23. Mrz 2020

Briefumschlag selber basteln

verschiedene Briefumschläge aus Kalenderblättern © rethink-recycle.net

Um dir einen Briefumschlag selber zu basteln brauchst du nichts weiter als ein Stück Papier, eine Schere, Kleber und eventuell diese Vorlage zum Erstellen einer Schablone (damit’s schneller geht.. 🙂 ).

Als Briefumschlag-Papier eignen sich besonders gut die Cover-Seiten von Zeitschriften, da diese etwas dicker sind und der Briefumschlag dadurch etwas wertiger wirkt.
Aber tendenziell gehen auch ganz normale Zeitschriftenseiten, Zeitungspapier, alte Stadtkarten, Kalenderblätter oder Ähnliches.

Briefumschlag selber basteln
Briefumschlag selber basteln

Aber wie genau funktioniert’s?

  1. Einfach die Schablone auf einem DIN A4 Blatt ausdrucken (oder direkt auf ein Stück festere Pappe übertragen) und entlang der durchgezogenen Linie ausschneiden.
  2. Die Schablone auf das auserwählte Stück Papier legen, nachzeichnen und ebenfalls ausschneiden.
  3. Entlang der gestrichelten Linien werden alle Ecken nach Innen geknickt. Erst die beiden kurzen Seiten, dann die beiden langen Seiten.
  4. Schließlich noch die lange Seite mit der fehlenden Ecke auf den beiden kurzen Seiten festkleben. Besonders gut geht das mit doppelseitigem Klebeband, das man in schmale Streifen geschnitten hat.
  5. Fertig!

Damit man den Briefumschlag hinterher auch ganz einfach zukleben kann, habe ich noch doppelseitiges Klebeband an die Lasche geklebt:

Briefumschlag selber basteln

Weiterführende Links

→ Briefumschlag-Schablone
→ Recycling Briefumschläge und Paketverpackung
→ Umweltfreundliche Briefumschläge

5. Mrz 2019

Mehrweg überall

Orange leuchtende Rolltreppe an der Zeche Zollverein © rethink-recycle.net

Bei „Mehrweg“ denkt man meist zuerst an Getränkeflaschen. Eventuell auch noch an den Coffee-To-Go-Becher…
Dabei muss sich Mehrweg nicht nur auf den Bereich der Getränke beziehen, denn es gibt zahlreiche Beispiele aus der Konsumwelt, die sich durch Mehrfach-Nutzung von Transportverpackungen bemühen Müll/Rohstoffe/Energie einzusparen und dadurch die Umwelt zu schützen.

Vor kurzem machte vor allem ein Herforder Schlagzeilen mit seiner „neuen“ Erfindung: Der Mehrweg-Pizzabox.
→ „Pizza ohne Müll: Deutscher Jung-Unternehmer erfindet Pizzakarton-Alternative“ (utopia.de)

Es wurde überall berichtet: Lokalpresse, zahlreiche Artikel im Internet und sogar namhafte Radio- und Fernsehsender.

Da wundert man sich doch ein wenig, denn NEU ist die ganze Sache nicht:

  • Seit Urzeiten (25 Jahre?) liefert Kai’s Pizza in Karlsruhe ausschließlich per Fahrrad und in Mehrweg-Metall-Hot-Boxen (kais-pizza.com)
  • Vor ca. 10 Jahren hat Mombo’s Pizza in Kalifornien begonnen wiederverwendbare Pizza-Boxen einzusetzen (YouTube), welche von DMS Innovation hergestellt wurden (dmsinnovation.com)
  • Die Idee zu „The Pi Pan“ von good news reuse aus rostfreiem Stahl gibt es auch schon seit 2011 (goodnewsreuse.com)
  • Selbst die Italiener haben seit 2017 eine MichelAngelo Metal Box 😉 (YouTube)
  • Die DaVinci Box Company hat seit 2018 wiederverwendbare Pizza-Boxen im Angebot (davincipizzabox.com)

Aber genug von Pizzen…

Auch für anderes Take-Away-Essen gibt’s Mehrweg-Behältnisse:

Oder Mehrweg im Onlineversand:

→ Mehr Mehrweg

8. Jan 2019

Elektroschrott einfach in die Post

Umweltbewusst alte Elektrogeräte entsorgen mit der Deutschen Post

© deutschepost.de

Der Electroreturn Service wurde Anfang 2019 eingestellt.

