25. Apr 2020

Werbung

Losing Earth: The Decade We Almost Stopped Climate Change © rethink-recycle.net

Dieser Blog ist und bleibt frei von Werbung!

Doch warum? Was ist so schlimm an Werbung? Klar, etwas nervig ist sie vielleicht manchmal, aber damit kann man doch auch super nebenbei etwas Geld über die eigene Website verdienen…

Das Problem ist: Die Werbung steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen, sondern hat es faustdick hinter den Ohren.
Sie arbeitet mit allen Tricks der Psychologie, wird teilweise auf dich maßgeschneidert (Facebook, etc.), schleicht sich in unser Unterbewusstsein und beißt sich dort fest.
Auch wenn wir vielleicht von uns selbst denken, dass wir „immun“ dagegen sind und uns nichts vormachen lassen, ist das ein Trugschluss. Denn es reicht beispielsweise schon aus, wenn uns eine Marke oder ein Produktname ständig im TV, Radio, Internet oder auf einem Plakat unterwegs begegnet: Menschen kaufen eher ein Produkt, dessen Marke ihnen bekannt vorkommt, als das eines völlig unbekannten Herstellers.
→ „Werbung“ (planet-wissen.de)

Werbung manipuliert unsere Kinder

Außerdem beginnt diese nicht unerhebliche Prägung bereits im Säuglings-Alter! Schon ab dem 6. Monat sind Kinder in der Lage Marken wieder zu erkennen und das wissen die Werbemacher:
→ Dokumentation: „Consuming Kids“ (2008)

Teilweise gibt es sogar Werbung in Grundschulen. Natürlich ist sie da nicht unbedingt als Werbung erkennbar, sondern zum Beispiel als Laufwettbewerb getarnt…
→ Werbung an Grundschulen (2016)

Versprochen gebrochen

Werbung hält meistens nicht, was sie verspricht (vergleichbar mit Wahlversprechen in der Politik..)!
Sie verspricht, dass wir glücklich werden, wenn wir uns nur dieses oder jenes gönnen würden, denn Glück kann man sich selbstverständlich kaufen. Und je mehr Dinge wir kaufen, desto glücklicher wären wir…
Doch das Gegenteil ist in der Regel der Fall. Das Glücksgefühl hält nur für kurze Zeit an und ist dann schnell verflogen. Das führt dazu, dass wir mehr und mehr nutzlosen Kram kaufen, um diesem kurzen High-Gefühl hinterher zu jagen. Dabei verlieren wir aus den Augen, was wirklich wichtig ist.
→ Dokumentation: „Neuland – Zu viel ist nicht genug“ (2014)
→ „Wer glücklich ist kauft nicht“

Werbung vermittelt teilweise falsche Werte

Werbung kann sogar die eigene Körperwahrnehmung beeinflussen, weil sie meist nur „perfekte“ Menschen zeigt, die die perfekte Figur haben, das perfekte Aussehen, das perfekte Lächeln. Man sieht kaum normale Menschen, die Ecken und Kanten haben. Das verzerrt unser Weltbild drastisch. Es suggeriert uns, die Welt bestünde zu 98% aus perfekten Menschen und nicht perfekt zu sein wäre nicht normal.
Das treibt uns dazu unseren Körper nicht zu mögen. Jugendliche sind besonders anfällig dafür und enden teilweise in der Bulimie.
→ Dokumentation: „Embrace – Du bist schön“ (2016)

Auch kann Werbung uns zum Beispiel weiß machen, dass Rauchen cool ist…
Doch: In welcher Realität ist es bitte cool, die Umwelt zu verpesten, Freunde, Bekannte, Familie oder Kinder gegen ihren Willen zu Passiv-Rauchern zu machen und sich auch noch Teer in die Lunge zu atmen???
→ „Werbung verführt zur Zigarette“ (t-online.de)

Deshalb…

…gibt es auf diesem Blog keine glitzernde, schillernde, blinkende, blitzende, alles-versprechende Werbung über, unter neben und zwischen den Beiträgen. 😉

Hin und wieder stelle ich höchstens Projekte, Produkte, Geschäfte oder Ähnliches in einem Beitrag vor, die ich für unterstützenswert halte und ich bekomme kein Geld für diese Beiträge

Hin und wieder werde ich angeschrieben, ob ich dieses oder jenes in meinem Blog vorstellen oder verlinken könnte, doch das mache ich nur dann, wenn ich selbst auch davon überzeugt bin, dass es eine gute Sache ist.

