26. Sep 2018
by manu

Glücklich ohne Fernseher

Auf smarticular.net gibt es eine Reihe guter Gründe, warum man den Fernseher abschaffen sollte.

Hier ist Punkt 7:
Immer wiederkehrende Werbespots reden unserem Unterbewusstsein ein, dass unser Leben nicht erfüllt ist, wenn wir nicht konsumieren. Glück definiert sich demnach durch perfektes Aussehen, Kleidung, die richtigen Autos und so weiter. Wenn wir uns der konstanten Werbeflut aussetzen, kaufen wir Dinge, die wir nicht benötigen, und fühlen uns im schlimmsten Fall auch noch unwohl in unserer eigenen Haut.
Quelle: smarticular.net

Die gesamte Liste ansehen:
→ smarticular.net


→ „Wer glücklich ist, kauft nicht“

22. Sep 2018
by manu

Kastanien-Waschmittel

© Manuela Ewers

Herbst ist Kastanien-Waschmittel-Zeit! 😀

Je mehr man selber macht, desto mehr Verpackungsmüll kann man vermeiden…

Also einfach mal Kastanien-Waschmittel selber machen! 🙂
Das geht kinderleicht und ist auch noch kostenlos.
Die Kastanien einfach mit einem Messer vierteln, dann die Schale entfernen und mit einem guten Standmixer oder Pürierstab weiter zerkleinern. (Achtung: Der Mixer oder Pürierstab sollte darauf ausgelegt sein auch mit harten Lebensmitteln fertig zu werden… Wenn ihr nur einen Billigmixer habt, wird der mit Sicherheit dabei den Geist aufgeben.)
Anschließend kann man das flüssige Kastanien-Waschmittel herstellen, indem man die kleingehexelten Kastanienstücke für eine halbe Stunde in Wasser einweicht. Die Kastanienstücke werden abgesiebt und der Flüssigkeit wird etwas Wasch-Natron hinzugefügt (damit die Waschmaschine nicht verkalkt). Voilá!

Die normal verschmutzte Wäsche wird tatsächlich sauber (vergleichbar mit herkömmlichen industriellen Waschmitteln) und riecht hinterher auch angenehm natürlich.

→ Ausführliche Anleitung mit Mengenangaben auf smarticular.net


Auch eine coole Idee:
→ Bällebad mit Kastanien statt Plastikbällen

First published: 24. September 2016
21. Sep 2018
by manu

Die 40-Stunden-Woche

Ein interessanter Artikel über die Relation zwischen der 40-Stunden-Woche und unserer Konsumfreudigkeit.
Ob da was dran ist?

[…] Der Achtstundenarbeitstag ist zu profitabel für große Unternehmen, nicht nur wegen des Arbeitsumfangs, den Leute in acht Stunden schaffen können […] , sondern auch wegen der kauffreundlichen Öffentlichkeit. Wenn freie Zeit Mangelware ist, sind Leute eher bereit dazu, Geld für sich auszugeben, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Außerdem lässt wenig freie Zeit sie außerhalb der Arbeit anspruchslos werden. […]
Quelle: businessinsider.de

Gesamten Artikel lesen auf
→ businessinsider.de

Und noch ein interessanter Artikel zum Thema Arbeit
→ „Ich arbeite, also bin ich“ (zeit.de)

First published: 19. November 2016
20. Sep 2018
by manu

Grüße von unterwegs… :)

© Manuela Ewers

Ich sende euch sonnige Grüße aus Irland!
Ja, sonnig. Nicht immer, aber immer öfter.. 😉

Es ist wunderschön hier und am liebsten würde ich meinen Urlaub verlängern, obwohl er noch gar nicht vorbei ist.
Leider findet man hier auch in allen möglichen Ecken Müll…
Die touristischen Bereiche sind gut aufgeräumt, aber in der Regel könnte ich hier täglich mehrere 20l-Tüten Müll einsammeln. Es ist nicht so, dass man sagen würde „Irland ist total vermüllt“, aber wenn man wirklich hinsieht finden sich an jeder Ecke Getränkedosen, Verpackungsreste, Taschentücher, Coffee-To-Go-Becher, etc.

Leute, schmeißt euren Müll bitte nicht in die Natur!
ReThink, people!

3. Sep 2018
by manu

The Pain You Feel is Capitalism Dying

© Manuela Ewers

There is no such thing as an economy that exists without the physical world. The delusional idea that markets are separate from nature has guided mainstream economic policy for a long time — and now we are seeing the consequences in mass extinctions, loss of topsoils, climate change, collapse of fish stocks in the world ocean, rising levels of pollution, and more.
Quelle: medium.com

→ Read more (medium.com)

First published: 11. Juli 2016
31. Aug 2018
by manu

Kaffeeform

© kaffeeform.com

Kaffeeform stellt in Berlin Tassen aus Kaffeesatz her, den sie von lokalen Gastronomen einsammeln. Eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung übernimmt die Versandlogistik.

→ kaffeeform.com

First published: 6. April 2017
30. Aug 2018
by manu

ReThinking: Smartphones!

