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21. Jun 2019
by manu

Trifft die WHO Entscheidungen zu Gunsten der Wirtschaft?

In der ZDF Dokumentation „WHO – Am Tropf der Geldgeber“ aus dem Jahr 2016 wird deutlich, dass auch bei der WHO wirtschaftliche Interessen über dem Wohl der Menschen stehen…

Ist die Weltgesundheitsorganisation krank? Die Filmemacherin Lilian Franck enthüllt versteckte Einflüsse der Tabak-, Pharma- und Atomindustrie auf die WHO. Damit schafft sie ein erschreckendes Abbild unserer heutigen Gesellschaft, in der Regierungspolitik obsolet wird.

Wem vertrauen Sie, wenn es um Ihre Gesundheit geht? Ärzte gehören dazu, und das Gesundheitsministerium auch. Die wiederum verlassen sich auf die Weltgesundheitsorganisation. Was aber wäre, wenn das Vertrauen und die Verantwortung, die ihr Milliarden von Menschen weltweit übertragen, gar nicht gerechtfertigt sind? Die Filmemacherin Lilian Franck wünscht sich, dass ihre Tochter gute Bedingungen in unserer Welt vorfindet. Ihre persönliche, jahrelange Investigation deckt Erschreckendes auf: Die Industrie infiltriert die WHO. Genauso schlimm: Die Mitgliedsstaaten missbrauchen die WHO für ihre nationalen Wirtschaftsinteressen. Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die WHO spielt eine erschreckende Rolle. Ihr fehlt es an Geld, Macht und Transparenz. Und ihre Entscheidungen helfen am Ende weniger den Opfern als den Pharmafirmen und der Atomindustrie. Lilian Francks unablässiger Kampf für die Wahrheit hat ihr ermöglicht, als erste Regisseurin mit allen relevanten Verantwortlichen der WHO intensive Gespräche zu führen. Ihre Gestik und Mimik verrät, wie frei sie sprechen können. Die auf Gesundheitsthemen spezialisierte Regisseurin trifft zudem WHO-Aussteiger und Whistleblower, um einen tiefgreifenden Eindruck zu ermöglichen. Das Ziel der WHO war die Ausrottung der Krankheiten dieser Welt, auf dem Weg dorthin ist sie verunglückt. Dabei steht sie stellvertretend für jede andere UN-Organisation oder öffentliche Einrichtung der Neuzeit. Die Industrie übernimmt die Macht in unserer Welt – und das kostet Menschenleben.“

arte.tv

Die Dokumentation ist in der arte-Mediathek nur noch bis kommenden Montag (24.06.2019) verfügbar:
→ „WHO – Am Tropf der Geldgeber“, Deutschland 2016

17. Jun 2019
by manu

Der Plastikatlas

Der Plastikatlas © Plastikatlas

Am 6. Juni 2019 hat die Heinrich Böll Stiftung den Plastikatlas herausgegeben.
Hierin findet man umfassende Daten und Fakten über Plastikherstellung, -recycling, -entsorgung, gesundheitliche Risiken und Auswirkungen der ungezügelten Plastikproduktion auf das Klima.

Viele spannende Infografiken verdeutlichen außerdem wie weit fortgeschritten unser Plastikproblem wirklich ist.

Drei Not-Fun-Facts:

  • Nur 9% des jemals produzierten Kunststoffs wurden recycelt.
  • Der größte Plastikverschmutzer weltweit ist Coca Cola (auf Grund von Einweg-Plastikflaschen), dicht gefolgt von PepsiCo und Nestlé.
  • DasGreat Pacific Garbage Patch ist 4,5-mal so groß wie die Fläche von Deutschland

→ Plastikatlas-Webseite (boell.de)
→ Infografiken herunterladen

Der Plastikatlas
Die Zusammenhänge zwischen Wohlstand und Müll (© PLASTIKATLAS | Appenzeller/Hecher/Sack, CC BY 4.0)
16. Jun 2019
by manu

Die erste Schule arbeitet mit Fridays For Future zusammen

Die Gesamtschule Gartenstadt sieht die Teilnahme an Klimastreiks nicht mehr als Schulschwänzen, sondern als Bildungsausflug:

“ Eltern, Schüler und Lehrer haben sich für eine offizielle Zusammenarbeit mit Fridays for Future ausgesprochen. Damit sind die Besuche der Demonstrationen mit kurzen Vorträgen kein „Schulschwänzen“ mehr. Sie ist die erste Schule in NRW, die eine solche Zusammenarbeit offiziell beschließt. „

wdr.de
15. Jun 2019
by manu

SaniFAIR? Oder die Abzocke mit dem Bon…

Früher gehörten Raststätten an Autobahnen dem Bund und die Toilettennutzung war kostenlos. Im Jahr 1998 wurden sie privatisiert in der Hoffnung auf gesunden Wettbewerb und eigentlich auch mit dem Ziel sanitäre Anlagen weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen: „Die Tank und Rast AG wird sich bemühen, die untentgeltliche Benutzung von sanitären Einrichtungen ganzjährig durchgehend (24 Stunden) sicherzustellen“ (aus dem Privatisierungsvertrag, 1998).

