12. Nov 2018
by manu

ShareWaste

ShareWaste App - Website-Screenshot © sharewaste.com

Die ShareWaste-App will dabei helfen, dass weniger Lebensmittelabfälle unnötig auf Deponien landen.

Wir Verbraucher sind für mehr als die Hälfte der gesamten Lebensmittelabfälle in der EU verantwortlich: Mengen zwischen 95 und 115 kg pro Person im Jahr. Wenn diese Lebensmittelabfälle auf Deponien landen, zerfallen sie allmählich und produzieren Methan – ein Treibhausgas, das die Atmosphäre 20 Mal stärker erwärmt als CO2.
Quelle: reset.org

Die App funktioniert nach dem Suche/Biete-Prinzip:
Wenn man sich registriert, kann man entweder angeben, dass man für den eigenen Kompost Abfälle sucht oder dass man keinen eigenen Komposthaufen besitzt und Abfälle anbietet.
Das dürfte vor allem für die Städter unter uns interessant sein.

→ sharewaste.com
→ Artikel lesen auf reset.org

11. Nov 2018
by manu

Plastikmüll: Problemverlagerung von China nach Malaysia

Erst Anfang des Jahres hat China die Importe von Plastikmüll verboten. Angesichts der weltweiten Aufregung hegten einige Optimisten die Hoffnung, dass nun der Rest der Welt sein Konsumverhalten ernsthaft überdenken und ändern würde:
→ „China hat den Import von Plastikmüll gestoppt“

Doch wie sieht es mit unseren Müllexporten jetzt (nur 11 Monate später) aus?
Haben wir unser Konsumverhalten überdacht und weniger Müll produziert?

Weit gefehlt.
Unser Müll wandert nämlich statt nach China nun einfach nach Malaysia, wo innerhalb kürzester Zeit (teils lizenzlose) Fabriken überall aus dem Boden wachsen und die Abfälle umweltschädlich vernichtet werden.

Und warum tut sich Malaysia das freiwillig an?
Yeo said she does not want Malaysia to be the “trash can” for developed nations, but Housing Minister Zuraida Kamaruddin, who oversees the waste management department, told Reuters that the government also does not want to miss out on a business that could be worth billions.
→ reuters.com

Also was können wir tun?
Weiter fleißig Müll zu exportieren ist offensichtlich keine Lösung.
Das bedeutet, entweder müssen wir uns um unsere Müllbeseitigung in Deutschland selbst kümmern (wär ja nur fair: Wer den Dreck macht muss ihn auch wegräumen…) oder weniger Müll produzieren. Oder beides.

Auf Ersteres hat man als normaler Mensch keinen direkten und sofortigen Einfluss. Da bedarf es Änderungen in der Politik.
Auf Letzteres hat jeder direkten und sofortigen Einfluss!

Du kannst durch ein bewusstes Konsumverhalten massiv darauf Einfluss nehmen wie viel Müll du produzierst.
Durchstöbere einfach diesen Blog. Hier findest du viele Anregungen zur Müllvermeidung und nachhaltigerem Konsum.

16. Okt 2018
by manu

Lebensmittelverschwendung

© the-good-food.de

Heute ist Welternährungstag.
Also mal wieder an der Zeit über Lebensmittelverschwendung zu sprechen.

Jährlich werden in Deutschland etwa 15 bis 20 Millionen Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen, weil sie nicht rechtzeitig vor Ablauf des MHD’s verkauft werden oder einfach weil sie unseren ästhetischen Ansprüchen nicht genügen…

Obwohl viele dieser Lebensmittel noch genießbar wären, werden sie einfach weggeworfen.
Großen Anteil daran haben die Verbraucher.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat zwar den Plan gefasst die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren, aber meiner Meinung nach, ist das zu wenig. In Frankreich gibt es bereits seit 2 Jahren ein Wegwerf-Verbot von verzehrbaren Lebensmitteln:
→ Video: „Sinnlose Verschwendung: Warum in Deutschland so viele Lebensmittel weggeworfen werden“ (ardmediathek.de)

Tut etwas gegen die Lebensmittelverschwendung!

  • Kauft auch hässliches, krummes oder angedetschtes Obst und Gemüse.
  • Kauft hauptsächlich regionale und saisonale Produkte (am besten direkt beim Bauern – so werden Transport- und Lagerkosten verringert).
  • Kauft auch nach Möglichkeit Brote und Brötchen vom Vortag und macht daraus Knödel, Frikadellen oder Paniermehl.
  • Kauft Lebensmittel nach Bedarf und nicht nach Sonderangeboten.
  • Verwertet eure eigenen Reste!
  • Werft Lebensmittel nicht weg, nur weil das MHD erreicht ist. Das MindestHaltbarkeitsDatum ist KEIN Ablaufdatum, sondern lediglich eine Garantie, dass das Produkt bis zum MHD Form, Farbe und Geschmack beibehält. Auch nach Ablauf des MHD kann man viele Sachen noch essen! Verlasst euch dabei auf eure Sinne!
  • Macht mit beim foodsharing!
  • Informiert euch!

 

Wettbewerb – Zu gut für die Tonne

Noch bis zum 31. Oktober 2018 könnt ihr euch mit eurem #EinfallGegenAbfall für den „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis bewerben.
→ zugutfuerdietonne.de
 

Links

→ reset.org
→ „Tonnenweise in den Müll“ (zeit.de)
→ Zu gut für die Tonne – APP
→ Solidarische Landwirtschaft
→ biorama.at
→ „Weniger wegwerfen ohne den Begriff ‚Mindesthaltbarkeitsdatum‘?“ (zeit.de)
→ Welthungerhilfe
→ „Food Waste“ (ReThink-Beitrag)
→ The Good Food – Shop
→ „Ending food waste one beer at a time…“
→ „Foodsharing – Lebensmittel retten statt wegwerfen!“
→ „Foodsharing – Teilen statt wegwerfen“
→ „Raupe Immersatt – das Foodsharing Café“

First published: 14. November 2013
29. Jun 2016
by manu

Zu viel Plastik in der Biotonne

© rethink-recycle.net

In die braune Abfalltonne gehören eigentlich nur Speisereste und Grünschnitt. Doch zunehmend landen hier aber auch Plastikbeutel, -folien und -becher. Für die Kompostwerke ist das ein Problem, denn nicht alles an Plastik kann aus dem Kompost ausgesiebt werden. Und teuer ist die Entsorgung außerdem.
Quelle: deutschlandfunk.de

Gesamten Artikel lesen:
→ deutschlandfunk.de