21. Jan 2019
by manu

Haarseife

Haarseife © rethink-recycle.net

Duschgels und Haarshampoos sind üblicherweise nur in Plastikflaschen zu kaufen. Zudem beinhaltet konventionelles Duschzeug jede Menge künstlicher Zusatzstoffe und manchmal sogar Mikroplastik!
Gute Gründe also, um sich Haarseife mal genauer an zu schauen und zu testen.

Ich verwende seit mittlerweile 3 Jahren nur noch Haarseife und bin sehr zufrieden. Anfangs ist es recht ungewohnt und in den ersten 3-4 Wochen fühlten sich meine Haare sogar merkwürdig klamm an. Doch dies ist normal, da sich die eingangs genannten künstlichen Zusatzstoffe erstmal aus den Haaren rauswaschen müssen. Nach dem ersten Monat hat man sich daran gewöhnt, dass die Seife fest ist, und die Haare fühlen sich dann wieder natürlich an.

Es gibt viele verschiedene Haar- und Körperseifen. Für jeden Haar- und Hauttypen. Von Seife zu Seife ist es auch etwas unterschiedlich wie stark sie schäumen. Bisher hatte ich aber nur eine Seife, von der ich wirklich enttäuscht war, was den Schäumungsgrad angeht.

Seifen kauft ihr am besten im Naturwarenladen in eurer Nähe. Die Verkäufer können euch da in der Regel gut beraten.

First published: 22. Januar 2016
15. Jan 2019
by manu

9. RecyclingDesignpreis

Banner: Recycling Design Preis © recyclingboerse.org

Ein Wettbewerb zur Gestaltung neuer Produkte aus Abfall- und Reststoffen. Gesucht werden innovative Upcycling-Ideen, neue Entwicklungen auf den Gebieten der Materialforschung und Kreislaufwirtschaft, des Social Designs oder des Transformationsdesigns – fantasievoll, visionär, originell, nachhaltig.

Vom 01.Februar bis zum 15.Juli 2019 könnt ihr wieder mit euren Projekten um den RecyclinDesignpreis wetteifern.

Die interessantesten Einsendungen werden in einer Ausstellung im Marta Herford präsentiert und gehen anschließend international auf Reise.

Weitere Infos und Teilnahme unter:
→ recyclingboerse.org

14. Jan 2019
by manu

Pacific Garbage Screening

PGS_Erklärfilm_german from Pacific Garbage Screening on Vimeo.

Die Architektin Marcella Hansch aus Aachen hat eine schwimmende Plattform entwickelt, die Plastik (insbesondere Mikroplastik) aus den Meeren fischen soll.

Ziel des Projektes ist es in den nächsten 3-5 Jahren eine Machbarkeitsstudie und erste Prototypen zu haben.

Weitere Infos:
→ Interview mit Marcella Hansch (wdr.de)
→ pacific-garbage-screening.de

11. Jan 2019
by manu

Plastik im Teebeutel

Achtung: Plastik im Teebeutel © rethink-recycle.net

Man sollte ja meinen, dass so ein Teebeutel getrost auf den Kompost geworfen werden kann. Das würde auch stimmen, wenn denn der Beutel kein Plastik enthielte!

Mehr und mehr dieser Beutel enthalten Plastik oder sind komplett aus Plastik hergestellt. Das ist nicht nur ein Gesundheitsrisiko für Viel-Tee-Trinker, sondern auch schädlich für die Umwelt (denn das Plastik verrottet auf dem Kompost nicht).

„Praktisch sind die Teebeutel natürlich trotzdem – und nicht in allen findet sich Plastik. Pukka, Lebensbaum, Meßmer und Teekampagne beispielsweise bieten vollständig abbaubare Beutel. Bei Cupper sind sie zudem ungebleicht. Der bekannten Anbieter Teekanne äußerte sich auf Nachfrage nicht zu dem Material ihrer Teebeutel. Auf der Webiste von Teekanne findet sich allerdings folgende Aussage: „Ein Großteil unserer Teebeutel sind zu 100 Prozent kompostierbar.“ Wer sich bei der eigenen Lieblingsteemarke nicht sicher ist: Nachfragen lohnt sich. So lenkt man Aufmerksamkeit auf das Thema Nachhaltigkeit und vielleicht lassen sich noch mehr Unternehmen zu einem Umstieg bewegen.“

enorm-magazin.de

Um 100%ig sicher zu gehen, dass kein Plastik in eurem Tee landet, solltet ihr entweder auf losen Tee umsteigen oder aber beim Teeproduzenten nachfragen.

