Aktuelles

Da ich neben neuen Beiträgen auch immer wieder alte ReThink-Artikel überarbeite und neu poste (quasi recycle.. 😉 ), ist es an der Zeit für einen neuen Postit!

Rechts neben jedem Beitrag könnt ihr nun an dem hellblauen Postit sehen, ob ein Artikel neu ist oder nicht.

Aktuelles

Artikel, die jünger sind als einen Monat, werden mit „brand neu“ getagged. Artikel, die zwischen 1 und 3 Monate jung sind, werden mit „neu“ getagged.

Mit einem Klick auf den hellblauen Postit gelangt ihr auf diese Aktuelles-Seite.

Die neuesten Beiträge

Nachfolgend findet ihr alle neuen Beiträge der letzten 3 Monate:

4. Jul 2020

Fahrrad-Boom

Kleine Taten Fahrrad Tour © rethink-recycle.net

Seit Corona gibt es einen regelrechten Ansturm auf Fahrräder und eBikes.
Das Fahrrad ist ja auch ein tolles Fortbewegungsmittel und dazu umweltfreundlicher als das Auto! 🙂

Aber man muss nicht immer neu kaufen. Viele alte Räder lassen sich leicht reparieren und wieder flott machen.

Oder man kauft ein „recyceltes“ Rad:
Die Recyclingbörsen in Herford und Bielefeld haben große Fahrradwerkstätten, in denen sie alte Fahrräder zerlegen bzw. wieder verkehrstüchtig machen.
Auch Fahrrad-Ersatzteile aller Art können hier erworben werden.

→ recyclingboerse.org

30. Jun 2020

Ein Ranger in Bielefeld?!

Richtig gelesen! Seit 2019 gibt es in Bielefeld einen Ranger, der in unserem schönen Teutoburger Wald nach dem Rechten sieht: Aaron Gellern.

→ weitere Videos von „Die Ranger Story“ (nrwision.de)
→ mehr Infos von Bielewald e.V. (bielewald.com)

Auch Gisela Steinhauer von den „WDR2 Sonntagsfragen“ hat ihn interviewt:
→ Interview auf wdr.de hören

25. Jun 2020

Visible Mending

Visible Mending © Sandra B.

Visible Mending“ kann man grob übersetzen mit „sichtbares Flicken“.

Löcher in Kleidungsstücken und beispielsweise ausgefranste Ärmel oder Stoffränder sind oftmals schwer so zu reparieren, dass man es hinterher nicht mehr sieht.
Warum also nicht das Gegenteil anstreben? 🙂
Sichtbare Flicken!

Dadurch bekommt dein Kleidungsstück mehr Farbe und hat eine Geschichte zu erzählen.

Dank an Sandra für die Fotos! 🙂

→ weitere Visible Mending Ideen und Anleitungen (smarticular.de)

23. Jun 2020

Der giftige Müllberg von Ghazipur

„Auf der Müllkippe von Ghazipur landen seit ihrer Eröffnung 1984 alle Abfälle der indischen Hautstadt New-Delhi, viele Millionen Tonnen, wahrscheinlich auch eine Menge hochgiftiger Sondermüll. Eigentlich sollte sie schon 2002 wegen Überfüllung geschlossen werden, aber daran hielt sich niemand – nun wächst sie weiter, jedes Jahr um 10 Meter in der Höhe. 

Gleich neben dem Müllberg haben sich viele in einem Slum angesiedelt, die davon leben, die noch verwertbaren Stoffe aus dem Abfall zu sammeln. Ohne jede Schutzkleidung riskieren sie täglich Gesundheit und Leben auf dem stinkenden Berg. Viele kamen her, weil sie, vor allem mit Plastikabfall sammeln, mehr Geld verdienten als auf den Feldern in ihren Heimatdörfern. Aber damit ist Schluss, seit die Regierung Einweg-Plastik verboten hat und das Sammeln von Abfall gleich mit.
Die Einwohner von Ghazipur versuchen schon lange, sich gegen die Müllkippe zu wehren: Hier stinkt es täglich zum Himmel, giftiger Feinstaub verpestet die Atemluft, Krankheiten der Atemwege und Herzkreislauferkrankungen nahmen in den letzten Jahren drastisch zu, die Abwässer der Kippe vergiften täglich das Grundwasser der ganzen Region. Ein Kollektiv engagierter Bürger bemüht sich sehr, die Behörden endlich zum Handeln zu bewegen.“

arte

Video verfügbar bis zum 18.03.2023

→ zum ARTE-Channel auf YouTube

21. Jun 2020

Fahrrad-Reparaturstation

Ein Fahrrad ist auf die Reparaturstation aufgebockt © ttbielefeld.de

In Bielefeld gibt es seit November 2019 eine Fahrrad-Reparaturstation am Stauteich I (an der Wandelmühle von Transition Town Bielefeld).

