:

  • Führen Sie eine Ressourcensteuer ein – das Herstellen vieler Verpackungen muss auch viel kosten.
  • Setzen Sie sich für eine verbindliche Abgabe auf Plastiktüten ein.
  • Verbieten Sie Mikroplastik in Kosmetika und Reinigungsmitteln.
  • Führen Sie eine verpflichtende Mehrwegquote für Getränkeverpackungen ein.
  • Weiten Sie das Pflichtpfand auf alle Einweg-Getränkeflaschen aus Plastik aus.

→ zur E-Mail-Aktion auf duh.de

Denn für unsere Erde gibt es keinen Plan B!

8. Aug 2018
by manu

Haarseife

© rethink-recycle.net

Duschgels und Haarshampoos sind üblicherweise nur in Plastikflaschen zu kaufen. Zudem beinhaltet konventionelles Duschzeug jede Menge künstlicher Zusatzstoffe und manchmal sogar Mikroplastik!
Gute Gründe also, um sich Haarseife mal genauer an zu schauen und zu testen.

Ich verwende seit mittlerweile 3 Jahren nur noch Haarseife und bin sehr zufrieden. Anfangs ist es recht ungewohnt und in den ersten 3-4 Wochen fühlten sich meine Haare sogar merkwürdig klamm an. Doch dies ist normal, da sich die eingangs genannten künstlichen Zusatzstoffe erstmal aus den Haaren rauswaschen müssen. Nach dem ersten Monat hat man sich daran gewöhnt, dass die Seife fest ist, und die Haare fühlen sich dann wieder natürlich an.

Es gibt viele verschiedene Haar- und Körperseifen. Für jeden Haar- und Hauttypen. Von Seife zu Seife ist es auch etwas unterschiedlich wie stark sie schäumen. Bisher hatte ich aber nur eine Seife, von der ich wirklich enttäuscht war, was den Schäumungsgrad angeht.

Seifen kauft ihr am besten im Naturwarenladen in eurer Nähe. Die Verkäufer können euch da in der Regel gut beraten.

First published: 22. Januar 2016
29. Jul 2018
by manu

Glitzer

© rethink-recycle.net

Habt ihr euch schonmal über Glitzer Gedanken gemacht?

Glitzer in all seinen Formen – vom Bastelbedarf bis zur Kosmetik – ist im Grunde Mikroplastik und somit sollte man der Umwelt zuliebe besser darauf verzichten…

Was fast alle verwendeten Materialien gemeinsam haben: Sie sind nicht biologisch abbaubar und stellen daher, wenn sie in die Umwelt gelangen, ein ernstes Problem dar. Und dass sie in die Umwelt gelangen, lässt sich bei winzigen herumflatternden Plastikpartikeln kaum vermeiden – und wird speziell bei Kosmetikprodukten, die beim Abwaschen ins Abwasser gelangen, billigend in Kauf genommen.
Quelle: utopia.de

→ „Trügerischer Glanz: Die dunkle Seite des Glitzers“ (utopia.de)
→ „Wissenschaftler fordern Glitzerverbot“ (orf.at)
→ „Sollte Glitzer verboten werden?“ (spektrum.de)


Auch interessant:
→ Woraus besteht eigentlich Kaugummi?
→ Mehr über Mikroplastik

First published: 13. Dezember 2017
20. Apr 2018
by manu

Plastik überall

TV-Tipp

Plastik überall – Geschichten vom Müll (ZDF 2017)

„Plastik ist Wunderwerk und Teufelszeug zugleich. Einerseits ist Plastik vielfältig einsetzbar und preisgünstig, andererseits verantwortlich für ein globales Umweltproblem. Denn Plastik ist überall: als Müllstrudel im Meer und als Mikroplastik in der Nahrungskette. Da stellt sich die Frage: Warum haben die Menschen das Problem noch nicht in den Griff bekommen?“

Nächste Ausstrahlung:
Sonntag, 22.April 2018 um 01:25 Uhr auf ARTE

Auch online noch bis zum 1.Juni 2018 verfügbar:
→ arte.tv


Mein Kommentar zur Doku

Ich finde diese Dokumentation zwar gut, aber beim Thema Recyclebank bin ich ganz anderer Meinung, da es nur eine Lösung des Problems vorgaukelt.

Wo funktioniert diese „Lösung“? Dort, wo es noch keine geregelte Abfallbeseitigung gibt.
Super! Anstatt eine solche Müllbeseitigung einzuführen, feste Jobs damit zu schaffen und vernünftige Arbeits- / Schutzkleidung zu stellen lässt man Menschen so im Dreck rumwühlen.