Weiterführende Links

→ „Sind Teebeutel aus Kunststoff gesundheitlich bedenklich?“ (swr.de)
→ „Most UK teabags not fully biodegradeable, research reveals“ (theguardian.com)
→ „Plastik im Teebeutel“ (grossstadtgruen.de)
→ „The Scandalous Plastic in Tea Bags – Who Knew?“ (treadingmyownpath.com)
→ „Abwarten und Plastik im Tee trinken“ (justlikeoceans.wordpress.com)
→ „Einmal Tee ohne Plastik, bitte!“ (enorm-magazin.de)
→ „Are Tea Bags Turning Us Into Plastic?“ (theatlantic.com)

10. Jan 2019
by manu

Die Macht der Konzerne

Doku-Tipp

„Die Macht der Konzerne“ (Arte, 2016)

Eine fantastische Doku, die mir die Tränen in die Augen getrieben hat.
Es ist wirklich unglaublich wie weltfremd und egoistisch die Anschauungen mancher Konzerne oder Investoren sind.

Was passiert, wenn einem multinationalen Konzern ein Gesetz nicht passt, weil es seinen Profit schmälert? Er bringt den Staat unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor ein privates Gericht – ein internationales Schiedsgericht. Für den Steuerzahler stehen bei dem Machtkampf zwischen Staaten und multinationalen Konzernen Milliarden auf dem Spiel, wie die Reportage zeigt.

Ja, die Doku ist lang, aber sie ist es wert. Sie zeigt, wie unsere Welt wirklich tickt.

In der Arte-Mediathek noch bis zum 08.02.2019 verfügbar:
→ Reportage auf arte.tv ansehen

8. Jan 2019
by manu

Elektroschrott einfach in die Post

Umweltbewusst alte Elektrogeräte entsorgen mit der Deutschen Post

© deutschepost.deMan kann kostenlos kleineren Elektroschrott über die Deutsche Post entsorgen lassen:

„Verpacken Sie alte Handys, Computerbauteile, leere Druckerpatronen und kleineren Elektroschrott einfach in einen Maxibrief, kleben Sie die kostenfreie ELECTRORETURN-Versandmarke auf und ab damit in den nächsten Briefkasten oder zur Postfiliale!“

„Ab Juli 2016 können Sie auch große und schwere Elektroaltgeräte über den Postweg entsorgen. Denn das neue Elektrogesetz sieht vor, dass große Händler die Rücknahme von Elektroaltgeräten anbieten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Händler nach den kostenlosen Retourenmarken für Elektroaltgeräte bis 31,5 kg.“

Über die Post dürfen unter Anderem folgende Geräte entsorgt werden:

  • altes Handy, Smartphone, Telefon und Tablet
  • Digitalkamera, Navigationssystem und Taschenrechner
  • Computer-Zubehör wie Maus, Fernbedienung, Laufwerk oder USB Stick
  • Adapter, Netzteil und Ladekabel
  • MP3-Player, Kopfhörer und Headset
  • digitale Armbanduhr und Fitness-Tracker
  • elektrischer Rasier- oder Trimmapparat
  • elektrische Zahnbürste

Eine ausführlichere Liste findet ihr im Abfallplaner der Deutschen Post und auf deutschepost.de
→ Abfallplaner (deutschepost.de)
→ Elektroschrott entsorgen – Aber wie? (deutschepost.de)

6. Jan 2019
by manu

Leben vom Müll der anderen

Doku-Tipp

„Re: Leben vom Müll der anderen – Die Abfallsammler von Rumänien“ (ZDF, 2018)

Seit über 20 Jahren wühlen Rozalia und ihr Mann Gheorghe im Müll – auf der Suche nach allem, was sie zu Geld machen können. Tausende Rumänen leben von dem, was auf wilden Deponien landet. Dabei dürfte es die laut EU-Richtlinie gar nicht mehr geben. Doch die neu gebaute, von der EU finanzierte Deponie ist bis heute nicht in Betrieb – Korruption und Misswirtschaft sind die Gründe.