Die Reparaturstation ist mit einem Werkzeugsatz und Luftpumpe ausgestattet. Sie ist öffentlich zugänglich und kann von allen genutzt werden. 🙂

→ Transition Town Bielefeld

12. Jun 2020

Maja Göpel bei Jung&Naiv

Ein tolles Interview mit der Politökonomin Maja Göpel über Politik, Wirtschaft und Umwelt im Juni 2019.
Hier werden viele komplexe Sachverhalte ziemlich gut erklärt und zahlreiche Lösungsansätze skizziert.

→ mehr von Maja Göpel
→ zur Website von Maja Göpel
→ zur Website von Jung&Naiv

Und was ist mit Corona?

Wer an einem aktuellerem (Corona-)Beitrag interessiert ist: Erst vorgestern war die Politökonomin in einer 3sat-Gesprächsrunde mit Gert Scobel zu sehen.
→ Der 3satThema Talk „Schock und Zeitenwende“

Auch beim After Corona Club war sie vor einigen Wochen schon zu Gast:
→ After Corona Club

5. Jun 2020

Starbucks sucks

Über 1 Million Bäume werden jährlich für Starbucks‘ nicht recyclebare Einmal-Becher abgeholzt, die später (nach kurzer, einmaliger Benutzung) auf der Mülldeponie landen.
Über 8.000 Bäume pro Minute.
Versprechen des multinationalen Konzerns – 100% recyclebare Becher herzustellen – wurden gebrochen, obwohl es technisch möglich wäre.

Doku-Tipp:
„Starbucks ungefiltert – Die bittere Wahrheit hinter dem Erfolg“
(arte, 2017)

Auf arte.tv noch verfügbar bis zum 01.07.2020
→ Doku ansehen auf arte.tv

Eine Frau in dieser Reportage sagt, dass sie sich gerne mit einem Starbucks-Getränk belohnt: „Heute habe ich mir das verdient“…
Aber hat das auch der/die knopfdrückende Barista verdient, der unter schlechten arbeitsbedingungen schuften und dabei immer noch freundlich lächeln muss?
Haben das auch die Kaffeebauern verdient, die unter einem von Starbucks‘ selbst gebastelten Fairtrade-Siegel bezahlt werden?
Haben das auch die Bürger verdient, die durch Starbucks um Steuern betrogen werden?

Irgendwie ist es doch immer das gleiche mit den Großkonzernen, oder?

 

Notiz am Rande:
So ein Getränk kann übrigens bis zu 1.200 Kalorien schwer sein! 1.200 Kalorien in einem einzigen Getränk!! Das ist etwa die Hälfte aller Kalorien, die man täglich zu sich nimmt…

4. Jun 2020

Zucker-Konsum – Unsere kranke Gesellschaft

Doku-Tipp
„Dick, dicker, fettes Geld“ (arte, 2020)

Noch bis zum 12.06.2020 auf arte.tv verfügbar
→ Doku auf arte.tv ansehen

  • Bereits verarbeitete, zuckerreiche Produkte sind bis zu 60% günstiger als unverarbeitete, frische Lebensmittel
  • Ein Liter Limonade ist in manchen Ländern günstiger als ein Liter reines Wasser
  • Es gibt eine direkte Verbindung zwischen Werbung und den Geschmacksvorlieben von Kindern
  • Es besteht eine Verbindung zwischen Süßgetränken und Diabetes + Fettleibigkeit. Unter Jugendlichen sind diese Krankheiten mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr…
  • Diabetes trifft hauptsächlich arme Bevölkerungschichten und ist weltweit unter den 10 häufigsten Todesursachen

Vorbild Chile

Chile hat ein tolles Konzept entwickelt:
Auf Lebensmittelverpackungen werden Warn-Symbole aufgedruckt, wenn das Lebensmittel viel Zucker, Salz, Fett oder Kalorien enthält. So ist auf den ersten Blick – auch für Kinder – ersichtlich, welche Produkte besonders ungesund sind.

