17. Jun 2019

Der Plastikatlas

Der Plastikatlas © Plastikatlas

Am 6. Juni 2019 hat die Heinrich Böll Stiftung den Plastikatlas herausgegeben.
Hierin findet man umfassende Daten und Fakten über Plastikherstellung, -recycling, -entsorgung, gesundheitliche Risiken und Auswirkungen der ungezügelten Plastikproduktion auf das Klima.

Viele spannende Infografiken verdeutlichen außerdem wie weit fortgeschritten unser Plastikproblem wirklich ist.

Drei Not-Fun-Facts:

  • Nur 9% des jemals produzierten Kunststoffs wurden recycelt.
  • Der größte Plastikverschmutzer weltweit ist Coca Cola (auf Grund von Einweg-Plastikflaschen), dicht gefolgt von PepsiCo und Nestlé.
  • DasGreat Pacific Garbage Patch ist 4,5-mal so groß wie die Fläche von Deutschland

→ Plastikatlas-Webseite (boell.de)
→ Infografiken herunterladen

Der Plastikatlas
Die Zusammenhänge zwischen Wohlstand und Müll (© PLASTIKATLAS | Appenzeller/Hecher/Sack, CC BY 4.0)
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24. Okt 2020

Plastikmüll von Nestlé und Co.

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YouTube-Video "Plastikmüll von Nestlé und Co. - Suche im Meer" by STRG_F

Konzerne schieben die Verantwortung für Umweltverschmutzung gerne auf das Individuum. Wie in diesem Beitrag von STRG_F zu sehen ist, gibt es in den Philippinen und vielen anderen asiatischen Staaten extrem viele Kleinstverpackungen – also Produkte, die in sehr kleinen Portionen mit besonders billigem Plastik verpackt sind. Die Konzerne bieten die Produkte angeblich deshalb in dieser Form an, um auch der finanzschwachen Bevölkerung den Kauf der Produkte zu ermöglichen…

Meiner Meinung nach ist es jedoch unverantwortlich von den Konzernen Verpackungen in Umlauf zu bringen, die in der Praxis nicht recycelt werden (besonders in Ländern mit einer eher schlechten Müll-Infrastruktur).

Wann wird endlich die Umwelt und das Allgemeinwohl über den Profit von Einzelnen gestellt?

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21. Jan 2016

Die Stadt Hamburg verbietet Kapsel-Kaffee

Die Stadt Hamburg verbietet Kapsel-Kaffee © rethink-recycle.net

Die Stadt Hamburg unternimmt Anstrengungen umweltfreundlicher zu werden und hat einen Leitfaden für ihre Angestellten zusammengestellt, der unter anderem Kaffeemaschinen mit Alukapseln, Mineralwasser in Einwegflaschen und chlorhaltige Putzmittel verbietet. Des weiteren ist geplant mehr auf Elektro-Autos umzusteigen.

→ handelsblatt.com

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