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7. Sep 2020

Lästige Werbung im Briefkasten

Briefkasten mit der Aufschrift "Bitte keine Werbung einwerfen" © rethink-recycle.net

Die Werbung im Briefkasten landet in vielen Haushalten meist ungelesen im Altpapier. Das ist nicht nur Ressourcenverschwendung, sondern auch eine unnötig Belastung für das Entsorgungssystem.

Die schnellste Lösung ist ein Aufkleber auf dem Briefkasten. Doch weshalb muss man eigentlich einen „Ich will verdammt nochmal keine Werbung“-Aufkleber auf den eigenen Briefkasten kleben statt andersrum: „Ich möchte Werbung“?!?

In Amsterdam wurde 2018 eine Gesetzesänderung eingeführt, wonach es nun verboten ist nicht-adressierte Werbung in Briefkästen einzuwerfen, die keinen „Werbung, ja bitte“-Aufkleber haben.
Und siehe da: Die Stadt spart jährlich 6 Millionen Kilogramm Papier ein und muss 600-750 mal weniger mit der Müllabfuhr ausrücken…

→ Mehr Infos auf letzte-werbung.de
→ Unerwünschte, adressierte Werbepost einfach zurückschicken (wikihow.com)
→ Mehr zum Thema Werbung im ReThink-Blog

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16. Apr 2018

Wie Medien, Werbung und Gesellschaft unser Selbstbild bestimmen

Dieser wundervolle Dokumentarfilm ist nur noch bis morgen (17.04.2018) online verfügbar:

Dokumentation: „Embrace – Du bist schön“ (2017)

„Medien, Werbung und Gesellschaft geben ein Körperbild vor, nach dem wir uns selbst und andere immer wieder beurteilen. Die australische Fotografin und Filmemacherin Taryn Brumfitt postete ein ungewöhnliches Vorher-Nachher-Foto ihres fast nackten Körpers auf Facebook und löste damit einen Begeisterungssturm aus. Mit ihrem Dokumentarfilm möchte Brumfitt ihren Gegenentwurf vorstellen.

In ihrem Dokumentarfilm „Embrace – Du bist schön“ begibt sich die australische Fotografin Taryn Brumfitt auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Sie trifft auf Frauen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Bodyshaming und Körperwahrnehmung haben. Der Film inspiriert und verändert die Denkweise über uns und unsere Körper. Taryns Botschaft lautet: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast!“

→ Jetzt ansehen auf arte.tv

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27. Jan 2018

Berlin werbefrei?

Berlin werbefrei? © berlin-werbefrei.de

Werbung gehört mittlerweile zu unserem Alltag und springt uns überall in der Stadt entgegen. Auch wenn man sich alle Mühe gibt die Werbebotschaften zu ignorieren, stören sie doch das Gesamtbild der Stadt.
Das denkt sich auch eine Initiative in Berlin, die mit einem Volksentscheid gegen die Werbeflut in Berlin angehen will.

Bis zum 15. April 2018 werden hier Unterschriften gesammelt:
→ berlin-werbefrei.de

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4. Jun 2020

Zucker-Konsum - Unsere kranke Gesellschaft

Doku-Tipp
„Dick, dicker, fettes Geld“ (arte, 2020)

Noch bis zum 12.06.2020 auf arte.tv verfügbar
→ Doku auf arte.tv ansehen

  • Bereits verarbeitete, zuckerreiche Produkte sind bis zu 60% günstiger als unverarbeitete, frische Lebensmittel
  • Ein Liter Limonade ist in manchen Ländern günstiger als ein Liter reines Wasser
  • Es gibt eine direkte Verbindung zwischen Werbung und den Geschmacksvorlieben von Kindern
  • Es besteht eine Verbindung zwischen Süßgetränken und Diabetes + Fettleibigkeit. Unter Jugendlichen sind diese Krankheiten mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr…
  • Diabetes trifft hauptsächlich arme Bevölkerungschichten und ist weltweit unter den 10 häufigsten Todesursachen