Doch da hört es noch nicht auf:
Wenn ein Produkt ein Warn-Symbol besitzt, darf es zudem nicht im Fernsehen oder Internet beworben werden und keine Gratis-Spielzeuge oder Sammelsticker enthalten.

Die Industrie hat daraufhin mehr als 20% der Produkte neu konzipiert, so dass diese nun beispielsweise weniger Salz und Zucker enthalten, obwohl die Konzerne vorher behauptet hatten, dass eine Umstellung der Produkt-Formeln unmöglich sei.

2. Jun 2020

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Auf der Suche nach Daten über eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch Mikroplastik bin ich auf die Website des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gestoßen.

Dort fand ich unter anderem das Wissenschaftsmagazin „BfR 2 GO“ von Dezember 2019, welches sich „Mikroplastik“ als Schwerpunktthema gesetzt hat und aus dem klar hervor geht, dass das Forschungsfeld viel zu komplex ist und es einfach noch zu wenig Daten gibt, um eine konkrete Aussage darüber zu treffen, ob ein Gesundheitsrisiko vorliegt oder nicht.

Und dennoch macht das BfR in dem Magazin eine Aussage: „Trotz aller wissenschaftlichen Unsicherheiten: Das BfR geht nach derzeitigem Stand des Wissens davon aus, dass von Mikroplastik in Lebensmitteln wahrscheinlich keine gesundheitlichen Risiken für den Menschen ausgehen.
Das hört sich für mich nicht besonders wissenschaftlich an…

Insgesamt kamen mir die Artikel im „BfR 2 GO“ eher wie eine einzige Werbe-Sendung für das Bundesinstitut vor. Außerdem ist der Ton eher defensiv, so als müsse sich das BfR für alle Aussagen im Voraus rechtfertigen.
Das hat mich irgendwie stutzig gemacht und so habe ich mir andere Artikel auf der Website angesehen.
Der Tenor ist: Pro Glyphosat, Pro Zusatzstoffe, Pro Gen-Technik, Pro Mikroplastik…

Ist dieses „unabhängige“ Institut, das sich den Verbraucherschutz auf die Fahnen schreibt, tatsächlich so sehr am Schutz des Verbrauchers interessiert?

Die Suche nach Kritik am BfR im Netz lieferte direkt viele, aufschlussreiche Artikel, die mein bisheriges Bild nur bestätigen:
→ lobbypedia.de
→ sueddeutsche.de
→ wikipedia.de
→ deutschlandfunk.de
→ spiegel.de

Es ist also gut möglich, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung nicht so unabhängig und verbraucherfreundlich ist wie es vorgibt.

Seid kritisch! Glaubt nicht alles, was ihr hört und seht! Bezieht eure Informationen aus mehreren Quellen! Lest auch Gegen-Kommentare und -Artikel und macht euch so ein umfassendes Bild von der Situation!

→ „Glaub‘ nicht alles, was du siehst“ (ReThink-Beitrag)

27. Mai 2020

Wildplastic – Müllbeutel aus wildem Plastik

Wildplastic - Müllbeutel aus wildem Plastik © wildplastic.com

Der erste Müllbeutel, der die Welt aufräumt.

Diese Müllbeutel werden zu 100% aus wildem Plastik produziert und sparen dadurch etwa 70% CO2 gegenüber Neuplastik ein.

Wildplastic sammelt mit Hilfe verschiedener Organisationen Altplastik aus der Natur und stellt daraus neue Mülltüten und andere Produkte her. Gesammelt wird in Ländern, die keine eigenen Recyclingstrukturen besitzen.
Betont wird auch, dass es nicht um die Herstellung der Müllbeutel an sich geht, sondern um das Aufräumen der Natur und das Wiederverwerten der Wertstoffe bei fairen Arbeitslöhnen.

→ wildplastic.com

Mehr zum Thema Plastiktüten
→ „Plastiktüten“ auf rethink-recycle.net

26. Mai 2020

After Corona Club

Die Corona-Krise als Chance für mehr Nachhaltigkeit?

Hinter dem After Corona Club verbirgt sich eine Gesprächssendung des NDR mit Anja Reschke, in der über Prognosen, Visionen, Einschätzungen und Forderungen für die Zeit nach der Krise mit wechselnden Gästen debattiert wird.

