5. Jun 2017
by manu

Wachstum

„Mehr Wachstum!“ – diese Forderung ist besonders in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen beliebt, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt weltweit als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos noch – angesichts immer knapperer Ressourcen weltweit? Dieser Frage gehen die Filmemacher von „Wachstum, was nun?“ auf den Grund – und zeigen Alternativen auf, die sich bereits vielerorts in der Praxis bewährt haben.
 
So machen sich immer mehr Experten für ein Ende des grenzenlosen Wachstums stark. Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf müssen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Im Norden und Süden der Welt experimentiert man mit neuen Wirtschaftsmodellen und erzielt inzwischen erste Ergebnisse. So zeichnen sich neue, umweltbewusste und regionalisierte Modelle ab, die für absehbare Probleme wie Klimawandel, Mangel an fossilen Brennstoffen und Finanzkrisen besser gewappnet sind. Oft werden sie sogar von den lokalen Behörden bereits unterstützt.
 
Um etwas zu verändern, müssen Produktion und Arbeitsplätze in die Heimatregionen zurückgeholt werden. Das ermöglicht vielen Initiativen und Kooperativen die Möglichkeit, ihren Platz zurückerobern und die Bedeutung von Reichtum neu zu definieren. „Wachstum, was nun?“ zeichnet anhand von Experten und konkreten Beispielen das Bild der neuen Post-Wachstums-Gesellschaft.

Arte

→ „Wachstum, was nun?“ (Arte-Doku aus dem Jahr 2014)

14. Nov 2016
by manu

Überfällig? – die Idee vom ewigen Wachstum

Im philosophischen Radio auf WDR5 lief letztens eine Sendung mit Niko Paech, die zum Nachdenken anregt…

 

Die Krisensymptome des Kapitalismus deuten darauf hin, dass unser Wohlstandsmodell wegen seiner chronischen Wachstumsabhängigkeit nicht mehr zu retten ist. Ein keineswegs bloß regionales Problem, sondern vielmehr eines, dass durch die Globalisierung weltumspannend anliegt. Der Wohlstand, sagt Nico Paech, ist zu schwindelerregender Höhe aufgetürmt – und er droht zusammenzufallen wie ein Kartenhaus. Unser Reichtum im Prinzip des ökonomischen Wachstums ist erkauft, zu Lasten der Umwelt, zu Lasten Anderer, etwa benachteiligter Arbeitskräfte in anderen Teilen der Welt. Und auch zu Lasten des Lebensgefühls: Wir leisten uns einen Konsumüberfluss, der an den Nerven zehrt, Stress, Zeitmangel und Müdigkeit sind der Preis. Was die Frage aufwirft, ob es nicht ein sinnvolleres ökonomisches Modell gibt als das des Wachsens um jeden Preis: Eines, das Nachhaltigkeit, Wohlstand, Gerechtigkeit und den Schutz der Umwelt in Einklang bringt.

 

Müssen wir uns von der Idee des unendlichen Wohlstands verabschieden und Verzicht üben? Gibt es eine machbare Alternative zur Ökonomie des Wachstums?
Quelle: wdr5.de

 

→ zur Sendung auf wdr5.de

 

wdr5

9. Jun 2019
by manu

Dokus, die man gesehen haben sollte

19. Mai 2019
by manu

Wie ist nachhaltiger Konsum möglich?

Veranstaltungstipp

„Nachhaltiger Konsum – geht das überhaupt?“

Vortrag von Tobi Rosswog

Dienstag, 21.05.2019, 19:30 Uhr
Bürgerwache Siegfriedplatz, Bielefeld

Eintritt: frei (Spenden willkommen)
Veranstalter: TransitionTown Bielefeld e.V. 

Der Impulsvortrag soll vor allem auch das Weltbild des „grünen Wachstums“ und Konstrukte wie „Fortschritt“ und „Entwicklung“ kritisch reflektieren. Die steile These wird sein: „Geldfrei zu agieren, ist das Nachhaltigste, was Du tun kannst.“ Im Anschluss wollen wir zusammen reflektieren, wie alternative Lebensstile die Welt verändern können.