Vorbild Chile

Chile hat ein tolles Konzept entwickelt:
Auf Lebensmittelverpackungen werden Warn-Symbole aufgedruckt, wenn das Lebensmittel viel Zucker, Salz, Fett oder Kalorien enthält. So ist auf den ersten Blick – auch für Kinder – ersichtlich, welche Produkte besonders ungesund sind.

Doch da hört es noch nicht auf:
Wenn ein Produkt ein Warn-Symbol besitzt, darf es zudem nicht im Fernsehen oder Internet beworben werden und keine Gratis-Spielzeuge oder Sammelsticker enthalten.

Die Industrie hat daraufhin mehr als 20% der Produkte neu konzipiert, so dass diese nun beispielsweise weniger Salz und Zucker enthalten, obwohl die Konzerne vorher behauptet hatten, dass eine Umstellung der Produkt-Formeln unmöglich sei.

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15. Jun 2019

SaniFAIR? Oder die Abzocke mit dem Bon...

Früher gehörten Raststätten an Autobahnen dem Bund und die Toilettennutzung war kostenlos. Im Jahr 1998 wurden sie privatisiert in der Hoffnung auf gesunden Wettbewerb und eigentlich auch mit dem Ziel sanitäre Anlagen weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen: „Die Tank und Rast AG wird sich bemühen, die untentgeltliche Benutzung von sanitären Einrichtungen ganzjährig durchgehend (24 Stunden) sicherzustellen“ (aus dem Privatisierungsvertrag, 1998).

Doch mittlerweile hat Tank & Rast mit einem Marktanteil von 90% eine Monopolstellung im Bereich Raststätten und macht zudem ein riesen Geschäft mit den kostenpflichtigen Toiletten der Tochtergesellschaft Sanifair: Jährlich werden laut einer Schätzung der Zeitung „Die Welt“ Sanifair-Bons im Gesamtwert von ca 7,5 Millionen Euro nicht eingelöst. Und laut ZDF unterstützt man dadurch (ungewollt) sogar u.a. die Allianz (Versicherung) und den Staatsfond von Abu Dhabi.
Die „Bemühungen“ die unentgeltliche Benutzung sicherzustellen sind also am Kapitalismus gescheitert…
Aber nicht nur, dass man mit dem Toilettengang den Staatsfond von Abu Dhabi unterstützt und durch diese Bons mehr unnötiger Müll produziert wird, nein, die Kunden werden dazu verführt noch mehr zu konsumieren und am Ende mehr Geld auszugeben als sie es ohne den Bon getan hätten.

Zudem gibt es Sanifair-Toiletten nicht mehr nur in Autobahn-Raststätten, sondern auch in Bahnhöfen und Einkaufszentren wie z.B. der Kö-Galerie in Düsseldorf, dem DuMont Carré in Köln oder dem Gesundbrunnen-Center in Berlin.
 

Weiterführende Links

→ „Tanken, rasten, zahlen – Wie Raststätten Kasse machen“ (ZDF-zoom, 16. April 2014)
→ „Sanifair – Das Geschäft mit dem Geschäft“ (WDR, 8. November 2017)
→ „Abzocke am Raststätten-WC: Wie Sanifair Toilettenbesucher ausnutzt“ (WDR, 8. November 2017)
→ „Tim Engartner – Staat statt Privat“ (2017)

Leider wurde der mega peinliche Sanifair-Werbespot von vor 2 Jahren bereits überall entfernt, weshalb man sich nur noch Parodien davon ansehen kann:
→ „Werbedreck – Sanifair“ (youtube.com)

Alternativen zu kostenpflichtigen Toiletten:
→ die-nette-toilette.de

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3. Mrz 2016

Not Happy

Die Telekom bietet seit dem 01.März einen Tarif an, bei dem man jedes Jahr ein neues Handy bekommt.
Muss das wirklich sein? Sollte man nicht viel eher Tarife anbieten bei denen es um die Langlebigkeit eines Produktes geht? Außerdem gibt es mittlerweile ja auch modular aufgebaute Smartphones, bei denen kaputte oder veraltete Teile einzeln ausgetauscht werden können, ohne dass direkt das komplette Handy zum Abfallprodukt wird!

