27. Aug 2018
by manu

Sag STOPP zu Plastikmüll!

Die Deutsche Umwelthilfe startet eine E-Mail-Aktion für den Meeresschutz!

Hier könnt ihr Angela Merkel dazu auffordern das Problem ernst zu nehmen und endlich zu handeln:

  • Führen Sie eine Ressourcensteuer ein – das Herstellen vieler Verpackungen muss auch viel kosten.
  • Setzen Sie sich für eine verbindliche Abgabe auf Plastiktüten ein.
  • Verbieten Sie Mikroplastik in Kosmetika und Reinigungsmitteln.
  • Führen Sie eine verpflichtende Mehrwegquote für Getränkeverpackungen ein.
  • Weiten Sie das Pflichtpfand auf alle Einweg-Getränkeflaschen aus Plastik aus.

→ zur E-Mail-Aktion auf duh.de

Denn für unsere Erde gibt es keinen Plan B!

29. Jul 2018
by manu

Glitzer

© Manuela Ewers

Habt ihr euch schonmal über Glitzer Gedanken gemacht?

Glitzer in all seinen Formen – vom Bastelbedarf bis zur Kosmetik – ist im Grunde Mikroplastik und somit sollte man der Umwelt zuliebe besser darauf verzichten…

Was fast alle verwendeten Materialien gemeinsam haben: Sie sind nicht biologisch abbaubar und stellen daher, wenn sie in die Umwelt gelangen, ein ernstes Problem dar. Und dass sie in die Umwelt gelangen, lässt sich bei winzigen herumflatternden Plastikpartikeln kaum vermeiden – und wird speziell bei Kosmetikprodukten, die beim Abwaschen ins Abwasser gelangen, billigend in Kauf genommen.
Quelle: utopia.de

→ „Trügerischer Glanz: Die dunkle Seite des Glitzers“ (utopia.de)
→ „Wissenschaftler fordern Glitzerverbot“ (orf.at)
→ „Sollte Glitzer verboten werden?“ (spektrum.de)


Auch interessant:
→ Woraus besteht eigentlich Kaugummi?
→ Mehr über Mikroplastik

First published: 13. Dezember 2017
23. Mai 2018
by manu

Plastic everywhere!

© SAGE SZKABARNICKI-STUART

Microplastics have been found everywhere in the ocean that people have looked, from sediments on the deepest seafloor to ice floating in the Arctic—which, as it melts over the next decade, could release more than a trillion bits of plastic into the water, according to one estimate. On some beaches on the Big Island of Hawaii, as much as 15 percent of the sand is actually grains of microplastic.
Source: nationalgeographic.com
→ „We made plastic. We depend on it. Now we’re drowning in it.“
 

More than 40 percent of plastic is used just once, then tossed.
Source: nationalgeographic.com
→ „10 shocking facts about plastic“

20. Apr 2018
by manu

Plastik überall

TV-Tipp

Plastik überall – Geschichten vom Müll (ZDF 2017)

„Plastik ist Wunderwerk und Teufelszeug zugleich. Einerseits ist Plastik vielfältig einsetzbar und preisgünstig, andererseits verantwortlich für ein globales Umweltproblem. Denn Plastik ist überall: als Müllstrudel im Meer und als Mikroplastik in der Nahrungskette. Da stellt sich die Frage: Warum haben die Menschen das Problem noch nicht in den Griff bekommen?“

Nächste Ausstrahlung:
Sonntag, 22.April 2018 um 01:25 Uhr auf ARTE

Auch online noch bis zum 1.Juni 2018 verfügbar:
→ arte.tv


Mein Kommentar zur Doku

Ich finde diese Dokumentation zwar gut, aber beim Thema Recyclebank bin ich ganz anderer Meinung, da es nur eine Lösung des Problems vorgaukelt.

Wo funktioniert diese „Lösung“? Dort, wo es noch keine geregelte Abfallbeseitigung gibt.
Super! Anstatt eine solche Müllbeseitigung einzuführen, feste Jobs damit zu schaffen und vernünftige Arbeits- / Schutzkleidung zu stellen lässt man Menschen so im Dreck rumwühlen.

Wer muss den Müll aufsammeln? Die ärmsten der Armen.
Denn sie haben keine Wahl. Ohne Schutzkleidung im Dreck rumwühlen macht bestimmt Spaß, ist ja für die Zukunft der Kinder.

Was muss der gewöhnliche Konsument tun? Nichts, einfach weiter einkaufen wie bisher.
Ehrlich jetzt?? Einfach fröhlich weiter Müll produzieren?
Viele Leute sagen immer: „aber ich als Einzelner kann doch nichts ausrichten“.
Das stimmt nicht! Wie kommt ihr darauf? Würdet ihr euren Kindern auch sagen, dass sie auf diese Welt keinen Einfluss nehmen können? Was hätte das Leben dann noch für einen Sinn?

