14. Jul 2020

Seit über einem Jahr ohne Facebook

Ich habe eben festgestellt, dass ich meinen Facebook-Account jetzt schon vor über einem Jahr gelöscht habe! *yay*

Und ich LEBE noch! 🙂

Es ist mir tatsächlich überhaupt nicht schwer gefallen. Einzelne praktische Funktionen habe ich schon hin und wieder vermisst, aber insgesamt hat sich mein Leben ohne Facebook verbessert:
Man verbringt nicht mehr täglich bis zu mehreren Stunden damit Facebook zu durchforsten, Freunde zu stalken, Events auszusuchen oder Fakenews zu lesen.

Allgemeines Fazit:
Man hat mehr Zeit und weniger mentalen Stress.

→ ReThink Facebook!

Facebook verantwortlich für mehr Hass in der Gesellschaft?

Auch glaube ich mittlerweile, dass Facebook für mehr Hass und Depressionen in der Gesellschaft sorgt. Gerade Beiträge mit Negativ-Schlagzeilen werden besonders oft gelesen und geteilt. Auch ist es wesentlich leichter anonym im Netz seinem Frust freien Lauf zu lassen als Face to Face in der Realität.
Die Folge: Shitstorms und Negativ-Nachrichten ohne Ende. Und das auf globaler Ebene!

So stelle ich mir eine zukunftsorientierte, soziale Gesellschaft wirklich nicht vor. Vielleicht sollte man es „Anti-Social Media“ nennen?

„Why you should delete your social media accounts“ by The Newsmakers (YouTube 2018)

12. Jun 2020

Maja Göpel bei Jung&Naiv

Ein tolles Interview mit der Politökonomin Maja Göpel über Politik, Wirtschaft und Umwelt im Juni 2019.
Hier werden viele komplexe Sachverhalte ziemlich gut erklärt und zahlreiche Lösungsansätze skizziert.

→ mehr von Maja Göpel
→ zur Website von Maja Göpel
→ zur Website von Jung&Naiv

Und was ist mit Corona?

Wer an einem aktuellerem (Corona-)Beitrag interessiert ist: Erst vorgestern war die Politökonomin in einer 3sat-Gesprächsrunde mit Gert Scobel zu sehen.
→ Der 3satThema Talk „Schock und Zeitenwende“

Auch beim After Corona Club war sie vor einigen Wochen schon zu Gast:
→ After Corona Club

4. Jun 2020

Zucker-Konsum – Unsere kranke Gesellschaft

Doku-Tipp
„Dick, dicker, fettes Geld“ (arte, 2020)

Noch bis zum 12.06.2020 auf arte.tv verfügbar
→ Doku auf arte.tv ansehen

  • Bereits verarbeitete, zuckerreiche Produkte sind bis zu 60% günstiger als unverarbeitete, frische Lebensmittel
  • Ein Liter Limonade ist in manchen Ländern günstiger als ein Liter reines Wasser
  • Es gibt eine direkte Verbindung zwischen Werbung und den Geschmacksvorlieben von Kindern
  • Es besteht eine Verbindung zwischen Süßgetränken und Diabetes + Fettleibigkeit. Unter Jugendlichen sind diese Krankheiten mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr…
  • Diabetes trifft hauptsächlich arme Bevölkerungschichten und ist weltweit unter den 10 häufigsten Todesursachen

Vorbild Chile

Chile hat ein tolles Konzept entwickelt:
Auf Lebensmittelverpackungen werden Warn-Symbole aufgedruckt, wenn das Lebensmittel viel Zucker, Salz, Fett oder Kalorien enthält. So ist auf den ersten Blick – auch für Kinder – ersichtlich, welche Produkte besonders ungesund sind.

Doch da hört es noch nicht auf:
Wenn ein Produkt ein Warn-Symbol besitzt, darf es zudem nicht im Fernsehen oder Internet beworben werden und keine Gratis-Spielzeuge oder Sammelsticker enthalten.

Die Industrie hat daraufhin mehr als 20% der Produkte neu konzipiert, so dass diese nun beispielsweise weniger Salz und Zucker enthalten, obwohl die Konzerne vorher behauptet hatten, dass eine Umstellung der Produkt-Formeln unmöglich sei.

4. Nov 2018

Die Große Transformation

Sonnenaufgang in einer kleinen Siedlung in Hoberge-Bielefeld © rethink-recycle.net

Veranstaltungstipp

Die Große Transformation – nachhaltige Zukunftsgestaltung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Dienstag, 06.11.2018, 19:00 Uhr
VHS im Ravensberger Park, Bielefeld

Eintritt: frei
Veranstalter: TransitionTown Bielefeld e.V. in Kooperation mit der VHS Bielefeld

Trump, Populismus, Luxus- und Konsumwahn, Ressourcenverschwendung – die ökologische Transformation befindet sich in der Krise. Kann der Umbau zu einer sozial und ökologisch gerechten Welt noch gelingen?

→ Zur Veranstaltungsseite (ttbielefeld.de)

16. Apr 2018

Wie Medien, Werbung und Gesellschaft unser Selbstbild bestimmen

Dieser wundervolle Dokumentarfilm ist nur noch bis morgen (17.04.2018) online verfügbar:

Dokumentation: „Embrace – Du bist schön“ (2017)

„Medien, Werbung und Gesellschaft geben ein Körperbild vor, nach dem wir uns selbst und andere immer wieder beurteilen. Die australische Fotografin und Filmemacherin Taryn Brumfitt postete ein ungewöhnliches Vorher-Nachher-Foto ihres fast nackten Körpers auf Facebook und löste damit einen Begeisterungssturm aus. Mit ihrem Dokumentarfilm möchte Brumfitt ihren Gegenentwurf vorstellen.

In ihrem Dokumentarfilm „Embrace – Du bist schön“ begibt sich die australische Fotografin Taryn Brumfitt auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Sie trifft auf Frauen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Bodyshaming und Körperwahrnehmung haben. Der Film inspiriert und verändert die Denkweise über uns und unsere Körper. Taryns Botschaft lautet: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast!“

→ Jetzt ansehen auf arte.tv

24. Jul 2016

Die teilende Gesellschaft

Die teilende Gesellschaft

© rethink-recycle.net

Noch bis zum 11. September wird jeden Sonntag die 10-teilige Tiefenblick-Serie auf WDR5 ausgestrahlt (z.B. heute nochmal um 22:30 Uhr).
In der Sendung geht es um Nachhaltigkeit und die wachsende Sharing-Community.

 

Wer Sonntags keine Zeit hat, findet die Sendungen noch geraume Zeit später online auf der WDR-Website:
→ WDR5 Tiefenblick

 

Das Image des Kapitalismus ist angeschlagen. Die soziale Schere driftet immer weiter auseinander. Das Ansammeln von Besitztümern zehrt an den ökologischen Ressourcen. Immer mehr Menschen teilen sich Autos und Wohnungen, sie teilen dank Digitalisierung schneller und leichter Wissen und Kultur. Ist der Mensch zum Teilen geboren? Oder ist die „Sharing Society“ am Ende nur eine große Illusion, die einige reich und viele ärmer macht?
Quelle: wdr.de