 

Hier geht es zur Petition gegen diesen Telekom-Tarif:
→ change.org

 

telekom-nothappy

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26. Sep 2018

Glücklich ohne Fernseher

Auf smarticular.net gibt es eine Reihe guter Gründe, warum man den Fernseher abschaffen sollte.

Hier ist Punkt 7:
Immer wiederkehrende Werbespots reden unserem Unterbewusstsein ein, dass unser Leben nicht erfüllt ist, wenn wir nicht konsumieren. Glück definiert sich demnach durch perfektes Aussehen, Kleidung, die richtigen Autos und so weiter. Wenn wir uns der konstanten Werbeflut aussetzen, kaufen wir Dinge, die wir nicht benötigen, und fühlen uns im schlimmsten Fall auch noch unwohl in unserer eigenen Haut.
Quelle: smarticular.net

Die gesamte Liste ansehen:
→ smarticular.net


→ „Wer glücklich ist, kauft nicht“

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11. Nov 2018

Datenschutzerklärung

Personenbezogene Daten (nachfolgend zumeist nur „Daten“ genannt) werden von uns nur im Rahmen der Erforderlichkeit sowie zum Zwecke der Bereitstellung eines funktionsfähigen und nutzerfreundlichen Internetauftritts, inklusive seiner Inhalte und der dort angebotenen Leistungen, verarbeitet.

Gemäß Art. 4 Ziffer 1. der Verordnung (EU) 2016/679, also der Datenschutz-Grundverordnung (nachfolgend nur „DSGVO“ genannt), gilt als „Verarbeitung“ jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführter Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten, wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

Mit der nachfolgenden Datenschutzerklärung informieren wir Sie insbesondere über Art, Umfang, Zweck, Dauer und Rechtsgrundlage der Verarbeitung personenbezogener Daten, soweit wir entweder allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung entscheiden. Zudem informieren wir Sie nachfolgend über die von uns zu Optimierungszwecken sowie zur Steigerung der Nutzungsqualität eingesetzten Fremdkomponenten, soweit hierdurch Dritte Daten in wiederum eigener Verantwortung verarbeiten.

Unsere Datenschutzerklärung ist wie folgt gegliedert:

I. Informationen über uns als Verantwortliche
II. Rechte der Nutzer und Betroffenen
III. Informationen zur Datenverarbeitung

I. Informationen über uns als Verantwortliche

Verantwortlicher Anbieter dieses Internetauftritts im datenschutzrechtlichen Sinne ist:

Manuela Ewers

E-Mail: mail@rethink-recycle.net

II. Rechte der Nutzer und Betroffenen

Mit Blick auf die nachfolgend noch näher beschriebene Datenverarbeitung haben die Nutzer und Betroffenen das Recht

  • auf Bestätigung, ob sie betreffende Daten verarbeitet werden, auf Auskunft über die verarbeiteten Daten, auf weitere Informationen über die Datenverarbeitung sowie auf Kopien der Daten (vgl. auch Art. 15 DSGVO);
  • auf Berichtigung oder Vervollständigung unrichtiger bzw. unvollständiger Daten (vgl. auch Art. 16 DSGVO);
  • auf unverzügliche Löschung der sie betreffenden Daten (vgl. auch Art. 17 DSGVO), oder, alternativ, soweit eine weitere Verarbeitung gemäß Art. 17 Abs. 3 DSGVO erforderlich ist, auf Einschränkung der Verarbeitung nach Maßgabe von Art. 18 DSGVO;
  • auf Erhalt der sie betreffenden und von ihnen bereitgestellten Daten und auf Übermittlung dieser Daten an andere Anbieter/Verantwortliche (vgl. auch Art. 20 DSGVO);
  • auf Beschwerde gegenüber der Aufsichtsbehörde, sofern sie der Ansicht sind, dass die sie betreffenden Daten durch den Anbieter unter Verstoß gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verarbeitet werden (vgl. auch Art. 77 DSGVO).

