14. Apr 2018
by manu

Besser leben ohne Plastik

© Manuela Ewers

Buchtipp:

Besser leben ohne Plastik

Anneliese Bunk und Nadine Schubert

Garantiert extrem hilfreich für Plastikfrei-Anfänger und sicherlich mit dem ein oder anderen neuen Tipp für Plastikfrei-Profis.

Dieses Buch beinhaltet

  • Plastikarten, Schadstoffe und Alternativen im Überblick
  • Nützliche Praxistipps zur Plastikvermeidung
  • Anleitung für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Plastikfreie Rezeptideen
  • Serviceteil mit Einkaufsratgeber
29. Mrz 2018
by manu

Eatapple – Der essbare Trinkhalm

© Manuela Ewers

Eatapple von Wisefood ist ein essbarer Trinkhalm, der aus Apfelresten der Apfelsaftproduktion hergestellt wird:

  • vegan
  • glutenfrei
  • ohne Zuckerzusatz
  • 45 min stabil im Getränk
  • essbar & kompostierbar
  • reich an Ballaststoffen

Momentan ist das Wisefood-Team noch in der Verfeinerungs-Phase der Trinkhalme. Rückmeldungen zu Geschmack, Konsistenz und andere Hinweise gehen an support@wisefood.de.

→ wisefood.de
→ startnext.com

26. Mrz 2018
by manu

Glühbirnen-Vase

© Manuela Ewers

Alte Glühbirnen kann man super als kleine Hängevasen zweckentfremden.

Gerade jetzt zur Osterzeit eine tolle Deko-Idee!
(Danke Martina! 🙂 )

20. Mrz 2018
by manu

Das Buch der 100 Vergnügungen

© Manuela Ewers

Buchtipp:
„Das Buch der 100 Vergnügungen“
von Dan Kieran & Tom Hodgkinson

Das wunderschön illustrierte und mit kleinen, klugen Texten bestückte Buch der 100 Vergnügungen zeigt, wie wir auf elegante Weise dem Gedränge und Gehetze der Welt des angestrengten Schuftens und Shoppens entgehen und stattdessen in eine Welt der Freiheit eintreten können. Denn: Die besten Dinge im Leben kann man nicht kaufen.
Quelle: Klappentext

Ein wundervolles Buch, das die Aufmerksamkeit auf die kleinen und (zumeist) kostenlosen Dinge des Lebens richtet, die helfen das Leben etwas zu entschleunigen! Glück kann man nicht kaufen…

→ „Wer glücklich ist, kauft nicht“
 

18. Mrz 2018
by manu

Statt Frischhaltefolie

© Manuela Ewers

Wenn ihr Stoff (nach Möglichkeit aus 100% Baumwolle, Leinen oder anderen Naturstoffen) mit Bienenwachs überbügelt, erhaltet ihr eine ökologisch abbaubare und nachhaltige Frischhaltefolie, die ihr immer wiederverwenden könnt! 🙂

Diese nachhaltige Frischhaltefolie könnt ihr wie normale Frischhaltefolie verwenden und verschiedenste Lebensmittel darin einpacken, damit sie länger frisch bleiben.

Auf YouTube gibt es zahlreiche Anleitungen mit unterschiedlichen Methoden (Backofen // Bügeln). Ich habe die Methode „Bügeln“ ausgetestet und finde die ziemlich gut:
→ YouTube-Tutorial (Bügeln)
 

Tipps zum Selbermachen von nachhaltiger Frischhaltefolie

  • Nehmt relativ dünnen Stoff. Je dicker der Stoff, desto mehr Wachs benötigt man und desto „klobiger“ sieht das Tuch hinterher aus.
  • Schneidet den Stoff etwas größer aus als ihr ihn später für die Frischhaltefolie gebrauchen wollt (mindestens 1cm pro Seite), dann könnt ihr hinterher unschöne Ränder abschneiden. Man muss auch nicht darauf achten, ob der Stoff ausfranst, da man hinterher ausgefranste Ränder glatt schneiden kann und sie auch (Dank des Wachses) glatt bleiben.
  • Achtung: Manche Backpapiere können nach mehrfacher Verwendung durchsiffen und Wachs durchlassen.

