21. Aug 2018
by manu

Was gehört in welche Tonne??

© Manuela Ewers

Es ist wirklich manchmal zum Verzweifeln und wer soll sich den ganzen Kram auch merken? Doch Mülltrennung ist wichtig, damit wertvolle Rohstoffe möglichst gut genutzt werden können und nicht alles in der Müllverbrennung landet.

Leider können anscheinend Kommunen ihre eigenen Mülltrennungsregeln aufstellen:
„Einige Gemeinden verweigern etwa die bundesweit geltende Sammlungspflicht für Bioabfälle“, sagt Peter Kurth, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE). Laut aktuellen Daten des Naturschutzbunds bieten 24 Kreise noch immer keine Tonne an trotz gesetzlicher Pflicht. Kommunen verwalten sich selbst und können aus der örtlichen Nähe heraus und unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten Art und Umfang der getrennten Abfallsammlung nach konkreten Kriterien aus der Praxis festlegen.
Quelle: zeit.de

Weißt du welcher Müll in welche Tonne gehört?

Zeit Online hat ein kleines Sortierspiel draus gemacht:
→ Gesamten Artikel lesen auf zeit.de

Der Artikel erschien in der Reihe Müll-Schwerpunkt:
→ „Müll-Schwerpunkt: Leben im Wegwerfmodus“

31. Mai 2018
by manu

Brotbeutel statt Papiertüte

© Manuela Ewers

Auch wenn Papier besser biologisch abbaubar ist als Plastik, werden Brötchentüten einfach viel zu kurz genutzt, um den Aufwand der Herstellung wirklich zu rechtfertigen. Sinnvoller ist es diesen Papiermüll zu vermeiden, indem man wiederverwendbare Brotbeutel mit zum Bäcker nimmt.

„Wiederbelebt“ in Stuttgart stellt Kleidung aus Überschussware von anderen Textilunternehmen her und schont somit die Ressourcen. Für das Projekt „Raupe Immersatt“ haben sie Brotbeutel aus solchen Stoffresten z.B. von Hugo Boss hergestellt (Siehe Foto oben).
(1,5 Millionen Tonnen Textilien werden jährlich in Deutschland entsorgt: 1/4 unverarbeitete Rohstoffe, 3/4 fertige Kleidungsstücke)

→ Wiederbelebt
→ Raupe Immersatt
 

Wenn ein Brotbeutel für euch keine Lösung ist

Man kann die Papier-Brötchentüten auch als Mülltüte für den Bio-Mülleimer benutzen. Bio-Plastik-Müllbeutel sind für den Biomüll nicht geeignet:

In den meisten Kompostieranlagen dauert die Kompostierung des Biomülls nur sechs bis zehn Wochen – zu kurz für die Bioplastiktüten. Der Großteil der Kompostierbetriebe sortiert die Biokunststofftüten daher aus und führt sie der Restmüllverwertung, sprich den Müllverbrennungsanlagen, zu. Würden plötzlich alle Verbraucher auf die biologisch abbaubaren Beutel umsteigen, müssten die Abfallbetriebe aufwändig umrüsten.
Quelle: utopia.de

→ utopia.de
→ „Zu viel Plastik in der Biotonne“