Darüber hinaus ist der Anbieter dazu verpflichtet, alle Empfänger, denen gegenüber Daten durch den Anbieter offengelegt worden sind, über jedwede Berichtigung oder Löschung von Daten oder die Einschränkung der Verarbeitung, die aufgrund der Artikel 16, 17 Abs. 1, 18 DSGVO erfolgt, zu unterrichten. Diese Verpflichtung besteht jedoch nicht, soweit diese Mitteilung unmöglich oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden ist. Unbeschadet dessen hat der Nutzer ein Recht auf Auskunft über diese Empfänger.

Ebenfalls haben die Nutzer und Betroffenen nach Art. 21 DSGVO das Recht auf Widerspruch gegen die künftige Verarbeitung der sie betreffenden Daten, sofern die Daten durch den Anbieter nach Maßgabe von Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO verarbeitet werden. Insbesondere ist ein Widerspruch gegen die Datenverarbeitung zum Zwecke der Direktwerbung statthaft.

III. Informationen zur Datenverarbeitung

Ihre bei Nutzung unseres Internetauftritts verarbeiteten Daten werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt, der Löschung der Daten keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen und nachfolgend keine anderslautenden Angaben zu einzelnen Verarbeitungsverfahren gemacht werden.

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Diese Speicherung erfolgt auf der Rechtsgrundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Verbesserung, Stabilität, Funktionalität und Sicherheit unseres Internetauftritts.

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Matomo (vormals: PIWIK)

In unserem Internetauftritt setzen wir Matomo (ehemals: „PIWIK“) ein. Hierbei handelt es sich um eine Open-Source-Software, mit der wir die Benutzung unseres Internetauftritts analysieren können. Hierbei werden Ihre IP-Adresse, die Website(s) unseres Internetauftritts, die Sie besuchen, die Website, von der aus Sie auf unseren Internetauftritt gewechselt haben (Referrer URL), Ihre Verweildauer auf unserem Internetauftritt sowie die Häufigkeit des Aufrufs einer unserer Websites verarbeitet.

Zur Erfassung dieser Daten speichert Matomo über Ihren Internet-Browser ein Cookie auf Ihrem Endgerät. Dieses Cookie ist eine Woche lang gültig.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Analyse und Optimierung unseres Internetauftritts.

Allerdings nutzen wir Matomo mit der Anonymisierungsfunktion „Automatically Anonymize Visitor IPs“. Diese Anonymisierungsfunktion kürzt Ihre IP-Adresse um zwei Bytes, sodass eine Zuordnung zu Ihnen bzw. zu dem von Ihnen genutzten Internetanschluss unmöglich ist.

Falls Sie mit dieser Verarbeitung nicht einverstanden sind, haben Sie die Möglichkeit, die Speicherung des Cookies durch eine Einstellung in Ihrem Internet-Browsers zu verhindern. Nähere Informationen hierzu finden Sie vorstehend unter „Cookies“.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, die Analyse Ihres Nutzungsverhaltens im Wege des sog. Opt-outs zu beenden. Mit dem Bestätigen des Links

wird über Ihren Internet-Browser ein Cookie auf Ihrem Endgerät gespeichert, das die weitere Analyse verhindert. Bitte beachten Sie aber, dass Sie den obigen Link erneut betätigen müssen, sofern Sie die auf Ihrem Endgerät gespeicherten Cookies löschen.

YouTube

In unserem Internetauftritt setzen wir YouTube ein. Hierbei handelt es sich um ein Videoportal der YouTube LLC., 901 Cherry Ave., 94066 San Bruno, CA, USA, nachfolgend nur „YouTube“ genannt.

YouTube ist ein Tochterunternehmen der Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043 USA, nachfolgend nur „Google“ genannt.