Man konnte kostenlos kleineren Elektroschrott über die Deutsche Post entsorgen lassen:

„Verpacken Sie alte Handys, Computerbauteile, leere Druckerpatronen und kleineren Elektroschrott einfach in einen Maxibrief, kleben Sie die kostenfreie ELECTRORETURN-Versandmarke auf und ab damit in den nächsten Briefkasten oder zur Postfiliale!“

„Ab Juli 2016 können Sie auch große und schwere Elektroaltgeräte über den Postweg entsorgen. Denn das neue Elektrogesetz sieht vor, dass große Händler die Rücknahme von Elektroaltgeräten anbieten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Händler nach den kostenlosen Retourenmarken für Elektroaltgeräte bis 31,5 kg.“

Über die Post durften unter Anderem folgende Geräte entsorgt werden:

  • altes Handy, Smartphone, Telefon und Tablet
  • Digitalkamera, Navigationssystem und Taschenrechner
  • Computer-Zubehör wie Maus, Fernbedienung, Laufwerk oder USB Stick
  • Adapter, Netzteil und Ladekabel
  • MP3-Player, Kopfhörer und Headset
  • digitale Armbanduhr und Fitness-Tracker
  • elektrischer Rasier- oder Trimmapparat
  • elektrische Zahnbürste

Eine ausführlichere Liste findet ihr im Abfallplaner der Deutschen Post und auf deutschepost.de
→ Abfallplaner (deutschepost.de)
→ Elektroschrott entsorgen – Aber wie? (deutschepost.de)

8. Jun 2018

Amazon vernichtet massenhaft Neuware!!!

Laut Recherchen von Frontal 21 (ZDF) und der Wirtschaftswoche vernichtet Amazon täglich Retouren und neuwertige Waren im Wert von mehreren 10.000 Euro!!
Das Zerstören der Ware ist oftmals wirtschaftlicher als das Lagern, heißt es…

Schön, dass sich wirklich ALLES nur ums Geld dreht bei Amazon.

→ Frontal 21 (zdf.de)
→ Heute-Sendung (zdf.de)
→ Wirtschaftswoche (wiwo.de)
 

Weitere Infos zu Amazon

→ „Amazon’s fragwürdige Praktiken“

29. Aug 2017

Tipp für Büchersendungen

Tipp für Büchersendungen

© Dennis

Ihr wollt ein Buch versenden?
Die Deutsche Post verlangt, dass Büchersendungen „offen“ verschickt werden. Was wäre da praktischer als eine dieser Fototaschen zu verwenden, die man bekommt, wenn man Fotos entwickeln lässt?

 

Danke für den Tipp, Dennis! 🙂

15. Jan 2017

Recycling Briefumschläge und Paketverpackung

Recycling Briefumschläge und Paketverpackung

© rethink-recycle.net

Ihr habt noch ein paar alte Zeitschriften, Straßenkarten, bunte Einkaufstüten, etc. rumliegen?
Macht daraus doch Briefumschläge oder Paketverpackungen…
Außerdem kann man auch alte VHS-Etiketten als Adress-Aufkleber verwenden (siehe unten)! 😉

 

Recycling Briefumschläge und Paketverpackung
© rethink-recycle.net

 

Zu faul?

Für alle die zu faul sind zum Selber-Basteln: Es gibt auch Recycling-Briefumschläge zu kaufen:
→ direktrecycling.net

18. Jul 2016

Verpackungen im Versandhandel

Der NDR hat Max Thinius vom Bundesverband E-Commerce zum Thema (Mehrweg-)Verpackungen im Versandhandel interviewt.

 

[…] Sie haben bei vielen Versandhändlern inzwischen die Möglichkeit, eine umweltfreundliche Versandmethode zu wählen. Wenn es das nicht gibt, können Sie aber auch dem Händler eine Mail oder auf Facebook schreiben. Je mehr Menschen das tun, desto mehr hat der Händler dann auch die Notwendigkeit, sich mit dem Thema umweltfreundlicher Versand, umweltfreundliche Verpackung, auseinander zu setzen. […]
Quelle: ndr.de

 

→ Gesamten Artikel lesen auf ndr.de