Jeder Einzelne zählt. Jeder Einzelne kann durch seine Kauf- bzw. Verzichtentscheidungen dazu beitragen, dass weniger Müll in Umlauf gelangt. Wenn es ein Produkt nicht plastikfrei gibt, dann schreibt E-Mails, sprecht das Personal an, nervt die Unternehmen. Je mehr Leute das machen, desto mehr werden sie auch reagieren.
Seit ein paar Jahren gibt es mehr und mehr Unverpackt-Läden in Deutschland. Ich finde das ist ein deutlicher Trend, den mit Sicherheit auch die großen Unternehmen nicht verpassen wollen, wenn er weiter so wächst.

Kauft bewusst ein! Es muss ja nicht gleich komplett müllfrei sein. Fangt klein an. Nehmt euch ein Produkt nach dem anderen vor.
Es gibt mittlerweile auch viele Ratgeber wie man Müll vermeiden kann.

Man muss nur anfangen.

31. Okt 2017
by manu

Schwimmender Müll – Ein eigener Staat?

© change.org

In einer Petition auf change.org wird gefordert die Müll-Inseln auf den Ozeanen als Staat anzuerkennen:

 

Während Sie das hier lesen, finden Ekel erregende Mengen an Plastik ihren Weg in unsere Ozeane – insgesamt 8 Millionen Tonnen im Jahr oder ein Mülllaster pro Minute. Mittlerweile ist so viel Müll zusammengekommen, dass sich eine Fläche von der Größe Frankreichs im Pazifischen Ozean angesammelt hat.

 

Da sich niemand dieser Katastrophe annimmt, wird sich LADbible, gemeinsam mit der Plastic Oceans Stiftung diesen Flickenteppich von der Größe eines Landes annehmen und es in den 196sten Staat der Welt verwandeln, mit dem Namen Trash Isles.

 

Wir haben eine Unabhängigkeitserklärung bei den Vereinten Nationen eingereicht, aber wir brauchen Ihre Hilfe. Um genau zu sein, brauchen wir Sie als “Staatsangehörige”, um die Vereinten Nationen unter Druck zu setzen, unsere Erklärung anzunehmen und die Trash Isles offiziell anzuerkennen. Wenn wir ein unabhängiges Land werden, ein Mitglied der UNO, werden auch wir von der Umwelt Charta der UNO geschützt. […]

 

So liebe zukünftige Bürger/innen der Trash Isles, legen Sie das Plastik nieder, kriegen Sie den Hintern hoch und halten Sie zusammen, damit das erste Land der Welt aus Müll, das letzte bleibt. […]

 

Schließen Sie sich Sarah & Tim an und werden Sie Bürger der Trash Isles, legen Sie das Versprechen ab, weniger Plastik zu verbrauchen (zB mit Hilfe wiederbefüllbarer Wasserflaschen, selbst mitgebrachten Beuteln im Supermarkt und so weiter) und machen Sie so viel Lärm wie nötig damit die Menschen zuhören; unsere Chef/innen auf der Arbeit, unsere Lokalpolitiker/innen und unsere Weltregierungen.„

Quelle: change.org

 

→ zur Petition

14. Feb 2017
by manu

Systematischer Irrsinn – Plastik

 

Originaltitel:   Addicted To Plastic
Regie:   Ian Connacher
  Erscheinungsjahr:   2008
Website:   crypticmoth.com
13. Okt 2016
by manu

Wege des Plastikmülls im Meer nachvollziehen

© Rosanna Schönreich-Argent

Wenn ihr in nächster Zeit an der Nordsee unterwegs seid, könnten euch an den den Stränden Holz-Drifter begegnen, die dazu dienen sollen den Weg des Plastikmülls im Meer besser nachzuvollziehen.

 

Wie man diese Drifter meldet und weitere Informationen gibt es hier:
→ macroplastics.de
→ oldenburger-onlinezeitung.de
→ trendsderzukunft.de

 

Artikel in der Zeit

Jedes Jahr verschmutzen Millionen Tonnen Plastikmüll die Ozeane. Auch die Nordsee ist davon betroffen. Das Problem ist hier bisher erstaunlich wenig erforscht. macroplasticsDie Forscher des zur Uni Oldenburg gehörenden ICBM wollen das nun ändern. „Aufklärung ist wichtig“, sagt Schöneich-Argent. Um das Thema rankten sich einige Mythen. […]

 

Wolff und Schöneich-Argent sind Spezialisten für sogenanntes Makroplastik, also für Plastikmüll ab einer Größe von fünf Millimetern. Mit dem Projekt untersucht ihr Team, wie sich der Abfall in der südlichen Nordsee verbreitet.
Quelle: zeit.de

 

→ gesamten Artikel lesen auf zeit.de