Doch mittlerweile hat Tank & Rast mit einem Marktanteil von 90% eine Monopolstellung im Bereich Raststätten und macht zudem ein riesen Geschäft mit den kostenpflichtigen Toiletten der Tochtergesellschaft Sanifair: Jährlich werden laut einer Schätzung der Zeitung „Die Welt“ Sanifair-Bons im Gesamtwert von ca 7,5 Millionen Euro nicht eingelöst. Und laut ZDF unterstützt man dadurch (ungewollt) sogar u.a. die Allianz (Versicherung) und den Staatsfond von Abu Dhabi.
Die „Bemühungen“ die unentgeltliche Benutzung sicherzustellen sind also am Kapitalismus gescheitert…
Aber nicht nur, dass man mit dem Toilettengang den Staatsfond von Abu Dhabi unterstützt und durch diese Bons mehr unnötiger Müll produziert wird, nein, die Kunden werden dazu verführt noch mehr zu konsumieren und am Ende mehr Geld auszugeben als sie es ohne den Bon getan hätten.

Zudem gibt es Sanifair-Toiletten nicht mehr nur in Autobahn-Raststätten, sondern auch in Bahnhöfen und Einkaufszentren wie z.B. der Kö-Galerie in Düsseldorf, dem DuMont Carré in Köln oder dem Gesundbrunnen-Center in Berlin.
 

Weiterführende Links

→ „Tanken, rasten, zahlen – Wie Raststätten Kasse machen“ (ZDF-zoom, 16. April 2014)
→ „Sanifair – Das Geschäft mit dem Geschäft“ (WDR, 8. November 2017)
→ „Abzocke am Raststätten-WC: Wie Sanifair Toilettenbesucher ausnutzt“ (WDR, 8. November 2017)
→ „Tim Engartner – Staat statt Privat“ (2017)

Leider wurde der mega peinliche Sanifair-Werbespot von vor 2 Jahren bereits überall entfernt, weshalb man sich nur noch Parodien davon ansehen kann:
→ „Werbedreck – Sanifair“ (youtube.com)

Alternativen zu kostenpflichtigen Toiletten:
→ die-nette-toilette.de

13. Jun 2019
by manu

Electroreturn Service eingestellt

Die Deutsche Post hat Anfang 2019 ihren Electroreturn Service eingestellt, über den man alte Elektro-Kleingeräte entsorgen konnte.

Ein Schritt zurück, wenn ihr mich fragt.
Welcher normale Verbraucher fährt schon freiwillig zu bestimmten Öffnungszeiten für eine handvoll Kleinschrott zum Umwelthof, um dort nochmal 10-20 Minuten Schlange zu stehen?
Mit dem Electroreturn Service war die Schwelle zum richtigen Handeln wesentlich geringer. Briefkästen und Packstationen sind rund um die Uhr erreichbar und liegen meistens auf dem Weg.

9. Jun 2019
by manu

Dokus, die man gesehen haben sollte

8. Jun 2019
by manu

Neuland – Zu viel ist nicht genug

NDR-Doku: „Neuland – Zu viel ist nicht genug“
Erstausstrahlung: 17.12.2014

Wir arbeiten. Wir konsumieren. Das Versprechen: Kauf dich glücklich! Aber immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann. Wir befinden uns in einer Art Hamsterrad, das sich immer schneller dreht. Wir verdienen mehr. Wir kaufen mehr. Wir kaufen auf Pump. Also müssen wir noch mehr arbeiten. Zeit wird so zu einem immer knapperen und damit wertvolleren Gut.
Gleichzeitig erfüllt sich das Glücksversprechen, das uns die Werbung permanent macht, einfach nicht. Wir jagen einer Illusion hinterher, die überall auf der Welt eine enorme zerstörerische Kraft entwickelt hat. Warum machen wir trotzdem weiter? Und wie könnte eine Welt aussehen, die nicht den Konsum zur Religion erhebt, sondern die Befreiung vom Überfluss predigt?
Wäre eine Welt denkbar, in der die Wirtschaft nicht immer weiter wachsen muss und Wohlstand anders gemessen wird als in Besitz und Geld? Gibt es einen Kompromiss zwischen “Nach mir die Sintflut” und einem Systemwechsel? NEULAND: eine Reise zu den Menschen, die Zukunft denken, um Gegenwart zu gestalten.“

NDR
6. Jun 2019
by manu

Jährlich bis zu 1 Million Tote wegen Plastik

Tearfund Bericht Foto © Hazel Thompson / Tearfund

Laut Tearfund sterben jedes Jahr bis zu einer Million Menschen an den Folgen unsachgemäßer Müllentsorgung:
→ utopia.de
→ tearfund.org

“ If there is one thing humans are adept at, it is finding clever solutions to the conundrums we face. It is high time we turn our attention fully to one of the most pressing problems of today – averting the plastic pollution crisis – not only for the health of our planet, but for the wellbeing of people around the world. „

Sir David Attenborough
5. Jun 2019
by manu

Kraftstoff aus CO2?

Nahaufnahme Blatt/Laub © rethink-recycle.net

Ja, richtig gelesen: Kraftstoff aus CO2!

Forschern ist es durch künstliche Photosynthese gelungen flüssigen Kraftstoff aus Wasser, Licht und Kohlendioxid herzustellen.

Noch ist das Verfahren nicht wirtschaftlich genug, um direkt in Massenproduktion zu gehen, aber immerhin ist man bei der Entwicklung von umweltschonenden Kraftstoffalternativen dem Ziel einen großen Schritt näher.

→ reset.org

4. Jun 2019
by manu

Precht – Rasender Stillstand

→ Sendung vom 14.6.2015 im ZDF
(noch verfügbar bis 15.06.2020)

Es geht um Beschleunigung und Entschleunigung, um einen Zeitdruck, der die Menschen immer mehr belastet. Woran liegt das? Und welche Alternativen sind denkbar? Ist der digitale Kapitalismus schuld am rasenden Stillstand? Oder braucht der Mensch nicht eher die Schnelligkeit, den Fortschritt?
Quelle: zdf.de