Unter vielen Anderen waren in der Sendung zu Gast: Der Zukunftsforscher Harald Welzer, die Politökonomin Maja Göpel und der Klimaforscher Mojib Latif.

Besonders die Sendung mit Maja Göpel hat mich angesprochen:

→ zur YouTube-Playlist der Sendung
→ zum Audio Podcast der Sendung

→ zu den Scientists For Future
→ zur Buchvorstellung „Unsere Welt neu denken“ von Maja Göpel

21. Mai 2020

Podcast-Empfehlungen

Kopfhörer © rethink-recycle.net

Ihr habt Lust auf einen Podcast?
Zur Zeit gibt es viele spannende Formate. Hier erstmal zwei, die mir besonders gut gefallen:

WDR 2 Sonntagsfragen

Ein recht kurzer Podcast (23min) über die verschiedensten Themen und mit vielen spannenden Persönlichkeiten, die von Gisela Steinhauer interviewt werden.

Beispielsweise:
→ Juliane Kronen: „Spenden statt Wegwerfen“
→ Prof. Matthias Glaubrecht: „Der Kampf gegen das Artensterben“
→ Christine Thürmer: „Weite Wege“

zur WDR-Webseite

Alles gesagt? (zeit.de)

Wer es etwas (viel!) länger mag, für den ist eventuell der „Alles gesagt?“-Podcast von ZEIT-online was.

Christoph Amend (Chefredakteur vom ZEIT-Magazin) und Jochen Wegner (Chefredakteur von ZEIT-online) laden bekannte Gäste ein und plaudern über Gott und die Welt.
Der Clou an hieran ist, dass der Interviewgast mit einem Safe-Word selbst bestimmt wann das Interview endet. Im Durchschnitt dauert sowas etwa 4 Stunden.. 😉 Aber es ist alles dabei: von 12 Minuten bis knapp 9 Stunden.

Sehr empfehlenswert u.A.:
→ „Rezo, warum willst du Bundeskanzler sein?“
→ „Rubin Ritter, schreien Sie noch vor Glück“

zu zeit.de

29. Apr 2020

Papier alt aussehen lassen mit Kaffeesatz

Papier vorher und nachher © rethink-recycle.net

Wenn man Kaffee oder Espresso kocht, ist Kaffeesatz ja ein Nebenprodukt, das normalerweise im Abfall landen würde.
Doch man kann ihn super verwenden, um Papier älter aussehen zu lassen als es tatsächlich ist. Das Papier erhält dann eine schöne bräunlich-gelbe Färbung, die so typisch ist für antike Dokumente.

Und wozu will man Papier eigentlich alt aussehen lassen? 😀
Zum Beispiel für selbstgemachte Einladungen, Gutscheine, eine Flaschenpost oder als Schatzkarte für eine Schnitzeljagd?!?
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

So geht’s

Bildhafte Anleitung zur "Bräunung" von Papier
  1. Kaffeesatz am besten auf einem Backblech verteilen
  2. Kochendes Wasser drüber gießen
  3. Das Blatt Papier in das Kaffee-Wasser eintauchen und den Kaffeesatz etwas verteilen
  4. Je nach gewünschter „Bräunung“ das Blatt 10 Minuten oder länger (über Nacht) im Kaffee-Wasser liegen lassen.
  5. Papier schließlich noch zum Trocknen aufhängen. Aber Vorsicht: Wenn es nass ist, reißt es super schnell…

Kaffeesatz aufbewahren

Ihr müsst den Kaffeesatz zum Beispiel auf einem Teller verteilen und trocknen lassen (im Winter geht das super schnell auf der Heizung / im Sommer auf der Fensterbank in der Sonne).
Dann könnt ihr ihn in ein Schraubglas füllen und so lange aufbewahren, bis ihr ihn benötigt.

Wofür kann man Kaffeesatz noch verwenden?

28. Apr 2020

Lego-Rampen in Bielefeld

Rampen für Rollifahrer aus Lego-Steinen © rethink-recycle.net

Seit 2018 gibt es vor den Geschäften in Bielefeld mehr und mehr Lego-Rampen für Rolli-Fahrer. Sie stechen sofort ins Auge, denn sie sind quietschbunt und ungewöhnlicherweise aus Legosteinen gefertigt.

