31. Mrz 2018
by manu

Nachbarschaft 2.0

© Manuela Ewers

Du hast etwas zu verleihen, zu verschenken oder brauchst Hilfe? Du würdest dir wünschen, deine Nachbarn besser kennen zu lernen und vielleicht gemeinsame Projekte zu starten?

Wenn man in einer Großstadt wohnt wirkt vieles sehr anonym und die meisten der Nachbarn in der Straße oder sogar im eigenen Haus hat man noch nie im Leben gesprochen.
Facebook wurde lange als soziales Netzwerk gehypt. Aber ist es wirklich so sozial? Bringt es uns nicht eher weiter auseinander? Und nun auch noch die Sache mit dem Datenmissbrauch…

Auf nebenan.de kannst du dich mit den Leuten aus deiner Nachbarschaft vernetzen. Der Plattform kommt es darauf an Leute in der Realität zusammen zu bringen.
→ nebenan.de

Die Zeit

[…] Wer mit seiner Anmeldung Erfolg hat, landet auf einer Seite in sanftem Lindgrün. Jeder hat ein Profil, auf dem Interessen, Alter, Bild angegeben werden können und kann anderen Profilen private Nachrichten schreiben. Im Gegensatz zu Facebook befreundet man sich allerdings nicht mit einzelnen Usern, sondern liest mit, was die anderen Mitglieder einer Nachbarschaft posten. Auf einer Pinnwand erscheinen die Beiträge. Wer in einer Stadt lebt und sämtliche umliegenden Viertel zugeschaltet hat, sieht etwa einen neuen Eintrag pro Stunde. Kein Algorithmus sortiert sie vor, sie erscheinen chronologisch: Jemand hat etwas zu verschenken, jemand sucht einen Babysitter, Leute gründen einen Spieleabend – solche Sachen.[…]

„Viele Leute in der Straße kannte ich nicht mit Namen“, sagt Cara Spiegelhauer-Peabody, 70, die 1981 ihres Mannes wegen nach Dormitz kam. Seit sie sich auf der Plattform angemeldet hat, kennt sie mehr Leute in dem Ort. Außerdem ist sie über nebenan.de eine Lampe, zwei Bücherregale und zwei Koffer losgeworden, und die Veranstaltungen des BUND, dem sie angehört, seien nun besser besucht, sagt sie, weil sie auf der Plattform angekündigt werden.

Christel Kindler, 69, lebt erst seit drei Jahren in einer Nachbargemeinde. Sie suchte über die Plattform einen Pkw-Anhänger und fand einen neuen Freund, eine von zwei Freundschaften, die sie vor Ort geschlossen hat. […]
Quelle: zeit.de

→ „Wie ein Internet-Start-up das nachbarschaftliche Miteinander in Deutschland verbessern will“ (zeit.de)

n-tv

Jeder zweite Nutzer von sozialen Medien denkt nach dem Facebook-Leak über eine Abmeldung nach. Die Nachbarschaftsplattform Nebenan.de setzt statt auf die Daten ihrer Anwender auf Nähe – und kommt dabei ganz ohne einen Algorithmus aus.[…]

Die Plattform ist in Frankfurt registriert und unterliegt deutschen Datenschutzbestimmungen. Im vergangenen Juni hat sich das Netzwerk einer freiwilligen Prüfung durch den TÜV Saarland unterzogen und ist jetzt ein zertifiziertes Nachbarschaftsnetzwerk.[…]
Quelle: n-tv.de

→ „Datenschutz statt Algorithmus – Nachbarn treffen Nachbarn im Internet“ (n-tv.de)

