22. Mai 2017

Ruempelstilzchen schließt nach 10 Jahren :(

Ruempelstilzchen schließt nach 10 Jahren :(

© Ruempelstilzchen

Im Ruempelstilzchen in Bielefeld findet man seit August 2007 viele schöne Sachen, von Antik bis Modern, Vintage Design aus allen Jahrzehnten, Sinnvolles und Nutzloses, Musik, Bücher, Elektrogeräte, Möbel, Lampen, alte Werbung, Puppen, Spiele und und und.

 

In den allermeisten Fällen handelt es sich um gebrauchte Gegenstände mit entsprechenden Spuren.
(Hier gibt es auch die Statthocker aus alten Straßenlaternen)

 

→ ruempelstilzchens-laden.de

[Zur Artikel-Seite]
15. Jul 2012

Plastiktüten

Plastiktüten

In allen Geschäften bekommt man zum Verstauen der eingekauften Ware allerhand Plastiktüten. Gerade die weniger stabilen Tüten werden nicht wieder verwendet und direkt in den Müll geworfen.

Am Besten wäre natürlich, wenn man gleich zum Einkaufen einen Stoffbeutel mitgenommen hätte, aber sowas hat man ja nicht immer dabei.

(mehr …)

Autor dieses Artikels:

[Zur Artikel-Seite]
28. Jul 2018

Die Karte von morgen

Die Karte von morgen © kartevonmorgen.org

Die „Karte von morgen“ ist eine Übersichtskarte, auf der zukunftsorientierte Initiativen, Unternehmen und (bald?) Veranstaltungen verzeichnet werden können.


Die Vision von morgen.
 
von morgen fördert Kreativität, Umweltfreundlichkeit und gemeinsames Handeln im bunten Feld des gesellschaftlichen Wandels.
 
von morgen hat die Vision einer intakten Welt, in der die Menschen miteinander ein selbstbestimmtes, glückliches und umweltbewusstes Leben führen. Das Ziel: eine menschliche Zukunft.

Quelle: kartevonmorgen.org 


→ zur Karte von morgen (kartevonmorgen.org)

[Zur Artikel-Seite]
22. Feb 2016

Geniestreich Jeans

Leider ist es ja normal geworden sich ständig neue Klamotten zu kaufen ohne darüber nach zu denken, woher sie kommen und unter welchen Bedingungen sie gefertigt wurden. Oftmals hat beispielsweise eine Jeans eine halbe Weltreise hinter sich und wird möglicherweise unter extrem schlechten Arbeitsbedingungen und für einen viel zu geringen Lohn hergestellt. Die Länder und Arbeiter werden also ausgebeutet für den Profit, den sich einige wenige an der Spitze einstecken.
Oftmals halten diese Billigklamotten noch nicht einmal besonders lange und landen auf dem Müll oder in einer Kleiderspende während bereits neue, super-günstige Angebote die Kunden in die Geschäfte locken.

 

Warum nicht mal innehalten? Sich fragen, ob Konsum wirklich glücklich macht? Und für das Grundbedürfnis von Anziehsachen nach fair produzierten, regionalen und ökologischen Alternativen suchen:

 

Geniestreich produziert Jeans- und Kordhosen in Bielefeld, die fair hergestellt werden und aus ökologischen Stoffen bestehen. Jede Hose ist ein Einzelstück und kann nach euren Wünschen angepasst werden. Händler gibt es in Bielefeld, Berlin und Freising.
→ geniestreich-jeans.de

 

geniestreich-jeans

[Zur Artikel-Seite]
1. Mai 2019

Schleichende Erdzerstörung durch die Sucht nach Geld, Macht und Konsum

Diese aktuelle Arte-Doku über die Erdzerstörung aus dem Jahr 2019 hat mich tief bewegt.

Ja, sie zeichnet ein düsteres Bild, aber so langsam müssen wir doch der Wahrheit mal ins Auge blicken.
Wir alle wissen, dass wir durch massenhaften Konsum, den Abbau der „Bodenschätze“, die Überfischung, die Nutzung von Atomkraft, die konventionelle Landwirtschaft und so weiter, Schritt um Schritt die Erdzerstörung voran treiben.
Aber wir tun zu wenig dagegen. Warum?

