1. Mrz 2020

Haarseife

haarseife © rethink-recycle.net

Duschgels und Haarshampoos sind üblicherweise nur in Plastikflaschen zu kaufen. Zudem beinhaltet konventionelles Duschzeug jede Menge künstlicher Zusatzstoffe und manchmal sogar Mikroplastik!
Gute Gründe also, um sich Haarseife mal genauer an zu schauen und zu testen.

Ich verwende seit mittlerweile 4 Jahren nur noch Haarseife und bin sehr zufrieden. Anfangs ist es recht ungewohnt und in den ersten 3-4 Wochen fühlten sich meine Haare sogar merkwürdig klamm an. Doch dies ist normal, da sich die eingangs genannten künstlichen Zusatzstoffe erstmal aus den Haaren rauswaschen müssen. Nach dem ersten Monat hat man sich daran gewöhnt, dass die Seife fest ist, und die Haare fühlen sich dann wieder natürlich an.

Es gibt viele verschiedene Haar- und Körperseifen. Für jeden Haar- und Hauttypen. Von Seife zu Seife ist es auch etwas unterschiedlich wie stark sie schäumen. Bisher hatte ich aber nur eine Seife, von der ich wirklich enttäuscht war, was den Schäumungsgrad angeht.

Seifen kauft ihr am besten im Naturwarenladen in eurer Nähe. Die Verkäufer können euch da in der Regel gut beraten.

Haarseife selbst herstellen

Natürlich könnt ihr eure Haarseife auch selber machen, da die meisten natürlichen Seifen, die man im Laden oder Onlineshop kaufen kann, auch oft einen stolzen Preis haben.

Selbst herstellen hat also den Vorteil, dass sich in der Regel die Kosten reduzieren und du genau weißt, welche Stoffe in deiner Seife verwendet werden.

Dafür gibt es im Internet zahlreiche Rezepte mit unterschiedlichsten Zutaten.
Mir gefallen die Anleitungen und Rezepte von smarticular.net immer ziemlich gut:
→ Rezept: Haarseife selber machen (smarticular.net)

Abseits der Haarseife: Shampoo-Flaschen upcyceln

Eure alten Shampoo-Flaschen könnt ihr übrigens auch noch upcyceln, falls ihr Lust am Basteln habt:
→ Monster-Stifte-Halter
→ Handy-Halter

First published: 22.01.2016