19. Jul 2017

Sharing am Obersee

Sharing am Obersee

© rethink-recycle.net

Am Sonntag, den 30.Juli, findet von 14 bis 17 Uhr in Bielefeld am Obersee ein Tauschnachmittag statt.

 

Bei der Aktion werden alte Handys gesammelt. Mit dem Erlös der Handy-Sammelaktion unterstützen Sie Menschenrechtsprojekte von „Brot für die Welt“ und der „Vereinten Evangelischen Mission“.

 

→ zur Facebook-Veranstaltung

 


 

Die Veranstaltungsbeschreibung

 

Was brauchst du wirklich?

 

Unsere Gesellschaft ist geprägt vom Überfluss und Wegwerfen. Du suchst Alternativen zu Fast Fashion, Lebensmittelverschwendung, Konsum und co? Das Teilen von Gütern ist so eine nachhaltige Alternative. Dinge werden länger im Fluss gehalten – die Nachfrage nach Neuem wird reduziert.

 

Lasst uns das Teilen lebendig werden lassen: Bring selten getragenen Kleidung, Bücher und was du sonst gern teilen magst und nimm neue Lieblingsteile mit nach Hause. Frei vom Leistungs-Gegenleistungs-Prinzip, d.h. du darfst auch nur geben oder nur nehmen…
Wir freuen uns auf einen gemütlichen gemeinsamen Nachmittag.“

Quelle: Facebook-Veranstaltungsbeschreibung

[Zur Artikel-Seite]
3. Mrz 2016

Not Happy

Die Telekom bietet seit dem 01.März einen Tarif an, bei dem man jedes Jahr ein neues Handy bekommt.
Muss das wirklich sein? Sollte man nicht viel eher Tarife anbieten bei denen es um die Langlebigkeit eines Produktes geht? Außerdem gibt es mittlerweile ja auch modular aufgebaute Smartphones, bei denen kaputte oder veraltete Teile einzeln ausgetauscht werden können, ohne dass direkt das komplette Handy zum Abfallprodukt wird!

 

Hier geht es zur Petition gegen diesen Telekom-Tarif:
→ change.org

 

telekom-nothappy

[Zur Artikel-Seite]
18. Jul 2016

Verpackungen im Versandhandel

Der NDR hat Max Thinius vom Bundesverband E-Commerce zum Thema (Mehrweg-)Verpackungen im Versandhandel interviewt.

 

[…] Sie haben bei vielen Versandhändlern inzwischen die Möglichkeit, eine umweltfreundliche Versandmethode zu wählen. Wenn es das nicht gibt, können Sie aber auch dem Händler eine Mail oder auf Facebook schreiben. Je mehr Menschen das tun, desto mehr hat der Händler dann auch die Notwendigkeit, sich mit dem Thema umweltfreundlicher Versand, umweltfreundliche Verpackung, auseinander zu setzen. […]
Quelle: ndr.de

 

→ Gesamten Artikel lesen auf ndr.de

[Zur Artikel-Seite]
19. Jul 2016

Vom Theater zum BuchladenFrom Theatre to Bookstore

<!--:de-->Vom Theater zum Buchladen<!--:--><!--:en-->From Theatre to Bookstore<!--:-->

© Ryan Poole

Den zweitschönsten Bücherladen der Welt („El Ateneo Grand Splendid“) findet ihr in Buenos Aires. Das fast 100 Jahre alte Gebäude war früher mal ein Theater und später ein Kino, bevor es in einen Buchladen umgewandelt wurde.

 

→ boredpanda.com© Ryan Poole

You can find the second most beatiful bookstore in the world („El Ateneo Grand Splendid“) in Buenos Aires. The nearly 100-year-old building was originally a theatre and later a cinema before it was converted to a bookstore.

 

→ boredpanda.com

[Zur Artikel-Seite]
17. Jul 2015

Greenpeace Konsumbotschaft

Die Botschaft ist klar:
Wir sollten weniger und dafür bewusster konsumieren!
Der Umwelt und uns selbst zu liebe…
(Greenpeace meint speziell das Thema Mode, aber ich denke, man kann das auch auf alle anderen Konsumbereiche ausdehnen)

 

Auf greenpeace.de/konsumbotschaft findet ihr unter anderem auch eine Karte mit Secondhand-Shops und Klamottengeschäften, die nachhaltig und fair produzierte Ware anbieten.

