14. Aug 2018

Klimapositive Städte??

Es ist ja mittlerweile bekannt, dass jeder von uns einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Aber kann dieser Fußabdruck auch positiv sein? Und falls ja, wie soll das möglich sein?

Liverpool strebt dies mit Hilfe der Poseidon-Foundation an und will ein Blockchain-System einführen, welches für alle Einkäufe (während der Kaufabwicklung) den Fußabdruck berechnet und automatisch die entsprechenden CO2-Kosten auf den Kaufpreis aufschlägt:

Die Mission der Poseidon-Stiftung ist es, die Art und Weise, wie weltweit mit CO2-Emissionen umgegangen wird, zu revolutionieren: Verbrauchern soll es ermöglicht werden, am Klimaschutz teilzuhaben, indem sie ihre täglichen Einkäufe sofort ausgleichen.
 
Wenn ein Kauf getätigt wird, werden die CO2-Kosten dieses Produkts mit auf die Rechnung gesetzt und Poseidon wird in Echtzeit informiert. Die NGO verwendet diese Zahlung dann, um damit ihre eigenen Tokens zu kaufen, die wiederum gegen Emissionsgutschriften eingetauscht werden. Die Zahlung für diese Emissionsgutschriften wird schließlich an Naturschutzprojekte geschickt und der Nutzer wird über die Poseidon-App über seinen jeweiligen Beitrag informiert. Der gesamte Prozess wird mithilfe der Blockchain überwacht und verifiziert – und transparent gehalten.

reset.org

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6. Apr 2017

Plastik: Der Fluch der Meere

„Plastik: Der Fluch der Meere“ YouTube-Video by DrSelbstdenker
ZDF/arte-Doku, 2012, 53min

„Vor einigen Jahren entdeckte man weit draußen im nordpazifischen Ozean eine kreiselnde Strömung mit etwa 100 Millionen Tonnen Plastikmüll. Das Phänomen fand sich auch im Nordatlantik. Inzwischen vermuten Strömungsforscher einen Müllstrudel auch südlich des Äquators. Die Dokumentation begleitet ein Expeditionsteam um den Umweltaktivisten Marcus Eriksen. Er will den Südpazifik durchqueren, um den bisher nicht eindeutig nachgewiesenen Müllstrudel auf der Südhalbkugel zu finden. Irgendwo zwischen Osterinsel und chilenischem Festland soll er sich befinden. Aber wie muss man sich so eine riesige Ansammlung von Abfällen vorstellen? Und was würde es bedeuten, wenn Eriksen fündig würde? Parallel zu Eriksens Suche versuchen Wissenschaftler herauszufinden, was Plastik im Meer eigentlich anrichtet. Dabei geht es nicht nur um strangulierte Seelöwen, erstickte Vögel und tödlich verletzte Schildkröten. Chemiker und Meeresbiologen haben festgestellt, dass die eigentliche Gefahr in der toxischen Wirkung des Plastiks auf die Meeresfauna und -flora liegt. Sie scheint wesentlich höher zu sein, als bisher angenommen. Die Dokumentation ist eine Spurensuche nach den wahren Auswirkungen der Plastikflut. Wie ein Puzzle setzen sich einzelne Erkenntnisse nach und nach zu einem erschreckenden Gesamtbild zusammen. Erst kürzlich fanden Wissenschaftler heraus, dass sich – in weitaus größerem Rahmen als bisher angenommen – in der arktischen Tiefsee große Mengen Müll am Meeresboden befinden. So ist der Plastikmüll längst zu einem globalen Problem geworden, dessen Lösung der Anstrengungen aller bedarf.“

ZDF
8. Feb 2016

Good To Go

Warum ist es eigentlich nicht normal, dass man im Restaurant übriggebliebenes Essen mit nach Hause nimmt? Im Restaurant wird es schließlich nur weggeworfen… So entstehen Tonnen von unnötigem Essensabfall.

 

Zero Waste Scotland hat sich vorgenommen dagegen anzugehen und fordert Restaurants auf von sich aus danach zu fragen, ob Kunden das übrige Essen mit nach Hause nehmen möchten.
Gute Sache!

→ zerowastescotland.org.uk

 

goodtogoHave you ever wondered why we don’t take our leftover food home from the restaurant? Why isn’t that the normal thing to do?
Because of that a lot of food is wasted every year…

 

Zero Waste Scotland tries to do something about that:

→ zerowastescotland.org.uk

 

goodtogo