17. Okt 2022

Unsere Welt ist so verrückt, weil…

Große, dunkle Wolken am blauen Himmel
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YouTube-Video "This Is Why You Feel LOST & UNHAPPY In Life! (Change Everything) | Gabor Matè" by Tom Bilyeu (2022)

…weil wir nicht gelernt haben unsere Traumata angemessen zu verarbeiten und dadurch Entscheidungen vorwiegend auf Angst basiert treffen.

Nur durch Angst ist es überhaupt möglich, dass sich Menschen ausbeuten lassen, dass Menschen absichtlich die Umwelt zerstören, dass Menschen Tiere quälen, dass sich Menschen unsozial verhalten, dass Menschen rassistisch sind, …

Das verrückte „Normal“

Das absurde ist nur:
Mit der Zeit wird das Verrückte normal. Man gewöhnt sich an diese verrückten Umstände in der Welt bzw. wächst damit auf, dass es normal ist ohne Ende zu konsumieren, überall mit dem Auto hin zu fahren, die eigenen Nachbarn nicht zu kennen, in der Schule die Lust am Lernen zu verlieren, von Unternehmen ausgenutzt und für dumm verkauft zu werden (z.B. Greenwashing, unfaire Bezahlung, Mogelpackungen, etc.), Fußballer und Manager besser zu bezahlen als soziale Berufe oder fossile Rohstoffe unter hohem Aufwand zu fördern, zu verschicken, zu verarbeiten, nur um am Ende daraus einen Einweg-Plastik-Löffel zu machen, der dann 5 Minuten zum Löffeln der Suppe in der Mittagspause beim nächsten Fast-Food-Laden verwendet wird…

Wenn man sich tiefer mit der eigenen Kindheit, den dort geborenen Ängsten und Verhaltensweisen auseinandersetzt, kann man viel über sich selbst und über Menschen & ihre Verhaltensweisen an sich lernen.
Es hilft sich selbst und andere besser zu verstehen, Ängste zu durchbrechen, das „Normal“ zu hinterfragen, zufriedener zu werden und das wirklich wichtige im Leben zu entdecken: Bindung zu anderen Menschen.

Im obigen Video erklärt Trauma-Experte Dr. Gabor Matè, warum unser aktuelles „Normal“ ungesund ist und uns krank macht.

Disconnected

Unsere Welt ist so verrückt, weil wir – obwohl wir über Social Media so „connected“ wie nie sein könnten – immer weiter auseinander driften.

Wir müssen wieder näher zusammen kommen.
Nicht die Unterschiede, sondern die Gemeinsamkeiten betrachten.
Gemeinsame Ziele stecken und zusammen daran arbeiten.

Dazu gibt es auch einen tollen Beitrag von Gerald Hüther:
→ Gehirnforscher Prof. Gerald Hüther: Quantenphysik und Kommunale Intelligenz (2017)

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