1. Okt 2021

Die unterschätzten „Gärten des Grauens“

Nahaufnahme eines leblosen Steingartens mit einem unecht aussehenden, kreisrunden Busch. Ein toter Garten des Grauens. © rethink-recycle.net

Als NaturliebhaberIn findet man sie einfach nur super häßlich: Steingärten.
Doch sie sind geradezu eine Umweltkatastrophe.
Besser sollte man sie „Gärten des Todes“ nennen, denn dort lebt so gut wie nichts mehr.

In solchen Gärten gibt es keinerlei biologische Vielfalt, Insekten und Vögel finden dort keine Nahrung, sie sind in der Regel nicht wasserdurchlässig (um „Unkraut“ zu vermeiden) und die Steine sind auch noch Wärmespeicher und führen dazu, dass im Sommer locker mal Temperaturen von 70°C erreicht werden und auch über Nacht noch Wärme an die Umgebung abgegeben wird.
Auch sind solche Schottergärten entgegen der Marketing-Versprechen nicht unbedingt pflegeleicht.

Ein spannendes Interview mit Ulf Soltau findet man in den WDR2 Sonntagsfragen:
→ „Ulf Soltau und die ‚Gärten des Grauens'“

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