→ Zur Veranstaltungsseite (ttbielefeld.de)
→ https://tobi-rosswog.de

1. Mai 2019
by manu

Schleichende Erdzerstörung durch die Sucht nach Geld, Macht und Konsum

Diese aktuelle Arte-Doku über die Erdzerstörung aus dem Jahr 2019 hat mich tief bewegt.

Ja, sie zeichnet ein düsteres Bild, aber so langsam müssen wir doch der Wahrheit mal ins Auge blicken.
Wir alle wissen, dass wir durch massenhaften Konsum, den Abbau der „Bodenschätze“, die Überfischung, die Nutzung von Atomkraft, die konventionelle Landwirtschaft und so weiter, Schritt um Schritt die Erdzerstörung voran treiben.
Aber wir tun zu wenig dagegen. Warum?

Vermutlich ist den meisten das Ausmaß nicht klar.
Hierfür empfehle ich diese Dokumentation.
Ich finde, sie ist ein MUSS und sollte in Schulen unbedingt auf dem Lehrplan stehen.

Noch bis zum 28.09.2019 ist sie in der ARTE-Mediathek verfügbar:
→ „Die Erdzerstörer“ (Frankreich, 2019)

(mehr …)
30. Dez 2018
by manu

Sind wir wirklich Schuld?

Ende Oktober habe ich hier ein Video von Moritz Neumeier gepostet:
→ „Wir sind Schuld!“

Darin beschreibt er, dass nicht nur Großkonzerne an der zunehmenden Vermüllung und Umweltbelastung Schuld sind, sondern dass wir als Konsumenten Einfluss darauf haben, was wir kaufen, und somit auch darauf, was Unternehmen produzieren. Nach dem Motto: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Dem Stimme ich weitestgehend zu.
Wir haben als Verbraucher wirklich einen gewissen Einfluss und können durch unser Konsumverhalten bis zu einem bestimmten Maße positive Veränderungen bewirken.

Allerdings ist die Situation wesentlich komplexer und es gibt meiner Meinung nach drei grundlegende Hindernisse, die der ersehnten positiven Veränderung massiv im Wege stehen:

  • Menschen sind tendenziell träge.
  • Großkonzerne sind tendenziell geldgeil.
  • Die Politik tanzt tendenziell nach der Pfeife der Großkonzerne.

Selbst wenn der träge Durchschnittsmensch sich irgendwann dazu durchgerungen hat zu einem Ökostromanbieter zu wechseln, Plastik im Supermarkt zu vermeiden, mehr den öffentlichen Nahverkehr statt das eigene Auto zu nutzen, weniger Fleisch zu essen und so weiter und so fort… Selbst dann können wir noch nicht davon ausgehen, dass die positiven Veränderungen, die wir uns durch die Verhaltensumstellung erhoffen, ausreichen werden, um den Klimawandel und die Vermüllung der Umwelt aufzuhalten.
Außerdem dauert es viel zu lange Menschen von dem positiven Effekt zu überzeugen und „umzugewöhnen“.

Und mal ganz ehrlich:
Welcher normale Mensch mit einem 30- bis 40-Stunden-Job und/oder fulltime Familie bei durchschnittlich suboptimalen finanziellen Verhältnissen und steigendem Stress-Level hat Bock sich in der spärlich gesäten Freizeit Gedanken über nachhaltigere Alternativen zu den bisher gekauften konventionellen Produkten zu machen?
Denn dabei gibt es wirklich verdammt viele Dinge zu bedenken:
Ist es sinnvoller FairTrade- oder Bio-Produkte zu kaufen, wenn man vor die Wahl gestellt wird? Ist der FairTrade-Bio-Schokoaufstrich auch noch nachhaltig, wenn Palmöl drin ist? Darf ich die regionale Bio-Salami in der Plastikverpackung kaufen? Ist die Ökobilanz einer Papiertüte wirklich besser als die einer Plastiktüte? Ist das Elektro-Auto tatsächlich eine gute Alternative, wenn die Herstellung und Entsorgung eines Lithium-Ionen-Akkus so problematisch ist?

