10. Dez 2018
by manu

Kleine Taten – Woche für Woche

Kleine Taten - Woche für Woche © rethink-recycle.net

Du würdest dich gern mehr für eine bessere Welt einsetzen, weißt aber nicht was du tun kannst oder wie du damit anfangen sollst?
Der Postkarten-Kalender 2019 von Kleine Taten e.V. gibt dir alle zwei Wochen neue Anregungen wie du helfen kannst die Welt zu retten! 🙂
 


Kalender-Inschrift

Alles, was du tust oder nicht tust, hat Konsequenzen – unmittelbar für dich und dein Umfeld, aber auch für Menschen in anderen Ländern, für Tiere und Pflanzen oder für Menschen, die noch nicht geboren sind.
Mit diesem Zwei-Wochen-Postkarten-Kalender machen wir uns zusammen mit dir auf den Weg, unseren Alltag nachhaltiger zu leben. Informationen und Vorschläge für kleine Taten regen zum Überdenken von Gewohntem und zur Suche nach Handlungsalternativen an. Diese kannst du mit einem Gruß versehen als Postkarten in die Welt schicken. Gib dem Wort nachhaltig die Chance, unsere Welt positiv zu verändern und sie zu bewahren. Unser Input ist nur ein erster Anfang, ein Baukasten, den du täglich erweitern kannst. Denn Nachhaltigkeit ist vielschichtig.
Möchtest du mit uns über die Themen diskutieren? Dann komm zum „Montags-Stündchen“: Jeden letzten Montag im Monat treffen wir uns. Oder nutze unsere Exkursionen, um dir selbst ein Bild zu machen.

Quelle: Kleine Taten Postkarten-Kalender 2019

Die Einnahmen, die durch den Verkauf des Kalenders erzielt werden, kommen gemeinnützigen Projekten zu Gute.

→ Kleine Taten e.V.


 

Verlosung von:
2 Kleine Taten Postkarten-Kalendern!

So kannst du teilnehmen:
Wenn du bis zum 16. Dezember 2018 (23:59 Uhr) eine Mail an weihnachtswichtel@rethink-recycle.net schickst, nimmst du an der Verlosung dieses coolen Postkarten-Kalenders teil.

Gewinner werden am 17. Dezember bekannt gegeben und erhalten ihren Kalender noch vor Weihnachten.

6. Dez 2018
by manu

Papier-Recycling

Papier-Recycling © rethink-recycle.net

Papier-Recycling – Es ist doch eigentlich ganz klar:
Nicht mehr verwendetes Papier gehört in die Altpapier-Tonne.
Und zur Not ist Papier doch auch kompostierbar…
Oder doch nicht?

Ganz so einfach wie man zunächst denkt ist es leider nicht.
Nicht jedes Papier ist kompostierbar. Nicht jedes Papier darf als Altpapier in die Papier-Tonne. Und nicht jede Druckfarbe ist umweltverträglich.

 

Richtig sortieren!

Richtiges Sortieren ist wichtig, denn schon durch kleine Fehler bei der Entsorgung können eventuell sogar ganze Abfall-Chargen für die Wiederverwertung unbrauchbar werden und landen statt im Recycling in der Müllverbrennung.

Was darf *NICHT* in die Altpapier-Tonne?

  • Thermodruckpapier von Kassenbons, Parkschein-Automaten, Fax-Geräten u.ä.
  • Beschichtetes oder imprägniertes Papier – viele Broschüren und Bücher sind z.B. mit Plastikfolie laminiert, zu erkennen bei einem Reiß-Test
  • Wachspapier
  • Feuchttücher
  • Getränkekartons und ähnliche Verbundmaterialien, selbst wenn sie zum größten Teil aus Papier bestehen
  • Einwickelpapier für Lebensmittel, wenn sie mit Speiseresten verschmutzt sind
  • Verschmutzte Papiertaschentücher und Küchentücher
  • Tapetenreste

Quelle: smarticular.net

Welches Papier darf *NICHT* in die Bio-Tonne?
Alle Papiere, die nicht ins Altpapier gehören, dürfen selbstverständlich auch nicht in die Bio-Tonne.

