1. Okt 2018
by manu

Flüge kompensieren

© Manuela Ewers

Reisen ist oft nicht besonders umweltfreundlich.
Man sollte sich also wirklich Gedanken machen bevor man eine Reise antritt. Zum Beispiel über Dauer der Reise, Entfernung zum Heimatort, Anreise, Fortbewegungsmittel vor Ort, Gebräuche des Urlaubslandes, äußere Bedingungen wie Hitze (Wasservorkommen, Energieverbrauch), etc…

Muss es unbedingt ein Wochenendtripp nach New York, ein zweiwöchiger allinclusive Urlaub in Dubai oder eine ausgedehnte Kreuzfahrt sein?
Oft muss man gar nicht in die Ferne schweifen, um einen entspannten Urlaub an einem tollen Ort zu verbringen!

→ Tipps zum nachhaltigen Reisen auf reset.org
→ Die besten Reiseportale auf utopia.de


Doch was tun, wenn man nun unbedingt fliegen möchte?

Oder hast du ein schlechtes Gewissen, was deine vergangenen Flugreisen angeht?

Es gibt verschiedene Portale bzw. CO2-Rechner, über die man Flüge und Kreuzfahrten kompensieren kann. Dort wird die durch den Flug verursachte CO2-Menge errechnet (je nach Entfernung, Flugzeugtyp, Airline, etc.) und anschließend kann man einen Kompensationsbeitrag bezahlen, der an Klimaschutzprojekte gespendet wird.
→ atmosfair.de
→ myclimate.org
→ moorfutures.de


Damit keine Missverständnisse aufkommen: Der Begriff „Flugreisen kompensieren“ ist eigentlich ein Paradoxon, ein Widerspruch in sich. Denn sobald ein Flugzeug seinen Motor anwirft, gelangen klimaschädliche Abgase in der Atmosphäre. Eine Geldzahlung kann das nicht ungeschehen machen. Klimaneutrale Flugreisen gibt es nicht – daran ändern auch Kompensationszahlungen nichts.
→ bund-berlin.de
→ „Fliegen ist das neue Öko?“