 

Vegane Alternative

Alternativ zum Bienenwachs kann man auch Carnauba-Wachs nehmen. Das wäre eure neue Frischhaltefolie sogar vegan! 🙂
Eine Anleitung dazu gibt es hier:
→ schwatzkatz.com
 

Gekaufte Alternative

Wenn ihr nicht genug Zeit habt, um euch nachhaltige Frischhaltefolie selbst herzustellen, dann könnt ihr auch schon fertige Produkte kaufen:
→ Abeego
→ Bee’s Wrap

17. Mrz 2018
by manu

Osternester aus Pappmaché

In zwei Wochen ist schon wieder Ostern!

So kinderleicht lassen sich aus alten Eierkartons kleine Osternester zaubern:

  1. Die Eierkartons klein reißen und über Nacht in Wasser einweichen.
  2. Am nächsten Tag die Masse mit dem Stabmixer noch weiter zerkleinern.
  3. Die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.
  4. Das Pappmaché in Form bringen (z.B. in eine Müslischale drücken).
  5. Zum Schluss das Werk mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
  6. Dekorieren 🙂

10. Mrz 2018
by manu

Lieblings-T-Shirts

© Manuela Ewers

Wenn eure Lieblings-T-Shirts aufgrund von Löchern oder Ähnlichem nicht mehr tragbar sind, könnt ihr immer noch Kissenbezüge daraus machen! 🙂

Mein erster Versuch hat ziemlich gut geklappt. Wiederholung garantiert! 😉

25. Feb 2018
by manu

Plastikfrei-Tipp: Wirsing-Chips selber machen

© Manuela Ewers

Wenn man versucht auf Plastik zu verzichten, stehen Süßigkeiten aus dem Supermarkt auf der roten Liste. Schaut man sich dort nämlich mal um, ist einfach ALLES in Plastik verpackt, von der Schokolade über Kekse und Weingummi bis hin zu den Chips.

Eine perfekte Alternative sind selbstgemachte Wirsing-Chips. Die sind super lecker, gesund und kinderleicht selbst herzustellen! 🙂

Man nimmt ein paar Wirsing-Blätter, wäscht sie, schneidet die dicken Adern heraus und die Blätter dann auf Chips-Größe zu.
Anschließend wälzt man sie in einer Öl-Gewürz-Mischung (z.B. Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer) und lässt sie im Backofen bei 110°C ca. 40 Minuten lang trocknen.
(Im Sommer kann man sie in ca. 12 Stunden auch von der Sonne trocknen lassen…)

Hier zwei verschiedene Rezepte
→ smarticular.net
→ chefkoch.de

24. Feb 2018
by manu

Aktuell stattfindende Flohmärkte

© Manuela Ewers

Ihr braucht noch Bücher, Dekokram, Seltsames, Geschirr, Spiele, Kleinmöbel, Lampen oder Ähnliches? Warum nicht mal auf einem der vielen Bielefelder Flohmärkte vorbeischauen statt neu kaufen?
Auch gebrauchte Sachen können noch viel Freude bereiten und manchmal findet man den ein oder anderen Schatz! 🙂

Übersicht aller Bielefelder Flohmärkte
→ bielefeld.jetzt/flohmarkt

Oder wer Listen lieber mag:
→ bielefeld.de

1. Feb 2018
by manu

Kinderkleidung mieten

© Manuela Ewers

Die Idee ist nicht neu, aber seit dem 23. Januar 2018 ist ein größeres Unternehmen mit von der Partie: Tchibo.

Über das neue Tchibo Share Portal kann man Umstandsmode, Baby- und Kleinkindkleidung mieten. Das ist deutlich ressourcen-schonender als die Kleidung immer wieder neu zu kaufen.
→ tchibo-share.de
→ Presseinformationen zum Start des Onlineportals
Als Partner hat sich Tchibo den seit 2014 bestehenden Verleih-Shop Kilenda ins Boot geholt, der zusätzlich zur Mode auch noch Kinderspielzeug verleiht.
→ kilenda.de

Seit 2015 bietet „Räubersachen“ ökologische Kinderkleidung zum Mieten an. Hier werden sogar auch kaputte Kleidungsstücke wieder liebevoll repariert.
→ raeubersachen.de
→ Beitrag über Räubersachen auf ReThink

23. Jan 2018
by manu

Wiederverwendbarer Kalender aus Farbkarten

© modage.de

Ihr habt noch Farbkarten von eurer letzten Wohnungsrenovierung über und einen alten Bilderrahmen auf dem Dachboden?
Dann habt ihr Glück, denn daraus lässt sich super ein Kalender oder Stundenplan machen. Durch das Glas des Bilderrahmens ist der Kalender/Stundenplan immer wieder neu beschriftbar.

