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3. Jun 2017
by manu

Verzicht?

<!--:de-->Der Recycling-Garten<!--:--><!--:en-->Recycling Garden<!--:--> © rethink-recycle.net

Nachhaltig zu leben heißt nicht, mehr Geld ausgeben zu müssen, sondern weniger unnützes Zeug zu konsumieren.
Verzicht verschafft dir also nicht nur ein ruhigeres Gewissen (weil du mehr Geld für nachhaltigere, faire Produkte hast), sondern macht dich auch glücklicher, weil du dich um weniger Dinge sorgen musst.

Worauf wir verzichten müssen, wenn wir nicht auch mal auf ein bisschen Luxus verzichten können:
Also verzichten wir, weil wir ja nicht verzichten wollen, schnell und ohne viel Nachdenken: auf den öffentlichen Raum unserer Städte, den wir den Autos überlassen; auf eine Wiese voller Kräuter, Kröten und Krabbeltiere, wenn hier der neue Primark gebaut wird; auf die Alpengletscher, auf die Ruhe eines Tals ohne Autobahnanschluss, auf Stadtluft ohne Erstickstoff; auf Felder, in denen Vögel und Feldhasen leben statt nur die Krähen der Agrarwüsten. Und am schnellsten verzichten wir darauf, was wir im Poesiealbum „das Erbe der Menschheit“ nennen: den tropischen Regenwald, das Breitmaulnashorn, Grönland in Weiß. Auf Tuvalu und Kiribati. Und auf deren Bewohner.
Quelle: taz.de

→ „Wie viel Besitz macht glücklich?“
→ „Dieser Hyperkonsum macht die Leute fertig“
→ „10.000 Dinge“
→ „5 Tipps gegen die tägliche Konsumversuchung“ (livelifegreen.de)
→ „Eine Frage der Entscheidung“ (taz.de)
→ „Shoppingdiät und Selbstversorgung“ (stern.de)

First published: 21. Mai 2016