14. Nov 2016
by manu

Überfällig? – die Idee vom ewigen Wachstum

Im philosophischen Radio auf WDR5 lief letztens eine Sendung mit Niko Paech, die zum Nachdenken anregt…

 

Die Krisensymptome des Kapitalismus deuten darauf hin, dass unser Wohlstandsmodell wegen seiner chronischen Wachstumsabhängigkeit nicht mehr zu retten ist. Ein keineswegs bloß regionales Problem, sondern vielmehr eines, dass durch die Globalisierung weltumspannend anliegt. Der Wohlstand, sagt Nico Paech, ist zu schwindelerregender Höhe aufgetürmt – und er droht zusammenzufallen wie ein Kartenhaus. Unser Reichtum im Prinzip des ökonomischen Wachstums ist erkauft, zu Lasten der Umwelt, zu Lasten Anderer, etwa benachteiligter Arbeitskräfte in anderen Teilen der Welt. Und auch zu Lasten des Lebensgefühls: Wir leisten uns einen Konsumüberfluss, der an den Nerven zehrt, Stress, Zeitmangel und Müdigkeit sind der Preis. Was die Frage aufwirft, ob es nicht ein sinnvolleres ökonomisches Modell gibt als das des Wachsens um jeden Preis: Eines, das Nachhaltigkeit, Wohlstand, Gerechtigkeit und den Schutz der Umwelt in Einklang bringt.

 

Müssen wir uns von der Idee des unendlichen Wohlstands verabschieden und Verzicht üben? Gibt es eine machbare Alternative zur Ökonomie des Wachstums?
Quelle: wdr5.de

 

→ zur Sendung auf wdr5.de

 

wdr5
29. Mrz 2016
by manu

Wie motiviert man Ökomuffel?

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Ein sehr interessanter Artikel auf green.wiwo.de über Umweltpsychologie und wie man andere Menschen dazu bewegen kann sich umweltbewusster zu verhalten.

 

[…] Bei allen anderen könnte dennoch ein kleiner Anreiz reichen, um ein erwünschtes Verhalten auszulösen: In Kopenhagen gibt es zum Beispiel 40 Prozent weniger Müll auf den Straßen, seitdem gemalte Fußabdrücke auf Bürgersteigen zum nächsten Mülleimer führen. “Nudges” nennen die Forscher der Verhaltensökonomik diese kleinen Schubser. […]
Quelle: green.wiwo.de

 

→ green.wiwo.de