Hinzu kommt, dass man bei den Papier-Mülltüten für den Bio-Müll auch auf die Papierdicke achten sollte. Zu dicke Tüten zersetzen sich nicht vollständig während der relative kurzen Kompostierungszeit von 6-10 Wochen der Kompostieranlagen. Dies mindert hinterher die Qualität des entstandenen Kompostes.

 

Recycling-Papier

Die Herstellung von Recycling-Papier ist im Vergleich zu Neufaser-Papier wesentlich umweltfreundlicher, verbraucht weniger Energie & Wasser und es werden weniger Chemikalien verwendet.

Welche Produkte aus Recycling-Papier hergestellt wurden, zeigt dir z.B. das seit 1978 bestehende Umweltsiegel der Blaue Engel.
Hat ein umweltbewusster Käufer die Entscheidung zwischen zwei ansonsten vergleichbaren Produkten, sollte er sich stets für das mit dem Umweltengel entscheiden.
Quelle: utopia.de

Ein Vorurteil hält sich allerdings immer noch hartnäckig:
Produkte aus Recycling-Papier sähen qualitativ minderwertiger aus als Produkte aus neuen Holzfasern.
Dies mag in den 80er und 90er Jahren noch so gewesen sein, aber heutzutage kann man keinen Unterschied mehr erkennen.

 

Druckfarbe und Co.

Durch beispielsweise Druckfarben, Klebstoffe und Thermopapiere wie Kassenbons kann die Recyclingfähigkeit und Papiersicherheit stark beeinträchtigt werden.

Im Jahr 2016 veröffentlichte die niederländische Organisation Foodwatch Testergebnisse, die Verunreinigungen von Lebensmitteln mit Druckmineralölen in den Niederlanden und Deutschland nachwiesen. Im August 2016 verboten die Einzelhändler Lidl und Jumbo Mineralöle in Lebensmittelverpackungen und rüttelten damit die Verpackungsindustrie wach.
Drucksubstanzen stellen nur ca. 2-4 Gewichtsprozent des Papiers dar, beeinflussen jedoch 100 Prozent der Papiersicherheit und Recyclingfähigkeit.

Quelle: Cradle to Cracle e.V.

So treten immer wieder erhöhte Gehalte unerwünschter Stoffe in den Altpapierkreisläufen auf. Es handelt sich dabei um Chemikalien, die an Papierfasern gut haften und wasserlöslich sind. Beispiele hierfür sind bestimmte Mineralölbestandteile in Druckfarben, Bisphenol A aus Kassenzetteln und gewisse Phthalate aus Klebstoffen.
Quelle: umweltbundesamt.de

 

PaperLab von Epson

Innovation: Papier-Recycling direkt im Unternehmen
Papier-Recycling© Epson
Vor ziemlich genau 3 Jahren hat Epson das PaperLab-System vorgestellt.
Eine ziemlich coole Sache, denn PaperLab ist eine Maschine, die aus Altpapier direkt neues Papier herstellt. Und das ganz ohne Wasserzugabe.
Da das Recycling-System direkt dort steht, wo Papiermüll anfällt und neues Papier gebraucht wird, spart man unnötige Transportwege.

Die Maschine soll innerhalb der nächsten 2-4 Jahre auch noch kompakter gestaltet werden, denn ein Ungetüm von 2,6m Breite x 1,8m Höhe findet dann doch nur in den wenigsten Büros Platz.
→ YouTube-Video „Epson CeBIT 17 – PaperLab demonstration“
→ epson.com

 

Weiterführende Links

→ „Was gehört in welche Tonne?“
→ Mehr Infos zum „Blauen Engel“ (utopia.de)
→ „Papier-Recycling: Wie es funktioniert und was aus dem Papier wird“ (utopia.de)

24. Nov 2018
by manu

Die Schokofahrt

Videotext:

Schokolade?
Radfahren?
Emissionsfreier Transport?
Geile Zeit mit Freunden?