Durch die Zertifizierung nach dem EU-US-Datenschutzschild („EU-US Privacy Shield“)
https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active
garantiert Google und damit auch das Tochterunternehmen YouTube, dass die Datenschutzvorgaben der EU auch bei der Verarbeitung von Daten in den USA eingehalten werden.

Wir nutzen YouTube im Zusammenhang mit der Funktion „Erweiterter Datenschutzmodus“, um Ihnen Videos anzeigen zu können. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Qualitätsverbesserung unseres Internetauftritts. Die Funktion „Erweiterter Datenschutzmodus“ bewirkt laut Angaben von YouTube, dass die nachfolgend noch näher bezeichneten Daten nur dann an den Server von YouTube übermittelt werden, wenn Sie ein Video auch tatsächlich starten.

Ohne diesen „Erweiterten Datenschutz“ wird eine Verbindung zum Server von YouTube in den USA hergestellt, sobald Sie eine unserer Internetseiten, auf der ein YouTube-Video eingebettet ist, aufrufen.

Diese Verbindung ist erforderlich, um das jeweilige Video auf unserer Internetseite über Ihren Internet-Browser darstellen zu können. Im Zuge dessen wird YouTube zumindest Ihre IP-Adresse, das Datum nebst Uhrzeit sowie die von Ihnen besuchte Internetseite erfassen und verarbeiten. Zudem wird eine Verbindung zu dem Werbenetzwerk „DoubleClick“ von Google hergestellt.

Sollten Sie gleichzeitig bei YouTube eingeloggt sein, weist YouTube die Verbindungsinformationen Ihrem YouTube-Konto zu. Wenn Sie das verhindern möchten, müssen Sie sich entweder vor dem Besuch unseres Internetauftritts bei YouTube ausloggen oder die entsprechenden Einstellungen in Ihrem YouTube-Benutzerkonto vornehmen.

Zum Zwecke der Funktionalität sowie zur Analyse des Nutzungsverhaltens speichert YouTube dauerhaft Cookies über Ihren Internet-Browser auf Ihrem Endgerät. Falls Sie mit dieser Verarbeitung nicht einverstanden sind, haben Sie die Möglichkeit, die Speicherung der Cookies durch eine Einstellung in Ihrem Internet-Browsers zu verhindern. Nähere Informationen hierzu finden Sie vorstehend unter „Cookies“.

Weitergehende Informationen über die Erhebung und Nutzung von Daten sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Schutzmöglichkeiten hält Google in den unter
https://policies.google.com/privacy
abrufbaren Datenschutzhinweisen bereit.

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23. Jun 2019

ReThink Facebook

ReThink Facebook © rethink-recycle.net

Nachdem ich in den letzten Monaten nur sporadisch mal einen Post auf Facebook veröffentlich habe, habe ich mich entschieden die ReThink-FB-Seite komplett zu löschen.

Nachfolgend ein paar Gründe, warum ich nicht mehr Teil von Facebook sein möchte.

Gute Gründe gegen Facebook (FB)

