4. Feb 2019
by manu

Junk Castle

Junk Castle

© David PattersonMit nur $500 ein Schloss bauen? Geht!

Victor Moore hat es 1970 vorgemacht. Sein Schloss, das er damals für seine Master-Arbeit erbaute, besteht z.B. aus Waschmaschinen-, Trockner-, Autoteilen und vielem mehr, was man so auf Schrottplätzen findet.

→ Mehr Infos (treehugger.com)

3. Feb 2019
by manu

Umwelt-Rassismus

Unilever ist weltweit einer der größten Hersteller von Konsumgütern (Nahrungsmittel, Kosmetika, Körperpflege-, Haushaltsprodukte,…).
Die Bevölkerung von Kodaikanal wirft dem Groß-Konzern Umwelt-Rassismus vor.

Hintergrund

Von 1984 bis 2001 wurden in einer Unilever-Fabrik der süd-indischen Stadt Kodaikanal Quecksilber-Thermometer produziert.
Durch unsachgemäße Entsorgung gelangten giftige Quecksilber-Abfälle in den Boden des Fabrik-Geländes und der Umgegend und führten zur Schließung der Fabrik im Jahr 2001 durch die Regierung. Das Quecksilber vergiftete die dortige Umwelt.
Aufgrund von ungenügenden Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Verarbeitung von Quecksilber wurde die Gesundheit der Arbeiter und ihrer später geborenen Kinder massiv beeinträchtigt. Einige Fabrikarbeiter ereilte ein vorzeitiger Tod. Auch einige ihrer Kinder starben oder leiden an schlechter Gesundheit.

Es dauerte 15 Jahre bis Unilever sich mit den damaligen Fabrik-Arbeitern einigte und sie entschädigte. Und dies auch nur aufgrund eines Protest-Videos, das viral ging und genügend sozialen Druck erzeugte:
→ „Unilever, Clean Up Your Mess!“ (ReThink-Beitrag)

Doch es ist bis heute immer noch Quecksilber im Boden!

Die Reinigungsarbeiten wurden anscheinend nur unzureichend durchgeführt.
Die Bevölkerung von Kodaikanal wirft dem Groß-Konzern nun Umwelt-Rassismus vor, denn in Europa wäre bei so einem Vorfall gewissenhafter vorgegangen.

Ich glaube, das ist ein reales Problem!

Laut Wikipedia ist Unilever in 2011 und 2017 sogar mit rassistischer Werbung aufgefallen. In beiden Werbespots ging es darum wie eine dunkelhäutige Frau nach der Verwendung eines Dove-Produktes zu einer weißen Frau wird.

→ Mehr Infos zur „Kodaikanal Won’t“-Bewegung (kodaimercury.org)
→ Petition unterschreiben (jhatkaa.org)

ReThink, people!
Boykottiert Unilever und alle anderen Groß-Konzerne (viele Grüße an Nestlé an dieser Stelle…), die sich einen Dreck um Natur und Menschen scheren!
Kauft lokal, bio und fair!

30. Jan 2019
by manu

Aktionswoche für den Kohleausstieg

50.000 Menschen für den Hambacher Wald

Die Kohlekommission hat sich für den Kohleausstieg bis 2038 ausgesprochen.
Aber reicht das? Kann man so einfach mit dem Klima verhandeln und es auf die lange Bank schieben? Dürfen wir die Welt auf’s Spiel setzen, nur um Arbeitsplätze zu schützen und die Interessen der Konzerne zu wahren?

Das sagen ausländische Medien über den deutschen Kohleausstieg:
→ treehugger.com

Vom 1. bis zum 10. Februar gibt es deutschlandweit Aktionen im Rahmen der „Aktionswoche zum Ergebnis der Kohlekommission“ von Ende Gelände.
Am 1. Februar finden Demos unter anderem in Berlin und Bielefeld statt.

→ „Aktionswoche zum Ergebnis der Kohlekommission“ (ende-gelaende.org)

29. Jan 2019
by manu

Geplante Obsoleszenz oder Kaufen für die Müllhalde

Geplante Obsoleszenz

Original title:  Prêt à jeter / Kaufen für die Müllhalde
Director:  Cosima Dannoritzer
Year:  Frankreich, 2010

Eine interessante ARTE-Dokumentation, die davon berichtet mit welchen Mitteln wir dazu getrieben werden mehr zu konsumieren als es eigentlich nötig wäre.

Das Stichwort ist: Geplante Obsoleszenz, also das geplante vorzeitige Verschleißen/Veralten von Produkten.

Unternehmen bauen Sollbruchstellen in ihre Produkte ein oder verwenden Materialien von minderer Qualität. Auch die Art der Verbauung eines elektronischen Geräts kann Auswirkungen auf die Lebensdauer haben. Wenn beispielsweise Bauteile verklebt werden, können Geräte schlechter oder gar nicht repariert werden.

 

Weiterführende Links

→ „Psychische Obsoleszenz“ (ReThink-Beitrag)
→ „Murks, nein Danke!“ (ReThink-Beitrag)
→ „Tipps für ein langes Geräteleben“ (ReThink-Beitrag)
→ „HTV Life – Ein Nachhaltigkeitssiegel“ (ReThink-Beitrag)
→ „Verkürzte Lebensdauer“ (ReThink-Beitrag)
→ „Reparatur-Initiativen“ (ReThink-Beitrag)
→ „Fast neu und schon kaputt“ (planet-wissen.de)
→ „17 Tipps gegen den gewollten Verschleiss“ (utopia.de)

First published: 8. Februar 2012
27. Jan 2019
by manu

Alternativen zum Plastikwahn

Alternativen zum Plastikwahn © BUND-Jugend NRW

In einem Workshop kann man mit der BUND-Jugend herausfinden, welche Möglichkeiten es gibt Plastik zu vermeiden.