Das ist #Schokofahrt

Und so geht’s:

Fair gehandelter Bio-Kakao wird per Segelfrachter emissionsfrei aus der Karibik nach Europa gebracht.In Amsterdam wird der Kakao in der kleinen Manufaktur „Chocolatemakers“ zu feinster Schokolade verarbeitet.

Um die Lücke des emissionsfreien Transports nach Deutschland zu schließen, erfolgt der letzte Teil der Strecke muskelbetrieben mit (Lasten-)Rädern: Dafür machen sich Menschen aus verschiedenen Städten aus ganz Deutschland auf den Weg nach Amsterdam, um dort die bestellte Schokolade abzuholen.
Neben dem logistischen Teil der Fahrt wird gemeinsam gekocht und natürlich gegessen!

#Schokofahrt möchte…

  • …zeigen, dass emissionsfreier Transport möglich ist
  • …für bewussten Genuss werben
  • …eine geile Radtour sein
  • …zeigen, was Lastenräder können
  • …Fahrradinitiativen vernetzen
  • …leckere Schokolade nach Deutschland bringen
  • …einen Beitrag zum Klimaschutz leisten
  • …Rad fahren
  • …und das sein, was DU daraus machst!

#Schokofahrt ist für JedeN!

→ schokofahrt.de
→ chocolatemakers.nl

22. Nov 2018
by manu

Giving Friday

Der morgige „Black Friday“ ist mittlerweile auch in Deutschland Synonym für Rabattschlacht und leitet in den konsumreichsten Jahresabschnitt ein.

Rabatte über Alles?
Nein, nicht überall.

Manche Geschäfte rufen stattdessen zu einem „Giving Friday“ auf und spenden einen Teil ihrer Einnahmen an gemeinnützige Zwecke.

So zum Beispiel Naturwaren Maas in Bielefeld:
Wie auch im letzten Jahr möchten wir daher den 23. November zum „Giving Friday“ ernennen.
Ganz bewusst verzichten wir hierfür auf 10% unserer Tageseinnahmen und spenden sie an die Bielefelder Tafel e.V. sowie die Gütersloher Suppenküche e.V.. Wir freuen uns, dass wir damit das großartige Engagement beider Vereine unterstützen können, die es in Not geratenen Menschen und Familien ermöglichen, sich mit Lebensmitteln und warmen Mahlzeiten zu versorgen.

→ maas-natur.de

Auch dm ruft zum „Giving Friday“ auf:
→ dm.de

13. Nov 2018
by manu

Drohender Klamotten-Kollaps

Fast Fashion überfordert mittlerweile sogar die Sammler von Altkleidern:

Viele Sortierbetriebe, die den Sammlern überschüssige Mengen abkaufen, müssten inzwischen zusätzliche Lagerflächen anmieten, um die Kleiderballen unterzubringen. Das hohe Mengenangebot drücke zudem die Preise für alle Beteiligten, vom Containeraufsteller bis zum Wiederverwerter, und erschwere wirtschaftliches Arbeiten. „Dass die Lager so voll sind, ist außergewöhnlich. Das stellt durchaus eine wirtschaftliche Herausforderung für die ganze textile Kette dar“, sagte Ahlmann.
Quelle: welt.de

→ Artikel lesen auf welt.de
 

Weitere Links

→ „H&M verbrennt neuwertige Kleidung“
→ „Altkleider spenden – Aber wo?
→ „Kleiderei – Slow Fashion
→ „Kleiderwelle Bielefeld“
→ „Brockensammlung Bethel“

 
Fast Fashion = Immer billigere Klamotten in immer kürzer werdenden Abständen kaufen

12. Nov 2018
by manu

ShareWaste

ShareWaste App - Website-Screenshot © sharewaste.com

Die ShareWaste-App will dabei helfen, dass weniger Lebensmittelabfälle unnötig auf Deponien landen.