Alternativ zu Farbkarten gehen natürlich auch andere übrig gebliebene Papierschnipsel oder Stoffreste!

Eine Schritt für Schritt Anleitung gibt es hier
→ modage – where modern meets vintage

 

Wusstest du eigentlich…

…dass man Wand-Kalender alle 28 Jahre wiederverwenden kann?
→ Happy Old Year! 😉

3. Jan 2018
by Wilfried

Mehrwegbecher aus Bambus: Umweltfreundlich und langlebig? Von wegen!

Als ich vor kurzen im Marktkauf auf umweltfreundliche Mehrwegbecher stieß, die nicht nur hübsch aussehen, sondern zudem noch einen regionalen Bezug herstellen (gestaltet und vermarktet werden sie nämlich in Gütersloh), habe ich ich spontan zugeschlagen.

Die Verpackung, die konsequenterweise vollständig aus Pappe besteht und so hochwertig ist, dass sie zum Verschenken des nachhaltigen Bechers einlädt, bewirbt den hauptsächlich aus Bambusfasern und Maismehl gefertigten Becher, ist, als „umweltfreundliches Naturtalent“.

Stolz brachte ich den neuen Becher mit ins Büro. Dort währte meine Freude darüber aber nur sehr kurz: Noch vor der ersten Benutzung wies mich meine Bürokollegin (eine leidenschaftliche Kaffeetrinkerin, die auf der Suche nach dem perfekten Kaffeebecher ausgiebig recherchiert hatte) darauf hin, dass derartige Gefäße größtenteils aus Melaminharz bestehen.

Melaminharz ist ein Kunststoff, der unter Einwirkung von Hitze und Säure – heißer Kaffee bringt in der Regel beides mit – Formaldehyd und Melamin an das Lebensmittel abgibt. Formaldehyd gilt als „wahrscheinlich krebserregend“, Melamin kann in Verbindung mit anderen Stoffen Kristalle ausbilden und Nierenschäden hervorrufen. Bei Temperaturen über 70° C wird Melaminharz zudem instabil und bildet Risse aus. Als Produkt, das für Heißgetränke vorgesehen und als spülmaschinengeeignet ausgewiesen ist, wird dieser Becher, der auch in „grünen“ Onlineshops angeboten wird, zu einer Schadstoffschleuder mit voraussichtlich eher kurzer Lebensdauer. Die Verbraucherzentrale NRW warnt bereits davor.

Als umweltbewusster Käufer erwirbt man hier also einen Plastikbecher, der recht schnell kaputtgehen wird und vermutlich auch noch gesundheitsschädlich ist. Ihn als umweltfreundlich und langlebig zu bewerben ist schlichtweg Etikettenschwindel.

Ich habe ihn umgehend zurückgegeben.

→ Verbraucherzentrale NRW: Schadstoff-Gefahr in Bambus-Geschirr

13. Dez 2017
by manu

Glitzer

Habt ihr euch schonmal über Glitzer Gedanken gemacht?

Für viele steht Glitzer für Freude und Spaß, doch immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern nun ein Verbot von Glitzer. Denn die kleinen Teilchen werden sehr langsam abgebaut und können sich in der Umwelt anreichern – und gefährden als Mikropartikel Tiere und Umwelt, vor allem im Meer.

→ orf.at


Auch interessant:
→ Woraus besteht eigentlich Kaugummi?

5. Dez 2017
by manu

Amazon’s fragwürdige Praktiken

Amazon ist Marktführer des Internethandels und wächst beständig während sich die kleinen Geschäfte kaum noch halten können und allmählich von der Bildfläche verschwinden.
Natürlich ist Online-Shopping bei Amazon praktisch: Man muss sich weder an Öffnungszeiten halten noch durch Menschenmassen drängen oder durch den Regen laufen und bekommt die Ware meistens auch noch günstiger als im Geschäft.

Doch die Methoden der Profitmaximierung sind zunehmend fragwürdig.

Zudem werden Waren oftmals auch noch in Unmengen an Plastik versandt, um unbeschadetes Ankommen zu garantieren. Und wenn man mit dem Produkt nicht zufrieden ist, geht es nochmals auf die Reise.

In der ARD-Mediathek ist noch bis zum 27.11.2018 die Reportage „Das System Amazon“ verfügbar:
→ ardmediathek.de