Plastik ist allgegenwärtig und in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Folgen des massenhaften Einsatzes von Plastik sind extrem. Plastikpartikel sind mittlerweile an jedem Ort dieser Erde zu finden und deren Schadstoffe in unserem Körper nachzuweisen. Es gilt, diesem Plastikwahn etwas entgegenzusetzen und damit einen Beitrag zum Gesundheits-, sowie Natur- und Umweltschutz zu leisten! In diesem Workshop setzen wir uns mit den Vor- und Nachteilen von Plastik auseinander und lernen viele unterschiedliche Alternativen kennen, um unseren Plastikverbrauch zu reduzieren.

→ Anmeldung auf bundjugend-nrw.de

27. Jan 2019
by manu

Platzmangel in der Küche?

Marmeladengläser als Aufbewahrung am Regal anbringen

© Yvonne JustNicht mehr lange! Schraubgläser können Abhilfe schaffen…

Einfach den Deckel mit einer Schraube unter einem Regal befestigen. Anschließend das Schraubglas befüllen und in den Deckel eindrehen.
Voilá! Zusätzlicher Stauraum.

Dadurch, dass die Gläser durchsichtig sind, behält man auch leicht den Überblick.

Danke, Yvonne!

22. Jan 2019
by manu

Achtung, Weltraumschrott!

Doku-Tipp

„Achtung, Weltraumschrott!“ (Arte, 2018)

Der „Gravity“-Alptraum wird Realität: Tonnenweise wurden in den vergangenen 60 Jahren Raketen- und Satellitenteile im Weltraum verstreut. Die Bruchstücke prallen mit anderen Objekten zusammen und produzieren so immer mehr Schrott – eine längst außer Kontrolle geratene Verbreitung, die eine akute Gefahr für Raketenstarts und Raumstationen darstellt.

In der Arte-Mediathek noch bis zum 17.03.2019 verfügbar:
→ Doku auf arte.tv ansehen

 

Auch interessant

→ „Unser Planet vom Weltraum aus betrachtet“ (ReThink-Beitrag)
→ „Space Junk“ (ReThink-Beitrag)
→ „What do Mount Everest and Space have in common?“ (ReThink-Beitrag)

21. Jan 2019
by manu

Haarseife

Haarseife © rethink-recycle.net

Duschgels und Haarshampoos sind üblicherweise nur in Plastikflaschen zu kaufen. Zudem beinhaltet konventionelles Duschzeug jede Menge künstlicher Zusatzstoffe und manchmal sogar Mikroplastik!
Gute Gründe also, um sich Haarseife mal genauer an zu schauen und zu testen.

Ich verwende seit mittlerweile 3 Jahren nur noch Haarseife und bin sehr zufrieden. Anfangs ist es recht ungewohnt und in den ersten 3-4 Wochen fühlten sich meine Haare sogar merkwürdig klamm an. Doch dies ist normal, da sich die eingangs genannten künstlichen Zusatzstoffe erstmal aus den Haaren rauswaschen müssen. Nach dem ersten Monat hat man sich daran gewöhnt, dass die Seife fest ist, und die Haare fühlen sich dann wieder natürlich an.

Es gibt viele verschiedene Haar- und Körperseifen. Für jeden Haar- und Hauttypen. Von Seife zu Seife ist es auch etwas unterschiedlich wie stark sie schäumen. Bisher hatte ich aber nur eine Seife, von der ich wirklich enttäuscht war, was den Schäumungsgrad angeht.

Seifen kauft ihr am besten im Naturwarenladen in eurer Nähe. Die Verkäufer können euch da in der Regel gut beraten.

First published: 22. Januar 2016
15. Jan 2019
by manu

9. RecyclingDesignpreis

Banner: Recycling Design Preis © recyclingboerse.org

Ein Wettbewerb zur Gestaltung neuer Produkte aus Abfall- und Reststoffen. Gesucht werden innovative Upcycling-Ideen, neue Entwicklungen auf den Gebieten der Materialforschung und Kreislaufwirtschaft, des Social Designs oder des Transformationsdesigns – fantasievoll, visionär, originell, nachhaltig.

Vom 01.Februar bis zum 15.Juli 2019 könnt ihr wieder mit euren Projekten um den RecyclinDesignpreis wetteifern.

Die interessantesten Einsendungen werden in einer Ausstellung im Marta Herford präsentiert und gehen anschließend international auf Reise.

Weitere Infos und Teilnahme unter:
→ recyclingboerse.org

14. Jan 2019
by manu

Pacific Garbage Screening

PGS_Erklärfilm_german from Pacific Garbage Screening on Vimeo.

Die Architektin Marcella Hansch aus Aachen hat eine schwimmende Plattform entwickelt, die Plastik (insbesondere Mikroplastik) aus den Meeren fischen soll.

Ziel des Projektes ist es in den nächsten 3-5 Jahren eine Machbarkeitsstudie und erste Prototypen zu haben.

Weitere Infos:
→ Interview mit Marcella Hansch (wdr.de)
→ pacific-garbage-screening.de