Wir Verbraucher sind für mehr als die Hälfte der gesamten Lebensmittelabfälle in der EU verantwortlich: Mengen zwischen 95 und 115 kg pro Person im Jahr. Wenn diese Lebensmittelabfälle auf Deponien landen, zerfallen sie allmählich und produzieren Methan – ein Treibhausgas, das die Atmosphäre 20 Mal stärker erwärmt als CO2.
Quelle: reset.org

Die App funktioniert nach dem Suche/Biete-Prinzip:
Wenn man sich registriert, kann man entweder angeben, dass man für den eigenen Kompost Abfälle sucht oder dass man keinen eigenen Komposthaufen besitzt und Abfälle anbietet.
Das dürfte vor allem für die Städter unter uns interessant sein.

→ sharewaste.com
→ Artikel lesen auf reset.org

3. Nov 2018
by manu

Mit Evocco den ökologischen Fußabdruck verringern

Evocco App Logo © evocco.com

Evocco ist eine Art digitaler Einkaufsassistent, der dir in Form einer App helfen will deinen CO2-Fußabdruck zu verringern.
Die Entwickler haben sich dabei auf das Thema Ernährung beschränkt.

Durch die Dokumentation deiner Einkäufe (Abfotografieren der Kassenbons) werden die gekauften Produkte analysiert, dein persönlicher ökologischer Fußabdruck ermittelt und schließlich Tipps und Tricks geliefert wie du deinen Fußabdruck positiv beeinflussen kannst.

Aktuell wird Evocco in einer Beta-Version in Irland getestet und soll nächstes Jahr in Irland, Großbritannien und den Niederlanden eingeführt werden.

→ Ausführlicher Artikel auf reset.org
→ evocco.com

2. Nov 2018
by manu

Europäische Woche der Abfallvermeidung

Europäische Woche der Abfallvermeidung © wochederabfallvermeidung.de

Vom 17. bis 25. November 2018 findet nun zum 9. Mal die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt!

Dazu gibt es europaweit tausende Aktionen rund um das Thema Abfallvermeidung.
Das Schwerpunkt-Thema für 2018 lautet:
Bewusst konsumieren & richtig entsorgen

Noch bis zum 4. November können Aktionen für die Europäische Woche der Abfallvermeidung angemeldet werden. Vor allem viele Schulen nehmen mit kreativen Ideen an dem EU-weiten Wettbewerb teil.
Anschließend werden die besten Projekte sowohl EU- als auch deutschlandweit prämiert.

→ wochederabfallvermeidung.de
→ ewwr.eu (english)

First published: 21. November 2015
16. Okt 2018
by manu

Lebensmittelverschwendung

The Good Food © the-good-food.de

Heute ist Welternährungstag.
Also mal wieder an der Zeit über Lebensmittelverschwendung zu sprechen.

Jährlich werden in Deutschland etwa 15 bis 20 Millionen Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen, weil sie nicht rechtzeitig vor Ablauf des MHD’s verkauft werden oder einfach weil sie unseren ästhetischen Ansprüchen nicht genügen…

Obwohl viele dieser Lebensmittel noch genießbar wären, werden sie einfach weggeworfen.
Großen Anteil daran haben die Verbraucher.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat zwar den Plan gefasst die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren, aber meiner Meinung nach, ist das zu wenig. In Frankreich gibt es bereits seit 2 Jahren ein Wegwerf-Verbot von verzehrbaren Lebensmitteln:
→ Video: „Sinnlose Verschwendung: Warum in Deutschland so viele Lebensmittel weggeworfen werden“ (ardmediathek.de)

Tut etwas gegen die Lebensmittelverschwendung!

  • Kauft auch hässliches, krummes oder angedetschtes Obst und Gemüse.
  • Kauft hauptsächlich regionale und saisonale Produkte (am besten direkt beim Bauern – so werden Transport- und Lagerkosten verringert).
  • Kauft auch nach Möglichkeit Brote und Brötchen vom Vortag und macht daraus Knödel, Frikadellen oder Paniermehl.
  • Kauft Lebensmittel nach Bedarf und nicht nach Sonderangeboten.
  • Verwertet eure eigenen Reste!
  • Werft Lebensmittel nicht weg, nur weil das MHD erreicht ist. Das MindestHaltbarkeitsDatum ist KEIN Ablaufdatum, sondern lediglich eine Garantie, dass das Produkt bis zum MHD Form, Farbe und Geschmack beibehält. Auch nach Ablauf des MHD kann man viele Sachen noch essen! Verlasst euch dabei auf eure Sinne!
  • Macht mit beim foodsharing!
  • Informiert euch!