© Manuela Ewers

Technik entwickelt sich ständig weiter. Jährlich kommen unzählige neue und besser ausgestattete Smartphones auf den Markt und im gleichen Zug landen unzählige Alte auf dem Müll, obwohl viele der Handybestandteile noch einwandfrei funktionieren…

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) empfiehlt daher defekte Smartphones zu reparieren oder gebrauchte Geräte zu kaufen:
Für den Schutz von Umwelt und Ressourcen empfehlen wir, gebrauchte Geräte zu kaufen, sie möglichst lange zu nutzen und Schäden, zum Beispiel durch Schutzhüllen oder Displayfolien, vorzubeugen. Defekte Geräte sollten nach Möglichkeit repariert und andernfalls bei Händlern oder Wertstoffhöfen abgegeben werden. Umweltzeichen wie der „Blaue Engel“ und Produktbewertungen von Prüforganisationen wie Stiftung Warentest oder Öko-Test helfen, besonders umweltfreundliche Geräte zu erkennen.
Quelle: duh.de

 

Die Alternative: Modulare Smartphones

Für diejenigen, die aber nun auf der Suche nach einem neuen UND nachhaltigen Smartphone sind, empfehlen sich modulare Smartphones, deren Komponenten einfach austauschbar und reparierbar sind!

Die Idee: PhoneBloks.

 

Fairphone

The Fairphone 2 is the first modular phone on the market. Designed for repairability, spare parts are available in our shop to battle anything life throws at it.

→ Fairphone2 (fairphone.com)
→ Fairphone Interview (lilligreen.de)

Aus einem Interview mit Bas van Abel (CEO und Gründer von Fairphone):
We operate in an environment where everything is driven by one thing: profit. If you try to do things differently you run into every single wall that this system has to offer. The short production cycles create an incredible amount of waste — but the whole industry is dictated by these cycles. […]
Phones are one of the most globalised products that we have — talking about producing them in a fair way requires nothing less than to debate globalisation and capitalism itself. There are no easy answers, but we have to have this debate.

Quelle: → medium.com
Das komplette Interview lesen:
→ „The more people demand ethical products, the more they will be produced globally“ (medium.com)

 

Puzzlephone

It’s the long­-lasting smartphone with three easy-to-change modules. (Like a puzzle. Except this is a phone.) Buying a new phone every time you drop it is now history. PuzzlePhone is reliable, upgradeable – ­even repairable!

→ Puzzlephone (puzzlephone.com)

 

Shiftphone

Eine deutsche Alternative zum Fairphone:
→ shiftphones.com
→ Test von utopia.de

 

Google’s Project Ara

Google hatte sich ebenfalls daran versucht ein modulares Smartphone auf den Markt zu bringen, ist aber daran gescheitert:
→ „Project Ara Cancelled“ (ReThink-Beitrag)

Ein Video-Kommentar des YouTubers „TechAltar“ erklärt, warum modulare Smartphones bisher nicht im Mainstream angekommen sind…
→ „Why Have Modular Smartphones Failed?“ (youtube.com)

 
ReThink, people!

First published: 15. September 2013
29. Aug 2018
by manu

Plastic China


Ausschnitt aus der Dokumentation „Plastic China“ aus dem Jahr 2016.

Geld ist die treibende Kraft, weshalb diese Leute ein Leben im Müll auf sich nehmen. Sie wollen sich und ihre Familien am Leben halten, aber müssen dafür erbärmlich stinkende „Arbeitsplätze“ in Kauf nehmen und ruinieren sich dabei ihre Gesundheit und ihre Umwelt.

Ein Flusslauf: Früher mit glasklarem, trinkbarem Wasser, vielen tummelnden Fischen und schneeweißem Sand; Heute mit verseuchtem, dreckigen Wasser, wenigen halb toten Fischen und plastikdurchsetztem Sand mitten in einer Mülllandschaft…

Wer will da noch leben?
Soll das wirklich so weitergehen?

Auch wenn wir Europäer uns weit davon entfernt fühlen tragen wir doch eine große Mitschuld.
Wir sind es schließlich, die kaufen und kaufen als hätten wir nicht genug und die bedenkenlos alles wegschmeißen als gäbe es kein Morgen.
Wir müssen unbedingt weniger Plastik produzieren, weniger Plastikprodukte kaufen, weniger Plastik wegschmeißen!

ReThink, people!
 

Die komplette Doku gibt es beispielsweise auf Vimeo On Demand.

First published: 6. Januar 2017
27. Aug 2018
by manu

Sag STOPP zu Plastikmüll!

Die Deutsche Umwelthilfe startet eine E-Mail-Aktion für den Meeresschutz!

Hier könnt ihr Angela Merkel dazu auffordern das Problem ernst zu nehmen und endlich zu handeln:

  • Führen Sie eine Ressourcensteuer ein – das Herstellen vieler Verpackungen muss auch viel kosten.
  • Setzen Sie sich für eine verbindliche Abgabe auf Plastiktüten ein.
  • Verbieten Sie Mikroplastik in Kosmetika und Reinigungsmitteln.
  • Führen Sie eine verpflichtende Mehrwegquote für Getränkeverpackungen ein.
  • Weiten Sie das Pflichtpfand auf alle Einweg-Getränkeflaschen aus Plastik aus.

→ zur E-Mail-Aktion auf duh.de

Denn für unsere Erde gibt es keinen Plan B!

26. Aug 2018
by manu

Fund in der Uni-Mensa

© Manuela Ewers

Eine Partyankündigung von den Fachschaften Soziologie und Sowi/Powi

First published: 04. Februar 2015