13. Okt 2021

Kann Fast-Fashion umweltfreundlich sein?

Nahaufnahme eines Kleidungsstückes und dem Waschetikett, auf dem "Greenwashing" geschrieben steht.
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YouTube-Video "H&M and Zara: Can fast fashion be eco-friendly?" by DW Planet A

Kurze Antwort: Nein!

Es ist einfach nicht umweltfreundlich, wenn man alle 4 Wochen den eigenen Kleiderschrank aufstockt und „alte“ Klamotten – die unter hohem Aufwand, enormer Energiezufuhr, mit schädlichen Chemikalien, mit Materialien aus fossilen Brennstoffen hergestellt wurden und die um die halbe Welt gewandert sind – nach extrem kurzer Nutzungsdauer in die Kleidersammlung oder den Restmüll wirft.
Doch genau das ist das Prinzip von Fast Fashion…

Egal wie ökologisch und umweltfreundlich das Kleidungsstück hergestellt wurde, selbst wenn Biobaumwolle oder weiß der Geier was verwendet würde:
Fast Fashion lebt davon billig zu sein und ständig ersetzt zu werden, so dass Qualität, Umweltfreundlichkeit, faire Gehälter und Recyclingfähigkeit zwangsläufig auf der Strecke bleiben.

Die Massen von Altkleidern sind längst nicht mehr händelbar und von Kreislaufwirtschaft kann schon gar nicht die Rede sein. Um die Auswirkungen des Klimawandels gering zu halten, müssen wir zwingend auch den Hyperkonsum drosseln.
Deshalb: Brauchst du das neueste, hippeste, trendigste Kleidungsstück wirklich?
Oder möchtest auch du in 30 Jahren noch auf dieser Welt leben können?

→ H&M verbrennt neuwertige Kleidung
→ PFC in Outdoorkleidung
→ Ersticken wir in Billig-Altkleidern?
→ Warum unser Verhalten überdenken?

Wunderbare (und auch billige) Alternativen

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