 

„[…] Wir träumen von einem Leben, das uns Zeit lässt für das, was uns wirklich wichtig ist. Wir sind es leid, das halbe Wochenende beim Shoppen zu vertrödeln. Es nervt uns, alle paar Monate den übervollen Kleiderschrank auszumisten und tütenweise Klamotten zum Container zu tragen, die eigentlich noch ganz in Ordnung sind. Wir haben genug. Genau genommen haben wir sogar viel zu viel. Es ist höchste Zeit, uns zu befreien. Um unser selbst willen, aber auch um unserer Erde willen, die wir mit unserem ungebremsten Konsum zerstören. Wir verlieren nichts, wenn wir weniger besitzen. Sondern wir gewinnen unsere Freiheit. […]“
Quelle: greenpeace.de

[Zur Artikel-Seite]
1. Mrz 2015

Coca Cola schafft Mehrwegflaschen weitgehend abCoca Cola disposes of returnable plastic bottles

…aus Gründen der Effizienz und Logistik… Einfach nur traurig, dass ein so großer Konzern wie Coca Cola, der es sich leisten könnte in Sachen Umweltschutz vorbildlich zu handeln, sich einen Scheißdreck dafür interessiert.

Den Artikel dazu findet ihr auf taz.de

 

Übrigens ist das weiche Plastik der Einwegflaschen auch noch wesentlich schädlicher als das Hartplastik der Mehrwegflaschen…
Ich empfehle den Dokumentationsfilm Plastic Planet!

 

coca-cola-mehrweg
…for reasons of efficiency and logistics… Just sad that such a big company like Coca Cola – that could afford being an example in environmental protection – just doesn’t give a shit.

You can find a german article on the matter here: taz.de

 

coca-cola-mehrweg

[Zur Artikel-Seite]
4. Nov 2017

Die Schrottwichtel

Die Schrottwichtel

© rethink-recycle.net

„Die Schrottwichtel“ haben einen kleinen Laden in der Bielefelder Altstadt (Neustädter Str. 7) und verkaufen dort kunstvolle, handgemachte Upcycling-Produkte und bieten sogar auch Upcycling-Workshops an:
→ dieschrottwichtel.de
→ Workshops

 

(Den Schrottwichtel-Kurs habe ich selbst mal besucht und kann ihn nur weiterempfehlen!)

 

Öffnungszeiten

Do, Fr10 – 18 Uhr
Sa10 – 16 Uhr
[Zur Artikel-Seite]
6. Okt 2015

Naturpädagogischer Verein Primelgrün e.V. vor dem Aus?

„Tausende von BielefelderInnen haben jahrelang das naturpädagogische Angebot des Vereins Primelgrün e.V. genutzt – jetzt steht der Verein vor dem Aus, da das alte Gelände Ende 2015 (aus privater Hand) verlassen werden muss und es anscheinend keinen Ort in Bielefeld gibt, an dem die Arbeit fortgesetzt werden kann. Wir möchten Kindern und Erwachsenen weiterhin an die Natur heranführen und der Natur auch etwas zurückgeben: Biotope schaffen, Artenvielfalt fördern, Naturschutz aktiv umsetzen. Wie kann es möglich sein, dass so ein aktiver kreativer Verein mit soviel ehrenamtlicher Eigeninitiative keinen Raum in Bielefeld findet?“

Quelle: change.org

 

→ zur Online-Petition (change.org)

[Zur Artikel-Seite]
15. Jan 2016

Coca Cola verabschiedet sich von Mehrwegflaschen

Coca-Cola Deutschland macht Schluss mit Umweltschutz: Der Getränkeriese will die 0,5l und 1,5l Mehrwegflaschen abschaffen. Klar ist auch: Langfristig will Coca-Cola ganz aus dem Mehrwegsystem aussteigen.

 

Die Konsequenzen sind fatal: Plastikmüll verstopft unsere Ozeane und ist Jahr für Jahr verantwortlich für das Sterben von Hunderttausenden von Meeresschildkröten, Walen und Vögeln. Globale Großkonzerne wie Coca-Cola produzieren einen großen Teil des Plastikmülls, der in unseren Weltmeeren endet. Statt dieses Problem anzugehen, versucht Coca-Cola sich aus der Verantwortung zu stehlen.

 

Coca-Cola ist das größte Getränkeunternehmen in Deutschland. Der Vorstoß des Unternehmens hätte eine Signalwirkung für die gesamte Branche. Deshalb arbeiten wir eng mit unseren Partnern von der Deutschen Umwelthilfe daran, diesen Frontalangriff auf das Mehrwegsystem zu verhindern.

