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5. Nov 2017
by manu

HTV Life – Ein Nachhaltigkeitssiegel

 

Es kommt leider immer häufiger vor, dass Hersteller ihre Erzeugnisse für eine beabsichtigt kurze Lebensdauer produzieren. Am liebsten sollen diese kurz nach der Garantiezeit ausfallen, um dann dem Kunden schnell wieder ein neues zu verkaufen. Hierdurch verspricht man sich wohl eine ernorme Umsatzsteigerung.

 

Möglich wird dies durch den Einbau von „geplanten lebensdauerbegrenzenden Sollbruchstellen“ wie zum Beispiel unterdimensionierten oder bewusst neben Hitzequellen platzierten Kondensatoren, schwachen Widerständen oder nicht austauschbaren, also fest eingebauten Akkus, die z.B. bereits nach 500 Ladezyklen (d.h. nach ca. 2 Jahren) defekt sind. Ebenfalls werden elektronische Zähler eingesetzt, die bei einer bestimmten Anzahl von Arbeitsschritten, wie zum Beispiel den Druckseiten bei Druckern, das Gerät dann auf Störung setzen oder zum Ausfall bringen. […]

 

Durch diesen geplanten „Selbstmord“ (geplante Obsoleszenz) von Produkten sollen die Bürger dazu gebracht werden, schon nach kurzer Zeit immer wieder Neues kaufen zu müssen! […]

 

Durch das unverantwortliche und gierige Verhalten einiger Produzenten fällt immer mehr Elektroschrott und Giftmüll an, während unsere wertvollen Rohstoffe ausgeplündert werden! Dies ist ökonomisch und ökologisch fatal und eine Katastrophe für unsere Umwelt. […]

 

Zu überprüfende Produkte werden von HTV akribisch analysiert und auf mögliche „geplante lebensdauerbegrenzende Sollbruchstellen“ hin geprüft.
Quelle: htv-life.com