Nach einer kurzen Internet-Recherche scheint sogar eine Bielefelderin die Erfinderin zu sein:
Corinna Huber ist selbst Rolli-Fahrerin und fühlte sich durch Stufen vor vielen Geschäften zu sehr ausgeschlossen, so dass sie anfing Rampen aus gebrauchten Legosteinen und alten Fußmatten selber zu bauen.

Nun zieren ihre Lego-Rampen bereits viele Geschäfte in der Bielefelder Innenstadt und andere Städte wie Köln oder Hanau folgen dem Trend.

Die Rampen fallen auf und das ist richtig gut, denn im Alltag wird Barrierefreiheit oft zu wenig mitgedacht!

→ zum Artikel in der Neuen Westfälischen Zeitung
→ Lego-Alternativen zum spielen

23. Apr 2020

Kamera-Gurt aus alter Umhängetasche

Kamera-Gurt aus alter Umhängetasche © rethink-recycle.net

Schon vor einiger Zeit habe ich eine alte Umhängetasche aussortiert, deren Kunstleder sich schon an mehreren Stellen abgelöst hat.
Da nicht alle Teile der Tasche unbrauchbar waren, habe ich unter Anderem Reißverschlüsse, Knöpfe, Innenstoff und Riemen abgetrennt und erstmal aufbewahrt für mögliche, zukünftige Nähprojekte.

Jetzt habe ich den Riemen der Tasche und die kürzlich geflochtenen Kumihimo-Bänder genutzt, um mir einen neuen Kamera-Gurt zusammen zu basteln.

Ich find‘ der ist ganz gut gelungen, oder? 🙂

14. Apr 2020

ReHats Gesichtsmasken

ReHats Gesichtsmasken-Set © re-hats.com

Erinnert ihr euch noch an
→ ReHats Berlin?

Die stellen eigentlich Hüte und Caps unter Anderem aus alter Arbeitskleidung her. Doch aus gegebenem Anlass haben sie auf die Fertigung von Gesichtsmasken umgestellt.

Außerdem wird mit jedem gekauften Masken-Set eine Hygiene-Maske aus Polypropylen an die Berliner Stadtmission gespendet, die diese an Obdachlose in Berlin weitergibt.

Ein unterstützenswertes Vorhaben wie ich finde! 🙂

→ Gesichtsmasken auf re-hats.com kaufen

14. Apr 2020

Kumihimo

Selbstgemachter Kumihimo Flechtrahmen © rethink-recycle.net

Mein neuestes Handarbeitsprojekt sind Kumihimo-Flechtbänder… 😀
Kumihimo ist eine japanische Flechtkunst und man kann damit zum Beispiel Bänder und Seile herstellen.

Da ich es einfach nur mal ausprobieren wollte, ohne dafür groß Material oder Hilfsmittel kaufen zu müssen, habe ich mir einfach selbst einen Flechtrahmen hergestellt und Wollreste hatte ich eh noch da. Also gesagt, getan! 🙂

Aus einer alten Bewerbungsmappe, die aus relativ festem Kunststoff besteht, habe ich ein Rechteck heraus geschnitten, ein ovales Loch in der Mitte und an den entsprechenden Stellen Einkerbungen gemacht.

Voilá! Fertig ist der Flechtrahmen.

Selbstgemachter Kumihimo Flechtrahmen

So funktioniert Kumihimo

Mehr über die Flechtkunst:
→ wollplatz.de

Mehr Ideen

→ Was man noch aus alten Bewerbungsmappen machen kann…

9. Apr 2020

Selbstgemachte Baby-Schaukel

Kinder-Schaukel aus alten Materialien © Martina S.

Diese coole Baby-Schaukel hat Martina aus alten Gardinenstangen, Bettwäsche, Seilen, einer alten Decke als Futter und mit Holzperlen als Abstandhalter und Deko-Element gebaut.

Die Holzperlen stammen sogar noch aus ihrer eigenen Kindheit! 🙂

Mit kleinen, mobilen Haken kann man die Schaukel außerdem ohne viel Aufwand in der Wohnung aufhängen. Beispielsweise in einem Türrahmen.

Danke für’s Teilen, Martina! 🙂

Kinderschaukel in einem Türrahmen aufgehängt

Schaukeln für Erwachsene 😀

Aber warum sollen wir den Kindern den ganzen Spaß überlassen??

Hier ein paar Ideen für „Erwachsenen-Schaukeln“…