 

Wettbewerb – Zu gut für die Tonne

Noch bis zum 31. Oktober 2018 könnt ihr euch mit eurem #EinfallGegenAbfall für den „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis bewerben.
→ zugutfuerdietonne.de
 

Links

→ reset.org
→ „Tonnenweise in den Müll“ (zeit.de)
→ Zu gut für die Tonne – APP
→ Solidarische Landwirtschaft
→ biorama.at
→ „Weniger wegwerfen ohne den Begriff ‚Mindesthaltbarkeitsdatum‘?“ (zeit.de)
→ Welthungerhilfe
→ „Food Waste“ (ReThink-Beitrag)
→ The Good Food – Shop
→ „Ending food waste one beer at a time…“
→ „Foodsharing – Lebensmittel retten statt wegwerfen!“
→ „Foodsharing – Teilen statt wegwerfen“
→ „Raupe Immersatt – das Foodsharing Café“

First published: 14. November 2013
15. Okt 2018
by manu

Recht auf Reparatur!

Wir fordern die EU auf, das Recht auf Reparatur umzusetzen, um Ressourcen zu schonen, das Klima zu schützen und Verbraucher*innen zu stärken. Die Politik muss den Zugang zu Ersatzteilen und Produktinformationen vereinfachen. Wir fordern außerdem ein Wahlrecht auf Reparatur im Garantie- und Gewährleistungsfall und faire und angemessene Bedingungen für alle Reparateure. […]
 
77 Prozent der EU-Bürger*innen wünschen sich, ihre Produkte reparieren zu können statt neue kaufen zu müssen. Reparaturkosten sind allerdings häufig zu hoch und Ersatzteile nur schwer zu bekommen, weil Hersteller sie nicht zur Verfügung stellen. Das liegt auch daran, dass die Reparaturfähigkeit von Produkten bisher gesetzlich nicht geregelt ist.

Quelle: campact.de

→ Petition unterschreiben (campact.de)

7. Okt 2018
by manu

50.000 Menschen für den Hambacher Wald

50.000 Menschen für den Hambacher Wald © rethink-recycle.net

ARD und WDR sprechen von Tausenden oder Zehntausenden Demonstranten, die gestern bei der Großdemonstration am Hambacher Wald friedlich für einen sofortigen Kohleausstieg und für den Erhalt des Hambacher Waldes protestiert haben.

Die Veranstalter reden von ca. 50.000 Menschen!

Sicher ist: Es tut gut so viele gleichgesinnte Menschen zu sehen, denen es nicht egal ist, was Großkonzerne mit unserer Natur anstellen!

Wenn ich ehrlich bin, war mir vorher auch gar nicht so bewusst, was der Abbau von Braunkohle wirklich für den Hambacher Wald bzw. für die Natur bedeutet. Klar, CO2 wird durch die Verbrennung von Kohle ausgestoßen, aber was ist mit den Landabschnitten, wo sie abgebaut wird?
Die Bäume werden abgeholzt, fruchtbare Ackerböden, Wiesen und jegliche biologische Vielfalt gehen verloren und am Ende bleibt eine öde Mondlandschaft.

Kann das wirklich in unser aller Interesse sein? Nur für ein bisschen Energie, die in NullKommaNix aufgebraucht ist??
Wie wäre es denn wenn wir neben dem Umstieg auf Öko-Strom auch mal ein bisschen besser auf unseren Energieverbrauch achten?
Muss man alle Geräte auf Standby laufen lassen? Muss man Wäsche immer im Trockner trocknen? Muss man Haare immer föhnen? Muss der Wasserkocher immer voll befüllt werden, wenn man sich nur eine einzige Tasse Tee macht? … Viele Kleinigkeiten können zusammengezählt viel ausmachen.

