Microsoft von der Schippe springen

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Vor einem Jahr hatte ich in diesem Blog schon einen Beitrag gepostet, der darauf hinweist, dass das Support-Ende von Windows 10 der perfekte Anlass ist, um endlich den Umstieg auf Alternativ-Produkte anzugehen.

Nun ist das Support-Ende bereits erreicht und ich kann mit Freude verkünden:
Ich hab’s geschafft!

Und ich find’s geil!

Keine Angst vor Linux (Mint)

Obwohl ich auf eine Informatik-Vergangenheit zurückblicken kann und öfter mal Kontakt mit Linux-Betriebssystemen hatte, bin ich früher irgendwie nie warm damit geworden.

Nun habe ich endlich den Sprung auf Linux Mint geschafft und vermisse nicht wirklich etwas. Ja, einige Dinge sind anders, aber es ist nicht mehr vergleichbar mit meinen früheren Erfahrungen mit Linux.

Gleichzeitig muss man Linux nicht mit einem E-Mail-Account verwenden, man wird nicht getrackt oder ausspioniert. Es gibt keinen Zwang zu Office/Cloud/AI/Abo-Modellen!

Klar: Linux ist trotzdem nicht für jeden.
Aber probiert es doch einfach mal aus. Mit einem geflashten USB-Stick kann man Linux ganz unverbindlich testen:
„Linux Mint – ganz leicht installiert“ by heise & c’t (YouTube-Video)

Falls ihr euch eine Installation nicht selbst zutraut, haltet in eurer Stadt Ausschau nach Linux-Install-Partys. Gerade im Umfeld von Universitäten oder Hackerspaces gibt es die oft.

Windows: Datenschutz adé!

Windows entwickelt sich zunehmend zu einem KI-gestützten Überwachungssystem, das dich auf Schritt und Tritt verfolgt (Hallo Windows Recall) und dir mit von Anfang an integrierter Bloatware unnötiges Zeug verkaufen will.

Zukünftig soll Windows außerdem nicht mehr ohne Nutzerkonto nutzbar sein und alles bewegt sich weg von Offline-Software hin zu Cloud-basierten (Office-)Programmen. Kein Wunder, denn so kann man auch besser teure Abo-Modelle pushen.

Aber schon beim nächsten Azure/AWS/Sonstwas-CrashOut sind alle aufgeschmissen, die von solchen Cloud-Lösungen abhängig sind.

Macht euch nicht abhängig.
Gebt eure Daten nicht leichtfertig her.
Sucht nach Alternativen, die zu euch passen.
Investiert die Zeit, denn auf lange Sicht könnt ihr dadurch nur gewinnen.

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Kommentare

2 Antworten zu „Microsoft von der Schippe springen“

  1. Ich glaube bei mir war die
    Umgewöhnung so einfach, weil das Betriebssystem immer weniger wichtig wird und ich immer mehr Dinge im Browser erledige bzw. am Smartphone.

    1. Ja, das stimmt, das macht wirklich vieles einfacher!

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