In der Arte-Mediathek noch bis zum 14.01.2019 verfügbar:
→ Reportage auf arte.tv ansehen

5. Jan 2019
by manu

Schluss mit dem Müll durch Kaffeekapseln



→ Unterzeichne die Petition! (change.org)

Ja, das Aluminium der Kaffeekapseln kann theoretisch zu 100% recycelt werden.

Der Haken:
Nestlé verwendet für seine Kapseln kein Recycling-Aluminium, sondern neu gewonnenes Aluminium.

Aber Aluminium ist in der Herstellung sehr energieintensiv. Und Sie setzen für die Kapseln ja kein recyceltes Material ein.
Hertlein: Für die Lebensmittelverpackung wie zum Beispiel Senftuben, Deckel von Joghurtbechern und auch Kaffeekapseln wird in der Tat frisches Aluminium mit einem hohen Reinheitsgrad benötigt. Im Moment gibt es dazu keine Alternative: Immer dann, wenn es um Verpackungen von Nahrungsmitteln geht, muss man abwägen zwischen Produktschutz und -funktionalität im Sinne des Verbrauchers und ökologischen Aspekten. Aber das recycelte Aluminium kann natürlich für andere Alu-Produkte verwendet werden. „

nestle.de
→ „Die Kaffeekapseln von Nespresso können zwar rezykliert werden. Aber bestehen die Kapseln selbst auch aus rezykliertem Aluminium?“ (daslamm.ch)

Zur Erinnerung

Es gibt auch wiederverwendbare Kaffeekapseln:
→ Beiträge zu Kaffeekapseln im ReThink-Blog

4. Jan 2019
by manu

Frachtschiff verliert fast 300 Container

Auf Grund eines Sturms verlor der Frachter MSC Zoe am Neujahrstag etwa 270 Container (teils mit Gefahrgut) in der Nordsee. Wahrscheinlich kann man noch froh sein, dass es „nur“ 270 waren, denn das weltgrößte Containerschiff MSC Zoe kann mehr als 19.000 Container aufnehmen.

Die niederländischen Nordseestrände sind übersäht mit Treibgut und (Verpackungs-)Müll. Die Aufräumarbeiten werden vermutlich noch Wochen dauern.

Jährlich gehen übrigens etwa 1.400 Container über Board:

“ Der privat betriebene Webblog ‚Zukunft Mobilität‘ berichtet unter Berufung auf das „World Shipping Council“, dass in den Jahren 2008 bis 2013 im Durchschnitt jährlich 546 Container über Bord gegangen sind (ohne katastrophale Ereignisse wie Schiffsuntergänge). Mit Untergängen sind es demnach 1679. In den Jahren 2014, 2015 und 2016 waren es dem Forum nach schätzungsweise 612 Container im Jahr, die verloren gingen (ohne Katastrophen). Werden katastrophale Ereignisse mit in die Betrachtung einbezogen, steigt die Zahl der verlorenen Container auf 1.390 Container pro Jahr. „

noz.de
→ „270 CONTAINER IN NORDSEE VERLOREN“ (noz.de)
→ „Container-Riese ‚MSC Zoe‘ in Hamburg“ (spiegel.de)
4. Jan 2019
by manu

Die Schrottwichtel ziehen um

Die Schrottwichtel in Bielefeld bleiben uns glücklicherweise erhalten, aber ziehen im Februar mit Ihrem Geschäft ein Haus weiter.

Auf Grund des Umzugs gibt es ab dem 5.Januar 2019 eine „50%-alles-muss-raus-Aktion“.