30. Mrz 2018
by manu

Neuland – Zu viel ist nicht genug

NDR-Doku: „Neuland – Zu viel ist nicht genug“
Erstausstrahlung: 17.12.2014

Wir arbeiten. Wir konsumieren. Das Versprechen: Kauf dich glücklich! Aber immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann. Wir befinden uns in einer Art Hamsterrad, das sich immer schneller dreht. Wir verdienen mehr. Wir kaufen mehr. Wir kaufen auf Pump. Also müssen wir noch mehr arbeiten. Zeit wird so zu einem immer knapperen und damit wertvolleren Gut.
Gleichzeitig erfüllt sich das Glücksversprechen, das uns die Werbung permanent macht, einfach nicht. Wir jagen einer Illusion hinterher, die überall auf der Welt eine enorme zerstörerische Kraft entwickelt hat. Warum machen wir trotzdem weiter? Und wie könnte eine Welt aussehen, die nicht den Konsum zur Religion erhebt, sondern die Befreiung vom Überfluss predigt?
Wäre eine Welt denkbar, in der die Wirtschaft nicht immer weiter wachsen muss und Wohlstand anders gemessen wird als in Besitz und Geld? Gibt es einen Kompromiss zwischen “Nach mir die Sintflut” und einem Systemwechsel? NEULAND: eine Reise zu den Menschen, die Zukunft denken, um Gegenwart zu gestalten.

Quelle: NDR

29. Mrz 2018
by manu

Eatapple – Der essbare Trinkhalm

© Manuela Ewers

Eatapple von Wisefood ist ein essbarer Trinkhalm, der aus Apfelresten der Apfelsaftproduktion hergestellt wird:

  • vegan
  • glutenfrei
  • ohne Zuckerzusatz
  • 45 min stabil im Getränk
  • essbar & kompostierbar
  • reich an Ballaststoffen

Momentan ist das Wisefood-Team noch in der Verfeinerungs-Phase der Trinkhalme. Rückmeldungen zu Geschmack, Konsistenz und andere Hinweise gehen an support@wisefood.de.

→ wisefood.de
→ startnext.com

28. Mrz 2018
by manu

Der BUND-Mikroplastik-Einkaufsratgeber

Worauf solltest du beim Kauf von Kosmetik-Artikeln achten? Wie erkennst du, dass dein Produkt Mikroplastik enthält?
→ Einkaufsratgeber auf bund.net
 

Die häufigsten Kunststoffe in Kosmetika
und ihre Abkürzungen

Kunststoff Abkürzung
Polyethylen PE
Polypropylen PP
Polyethylenterephthalat PET
Nylon-12 Nylon-12
Nylon-6 Nylon-6
Polyurethan PUR
Acrylates Copolymer AC
Acrylates Crosspolymer ACS
Polyacrylat PA
Polymethylmethacrylat PMMA
Polystyren PS

Mikroplastik-Produkte melden
Auf der BUND-Mikroplastik-Seite kannst du Produkte melden, die Mikroplastik enthalten, aber noch nicht in der BUND-Produktliste aufgeführt sind
→ www.bund.net/mikroplastik
 

Alternative: Naturprodukte

Die beste Alternative zu herkömmlichen Produkten ist es Naturprodukte zu kaufen. Diese dürfen kein Mikroplastik enthalten!

Aber Achtung: Es gibt Marken, die dir nur vorgaukeln „natürlich“ zu sein
→ „7 Kosmetikmarken, die nicht so gut sind, wie du denkst“ (utopia.de)

26. Mrz 2018
by manu

Glühbirnen-Vase

© Manuela Ewers

Alte Glühbirnen kann man super als kleine Hängevasen zweckentfremden.

Gerade jetzt zur Osterzeit eine tolle Deko-Idee!
(Danke Martina! 🙂 )

26. Mrz 2018
by manu

ReThinking Pinterest

Pinterest-Logo
NEU:
ReThink Recycle ist jetzt auch auf Pinterest zu finden!
→ zum Pinterest-Account
 

Neben Pinterest gibt es ReThink Recycle auch auf Twitter, Facebook und als praktischen RSS-Feed:

Twitter-LogoFacebook-LogoRSS-Icon
24. Mrz 2018
by manu

Earth Hour


Heute. 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr. Licht aus!

In Bielefeld werden beispielsweise Lichter an der Sparrenburg, den Stadtwerken und den Kirchen ausgeschaltet
→ bielefeld.de

21. Mrz 2018
by Wilfried

More Than Honey

© Photo by Johann Piber from Pexels

„Ein Drittel von allem, was wir essen, gäbe es nicht ohne Bienen.“ 

Noch bis zum 25.03.2018 ist die mehrfach ausgezeichnete Doku More Than Honey aus dem Jahr 2012 in der RBB-Mediathek verfügbar. Sie verfolgt das Schicksal der Honigbienen von der Familienimkerei bis zur hochindustrialisierten Honigfarm und beleuchtet das Bienensterben und dessen Auswirkungen aus unterschiedlichen Perspektiven:

→ More Than Honey

20. Mrz 2018
by manu

Das Buch der 100 Vergnügungen

© Manuela Ewers

Buchtipp:
„Das Buch der 100 Vergnügungen“
von Dan Kieran & Tom Hodgkinson

Das wunderschön illustrierte und mit kleinen, klugen Texten bestückte Buch der 100 Vergnügungen zeigt, wie wir auf elegante Weise dem Gedränge und Gehetze der Welt des angestrengten Schuftens und Shoppens entgehen und stattdessen in eine Welt der Freiheit eintreten können. Denn: Die besten Dinge im Leben kann man nicht kaufen.
Quelle: Klappentext

Ein wundervolles Buch, das die Aufmerksamkeit auf die kleinen und (zumeist) kostenlosen Dinge des Lebens richtet, die helfen das Leben etwas zu entschleunigen! Glück kann man nicht kaufen…

→ „Wer glücklich ist, kauft nicht“
 

19. Mrz 2018
by manu

Der blaue Planet – Dokureihe

TV-Tipp für heute!

20.15 Uhr
ARD

„Leuchtende Tiefsee, extreme Küstenregionen, faszinierende Korallenriffe: Das Erste zeigt ab dem 19. Februar montags von 20.15 bis 21.00 Uhr die beeindruckende sechsteilige BBC/WDR-Dokuserie „Der Blaue Planet“. Das Publikum erwartet eine magische Reise in die Welt der Meere und ihrer Bewohner, zu der die Musik von Hollywood-Legende Hans Zimmer und die Erzählweise von Schauspieler Axel Milberg erheblich beitragen. […]“
Quelle: wdr.de

Weitere Informationen und Termine:
→ wdr.de
Noch sind alle Teile in der ARD-Mediathek verfügbar:
→ ardmediathek.de

18. Mrz 2018
by manu

Statt Frischhaltefolie

© Manuela Ewers

Wenn ihr Stoff (nach Möglichkeit aus 100% Baumwolle, Leinen oder anderen Naturstoffen) mit Bienenwachs überbügelt, erhaltet ihr eine ökologisch abbaubare und nachhaltige Frischhaltefolie, die ihr immer wiederverwenden könnt! 🙂

Diese nachhaltige Frischhaltefolie könnt ihr wie normale Frischhaltefolie verwenden und verschiedenste Lebensmittel darin einpacken, damit sie länger frisch bleiben.

Auf YouTube gibt es zahlreiche Anleitungen mit unterschiedlichen Methoden (Backofen // Bügeln). Ich habe die Methode „Bügeln“ ausgetestet und finde die ziemlich gut:
→ YouTube-Tutorial (Bügeln)
 

Tipps zum Selbermachen von nachhaltiger Frischhaltefolie

  • Nehmt relativ dünnen Stoff. Je dicker der Stoff, desto mehr Wachs benötigt man und desto „klobiger“ sieht das Tuch hinterher aus.
  • Schneidet den Stoff etwas größer aus als ihr ihn später für die Frischhaltefolie gebrauchen wollt (mindestens 1cm pro Seite), dann könnt ihr hinterher unschöne Ränder abschneiden. Man muss auch nicht darauf achten, ob der Stoff ausfranst, da man hinterher ausgefranste Ränder glatt schneiden kann und sie auch (Dank des Wachses) glatt bleiben.
  • Achtung: Manche Backpapiere können nach mehrfacher Verwendung durchsiffen und Wachs durchlassen.

 

Vegane Alternative

Alternativ zum Bienenwachs kann man auch Carnauba-Wachs nehmen. Das wäre eure neue Frischhaltefolie sogar vegan! 🙂
Eine Anleitung dazu gibt es hier:
→ schwatzkatz.com
 

Gekaufte Alternative

Wenn ihr nicht genug Zeit habt, um euch nachhaltige Frischhaltefolie selbst herzustellen, dann könnt ihr auch schon fertige Produkte kaufen:
→ Abeego
→ Bee’s Wrap

17. Mrz 2018
by manu

Osternester aus Pappmaché

In zwei Wochen ist schon wieder Ostern!