  • Facebook ist nicht kostenlos, denn man bezahlt mit seinen Daten. Dabei betreibt Facebook mehr als fragwürdigen Datenschutz (siehe Punkt 3).
  • FB bezieht auch Daten über Websites, auf denen ein FB-Widget eingebunden ist.
  • FB darf alle deine Inhalte kommerziell verwenden und an Dritte weitergeben.
    Das geht anscheinend sogar so weit, dass ausgewählte Partnerfirmen von FB (einige Partnerfirmen sind z.B. Amazon, Apple, Microsoft, Netflix, Spotify, …) deine privaten Nachrichten lesen dürfen.
  • Facebook ist Monopolist.
    Außerdem gehören zu FB auch noch Whatsapp und Instagram. So hat FB gleichzeitig Zugriff auf deine Daten dieser beiden Apps wie zum Beispiel deine Handynummer und Adressbuch-Einträge deiner Freunde.
  • Facebook macht sein eigenes Geld.
    FB will 2020 jetzt auch noch seine eigene Kryptowährung Libra herausbringen.
  • Man kann sein Profil nicht direkt löschen (es dauert 30 Tage).
  • Ca. 10% sollen Fake-Profile sein…
    Es gibt Unmengen von Fake-Profilen, die gezielt Desinformationen verbreiten.
  • Man befindet sich bei FB in einer Filterblase.
    Weil FB ganz genau weiß, was du gerne liest und likest, zeigt es dir hauptsächlich Posts an, die deinen Interessen entsprechen. Das führt dazu, dass man über FB sehr einseitig informiert wird.
  • Facebook ist nicht werbefrei.
    Unternehmen können sich deine Aufmerksamkeit auf FB kaufen. Je mehr Geld sie in die Hand nehmen, desto mehr Menschen sehen diesen Werbebeitrag. Außerdem können sich Unternehmen aussuchen, welchem „Typ von Personen“ ein Werbebeitrag angezeigt wird… (personalisierte Werbung)
    Dies kann auch genutzt werden, um bei Wahlen unentschlossene Wähler in eine bestimmte Richtung zu schubsen (Cambrigde Analytica Skandal – in diesem Zusammenhang ist auch die Doku „The Great Hack“ sehenswert)
  • FB ist wie ein Spielautomat.
    Es wurde so programmiert, dass es süchtig macht.
  • FB überwacht kritische Nutzer.
    Wenn man sich FB gegenüber kritisch äußert, landet man auf einer BOLO-Liste (Be On the LookOut) und wird überwacht. Von Personen auf dieser Liste werden Fotos, Profildaten und der aktuelle Standort überwacht.

„Facebook’s role in Brexit — and the threat to democracy“ TED-Talk by Carole Cadwalladr|TED2019:

„The Great Hack | Official Trailer | Netflix“ YouTube-Video by Netflix (YouTube 2019):

„You Will Wish You Watched This Before You Started Using Social Media | The Twisted Truth“ YouTube-Video by Absolute Motivation

„Why you should delete your social media accounts“ YouTube-Video by The Newsmakers (YouTube 2018):

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30. Dez 2018

Sind wir wirklich Schuld?

Ende Oktober habe ich hier ein Video von Moritz Neumeier gepostet:
→ „Wir sind Schuld!“

Darin beschreibt er, dass nicht nur Großkonzerne an der zunehmenden Vermüllung und Umweltbelastung Schuld sind, sondern dass wir als Konsumenten Einfluss darauf haben, was wir kaufen, und somit auch darauf, was Unternehmen produzieren. Nach dem Motto: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Dem Stimme ich weitestgehend zu.
Wir haben als Verbraucher wirklich einen gewissen Einfluss und können durch unser Konsumverhalten bis zu einem bestimmten Maße positive Veränderungen bewirken.

Allerdings ist die Situation wesentlich komplexer und es gibt meiner Meinung nach drei grundlegende Hindernisse, die der ersehnten positiven Veränderung massiv im Wege stehen:

  • Menschen sind tendenziell träge.
  • Großkonzerne sind tendenziell geldgeil.
  • Die Politik tanzt tendenziell nach der Pfeife der Großkonzerne.

Selbst wenn der träge Durchschnittsmensch sich irgendwann dazu durchgerungen hat zu einem Ökostromanbieter zu wechseln, Plastik im Supermarkt zu vermeiden, mehr den öffentlichen Nahverkehr statt das eigene Auto zu nutzen, weniger Fleisch zu essen und so weiter und so fort… Selbst dann können wir noch nicht davon ausgehen, dass die positiven Veränderungen, die wir uns durch die Verhaltensumstellung erhoffen, ausreichen werden, um den Klimawandel und die Vermüllung der Umwelt aufzuhalten.
Außerdem dauert es viel zu lange Menschen von dem positiven Effekt zu überzeugen und „umzugewöhnen“.