So könnte das mit den Fragen ewig weitergehen.
Und so muss sich jeder einzelne Konsument mühsam über das Für und Wider eines jeden Produktes informieren, wenn er einen positiven Einfluss ausüben möchte.
Die Politik und die Großkonzerne haben alle Verantwortung an den Verbraucher abgegeben.

Weshalb müssen wir die Müllabfuhr bezahlen, wenn es die Konzerne sind, die Müll im Übermaß herstellen? Wären die Produkte langlebiger/hochwertiger und anders verpackt (z.B. im Pfandbehälter oder unverpackt), dann hätten wir kaum Müll.

Warum müssen wir für umweltfreundlichere E-Autos mehr bezahlen als für dreckige Diesel? (Mit bestem Dank an die Autolobby)
Und warum wird der Nahverkehr immer unbezahlbarer?

Warum ist FairTrade nicht Standard? Wollen wir nicht alle fair für unsere Arbeit bezahlt werden?
Weshalb ist Bio nicht Standard?
Warum werden bekanntermaßen umweltschädliche und menschenunwürdige Produktionsweisen nicht automatisch mit hohen Geld- und Gefängisstrafen belegt?
Warum dürfen sich Unternehmen Wasserquellen aneignen und das dort geschöpfte Wasser überteuert verkaufen?

Unterm Schlussstrich dreht sich alles nur um eins:
Geld

Aus diesem Grund werden die Großkonzerne nicht von selbst auf die Idee kommen nachhaltiger zu handeln: Sie wollen Profit machen. Das ist ihr einziges Ziel. Sie investieren Unsummen in Werbung, die uns gekonnt weis macht, dass wir Dinge haben wollen, die wir gar nicht brauchen. Sie bauen Sollbruchstellen in Geräte ein, so dass diese schneller als nötig kaputt gehen, nur damit wir weiter kaufen und kaufen und ein paar Wenige an der Spitze in Geld schwimmen können.

Eigentlich müsste die Politik einschreiten und die Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen schaffen. Jedoch stehen wirtschaftliche Interessen oftmals über allem anderen. So ist es beispielsweise populärer auf unendliches Wirtschaftswachstum zu setzen statt der Realität ins Auge zu blicken und den endlichen Planeten zu sehen, der aktuell total heruntergewirtschaftet wird.

Anstatt die Schuld auf den Einzelnen abzuwälzen und dem Verbraucher unentwegt ein schlechtes Gewissen zu machen, sollten die Produzenten mehr in die Verantwortung genommen werden und sich für nicht-nachhaltiges Wirtschaften rechtfertigen müssen.

Doch wie kann man das erreichen?
Meiner Meinung nach reicht es nicht aus, dass der Verbraucher sich umweltfreundlich verhält. Es ist zwar wichtig und ein guter Anfang, aber genauso ist es unbedingt notwendig, dass die Politik gewisse Dinge ändert.

Deshalb müssen wir die Politik stärker darauf aufmerksam machen! Mehr auf die Straße gehen! Öfter auf Missstände hinweisen und nicht so schnell locker lassen!

Und wer ist nun schuld?
Antwort: Wir alle (Politik, Konzerne, Konsumenten, …). 

Wir sollten uns also nicht unnötig an Schuldzuweisungen aufhalten, sondern lieber die Energie darauf verwenden die Welt positiv zu verändern!

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist.
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

Die Ärzte

ReThink, people!

1. Aug 2018
by manu

Earth Overshoot: ReThink – NOW!

Heute ist „Earth Overshoot Day“!

Das bedeutet, dass wir für dieses Jahr bereits alle Ressourcen aufgebraucht haben und den Rest des Jahres auf Kosten der zukünftigen Generationen leben!
Die Erde kann sich nicht mehr schnell genug regenerieren.
ReThink, people!

Noch vor 50 Jahren sind wir mit den Ressourcen der Welt prima ausgekommen. Aber mittlerweile erreicht uns der Earth Overshoot Day jedes Jahr etwas früher, weil unser tolles Wirtschaftssystem auf grenzenlosem Wachstum basiert und noch nicht gemerkt hat, dass die Welt endlich ist….