→ Galileo-Beitrag vom 04. Oktober 2018
→ „Hambacher Forst: Jetzt meldet sich ein Polizist mit einem berührenden Brief zu Wort“ (utopia.de)
→ „Demo: Wald retten – Kohle stoppen!“ (bund-nrw.de)
→ „Zehntausende feiern Rodungsstopp“ (tagesschau.de)
→ „Tausende Menschen feiern Rodungsstopp am Hambacher Forst“ (spiegel.de)


Tipps zum Energiesparen

Wusstet ihr schon, dass es WLAN-Steckdosen gibt, die man mit dem Smartphone bedienen kann? Oder dass Laptops wesentlich weniger Energie verbrauchen als Desktop-PCs?
→ „Strom sparen: 15 Tipps für den Haushalt“ (utopia.de)
→ „Strom sparen für Faule: Tipps und Geräte“ (utopia.de)
→ Jetzt Stromanbieter wechseln! (avaaz.org)


#HambiBleibt

5. Okt 2018
by manu

Hambacher Forst

Hambacher Forst © rethink-recycle.net

Es ist doch traurig: Da ist die Energiewende beschlossen und doch will RWE mit aller Macht wertvolle Waldgebiete zerstören, um noch mehr Kohle für dreckige Energie zu fördern!?

Hier läuft was schief und zwar gewaltig.

Die Erde und ihre Waldgebiete gehören uns allen, egal was uns eine Besitzurkunde weis machen will.
Deshalb: Macht euch stark für euren Wald und eure Erde! Lasst sie nicht von geldgierigen, rückwärtsgewanten Unternehmen zerstören!

→ Unterschriftenaktion vom BUND
→ Unterschriftenaktion von Greenpeace
→ Info und Unterschriftenaktion bei campact.de
→ Unterschriftenaktion vom WWF
→ Jetzt Stromanbieter wechseln! (avaaz.org)


Großdemo in Buir am 6. September 2018

Am Samstag, den 6. Oktober 2018 ab 10.30 Uhr in Buir/Kerpen bei Köln.

→ Infos zur Demo vom BUND
→ Gemeinsame Anreise (stop-kohle.de)

26. Sep 2018
by manu

Nestlé – Bottled Life

Diese Doku wurde 2012 veröffentlicht.

Nestlé’s Praxis:
Eine Quelle wird gekauft. Das Wasser der Quelle wird in Flaschen abgefüllt und mit Profit an die Bewohner weiter verkauft. Diese Praxis ist zu einem Normalzustand geworden, aber nicht nur ungerecht, sondern verursacht auch noch hohe Umweltbelastungen. Statt ganz einfach unverpacktes Leitungswasser zu trinken, werden Menschen dazu gedrängt (z.B. durch Werbung, Mundpropaganda, durch Industrie verdreckte Wasservorkommen, etc.) abgepacktes teures Wasser zu kaufen. Dabei sollte Wasser doch unser Grundrecht sein! Jeder Mensch sollte freien und kostenlosen Zugang zu Wasser haben!

→ sumofus.org (Petition – veralteter Link)
→ bottledlifefilm.com
→ ARD-Mediathek
→ Debatte über Bottled Life
→ ZDFzoom: Abgefüllt und aufgetischt
→ „A Tale of Two Cities (Nestlé)“
→ Weitere sehenswerte Dokus
→ Bottled Water vs Tap Water
→ Die Refill-Bewegung
→ Nestlé Markenübersicht

 

Ohne Worte

Die eine Anschauung – extrem würde ich sagen – wird von einigen von den NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heißt als Mensch sollten Sie einfach ein Recht haben, um Wasser zu haben. Das ist die eine Extrem-Lösung. Und die andere, die sagt Wasser ist ein Lebensmittel und so wie jedes andere Lebensmittel sollte es einen Marktwert haben. Ich persönlich glaube, es ist besser man gibt einem Lebensmittel einen Wert, so dass wir alle bewusst sind, dass das etwas kostet.

Zitat: Peter Brabeck-Letmathe, Nestlé-Verwaltungschef, 2005

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First published: 6. Oktober 2016