Vermutlich ist den meisten das Ausmaß nicht klar.
Hierfür empfehle ich diese Dokumentation.
Ich finde, sie ist ein MUSS und sollte in Schulen unbedingt auf dem Lehrplan stehen.

Noch bis zum 28.09.2019 ist sie in der ARTE-Mediathek verfügbar:
→ „Die Erdzerstörer“ (Frankreich, 2019)

(mehr …) [Zur Artikel-Seite]
11. Apr 2016

Wach auf!

sonnenaufgang

 

Im Gegensatz zu uns sahen die alten indigenen Völker noch die direkten Konsequenzen ihres Handelns. Sie konnten ihre Nahrung nicht in Plastik verpackt kaufen und schnell in die Mikrowelle schmeißen. Sie konnten ihre Kleidung nicht schnell bei Kik für ein paar Euro kaufen. Sie mussten noch alles selbst anpflanzen, jagen und herstellen und somit war ihnen noch bewusst, dass sie direkt von der Natur abhängig sind. Die Natur zu zerstören hieß Selbstzerstörung und das heißt es immer noch. Doch ist es heutzutage nicht mehr direkt erfahrbar und verschwindet somit aus dem Bewusstsein der Menschen.
Quelle: wachaufmenschheit.de

 

 

„Wie die kollektive Kurzsichtigkeit unsere Welt zerstört“ (wachaufmenschheit.de)

[Zur Artikel-Seite]
11. Mrz 2018

Suffizienz - Perspektive 2030

Suffizienz - Perspektive 2030 © bund.net

Bild 1:
„100 Millionen ausgediente Handys liegen in deutschen Schubladen herum: Schätze im Gesamtwert von mehr als 160 Millionen Euro.“

Bild 2:
„Weil Fahrradfahren gut für die Gesundheit und die Umwelt ist, entsteht dabei ein gesellschaftlicher Nutzen – 23 Cent pro gefahrener Kilometer. Die gesellschaftlichen Kosten eines Kilometers, der mit dem Auto zurückgelegt wurde, belaufen sich hingegen auf 85 Cent.“

Aus einem Impulspapier vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland:
→ Perspektive 2030: Suffizienz in der Praxis (BUND)

[Zur Artikel-Seite]
14. Apr 2020

Kumihimo

Selbstgemachter Kumihimo Flechtrahmen © rethink-recycle.net

Mein neuestes Handarbeitsprojekt sind Kumihimo-Flechtbänder… 😀
Kumihimo ist eine japanische Flechtkunst und man kann damit zum Beispiel Bänder und Seile herstellen.

Da ich es einfach nur mal ausprobieren wollte, ohne dafür groß Material oder Hilfsmittel kaufen zu müssen, habe ich mir einfach selbst einen Flechtrahmen hergestellt und Wollreste hatte ich eh noch da. Also gesagt, getan! 🙂

Aus einer alten Bewerbungsmappe, die aus relativ festem Kunststoff besteht, habe ich ein Rechteck heraus geschnitten, ein ovales Loch in der Mitte und an den entsprechenden Stellen Einkerbungen gemacht.

Voilá! Fertig ist der Flechtrahmen.

Selbstgemachter Kumihimo Flechtrahmen

So funktioniert Kumihimo

Mehr über die Flechtkunst:
→ wollplatz.de

Mehr Ideen

→ Was man noch aus alten Bewerbungsmappen machen kann…

[Zur Artikel-Seite]
23. Jun 2020

Der giftige Müllberg von Ghazipur

„Auf der Müllkippe von Ghazipur landen seit ihrer Eröffnung 1984 alle Abfälle der indischen Hautstadt New-Delhi, viele Millionen Tonnen, wahrscheinlich auch eine Menge hochgiftiger Sondermüll. Eigentlich sollte sie schon 2002 wegen Überfüllung geschlossen werden, aber daran hielt sich niemand – nun wächst sie weiter, jedes Jahr um 10 Meter in der Höhe. 