Schade ist allerdings, dass es dann erstmal bis auf Weiteres wegen der kleineren Räumlichkeit keine Upcycling-Workshops mehr geben wird.
Wer also noch in den Genuss eines Workshops kommen möchte, der sollte sich schnell für die letzten Termine im Januar anmelden!

→ dieschrottwichtel.de
→ ReThink-Beitrag über die Schrottwichtel

2. Jan 2019
by manu

Neues Jahr, neue Aktionen

Das Jahr ist jung und viele von euch haben noch ein paar Tage Urlaub.

Zeit, um zu schauen, wo man aktiv werden kann! 🙂


Termine und Aktionen in Bielefeld

→ After-Silvester Aufräumen (Heute! Greenpeace Bielefeld)
→ Transition Town Bielefeld Kalender
→ Terminkalender des NABU Bielefeld
→ Umwelt-Touren in Bielefeld
→ Bielefelder NaturSchule
→ Veranstaltungen des Welthaus Bielefeld
→ Ehrenamtliche Arbeit im Welthaus
→ Programm des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V.

Weitere

→ Kleine Taten e.V. Kalender (Umkreis Soest)
→ Kalender des Eine-Welt-Netzes NRW
→ Termine der NRW-Stiftung
→ Termine des BUND (deutschlandweit)
→ One Billion Rising (deutschlandweit)

1. Jan 2019
by manu

Happy old year!

Wandkalender von 1991 mit Stempel "2019 - Happy old year"

© rethink-recycle.netWerft alte Kalender nicht einfach weg. Alle 28 Jahre könnt ihr sie wiederverwenden, weil sich dann die Wochentage/Datum-Kombination wieder genauso wiederholt!

Hebt sie zum Beispiel für eure Kinder auf. Ich wette die freuen sich! 🙂

Falls ihr die Kalender nicht solange aufheben wollt, könnt ihr trotzdem noch andere schöne Dinge damit machen:
→ Suche: Kalender

30. Dez 2018
by manu

Sind wir wirklich Schuld?

Ende Oktober habe ich hier ein Video von Moritz Neumeier gepostet:
→ „Wir sind Schuld!“

Darin beschreibt er, dass nicht nur Großkonzerne an der zunehmenden Vermüllung und Umweltbelastung Schuld sind, sondern dass wir als Konsumenten Einfluss darauf haben, was wir kaufen, und somit auch darauf, was Unternehmen produzieren. Nach dem Motto: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Dem Stimme ich weitestgehend zu.
Wir haben als Verbraucher wirklich einen gewissen Einfluss und können durch unser Konsumverhalten bis zu einem bestimmten Maße positive Veränderungen bewirken.

Allerdings ist die Situation wesentlich komplexer und es gibt meiner Meinung nach drei grundlegende Hindernisse, die der ersehnten positiven Veränderung massiv im Wege stehen:

  • Menschen sind tendenziell träge.
  • Großkonzerne sind tendenziell geldgeil.
  • Die Politik tanzt tendenziell nach der Pfeife der Großkonzerne.

Selbst wenn der träge Durchschnittsmensch sich irgendwann dazu durchgerungen hat zu einem Ökostromanbieter zu wechseln, Plastik im Supermarkt zu vermeiden, mehr den öffentlichen Nahverkehr statt das eigene Auto zu nutzen, weniger Fleisch zu essen und so weiter und so fort… Selbst dann können wir noch nicht davon ausgehen, dass die positiven Veränderungen, die wir uns durch die Verhaltensumstellung erhoffen, ausreichen werden, um den Klimawandel und die Vermüllung der Umwelt aufzuhalten.
Außerdem dauert es viel zu lange Menschen von dem positiven Effekt zu überzeugen und „umzugewöhnen“.

