5. Jan 2019
by manu

Schluss mit dem Müll durch Kaffeekapseln



→ Unterzeichne die Petition! (change.org)

Ja, das Aluminium der Kaffeekapseln kann theoretisch zu 100% recycelt werden.

Der Haken:
Nestlé verwendet für seine Kapseln kein Recycling-Aluminium, sondern neu gewonnenes Aluminium.

Aber Aluminium ist in der Herstellung sehr energieintensiv. Und Sie setzen für die Kapseln ja kein recyceltes Material ein.
Hertlein: Für die Lebensmittelverpackung wie zum Beispiel Senftuben, Deckel von Joghurtbechern und auch Kaffeekapseln wird in der Tat frisches Aluminium mit einem hohen Reinheitsgrad benötigt. Im Moment gibt es dazu keine Alternative: Immer dann, wenn es um Verpackungen von Nahrungsmitteln geht, muss man abwägen zwischen Produktschutz und -funktionalität im Sinne des Verbrauchers und ökologischen Aspekten. Aber das recycelte Aluminium kann natürlich für andere Alu-Produkte verwendet werden. „

nestle.de
→ „Die Kaffeekapseln von Nespresso können zwar rezykliert werden. Aber bestehen die Kapseln selbst auch aus rezykliertem Aluminium?“ (daslamm.ch)

Zur Erinnerung

Es gibt auch wiederverwendbare Kaffeekapseln:
→ Beiträge zu Kaffeekapseln im ReThink-Blog

26. Sep 2018
by manu

Nestlé – Bottled Life

Diese Doku wurde 2012 veröffentlicht.

Nestlé’s Praxis:
Eine Quelle wird gekauft. Das Wasser der Quelle wird in Flaschen abgefüllt und mit Profit an die Bewohner weiter verkauft. Diese Praxis ist zu einem Normalzustand geworden, aber nicht nur ungerecht, sondern verursacht auch noch hohe Umweltbelastungen. Statt ganz einfach unverpacktes Leitungswasser zu trinken, werden Menschen dazu gedrängt (z.B. durch Werbung, Mundpropaganda, durch Industrie verdreckte Wasservorkommen, etc.) abgepacktes teures Wasser zu kaufen. Dabei sollte Wasser doch unser Grundrecht sein! Jeder Mensch sollte freien und kostenlosen Zugang zu Wasser haben!

→ sumofus.org (Petition – veralteter Link)
→ bottledlifefilm.com
→ ARD-Mediathek
→ Debatte über Bottled Life
→ ZDFzoom: Abgefüllt und aufgetischt
→ „A Tale of Two Cities (Nestlé)“
→ Weitere sehenswerte Dokus
→ Bottled Water vs Tap Water
→ Die Refill-Bewegung
→ Nestlé Markenübersicht

 

Ohne Worte

Die eine Anschauung – extrem würde ich sagen – wird von einigen von den NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heißt als Mensch sollten Sie einfach ein Recht haben, um Wasser zu haben. Das ist die eine Extrem-Lösung. Und die andere, die sagt Wasser ist ein Lebensmittel und so wie jedes andere Lebensmittel sollte es einen Marktwert haben. Ich persönlich glaube, es ist besser man gibt einem Lebensmittel einen Wert, so dass wir alle bewusst sind, dass das etwas kostet.

Zitat: Peter Brabeck-Letmathe, Nestlé-Verwaltungschef, 2005

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First published: 6. Oktober 2016
21. Jan 2016
by manu

Die Stadt Hamburg verbietet Kapsel-KaffeeHamburg: City prohibits use of coffee capsules for employees

Die Stadt Hamburg unternimmt Anstrengungen umweltfreundlicher zu werden und hat einen Leitfaden für ihre Angestellten zusammengestellt, der unter anderem Kaffeemaschinen mit Alukapseln, Mineralwasser in Einwegflaschen und chlorhaltige Putzmittel verbietet. Des weiteren ist geplant mehr auf Elektro-Autos umzusteigen.

 

→ handelsblatt.com

 

hamburgThe city of Hamburg wants to become more sustainable and bans for example coffee machines that use aluminum-capsules, drinking water in throwaway bottles and cleaning utensils that contain chloride. Furthermore the city wants to acquire more electronic cars.

 

→ handelsblatt.com (german article)

 

hamburg

9. Jan 2016
by manu

Petition gegen Nestlés Kaffeekapseln

„Statt auf eine nachhaltige Kaffeeproduktion umzusatteln, überschwemmt der Lebensmittelriese jetzt auch noch Lateinamerika mit seinen Kaffee-Kapseln: Im Dezember hat Nestlé seine erste Fabrik in Brasilien eröffnet.
Die dort hergestellten „Dolce Gusto“-Kapseln bestehen aus Aluminium und Plastik: energiefressend in der Produktion, umweltschädlich in der Entsorgung. Lassen wir nicht zu, dass Nestlé seine Gewinne weiter auf dem Rücken künftiger Generationen macht!“

Quelle: sumofus.org

 

→ zur Petition (sumofus.org)