22. Okt 2020

Greenpeace Live-Stream mit Markus Mauthe

Greenpeace-Aktion 2004 in Patagonien mit Markus Mauthe © Markus Mauthe/Greenpeace

Am Mittwoch, 28. Oktober um 19:30 Uhr startet unter www.greenpeace.de/mauthe-live die zweite Sendung der neue Greenpeace-Onlineshow mit faszinierenden Fotos, Geschichten und Live-Gesprächen über Natur- und Umweltthemen. Schwerpunkt des zweiten Live-Streams ist die faszinierende Landschaft Patagoniens, sowie das erste Greenpeace-Zusammentreffen von Markus Mauthe mit internationalen Aktivisten, zur Verhinderung eines Baus eines Aluminiumwerkes. Nach 30 Minuten wird Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser live dazugeschaltet.

2004 reiste der Naturfotograf und langjährige Weggefährte von Greenpeace Markus Mauthe für die Kampagne zur Verhinderung eines Aluminiumwerkbaus nach Patagonien. Patagonien gehört zur Region des gemäßigten Regenwaldes und fasziniert mit seiner beeindruckenden Bergwelt wie Fitz Roy, Cerro Torre oder auch dem berühmten Perito Moreno Gletscher. Er zeigt in dieser Folge der Online-Reihe „Die Welt im Blick“ seine faszinierenden Fotos der berühmten Berge im schönsten Licht, sowie Araukarien Bäume, aber auch Aktionsfotos der Greenpeace Aktion. Parallel erzählt er von seinen Erfahrungen vor Ort, seinem ersten Zusammentreffen mit internationalen Greenpeace-Aktivisten. Nach circa 30 Minuten wird Martin Kaiser, Greenpeace Geschäftsführer, dazugeschaltet. Gesprächsthemen sind gemeinsame Erlebnisse, Visionen für den Umweltschutz und über das, was Greenpeace bereits für den Schutz der Umwelt erreicht hat. Denn dieses Jahr feierte Greenpeace Deutschland sein 40-jähriges Bestehen.

Die Serie „Die Welt im Blick“ findet alle vier Wochen statt. Für 60 Minuten entführt das neue Format den Zuschauer vom heimischen Sofa aus in die faszinierenden Naturlandschaften unserer Erde: schöne Bilder aber auch Geschichten über Umweltzerstörung und Live-Gespräche mit Studiogästen sind der rote Faden des neuen Formats. Die Zuschauer können während des Livestreams über den Chat Fragen stellen, die von Markus Mauthe und dem jeweiligen Gast beantwortet werden.

Markus Mauthe wurde in über 30 Jahren Abenteuer und Naturfotografie zum Zeugen weltweiter Veränderung und ihm ist es wichtig, die Menschen über die Zustände der Ökosysteme zu informieren: „Mir ist es ein Anliegen, meine Erfahrungen an Menschen kurz und knapp weiterzugeben, in der Hoffnung, dass die Schönheit der Bilder Menschen begeistert, sich für den Schutz der Umwelt einzusetzen. Mir ist klar, dass nicht jeder Mensch alles ändern kann, aber wenn wir alle anfangen, unsere eigene Lebensweise und deren Konsequenzen zu überdenken, ist schon viel getan“, so Mauthe

Greenpeace Pressetext

→ Markus Mauthe Live auf YouTube
→ Webseite von Markus Mauthe
→ Greenpeace Fotoshows

1. Okt 2018

Flüge kompensieren

Flüge kompensieren © rethink-recycle.net

Reisen ist oft nicht besonders umweltfreundlich.
Man sollte sich also wirklich Gedanken machen bevor man eine Reise antritt. Zum Beispiel über Dauer der Reise, Entfernung zum Heimatort, Anreise, Fortbewegungsmittel vor Ort, Gebräuche des Urlaubslandes, äußere Bedingungen wie Hitze (Wasservorkommen, Energieverbrauch), etc…

Muss es unbedingt ein Wochenendtripp nach New York, ein zweiwöchiger allinclusive Urlaub in Dubai oder eine ausgedehnte Kreuzfahrt sein?
Oft muss man gar nicht in die Ferne schweifen, um einen entspannten Urlaub an einem tollen Ort zu verbringen!

→ Tipps zum nachhaltigen Reisen auf reset.org
→ Die besten Reiseportale auf utopia.de


Doch was tun, wenn man nun unbedingt fliegen möchte?

Oder hast du ein schlechtes Gewissen, was deine vergangenen Flugreisen angeht?

Es gibt verschiedene Portale bzw. CO2-Rechner, über die man Flüge und Kreuzfahrten kompensieren kann. Dort wird die durch den Flug verursachte CO2-Menge errechnet (je nach Entfernung, Flugzeugtyp, Airline, etc.) und anschließend kann man einen Kompensationsbeitrag bezahlen, der an Klimaschutzprojekte gespendet wird.
→ atmosfair.de
→ myclimate.org
→ moorfutures.de


Damit keine Missverständnisse aufkommen: Der Begriff „Flugreisen kompensieren“ ist eigentlich ein Paradoxon, ein Widerspruch in sich. Denn sobald ein Flugzeug seinen Motor anwirft, gelangen klimaschädliche Abgase in der Atmosphäre. Eine Geldzahlung kann das nicht ungeschehen machen. Klimaneutrale Flugreisen gibt es nicht – daran ändern auch Kompensationszahlungen nichts.
→ bund-berlin.de
→ „Fliegen ist das neue Öko?“

11. Nov 2016

Fliegen ist das neue Öko??? Falsch!

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft versuchte im April diesen Jahres mit diesem Werbespot Flugreisen als ökologisch darzustellen:

[…] Trotzdem ist die Behauptung „Fliegen ist das neue Öko“ nicht haltbar. Flieger pusten ihr Abgas größtenteils nicht am Boden in die Luft, sondern weit oben, in der Atmosphäre. Das macht dann vor allem in Sachen Klimaschutz den Unterschied. Der Naturschutzbund hat zusammengerechnet: Einmal nach Mallorca fliegen ist demnach für das Klima so schädlich, als ob wir mehr als 100.000 Kilometer mit dem Auto fahren.
 
Der Reisebus ist am sparsamsten
Das Umweltbundesamt sieht das ganz ähnlich: Es hat für verschiedene Verkehrsmittel durchgerechnet, wie Reisende am umweltfreundlichsten unterwegs sind. Der Spitzenreiter: der Reisebus – noch vor der Eisenbahn. Wer das umrechnet, kommt auf 1,4 Liter Benzin pro Passagier und 100 Kilometer. […]

Quelle: dradiowissen.de

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→ dradiowissen.de