 

Rufen Sie Coca-Cola auf, das Mehrwegsystem beizubehalten!
Quelle: sumofus.org

 
 

„Durch die Schließung von insgesamt sieben Mehrwegstandorten zeigt Coca-Cola sein wahres Gesicht. Es geht dem Unternehmen um nichts anderes als Profitmaximierung. Dafür nimmt es die Schädigung der Umwelt billigend in Kauf, entlässt Mitarbeiter und zwingt dem Verbraucher seine Einwegprodukte auf“, kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Die Politik muss den Ernst der Lage erkennen und endlich handeln. Es steht nicht weniger als das deutsche Mehrwegsystem mit über 120.000 grünen Arbeitsplätzen auf dem Spiel.
Quelle: finanzen.net

 

→ zur Petition (sumofus.org)

[Zur Artikel-Seite]
3. Aug 2019

Klimawandel: Äpfel mit Sonnenbrand

Äpfel am Baum mit Brandstellen von der Sonne © Hans-Joachim Bannier

Der nachfolgende Bericht über Sonnenbrand-Schäden auf Früchten ist ein Auszug aus dem Newsletter des Obst-Arboretum Olderdissen in Bielefeld vom 2. August 2019:


Extreme Sonnenbrandschäden auf Äpfeln – Geschichten von Klima und Ozonschicht

Von Hagelschauern sind wir (anders als im Alten Land) bisher zwar verschont gewesen, dafür haben uns die heißen Tage der letzten Woche extreme Sonnenbrandschäden auf den Früchten beschert, d.h. die auf der Sonnenseite der Bäume hängenden Früchte heizen durch die Sonneneinstrahlung (obwohl wir hier auf dem Nordhang liegen) so stark auf, dass die Oberfläche mehr als 55°C heiß wird und die Zellen zu „schmelzen“ beginnen, so wie das auf dem als Anhang beigefügten Foto zu sehen ist.

Das Phänomen der Sonnenbrand-Schäden ist in der Geschichte des Obstanbaus völlig neu. Vergleichbar massive Schäden sind in der obstbaulichen Literatur der letzten 200 Jahre niemals beschrieben worden (und so akribisch, wie die alten Obstbaubücher alle biologischen und physikalischen Probleme des Obstbaus akribisch beschrieben haben, hätte man auch Sonnenbrandschäden als obstbauliches Problem nicht unerwähnt gelassen!). Einzelne heiße Tage über 30°C hat es im 19. Jh. in Deutschland auch schon gegeben, ohne dass das die heute sichtbaren Schäden zur Folge hatte. Und auch heute gibt es einzelne heiße Tage, die keine Schäden an Äpfeln verursachen, während an anderen Tagen plötzlich starke Schäden zu beobachten sind. Das lässt vermuten, dass neben der Temperatur auch noch andere Faktoren – wie die (durch diverse Abgas-Emissionen) zum Teil „löchrige“ Ozonschicht der Erde – die Sonnenbrandschäden begünstigen.

Die ersten starken Sonnenbrand-Schäden auf Äpfeln in Bielefeld habe ich an einem Wochenende im Juli 2006 beobachtet; seither ist es durchschnittlich fast jedes zweite Jahr, in dem wir solche Schäden beobachten können. Besonders schlimm war es in der letzten Augustwoche 2016, aber auch in diesem Jahr haben wir wieder massive Schäden. In den großen Obsthöfen in Deutschland wird inzwischen regelmäßig Kaolin auf die Früchte gespritzt, ein helles Gesteinsmehl, das die Sonneneinstrahlung reflektiert und somit die Oberfläche der Früchte nicht so heiß werden lässt.

Klimawandel: Äpfel mit Sonnenbrand
© Hans-Joachim Bannier

Will man nicht nur Symptome kurieren, sondern die Ursachen dieser Veränderungen angehen, sind wir mitten in Fragen des Klimawandels und damit mitten in der Politik, aber auch mitten in der Frage, wie wir eigentlich leben und wieviele Ressourcen wir – besonders in den Industrienationen – eigentlich meinen verbrauchen zu können.

Gerade vor ein paar Tagen war der Erdüberlastungstag, also der Tag im Jahr, ab dem die Menschheit (global gesehen) von jetzt an bis zum Jahresende Ressourcen verbraucht, die die Erde nicht in gleichem Maße reproduzieren kann. Betrachtet man Deutschland für sich allein, liegt „unser“ Erdüberlastungstag sogar schon am 3.Mai, d.h. wir benötigten über kurz oder lang 3 Erdkugeln, um unseren Lebensstil (oder sollten wir besser sagen Konsum-Stil) weiterleben zu können wie bisher.