So kinderleicht lassen sich aus alten Eierkartons kleine Osternester zaubern:

  1. Die Eierkartons klein reißen und über Nacht in Wasser einweichen.
  2. Am nächsten Tag die Masse mit dem Stabmixer noch weiter zerkleinern.
  3. Die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.
  4. Das Pappmaché in Form bringen (z.B. in eine Müslischale drücken).
  5. Zum Schluss das Werk mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
  6. Dekorieren 🙂

15. Mrz 2018
by manu

Umweltsünde Zigarettenfilter

© Manuela Ewers

Aufgabe des Tages:
Begebt euch in die Stadt und sucht in der Haupteinkaufsstraße, Nebenwegen, kleinen Grünflächen oder Plätzen einen Quadratmeter auf dem keine Zigaretten-Stummel rumliegen.
Gefunden?
Na dann herzlichen Glückwunsch zum Jackpott! Ich war nicht so erfolgreich..

Zigaretten-Filter verrotten eher langsam (10-15 Jahre) und geben zudem giftige Schadstoffe in den Boden ab:

Bereits ein Zigarettenstummel pro Liter Wasser reicht aus, um die Hälfte der darin schwimmenden Fische zu töten
Quelle: biorama.eu

Der Zigarettenfilter aus Celluloseacetat zersetzt sich erst nach Jahren, ist jedoch nicht giftig. [12] Die eigentliche Umweltbelastung stammt von den Tabakresten sowie den im benutzten Zigarettenfilter enthaltenen Giftstoffen. Die Filter können bis zu 50 % des im Zigarettenrauch enthaltenen Teers zurückhalten (und folglich später an die Umwelt abgeben).
Quelle: wikipedia.org

In Köln schlägt die Müllsünde beispielsweise mit mindestens 35 Euro zu Buche. Bis zu 75 Euro drohen nachlässigen Rauchern in München. Dabei kommt es auch auf deren Verhalten an, wird ein Raucher beim Wegwerfen der Kippe erwischt. Uneinsichtige können durchaus auch mit höheren Bußgeldern zur Kasse geben werden.
Quelle: das.de

Nicht zu rauchen ist gesünder und günstiger für euch und eure Umwelt!
 

Weiterführende Links

→ wikipedia.org
→ biorama.eu
→ das.de
→ „Zigarettenstummel als Rohstoff für Mauerziegel?“ (baunetzwissen.de)
→ Pfandsystem für Zigarettenstummel (penny-for-butt.de)

13. Mrz 2018
by manu

Ordnung im Tee-Schrank

© Manuela Ewers

Mich hat schon seit geraumer Zeit die Unordnung in meinem Tee-Schrank genervt…

Alle Tee-Päckchen (große, kleine, mit unübersichtlichen Zubereitungs-Anleitungen) waren bisher chaotisch in einer kleinen Box beheimatet.
Vergangenen Samstag war es mir dann endlich mal too much und ich habe alle Tees in kleine Gläschen (von Brotaufstrichen) gefüllt, beschriftet und schließlich noch oben auf den Deckel die Ziehzeit geschrieben!
Die Reste in den Tee-Päckchen kommen -bis nachgefüllt werden kann- in den Vorratsschrank.

Jetzt hat man schnell eine tolle Übersicht über alle vorhandenen Tee-Sorten! 🙂


Darum solltet ihr keinen Beutel-Tee mehr trinken:
→ Plastik in Tee-Beuteln

11. Mrz 2018
by manu

Suffizienz – Perspektive 2030

© bund.net

Bild 1:
„100 Millionen ausgediente Handys liegen in deutschen Schubladen herum: Schätze im Gesamtwert von mehr als 160 Millionen Euro.“

Bild 2:
„Weil Fahrradfahren gut für die Gesundheit und die Umwelt ist, entsteht dabei ein gesellschaftlicher Nutzen – 23 Cent pro gefahrener Kilometer. Die gesellschaftlichen Kosten eines Kilometers, der mit dem Auto zurückgelegt wurde, belaufen sich hingegen auf 85 Cent.“

Aus einem Impulspapier vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland:
→ Perspektive 2030: Suffizienz in der Praxis (BUND)

10. Mrz 2018
by manu

Lieblings-T-Shirts

© Manuela Ewers

Wenn eure Lieblings-T-Shirts aufgrund von Löchern oder Ähnlichem nicht mehr tragbar sind, könnt ihr immer noch Kissenbezüge daraus machen! 🙂

Mein erster Versuch hat ziemlich gut geklappt. Wiederholung garantiert! 😉