3. Jun 2017
by manu

Verzicht?

© Manuela Ewers

Nachhaltig zu leben heißt nicht, mehr Geld ausgeben zu müssen, sondern weniger unnützes Zeug zu konsumieren.
Verzicht verschafft dir also nicht nur ein ruhigeres Gewissen (weil du mehr Geld für nachhaltigere, faire Produkte hast), sondern macht dich auch glücklicher, weil du dich um weniger Dinge sorgen musst.

Worauf wir verzichten müssen, wenn wir nicht auch mal auf ein bisschen Luxus verzichten können:
Also verzichten wir, weil wir ja nicht verzichten wollen, schnell und ohne viel Nachdenken: auf den öffentlichen Raum unserer Städte, den wir den Autos überlassen; auf eine Wiese voller Kräuter, Kröten und Krabbeltiere, wenn hier der neue Primark gebaut wird; auf die Alpengletscher, auf die Ruhe eines Tals ohne Autobahnanschluss, auf Stadtluft ohne Erstickstoff; auf Felder, in denen Vögel und Feldhasen leben statt nur die Krähen der Agrarwüsten. Und am schnellsten verzichten wir darauf, was wir im Poesiealbum „das Erbe der Menschheit“ nennen: den tropischen Regenwald, das Breitmaulnashorn, Grönland in Weiß. Auf Tuvalu und Kiribati. Und auf deren Bewohner.
Quelle: taz.de

→ „Wie viel Besitz macht glücklich?“
→ „Dieser Hyperkonsum macht die Leute fertig“
→ „10.000 Dinge“
→ „5 Tipps gegen die tägliche Konsumversuchung“ (livelifegreen.de)
→ „Eine Frage der Entscheidung“ (taz.de)
→ „Shoppingdiät und Selbstversorgung“ (stern.de)

First published: 21. Mai 2016
26. Jan 2017
by manu

Ted Talk – Weniger ist mehr

 

Ich bin auch der Meinung, dass man mit weniger Kram glücklicher ist. Aber ich bin kein Fan davon, das was man im Grunde nicht mehr braucht, einfach wegzuwerfen…
Nutzt Dinge so lange wie möglich. Werft sie erst weg, wenn sie wirklich unbenutzbar sind.
Und wenn ihr sie vorher loswerden wollt, dann verschenkt sie, spendet sie oder gebt sie zu einer RecyclingBörse oder Ähnliches. Es gibt garantiert irgendwo jemanden, der es noch gebrauchen kann und der sich darüber freut.

8. Sep 2016
by manu

10.000 Dinge

© Manuela Ewers

So viele Gegenstände besitzt der Durchschnitts-Europäer: 10.000!
Ganz schön viel.

Man sollte meinen, dass es einen glücklich macht und dass es einem zugleich an nichts mangelt, wenn man so viel besitzt.
Weit gefehlt.

Wenn man mal ehrlich ist, braucht man nur einen kleinen Bruchteil von all dem. Die übrigen Dinge sind eher eine Last. Etwas, um das man sich kümmern muss, obwohl es einem wenig oder gar nicht nützt. Etwas, das uns jedes Mal wieder Entscheidungen erschwert, weil wir zu viel Auswahl haben. Etwas, das unsere Kinder rastlos werden lässt, weil sie überfordert mit den Möglichkeiten sind.

→ „Ich kaufe, also bin ich“ (ReThink-Beitrag)
→ „Man braucht fast nichts von dem, was man besitzt“ (deutschlandradiokultur.de)
→ „Gehirnforschung: Wer glücklich ist, kauft nicht“ (ReThink-Beitrag)
→ „Weniger ist mehr: Vom Trend mit nichts glücklich zu sein“ (ReThink-Beitrag)