 Jahr: Earth Overshoot Day
1987: 19.Dezember
1990: 07.Dezember
1995: 21.November
2000: 01.November
2005: 20.Oktober
2007: 26.Oktober
2008: 23.September
2009: 25.September
2010: 21.August
2011: 27.August
2012: 22.August
2013: 20.August
2014: 19.August
2015: 13.August
2016: 08.August
2017: 02.August
2018: 01.August
2019:
Quelle der Daten: Wikipedia
 

It’s time to ReThink!

Mach dir bewusst, was du kaufst, was du wegwirfst, wohin du fährst und fliegst und versuche deinen ökologischen Fußabdruck zu verringern!
→ overshootday.org

Der deutsche Overshoot-Day war im Jahr 2018 bereits Anfang Mai:
→ German Overshoot Day


Aktionen in Bielefeld

Demonstration

Samstag, 04. August 2018 von 13:00 bis ca. 15:00 Uhr
Kunsthallenpark

Aktionen zum Welterschöpfungstag

Samstag, 04. August 2018 von 15:00 – 20:00 Uhr
Siegfriedplatz, Rolandstraße 16

Mehr Infos
→ ReThink-Blogbeitrag

22. Mai 2018
by manu

Unabhängig von der Weltwirtschaft – Geht das?

Unabhängig von der Weltwirtschaft - Geht das? © EFFEKT

Das 2016 gestartete ReGen-Projekt will in Almere in den Niederlanden ein Dorf errichten, welches durch geschlossene Kreisläufe völlig unabhängig von der Weltwirtschaft existieren kann.
Diesen Sommer ist es soweit und der erste Spatenstich soll gesetzt werden. Die Fertigstellung der ersten Häuser ist für Weihnachten 2018 geplant.

ReGen steht für regenerativ, d.h. für ein geschlossenes Kreislaufsystem. Zur Versorgung der Bewohner kommen hochmoderne Technologien zur Anwendung und bilden gemeinsam ein komplett autarkes System: Gebäude, die mehr Energie produzieren als verbrauchen, erneuerbare Energien und Energiespeicher, vertikale Gärten, Aquaponics, Wassermanagement- und Recyclingsysteme. Das effektive Zusammenspiel dieser Technologien, so glauben die Erfinder, könnte einige der Probleme lösen, die Bevölkerungwachstum, Urbanisierung und Ressourcenknappheit in Zukunft mit sich bringen werden.
Quelle: utopia.de

Ich bin sehr gespannt! 🙂

→ regenvillages.com
→ effekt.dk
→ utopia.de
→ newsgreen.net

10. Mai 2018
by manu

System Error


 

Über den Aberglauben ans Wirtschaftswachstum

„Ein neuer Dokumentarfilm blickt hinter die Kulissen von Finanzindustrie und Kapitalismus und sucht Antworten auf die Frage: Warum wollen wir auf einem endlichen Planeten unendlich wachsen?“

Mehr Infos zum Film:
→ utopia.de
→ systemerror-film.de

Ab heute in „ausgewählten“ Kinos.
Leider nicht in Bielefeld, aber z.B. in Dortmund:
→ filmstarts.de

3. Apr 2018
by manu

Richard David Precht und die Philosophie

<!--:de-->Der Recycling-Garten<!--:--><!--:en-->Recycling Garden<!--:--> © rethink-recycle.net

Richard David Precht ist Philosoph und Buch-Autor.
Die einen lieben ihn, die anderen halten ihn für einen selbstverliebten Popstar.

Keine Frage, er ist seit ein paar Jahren sehr beliebt bei den Medien, ständig in Talkshows zu Gast und hat mittlerweile seinen eigenen Sendeplatz im ZDF. Aber muss er allein aus dem Grund der Massenkompatibilität ein Scharlatan sein?
Ich finde, er kann komplexe Themen extrem gut vermitteln, seine Argumente verständlich darlegen und unterschiedliche Themengebiete miteinander in Beziehung setzen. Oft sind es unbequeme Thesen und Prognosen, die er ausspricht. Ich habe einige Kritiken über ihn gelesen, in denen oft unsachlich argumentiert wurde (was hat z.B. das Aussehen einer Person mit dem zu tun, was diese zu sagen hat?).
Aber macht euch selbst ein Bild:
→ wikipedia.org
→ „Precht“ (zdf.de)
 

Wachstum, Kapitalismus, Zeitdruck, Konsum

→ Rasender Stillstand
→ Wie natürlich ist unsere Natur?
→ Herrschaft der Zahlen – Ist alles vermessbar?
 

