10. Jan 2022

Mobilitätsprämie für RadfahrerInnen und ÖPNV-NutzerInnen

Öko-Diktatur? © rethink-recycle.net

Solch eine Mobilitätsprämie fordern laut heise online VerbraucherschützerInnen
→ zum Artikel auf heise.de

Und ich muss sagen, dass mir der Gedanke auch schon oft gekommen ist.
Schließlich ist es doch viel sinnvoller gezielt die Art von Mobilität zu fördern und zugänglicher zu machen, die uns spürbar der Einhaltung der Klimaziele näherbringen kann, als die immer gleichen Abwrackprämien und Kaufanreize für Autos zu setzen. Für noch mehr Autos, die unsere Innenstätte zu noch größeren Blechlawinen machen und dort so dermaßen viel Platz einnehmen, dass sie schon jetzt fast alles gemeinschaftliche Leben verdrängt haben.

Das Auto beherrscht überall die Szenerie.

Einige Politiker setzen das Auto und Fahren ohne Tempolimit sogar mit Freiheit gleich.
Dabei ist es doch so, dass autofreie Städte noch viel mehr Freiheit für viel mehr Menschen bedeuten:

  • Mehr Ruhe und weniger Stress
  • Mehr Sicherheit und weniger Verkehrstote
  • Mehr Luftqualität und weniger Kranke durch Luftverschmutzung
  • Mehr Spielraum für Kinder
  • Mehr Erholungs- und Begegnungsraum für alle (Stärkung der Gemeinschaft)
  • Mehr Platz für Bäume, andere Pflanzen und Abflussflächen für Regenwasser (Minderung des Überschwemmungsrisikos bei Starkwetter)
  • Mehr Lebensqualität 🙂

Mit der Verkehrswende kann also wieder mehr echtes Leben in die Städte einkehren und wir können ungeheuer viel Lebensqualität gewinnen.

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