Gleich neben dem Müllberg haben sich viele in einem Slum angesiedelt, die davon leben, die noch verwertbaren Stoffe aus dem Abfall zu sammeln. Ohne jede Schutzkleidung riskieren sie täglich Gesundheit und Leben auf dem stinkenden Berg. Viele kamen her, weil sie, vor allem mit Plastikabfall sammeln, mehr Geld verdienten als auf den Feldern in ihren Heimatdörfern. Aber damit ist Schluss, seit die Regierung Einweg-Plastik verboten hat und das Sammeln von Abfall gleich mit.
Die Einwohner von Ghazipur versuchen schon lange, sich gegen die Müllkippe zu wehren: Hier stinkt es täglich zum Himmel, giftiger Feinstaub verpestet die Atemluft, Krankheiten der Atemwege und Herzkreislauferkrankungen nahmen in den letzten Jahren drastisch zu, die Abwässer der Kippe vergiften täglich das Grundwasser der ganzen Region. Ein Kollektiv engagierter Bürger bemüht sich sehr, die Behörden endlich zum Handeln zu bewegen.“

arte

Video verfügbar bis zum 18.03.2023

→ zum ARTE-Channel auf YouTube

[Zur Artikel-Seite]
6. Dez 2018

Papier-Recycling

Papier-Recycling © rethink-recycle.net

Papier-Recycling – Es ist doch eigentlich ganz klar:
Nicht mehr verwendetes Papier gehört in die Altpapier-Tonne.
Und zur Not ist Papier doch auch kompostierbar…
Oder doch nicht?

Ganz so einfach wie man zunächst denkt ist es leider nicht.
Nicht jedes Papier ist kompostierbar. Nicht jedes Papier darf als Altpapier in die Papier-Tonne. Und nicht jede Druckfarbe ist umweltverträglich.

 

Richtig sortieren!

Richtiges Sortieren ist wichtig, denn schon durch kleine Fehler bei der Entsorgung können eventuell sogar ganze Abfall-Chargen für die Wiederverwertung unbrauchbar werden und landen statt im Recycling in der Müllverbrennung.

Was darf *NICHT* in die Altpapier-Tonne?

  • Thermodruckpapier von Kassenbons, Parkschein-Automaten, Fax-Geräten u.ä.
  • Beschichtetes oder imprägniertes Papier – viele Broschüren und Bücher sind z.B. mit Plastikfolie laminiert, zu erkennen bei einem Reiß-Test
  • Wachspapier
  • Feuchttücher
  • Getränkekartons und ähnliche Verbundmaterialien, selbst wenn sie zum größten Teil aus Papier bestehen
  • Einwickelpapier für Lebensmittel, wenn sie mit Speiseresten verschmutzt sind
  • Verschmutzte Papiertaschentücher und Küchentücher
  • Tapetenreste

Quelle: smarticular.net

Welches Papier darf *NICHT* in die Bio-Tonne?
Alle Papiere, die nicht ins Altpapier gehören, dürfen selbstverständlich auch nicht in die Bio-Tonne.

Hinzu kommt, dass man bei den Papier-Mülltüten für den Bio-Müll auch auf die Papierdicke achten sollte. Zu dicke Tüten zersetzen sich nicht vollständig während der relative kurzen Kompostierungszeit von 6-10 Wochen der Kompostieranlagen. Dies mindert hinterher die Qualität des entstandenen Kompostes.

 

Recycling-Papier

Die Herstellung von Recycling-Papier ist im Vergleich zu Neufaser-Papier wesentlich umweltfreundlicher, verbraucht weniger Energie & Wasser und es werden weniger Chemikalien verwendet.

Welche Produkte aus Recycling-Papier hergestellt wurden, zeigt dir z.B. das seit 1978 bestehende Umweltsiegel der Blaue Engel.
Hat ein umweltbewusster Käufer die Entscheidung zwischen zwei ansonsten vergleichbaren Produkten, sollte er sich stets für das mit dem Umweltengel entscheiden.
Quelle: utopia.de

Ein Vorurteil hält sich allerdings immer noch hartnäckig:
Produkte aus Recycling-Papier sähen qualitativ minderwertiger aus als Produkte aus neuen Holzfasern.
Dies mag in den 80er und 90er Jahren noch so gewesen sein, aber heutzutage kann man keinen Unterschied mehr erkennen.

 

Druckfarbe und Co.

Durch beispielsweise Druckfarben, Klebstoffe und Thermopapiere wie Kassenbons kann die Recyclingfähigkeit und Papiersicherheit stark beeinträchtigt werden.