Und mal ganz ehrlich:
Welcher normale Mensch mit einem 30- bis 40-Stunden-Job und/oder fulltime Familie bei durchschnittlich suboptimalen finanziellen Verhältnissen und steigendem Stress-Level hat Bock sich in der spärlich gesäten Freizeit Gedanken über nachhaltigere Alternativen zu den bisher gekauften konventionellen Produkten zu machen?
Denn dabei gibt es wirklich verdammt viele Dinge zu bedenken:
Ist es sinnvoller FairTrade- oder Bio-Produkte zu kaufen, wenn man vor die Wahl gestellt wird? Ist der FairTrade-Bio-Schokoaufstrich auch noch nachhaltig, wenn Palmöl drin ist? Darf ich die regionale Bio-Salami in der Plastikverpackung kaufen? Ist die Ökobilanz einer Papiertüte wirklich besser als die einer Plastiktüte? Ist das Elektro-Auto tatsächlich eine gute Alternative, wenn die Herstellung und Entsorgung eines Lithium-Ionen-Akkus so problematisch ist?

So könnte das mit den Fragen ewig weitergehen.
Und so muss sich jeder einzelne Konsument mühsam über das Für und Wider eines jeden Produktes informieren, wenn er einen positiven Einfluss ausüben möchte.
Die Politik und die Großkonzerne haben alle Verantwortung an den Verbraucher abgegeben.

Weshalb müssen wir die Müllabfuhr bezahlen, wenn es die Konzerne sind, die Müll im Übermaß herstellen? Wären die Produkte langlebiger/hochwertiger und anders verpackt (z.B. im Pfandbehälter oder unverpackt), dann hätten wir kaum Müll.

Warum müssen wir für umweltfreundlichere E-Autos mehr bezahlen als für dreckige Diesel? (Mit bestem Dank an die Autolobby)
Und warum wird der Nahverkehr immer unbezahlbarer?

Warum ist FairTrade nicht Standard? Wollen wir nicht alle fair für unsere Arbeit bezahlt werden?
Weshalb ist Bio nicht Standard?
Warum werden bekanntermaßen umweltschädliche und menschenunwürdige Produktionsweisen nicht automatisch mit hohen Geld- und Gefängisstrafen belegt?
Warum dürfen sich Unternehmen Wasserquellen aneignen und das dort geschöpfte Wasser überteuert verkaufen?

Unterm Schlussstrich dreht sich alles nur um eins:
Geld

Aus diesem Grund werden die Großkonzerne nicht von selbst auf die Idee kommen nachhaltiger zu handeln: Sie wollen Profit machen. Das ist ihr einziges Ziel. Sie investieren Unsummen in Werbung, die uns gekonnt weis macht, dass wir Dinge haben wollen, die wir gar nicht brauchen. Sie bauen Sollbruchstellen in Geräte ein, so dass diese schneller als nötig kaputt gehen, nur damit wir weiter kaufen und kaufen und ein paar Wenige an der Spitze in Geld schwimmen können.

Eigentlich müsste die Politik einschreiten und die Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen schaffen. Jedoch stehen wirtschaftliche Interessen oftmals über allem anderen. So ist es beispielsweise populärer auf unendliches Wirtschaftswachstum zu setzen statt der Realität ins Auge zu blicken und den endlichen Planeten zu sehen, der aktuell total heruntergewirtschaftet wird.

Anstatt die Schuld auf den Einzelnen abzuwälzen und dem Verbraucher unentwegt ein schlechtes Gewissen zu machen, sollten die Produzenten mehr in die Verantwortung genommen werden und sich für nicht-nachhaltiges Wirtschaften rechtfertigen müssen.

Doch wie kann man das erreichen?
Meiner Meinung nach reicht es nicht aus, dass der Verbraucher sich umweltfreundlich verhält. Es ist zwar wichtig und ein guter Anfang, aber genauso ist es unbedingt notwendig, dass die Politik gewisse Dinge ändert.

Deshalb müssen wir die Politik stärker darauf aufmerksam machen! Mehr auf die Straße gehen! Öfter auf Missstände hinweisen und nicht so schnell locker lassen!

Und wer ist nun schuld?
Antwort: Wir alle (Politik, Konzerne, Konsumenten, …). 

Wir sollten uns also nicht unnötig an Schuldzuweisungen aufhalten, sondern lieber die Energie darauf verwenden die Welt positiv zu verändern!

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist.
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

Die Ärzte

ReThink, people!