5. Aug 2020

Before The Flood

Originaltitel:Before The Flood
Regie:Fisher Stevens
Erscheinungsjahr:2016
Website:nationalgeographic.com

In diesem Dokumentarfilm bereist Leonardo DiCaprio die Welt und spricht mit Staatsoberhäuptern und Wissenschaftlern über die dramatischen Effekte des Klimawandels.

First published: 13.03.2017

25. Jul 2020

Schwarze Tränen

„Vergessene Wracks – Schwarze Tränen der Meere“ arte Doku, 2017
(auf YouTube verfügbar bis 16.10.2020)

„Vor den Küsten der Welt liegen tickende Zeitbomben, von denen die Öffentlichkeit bisher kaum etwas ahnt: 6.300 Wracks, gesunken im Zweiten Weltkrieg, verrosten seit mehr als 70 Jahren im Meer. Forscher schätzen die in ihnen verbliebene Menge Öl auf bis zu 15 Millionen Tonnen. Was tun, um eine Ölpest zu verhindern?“

arte

Es ist wirklich unvorstellbar, dass Habgier und Machtstreben – innerhalb eines einzigen Weltkriegs – nicht nur die Zeitzeugen belasten, sondern auch noch katastrophale Spätfolgen für nachfolgende Generationen (WIR – JETZT – 80 Jahre später) haben kann!

Aber wie schön, dass man alles totignorieren kann: Aus den Augen… Aus dem Sinn… Nicht wahr? Wir sind ja schließlich nicht dafür verantwortlich, oder doch?

Jetzt ist es angeblich zu teuer das Drecks-Öl vernünftig zu entsorgen… Doch sobald die Tanker Leck schlagen wird es noch wesentlich teuerer: Denn wir bezahlen mit unserer Gesundheit und der Zukunft unserer Kinder.

5. Jun 2019

Kraftstoff aus CO2?

Nahaufnahme Blatt/Laub © rethink-recycle.net

Ja, richtig gelesen: Kraftstoff aus CO2!

Forschern ist es durch künstliche Photosynthese gelungen flüssigen Kraftstoff aus Wasser, Licht und Kohlendioxid herzustellen.

Noch ist das Verfahren nicht wirtschaftlich genug, um direkt in Massenproduktion zu gehen, aber immerhin ist man bei der Entwicklung von umweltschonenden Kraftstoffalternativen dem Ziel einen großen Schritt näher.

→ reset.org

28. Mai 2019

Wahnsinn LKW

„Wahnsinn LKW – Wie der globale Schwerverkehr uns alle kaputt macht“
arte/mdr Dokumentation, 2019
Ausstrahlung 07.05.2019

“ Fast 80 Prozent aller Waren und Güter werden mit dem Lastwagen transportiert. Mit drastischen Folgen für uns Bürger: Staus, Umweltverschmutzung, Gesundheitsrisiken, kaputte Straßen. Ein einziger Lkw richtet an unseren Autobahnen und Brücken so viel Schäden an wie 60.000 Pkws.

Dabei fährt rechnerisch jeder dritte Lkw unbeladen. Schuld daran sind politische Entscheidungen und wirtschaftliche Interessen. Jedes online bestellte Paket muss so schnell wie möglich beim Kunden sein – und fährt unter Umständen in einem halbleeren Lkw von A nach B. Außerdem produziert die Wirtschaft inzwischen nach dem Just-in-Time-System: Zulieferteile werden direkt vor der Fertigung angeliefert. „Die Lager der Industrie sind auf die Straße verlegt worden und die rechte Autobahnspur ist jetzt die Lagerhalle. Das zahlen wir Steuerzahler, aber nicht die Unternehmen“, sagt Michael Cramer, Europaabgeordneter der Grünen.

Billiger Diesel und osteuropäische Fahrer, die zu Dumping-Löhnen beschäftigt werden, machen Lkw-Transporte im Vergleich zur Alternative Bahn so günstig. Obendrein wird der Güterverkehr auf der Schiene immer wieder ausgebremst, weil Investitionen verschleppt werden. Beispiel: Adorf im tschechisch-deutschen Grenzgebiet. Weil am Grenzübergang auch die Elektrifizierung aufhört, läuft der Güterverkehr seit Jahren über die Straße und quer durch den Ort Adorf im Vogtland.

Dass es anders geht, zeigt die Schweiz. Dort ist der Marktanteil für Güter auf der Schiene doppelt so hoch wie in Deutschland. Ergebnis einer konsequenten Verkehrspolitik – ohne Lobbyismus aus der Automobilindustrie. „

arte.tv

→ Kritik vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL)
→ Mehr über Amazon

ReThink, people!
Vermeidet Online-Käufe.
Boykottiert Amazon.

11. Nov 2016

Fliegen ist das neue Öko??? Falsch!

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft versuchte im April diesen Jahres mit diesem Werbespot Flugreisen als ökologisch darzustellen:

[…] Trotzdem ist die Behauptung „Fliegen ist das neue Öko“ nicht haltbar. Flieger pusten ihr Abgas größtenteils nicht am Boden in die Luft, sondern weit oben, in der Atmosphäre. Das macht dann vor allem in Sachen Klimaschutz den Unterschied. Der Naturschutzbund hat zusammengerechnet: Einmal nach Mallorca fliegen ist demnach für das Klima so schädlich, als ob wir mehr als 100.000 Kilometer mit dem Auto fahren.
 
Der Reisebus ist am sparsamsten
Das Umweltbundesamt sieht das ganz ähnlich: Es hat für verschiedene Verkehrsmittel durchgerechnet, wie Reisende am umweltfreundlichsten unterwegs sind. Der Spitzenreiter: der Reisebus – noch vor der Eisenbahn. Wer das umrechnet, kommt auf 1,4 Liter Benzin pro Passagier und 100 Kilometer. […]

Quelle: dradiowissen.de

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→ dradiowissen.de