Und mal ganz ehrlich:
Welcher normale Mensch mit einem 30- bis 40-Stunden-Job und/oder fulltime Familie bei durchschnittlich suboptimalen finanziellen Verhältnissen und steigendem Stress-Level hat Bock sich in der spärlich gesäten Freizeit Gedanken über nachhaltigere Alternativen zu den bisher gekauften konventionellen Produkten zu machen?
Denn dabei gibt es wirklich verdammt viele Dinge zu bedenken:
Ist es sinnvoller FairTrade- oder Bio-Produkte zu kaufen, wenn man vor die Wahl gestellt wird? Ist der FairTrade-Bio-Schokoaufstrich auch noch nachhaltig, wenn Palmöl drin ist? Darf ich die regionale Bio-Salami in der Plastikverpackung kaufen? Ist die Ökobilanz einer Papiertüte wirklich besser als die einer Plastiktüte? Ist das Elektro-Auto tatsächlich eine gute Alternative, wenn die Herstellung und Entsorgung eines Lithium-Ionen-Akkus so problematisch ist?

So könnte das mit den Fragen ewig weitergehen.
Und so muss sich jeder einzelne Konsument mühsam über das Für und Wider eines jeden Produktes informieren, wenn er einen positiven Einfluss ausüben möchte.
Die Politik und die Großkonzerne haben alle Verantwortung an den Verbraucher abgegeben.

Weshalb müssen wir die Müllabfuhr bezahlen, wenn es die Konzerne sind, die Müll im Übermaß herstellen? Wären die Produkte langlebiger/hochwertiger und anders verpackt (z.B. im Pfandbehälter oder unverpackt), dann hätten wir kaum Müll.

Warum müssen wir für umweltfreundlichere E-Autos mehr bezahlen als für dreckige Diesel? (Mit bestem Dank an die Autolobby)
Und warum wird der Nahverkehr immer unbezahlbarer?

Warum ist FairTrade nicht Standard? Wollen wir nicht alle fair für unsere Arbeit bezahlt werden?
Weshalb ist Bio nicht Standard?
Warum werden bekanntermaßen umweltschädliche und menschenunwürdige Produktionsweisen nicht automatisch mit hohen Geld- und Gefängisstrafen belegt?
Warum dürfen sich Unternehmen Wasserquellen aneignen und das dort geschöpfte Wasser überteuert verkaufen?

Unterm Schlussstrich dreht sich alles nur um eins:
Geld

Aus diesem Grund werden die Großkonzerne nicht von selbst auf die Idee kommen nachhaltiger zu handeln: Sie wollen Profit machen. Das ist ihr einziges Ziel. Sie investieren Unsummen in Werbung, die uns gekonnt weis macht, dass wir Dinge haben wollen, die wir gar nicht brauchen. Sie bauen Sollbruchstellen in Geräte ein, so dass diese schneller als nötig kaputt gehen, nur damit wir weiter kaufen und kaufen und ein paar Wenige an der Spitze in Geld schwimmen können.

Eigentlich müsste die Politik einschreiten und die Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen schaffen. Jedoch stehen wirtschaftliche Interessen oftmals über allem anderen. So ist es beispielsweise populärer auf unendliches Wirtschaftswachstum zu setzen statt der Realität ins Auge zu blicken und den endlichen Planeten zu sehen, der aktuell total heruntergewirtschaftet wird.

Anstatt die Schuld auf den Einzelnen abzuwälzen und dem Verbraucher unentwegt ein schlechtes Gewissen zu machen, sollten die Produzenten mehr in die Verantwortung genommen werden und sich für nicht-nachhaltiges Wirtschaften rechtfertigen müssen.

Doch wie kann man das erreichen?
Meiner Meinung nach reicht es nicht aus, dass der Verbraucher sich umweltfreundlich verhält. Es ist zwar wichtig und ein guter Anfang, aber genauso ist es unbedingt notwendig, dass die Politik gewisse Dinge ändert.

Deshalb müssen wir die Politik stärker darauf aufmerksam machen! Mehr auf die Straße gehen! Öfter auf Missstände hinweisen und nicht so schnell locker lassen!

Und wer ist nun schuld?
Antwort: Wir alle (Politik, Konzerne, Konsumenten, …). 

Wir sollten uns also nicht unnötig an Schuldzuweisungen aufhalten, sondern lieber die Energie darauf verwenden die Welt positiv zu verändern!

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist.
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

Die Ärzte

ReThink, people!

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