Bildung, Schule, Digitalisierung

→ Skandal Schule – Macht lernen dumm?
→ Schon mal gehört, ist nicht Wissen
→ Vergesst das Wissen
→ Schule – So geht’s nicht weiter
→ Digitalisierung und Grundeinkommen

22. Jan 2018
by manu

China hat den Import von Plastikmüll gestoppt

„Liu Hua von Greenpeace in Peking ist begeistert: Die chinesische Regierung habe eine „weltweite Schockwelle“ ausgelöst, sagt er. Endlich müsse der Rest der Welt sein bisheriges Konsummodell hinterfragen, das nur auf unbeschränktem Wachstum bei beschränkten Ressourcen basiere.

Was ist passiert? China ist einmal mehr vorgeprescht.
Insgesamt 24 verschiedene Recyclingmaterialien dürfen seit dem 1. Januar nicht mehr nach China exportiert werden – darunter unsortierter Plastikabfall, Altpapier, alte CDs und alte Textilien. Die Begründung der Chinesen: Der Müll sei zu dreckig und zu gefährlich. An die Welthandelsorganisation (WTO) schrieb die Regierung, man wolle die Umwelt und die Gesundheit der Menschen schützen. […]“

Quelle: zeit.de

Den gesamten Artikel lesen:
→ „Die Weltmüllkippe schließt“ (zeit.de)

 

Kommt nun eine europäische Plastiksteuer?

Kurz nach Chinas MüllimportStopp stieß dann EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger Anfang Januar eine Debatte über eine europäische Plastiksteuer an

14. Nov 2016
by manu

Wie viel Besitz macht glücklich?

„Autor János Kereszti ist ein ganz normaler Mensch. Nicht besonders reich, auch nicht besonders arm. Seine Haltung zum Konsum ist zwiespältig. An manchen Tagen kauft er unnützes Zeug und lässt sich von der Werbung verführen. An anderen steht er über den Dingen und lebt Bescheidenheit – vor allem angesichts der vielen Güter, die er bereits besitzt. 7.000 Dinge Besitz sollen glücklich machen. Mehr macht nicht glücklicher, mehr kann sogar frustrieren. Der Oldenburger Ökonomieprofessor und Wachstumskritiker Niko Paech mahnt, dass man auch genug Zeit haben muss, um Besitz genießen zu können.“
Quelle: wdr.de

 

→ Video auf wdr.de ansehen

17. Feb 2016
by manu

Grüne Märchen

[…]Obwohl die Politiker von Gipfel zu Gipfel vorgeben, die Rettung des Klimas stehe ganz oben auf der Agenda, ließen sie gleichzeitig dessen strukturelle Ursache – nämlich den Kapitalismus mit seinem Wachstumsdiktat und Rohstoffhunger, der fortwährend Ungerechtigkeit produziert – außer Acht. Stattdessen würden sie den Klimawandel wie einen Feind von außen behandeln, der das scheinbar funktionierende System bedroht. Der Eindringling könne also nur von innen heraus, mit den Mitteln des Kapitalismus, bekämpft werden.[…]
Quelle: sueddeutsche.de

 

→ Gesamten Artikel lesen

 

sueddeutsche-zeitung

2. Jun 2014
by manu

Links

Ein paar interessante Links zu anderen Recycling-/Upcycling-Blogs, Informationsseiten, Dokumentationen, Vereinen und vielem mehr.
 

Allgemeine Infos / Dokumentationen

 

Blogs

 

Shopping

 

Unverpackt-Läden


Karte made by: wastelandrebel.com
 

Leihen, Tauschen oder Weiterbenutzen statt Neukaufen

 

Reparatur-Initiativen

Du möchtest wissen, wo du dein Fahrrad oder deine Elektro-Geräte zusammen mit anderen reparieren kannst? Oder du möchtest selbst eine Reparatur-Initiative gründen?