Im Jahr 2016 veröffentlichte die niederländische Organisation Foodwatch Testergebnisse, die Verunreinigungen von Lebensmitteln mit Druckmineralölen in den Niederlanden und Deutschland nachwiesen. Im August 2016 verboten die Einzelhändler Lidl und Jumbo Mineralöle in Lebensmittelverpackungen und rüttelten damit die Verpackungsindustrie wach.
Drucksubstanzen stellen nur ca. 2-4 Gewichtsprozent des Papiers dar, beeinflussen jedoch 100 Prozent der Papiersicherheit und Recyclingfähigkeit.

Quelle: Cradle to Cracle e.V.

So treten immer wieder erhöhte Gehalte unerwünschter Stoffe in den Altpapierkreisläufen auf. Es handelt sich dabei um Chemikalien, die an Papierfasern gut haften und wasserlöslich sind. Beispiele hierfür sind bestimmte Mineralölbestandteile in Druckfarben, Bisphenol A aus Kassenzetteln und gewisse Phthalate aus Klebstoffen.
Quelle: umweltbundesamt.de

 

PaperLab von Epson

Innovation: Papier-Recycling direkt im Unternehmen
Papier-Recycling© Epson
Vor ziemlich genau 3 Jahren hat Epson das PaperLab-System vorgestellt.
Eine ziemlich coole Sache, denn PaperLab ist eine Maschine, die aus Altpapier direkt neues Papier herstellt. Und das ganz ohne Wasserzugabe.
Da das Recycling-System direkt dort steht, wo Papiermüll anfällt und neues Papier gebraucht wird, spart man unnötige Transportwege.

Die Maschine soll innerhalb der nächsten 2-4 Jahre auch noch kompakter gestaltet werden, denn ein Ungetüm von 2,6m Breite x 1,8m Höhe findet dann doch nur in den wenigsten Büros Platz.
→ YouTube-Video „Epson CeBIT 17 – PaperLab demonstration“
→ epson.com

 

Weiterführende Links

→ „Was gehört in welche Tonne?“
→ Mehr Infos zum „Blauen Engel“ (utopia.de)
→ „Papier-Recycling: Wie es funktioniert und was aus dem Papier wird“ (utopia.de)

[Zur Artikel-Seite]
10. Dez 2018

Kleine Taten - Woche für Woche

Kleine Taten - Woche für Woche © rethink-recycle.net

Du würdest dich gern mehr für eine bessere Welt einsetzen, weißt aber nicht was du tun kannst oder wie du damit anfangen sollst?
Der Postkarten-Kalender 2019 von Kleine Taten e.V. gibt dir alle zwei Wochen neue Anregungen wie du helfen kannst die Welt zu retten! 🙂
 


Kalender-Inschrift

Alles, was du tust oder nicht tust, hat Konsequenzen – unmittelbar für dich und dein Umfeld, aber auch für Menschen in anderen Ländern, für Tiere und Pflanzen oder für Menschen, die noch nicht geboren sind.
Mit diesem Zwei-Wochen-Postkarten-Kalender machen wir uns zusammen mit dir auf den Weg, unseren Alltag nachhaltiger zu leben. Informationen und Vorschläge für kleine Taten regen zum Überdenken von Gewohntem und zur Suche nach Handlungsalternativen an. Diese kannst du mit einem Gruß versehen als Postkarten in die Welt schicken. Gib dem Wort nachhaltig die Chance, unsere Welt positiv zu verändern und sie zu bewahren. Unser Input ist nur ein erster Anfang, ein Baukasten, den du täglich erweitern kannst. Denn Nachhaltigkeit ist vielschichtig.
Möchtest du mit uns über die Themen diskutieren? Dann komm zum „Montags-Stündchen“: Jeden letzten Montag im Monat treffen wir uns. Oder nutze unsere Exkursionen, um dir selbst ein Bild zu machen.

Quelle: Kleine Taten Postkarten-Kalender 2019

Die Einnahmen, die durch den Verkauf des Kalenders erzielt werden, kommen gemeinnützigen Projekten zu Gute.

→ Kleine Taten e.V.


 

Verlosung von:
2 Kleine Taten Postkarten-Kalendern!

So kannst du teilnehmen:
Wenn du bis zum 16. Dezember 2018 (23:59 Uhr) eine Mail an weihnachtswichtel@rethink-recycle.net schickst, nimmst du an der Verlosung dieses coolen Postkarten-Kalenders teil.

Gewinner werden am 17. Dezember bekannt gegeben und erhalten ihren Kalender noch vor Weihnachten.

[Zur Artikel-Seite]