Wer muss den Müll aufsammeln? Die ärmsten der Armen.
Denn sie haben keine Wahl. Ohne Schutzkleidung im Dreck rumwühlen macht bestimmt Spaß, ist ja für die Zukunft der Kinder.

Was muss der gewöhnliche Konsument tun? Nichts, einfach weiter einkaufen wie bisher.
Ehrlich jetzt?? Einfach fröhlich weiter Müll produzieren?
Viele Leute sagen immer: „aber ich als Einzelner kann doch nichts ausrichten“.
Das stimmt nicht! Wie kommt ihr darauf? Würdet ihr euren Kindern auch sagen, dass sie auf diese Welt keinen Einfluss nehmen können? Was hätte das Leben dann noch für einen Sinn?

Jeder Einzelne zählt. Jeder Einzelne kann durch seine Kauf- bzw. Verzichtentscheidungen dazu beitragen, dass weniger Müll in Umlauf gelangt. Wenn es ein Produkt nicht plastikfrei gibt, dann schreibt E-Mails, sprecht das Personal an, nervt die Unternehmen. Je mehr Leute das machen, desto mehr werden sie auch reagieren.
Seit ein paar Jahren gibt es mehr und mehr Unverpackt-Läden in Deutschland. Ich finde das ist ein deutlicher Trend, den mit Sicherheit auch die großen Unternehmen nicht verpassen wollen, wenn er weiter so wächst.

Kauft bewusst ein! Es muss ja nicht gleich komplett müllfrei sein. Fangt klein an. Nehmt euch ein Produkt nach dem anderen vor.
Es gibt mittlerweile auch viele Ratgeber wie man Müll vermeiden kann.

Man muss nur anfangen.

8. Aug 2017
by manu

Hilf mit, stopp die Plastik-Flut

Immer mehr Plastikmüll landet in unseren Meeren, tausende Tiere verenden daran. Als Mikroplastik landet er am Ende auch auf unseren Tellern. Die EU will endlich handeln, aber die Plastik-Hersteller wollen die Pläne verwässern.

 

Campact hat eine Petition gestartet:

→ campact.de

4. Sep 2016
by manu

Plastik verändert Fische

Schwedische Wissenschaftler fanden heraus, dass Fische stark durch Mikroplastik in der Entwicklung beeinträchtigt werden:

Winzige Plastikpartikel beeinträchtigen die Entwicklung von jungen Barschen. Fischlarven in einer mit Mikroplastik belasteten Umgebung wachsen schlechter, bewegen sich deutlich weniger und reagieren nicht mehr auf chemische Signale ihrer Feinde. Das geht aus Laborversuchen schwedischer Wissenschaftler hervor. Wenn ähnliche Effekte auch bei anderen Fischarten zu beobachten seien, müsse man mit erheblichen Auswirkungen auf Wasserökosysteme rechnen, schreiben die Forscher im Fachblatt ‚Science‘.
Quelle: weser-kurier.de

Gesamten Artikel lesen:
→ weser-kurier.de

12. Mai 2015
by manu

Echter Umweltschutz oder Greenwashing?

Adidas will 2016 Meeresplastik recyceln und zu Kleidungsstücken weiterverarbeiten.

 

Hört sich erstmal nach einer guten Sache an, aber man sollte sich vielleicht doch ein bisschen tiefergehend informieren, bevor man die Klamotten kauft..
Z.B. setzen diese Recycling-Klamotten beim Waschen Mikroplastik frei, das wieder in den Meeren landet. Das kann ja nicht Sinn der Sache sein!

 

„[…] Im Ozean oder am Strand gesammelter Kunststoffmüll eigne sich nicht für die Herstellung hochwertiger Textilfasern, sagt Resch. So zeigte der irische Meeresbiologe Mark Browne schon 2012 in einer Studie, dass sich etwa bei Polyesterfasern aus PET-Flaschen beim Waschen Mikroplastikpartikel lösen. Diese gelangen in die Gewässer und schließlich in die Meere. Damit würde der Müll dorthin zurückkehren, wo er eigentlich dauerhaft entfernt werden soll. […]“

 

Es lohnt sich den gesamten Artikel dazu auf green.wiwo.de zu lesen!

2. Jun 2014
by manu

Links

Ein paar interessante Links zu anderen Recycling-/Upcycling-Blogs, Informationsseiten, Dokumentationen, Vereinen und vielem mehr.
 

Allgemeine Infos / Dokumentationen

 

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Karte made by: wastelandrebel.com
 

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