 

Auf reparatur-initiativen.de kannst du sehen, welche Initiativen es bereits in deiner Umgebung gibt und dich mit ihnen vernetzen.

→ Alle Termine der Reparatur-Initiativen in Bielefeld anzeigen

 

9. Mai 2014
by manu

Warum unser Verhalten überdenken?

„Kapitalismus heißt:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht,
von Geld, das man nicht hat,
um Menschen zu beeindrucken,
die man nicht leiden kann…“

Volker Pispers

Wir leben hier in Deutschland und in dem Rest der sogenannten westlichen Welt im Überfluss. Alles steht uns jederzeit und überall zu einem Spottpreis zur Verfügung. Und trotzdem beschweren wir uns, sind immernoch auf der Jagd nach dem günstigeren Schnäppchen, kaufen Berge von Sachen, die wir nicht wirklich brauchen. Irgendwann sind unsere Wohnungen voll.. Wir entrümpeln. Der alte Kram muss weg, weil wir ihn über die Jahre ja eh nur zweimal benutzt haben oder weil er mittlerweile aus der Mode gekommen ist. Also kommt alles auf den Müll.
Aus den Augen, aus dem Sinn.

Das machen wir schon Jahrzehnte lang so… Und so langsam bekommen wir die Rechnung für unsere Rücksichtslosigkeit: Die Erde entwickelt sich zu einem Müll-Planeten.

→ Earth Overshoot Day kommt jedes Jahr ein bisschen früher…
→ HOME (Dokumentarfilm über unsere Geschichte und unser Wirken)

Der Konsum-Versuchung widerstehen

Brauchst du wirklich alles, was dir die Konzerne verkaufen wollen? Das neueste vom neusten? Das Technische Gadget mit noch einer Funktion mehr? Brauchst du das Kleidungsstück/Spielzeug/Möbelstück wirklich oder kaufst du es nur, weil es so günstig ist? Musst du wirklich für 2-3 Tage irgendwohin fliegen, um durch eine Metropole zu hetzen (weil es so günstig ist)?

Natürlich gibt es eine Menge toller Sachen, die einem das Leben erleichtern oder verschönern! Aber irgendwann sollte man sich bewusst entscheiden etwas nicht zu kaufen. Man kann nicht alles haben, nicht alles machen, nicht überall gewesen sein!

→ „Neuland – Zu viel ist nicht genug“ (NDR-Doku)
→ Gehirnforschung: „Wer glücklich ist, kauft nicht“ (green.wiwo.de)

Weniger Müll produzieren!

Brauchst du den morgendlichen Kaffee wirklich in einem Wegwerfbecher? Musst du in der Obstabteilung alles in Plastiktüten stecken? Kann man den Toaster/die Lampe/das Regal nicht einfach wieder reparieren oder für anderes Nutzen?

Weißt du wohin dein Müll verschwindet, nachdem die Müllabfuhr ihn abgeholt und welche Auswirkungen Plastik auf unsere Umwelt hat?

→ „Plastic Planet“ (Ein Film von Werner Boote)

Hinter die Kulissen schauen

Wir sind alle Teil eines großen Theaters namens „Money, money, money“, das uns zu unsozialen Wettkämpfern macht. Geld ist uns so wichtig, weil wir es zum überleben brauchen. Und wenn wir es haben, wollen wir noch mehr.. Zur Sicherheit..
Doch woher kommt eigentlich das Geld und wer profitiert wirklich vom Kapitalismus? Gibt es Alternativen??

Uns wird eingetrichtert, dass Wachstum die Lösung aller Probleme sei.. Doch stimmt das wirklich? Wie kann unsere Wirtschaft wachsen und wachsen, wenn unsere Welt endlich ist?

Dokumentationen, die man gesehen haben sollte

→ Liste von einigen Dokumentationen, die mich beeinflusst haben

„Die beste Zeit einen Baum zu pflanzen
war vor 20 Jahren…
Die zweitbeste Zeit ist JETZT!“

Chinesisches Sprichwort