Wir Menschen sind Verdrängungskünstler: Solange wir die Folgen unserer Handlungen nicht direkt wahrnehmen oder am eigenen Leib zu spüren bekommen, verdrängen wir sie.

[…]

Mit den Sonnenbrand-Schäden an Äpfeln (und auch anderen Kulturpflanzen) bekommen wir die Veränderungen des Weltklimas heute jedenfalls direkt in den Garten…


Lieben Dank an Herrn Bannier für den Bericht und die Fotos!

[Zur Artikel-Seite]
1. Mrz 2020

Haarseife

haarseife © rethink-recycle.net

Duschgels und Haarshampoos sind üblicherweise nur in Plastikflaschen zu kaufen. Zudem beinhaltet konventionelles Duschzeug jede Menge künstlicher Zusatzstoffe und manchmal sogar Mikroplastik!
Gute Gründe also, um sich Haarseife mal genauer an zu schauen und zu testen.

Ich verwende seit mittlerweile 4 Jahren nur noch Haarseife und bin sehr zufrieden. Anfangs ist es recht ungewohnt und in den ersten 3-4 Wochen fühlten sich meine Haare sogar merkwürdig klamm an. Doch dies ist normal, da sich die eingangs genannten künstlichen Zusatzstoffe erstmal aus den Haaren rauswaschen müssen. Nach dem ersten Monat hat man sich daran gewöhnt, dass die Seife fest ist, und die Haare fühlen sich dann wieder natürlich an.

Es gibt viele verschiedene Haar- und Körperseifen. Für jeden Haar- und Hauttypen. Von Seife zu Seife ist es auch etwas unterschiedlich wie stark sie schäumen. Bisher hatte ich aber nur eine Seife, von der ich wirklich enttäuscht war, was den Schäumungsgrad angeht.

Seifen kauft ihr am besten im Naturwarenladen in eurer Nähe. Die Verkäufer können euch da in der Regel gut beraten.

Haarseife selbst herstellen

Natürlich könnt ihr eure Haarseife auch selber machen, da die meisten natürlichen Seifen, die man im Laden oder Onlineshop kaufen kann, auch oft einen stolzen Preis haben.

Selbst herstellen hat also den Vorteil, dass sich in der Regel die Kosten reduzieren und du genau weißt, welche Stoffe in deiner Seife verwendet werden.

Dafür gibt es im Internet zahlreiche Rezepte mit unterschiedlichsten Zutaten.
Mir gefallen die Anleitungen und Rezepte von smarticular.net immer ziemlich gut:
→ Rezept: Haarseife selber machen (smarticular.net)

Abseits der Haarseife: Shampoo-Flaschen upcyceln

Eure alten Shampoo-Flaschen könnt ihr übrigens auch noch upcyceln, falls ihr Lust am Basteln habt:
→ Monster-Stifte-Halter
→ Handy-Halter

[Zur Artikel-Seite]

First published: 22.01.2016

5. Jun 2017

Wachstum

„Mehr Wachstum!“ – diese Forderung ist besonders in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen beliebt, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt weltweit als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos noch – angesichts immer knapperer Ressourcen weltweit? Dieser Frage gehen die Filmemacher von „Wachstum, was nun?“ auf den Grund – und zeigen Alternativen auf, die sich bereits vielerorts in der Praxis bewährt haben.
 
So machen sich immer mehr Experten für ein Ende des grenzenlosen Wachstums stark. Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf müssen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Im Norden und Süden der Welt experimentiert man mit neuen Wirtschaftsmodellen und erzielt inzwischen erste Ergebnisse. So zeichnen sich neue, umweltbewusste und regionalisierte Modelle ab, die für absehbare Probleme wie Klimawandel, Mangel an fossilen Brennstoffen und Finanzkrisen besser gewappnet sind. Oft werden sie sogar von den lokalen Behörden bereits unterstützt.
 
Um etwas zu verändern, müssen Produktion und Arbeitsplätze in die Heimatregionen zurückgeholt werden. Das ermöglicht vielen Initiativen und Kooperativen die Möglichkeit, ihren Platz zurückerobern und die Bedeutung von Reichtum neu zu definieren. „Wachstum, was nun?“ zeichnet anhand von Experten und konkreten Beispielen das Bild der neuen Post-Wachstums-Gesellschaft.

Arte

→ „Wachstum, was nun?“ (Arte-Doku aus dem Jahr 2014)

[Zur Artikel-Seite]