14. Apr 2020
by manu

Kumihimo

Selbstgemachter Kumihimo Flechtrahmen © rethink-recycle.net

Mein neuestes Handarbeitsprojekt sind Kumihimo-Flechtbänder… 😀
Kumihimo ist eine japanische Flechtkunst und man kann damit zum Beispiel Bänder und Seile herstellen.

Da ich es einfach nur mal ausprobieren wollte, ohne dafür groß Material oder Hilfsmittel kaufen zu müssen, habe ich mir einfach selbst einen Flechtrahmen hergestellt und Wollreste hatte ich eh noch da. Also gesagt, getan! 🙂

Aus einer alten Bewerbungsmappe, die aus relativ festem Kunststoff besteht, habe ich ein Rechteck heraus geschnitten, ein ovales Loch in der Mitte und an den entsprechenden Stellen Einkerbungen gemacht.

Voilá! Fertig ist der Flechtrahmen.

Selbstgemachter Kumihimo Flechtrahmen

So funktioniert Kumihimo

Mehr über die Flechtkunst:
→ wollplatz.de

Mehr Ideen

→ Was man noch aus alten Bewerbungsmappen machen kann…

21. Jun 2019
by manu

Trifft die WHO Entscheidungen zu Gunsten der Wirtschaft?

In der ZDF Dokumentation „WHO – Am Tropf der Geldgeber“ aus dem Jahr 2016 wird deutlich, dass auch bei der WHO wirtschaftliche Interessen über dem Wohl der Menschen stehen…

Ist die Weltgesundheitsorganisation krank? Die Filmemacherin Lilian Franck enthüllt versteckte Einflüsse der Tabak-, Pharma- und Atomindustrie auf die WHO. Damit schafft sie ein erschreckendes Abbild unserer heutigen Gesellschaft, in der Regierungspolitik obsolet wird.

Wem vertrauen Sie, wenn es um Ihre Gesundheit geht? Ärzte gehören dazu, und das Gesundheitsministerium auch. Die wiederum verlassen sich auf die Weltgesundheitsorganisation. Was aber wäre, wenn das Vertrauen und die Verantwortung, die ihr Milliarden von Menschen weltweit übertragen, gar nicht gerechtfertigt sind? Die Filmemacherin Lilian Franck wünscht sich, dass ihre Tochter gute Bedingungen in unserer Welt vorfindet. Ihre persönliche, jahrelange Investigation deckt Erschreckendes auf: Die Industrie infiltriert die WHO. Genauso schlimm: Die Mitgliedsstaaten missbrauchen die WHO für ihre nationalen Wirtschaftsinteressen. Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die WHO spielt eine erschreckende Rolle. Ihr fehlt es an Geld, Macht und Transparenz. Und ihre Entscheidungen helfen am Ende weniger den Opfern als den Pharmafirmen und der Atomindustrie. Lilian Francks unablässiger Kampf für die Wahrheit hat ihr ermöglicht, als erste Regisseurin mit allen relevanten Verantwortlichen der WHO intensive Gespräche zu führen. Ihre Gestik und Mimik verrät, wie frei sie sprechen können. Die auf Gesundheitsthemen spezialisierte Regisseurin trifft zudem WHO-Aussteiger und Whistleblower, um einen tiefgreifenden Eindruck zu ermöglichen. Das Ziel der WHO war die Ausrottung der Krankheiten dieser Welt, auf dem Weg dorthin ist sie verunglückt. Dabei steht sie stellvertretend für jede andere UN-Organisation oder öffentliche Einrichtung der Neuzeit. Die Industrie übernimmt die Macht in unserer Welt – und das kostet Menschenleben.“

arte.tv

Die Dokumentation ist in der arte-Mediathek nur noch bis kommenden Montag (24.06.2019) verfügbar:
→ „WHO – Am Tropf der Geldgeber“, Deutschland 2016