27. Mai 2020
by manu

Wildplastic – Müllbeutel aus wildem Plastik

Wildplastic - Müllbeutel aus wildem Plastik © wildplastic.com

Der erste Müllbeutel, der die Welt aufräumt.

Diese Müllbeutel werden zu 100% aus wildem Plastik produziert und sparen dadurch etwa 70% CO2 gegenüber Neuplastik ein.

Wildplastic sammelt mit Hilfe verschiedener Organisationen Altplastik aus der Natur und stellt daraus neue Mülltüten und andere Produkte her. Gesammelt wird in Ländern, die keine eigenen Recyclingstrukturen besitzen.
Betont wird auch, dass es nicht um die Herstellung der Müllbeutel an sich geht, sondern um das Aufräumen der Natur und das Wiederverwerten der Wertstoffe bei fairen Arbeitslöhnen.

→ wildplastic.com

Mehr zum Thema Plastiktüten
→ „Plastiktüten“ auf rethink-recycle.net

26. Mai 2020
by manu

After Corona Club

Die Corona-Krise als Chance für mehr Nachhaltigkeit?

Hinter dem After Corona Club verbirgt sich eine Gesprächssendung des NDR mit Anja Reschke, in der über Prognosen, Visionen, Einschätzungen und Forderungen für die Zeit nach der Krise mit wechselnden Gästen debattiert wird.

Unter vielen Anderen waren in der Sendung zu Gast: Der Zukunftsforscher Harald Welzer, die Politökonomin Maja Göpel und der Klimaforscher Mojib Latif.

Besonders die Sendung mit Maja Göpel hat mich angesprochen:

→ zur YouTube-Playlist der Sendung
→ zum Audio Podcast der Sendung

→ zu den Scientists For Future
→ zur Buchvorstellung „Unsere Welt neu denken“ von Maja Göpel

25. Mai 2020
by manu

Everything you buy is rubbish!

Everything you buy is rubbish! © everythingisrubbish.co.uk

Dieser Schuh ist nicht käuflich zu erwerben.

Er besteht zu 100% aus Plastik, das an Stränden in Großbritannien angespült und aufgesammelt wurde.
Das Projekt „Everything you buy is rubbish“ möchte damit darauf aufmerksam machen, dass alles, was wir kaufen, irgendwann als Abfall in der einen oder anderen Form wieder in unserer Umwelt landet und ruft dazu auf den eigenen Konsum zu überdenken.

→ everythingisrubbish.co.uk

Die meisten Kleidungsstücke, Elektrogeräte, Möbel, etc. enthalten Plastik und sind daher ein besonderes Problem für unsere Umwelt, da Plastik Jahrhunderte überdauern kann und sich mit der Zeit zum gefährlichen Mikroplastik zersetzt.
→ Mehr Info zu Mikroplastik

21. Mai 2020
by manu

Podcast-Empfehlungen

Kopfhörer © rethink-recycle.net

Ihr habt Lust auf einen Podcast?
Zur Zeit gibt es viele spannende Formate. Hier erstmal zwei, die mir besonders gut gefallen:

WDR 2 Sonntagsfragen

Ein recht kurzer Podcast (23min) über die verschiedensten Themen und mit vielen spannenden Persönlichkeiten, die von Gisela Steinhauer interviewt werden.

Beispielsweise:
→ Juliane Kronen: „Spenden statt Wegwerfen“
→ Prof. Matthias Glaubrecht: „Der Kampf gegen das Artensterben“
→ Christine Thürmer: „Weite Wege“

zur WDR-Webseite

Alles gesagt? (zeit.de)

Wer es etwas (viel!) länger mag, für den ist eventuell der „Alles gesagt?“-Podcast von ZEIT-online was.

Christoph Amend (Chefredakteur vom ZEIT-Magazin) und Jochen Wegner (Chefredakteur von ZEIT-online) laden bekannte Gäste ein und plaudern über Gott und die Welt.
Der Clou an hieran ist, dass der Interviewgast mit einem Safe-Word selbst bestimmt wann das Interview endet. Im Durchschnitt dauert sowas etwa 4 Stunden.. 😉 Aber es ist alles dabei: von 12 Minuten bis knapp 9 Stunden.

Sehr empfehlenswert u.A.:
→ „Rezo, warum willst du Bundeskanzler sein?“
→ „Rubin Ritter, schreien Sie noch vor Glück“

zu zeit.de

19. Mai 2020
by manu

Nestlé – Bottled Life

Diese immernoch sehr sehenswerte Doku wurde 2012 veröffentlicht.

Nestlé’s Vorgehen:
Eine Quelle wird gekauft. Das Wasser der Quelle wird in Flaschen abgefüllt und mit Profit an die Bewohner weiter verkauft. Diese Praxis ist zu einem Normalzustand geworden, aber nicht nur ungerecht, sondern verursacht auch noch hohe Umweltbelastungen. Statt ganz einfach unverpacktes Leitungswasser zu trinken, werden Menschen dazu gedrängt (z.B. durch Werbung, Mundpropaganda, durch Industrie verdreckte Wasservorkommen, etc.) abgepacktes teures Wasser zu kaufen. Dabei sollte Wasser doch unser Grundrecht sein! Jeder Mensch sollte freien und kostenlosen Zugang zu Wasser haben!

→ sumofus.org (Petition – veralteter Link)
→ bottledlifefilm.com
→ ARD-Mediathek
→ Debatte über Bottled Life
→ ZDFzoom: Abgefüllt und aufgetischt
→ „A Tale of Two Cities (Nestlé)“
→ Weitere sehenswerte Dokus
→ Bottled Water vs Tap Water
→ Die Refill-Bewegung
→ Nestlé Markenübersicht

Ohne Worte

Ein Zitat vom Nestlé Verwaltungschef 2005:

Die eine Anschauung – extrem würde ich sagen – wird von einigen von den NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heißt als Mensch sollten Sie einfach ein Recht haben, um Wasser zu haben. Das ist die eine Extrem-Lösung. Und die andere, die sagt Wasser ist ein Lebensmittel und so wie jedes andere Lebensmittel sollte es einen Marktwert haben. Ich persönlich glaube, es ist besser man gibt einem Lebensmittel einen Wert, so dass wir alle bewusst sind, dass das etwas kostet.

Zitat: Peter Brabeck-Letmathe, Nestlé-Verwaltungschef, 2005

.

Trinkt Leitungswasser

Leitungswasser unterliegt in Deutschland strengeren Qualitätskriterien als das Mineralwasser im Supermarkt, ist weitaus günstiger und man muss nicht mal schwer schleppen…!
(Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen)

YT: „Wie gut ist unser Leitungswasser?“ von maiLab

First published: 6. Oktober 2016
29. Apr 2020
by manu

Papier alt aussehen lassen mit Kaffeesatz

Papier vorher und nachher © rethink-recycle.net

Wenn man Kaffee oder Espresso kocht, ist Kaffeesatz ja ein Nebenprodukt, das normalerweise im Abfall landen würde.
Doch man kann ihn super verwenden, um Papier älter aussehen zu lassen als es tatsächlich ist. Das Papier erhält dann eine schöne bräunlich-gelbe Färbung, die so typisch ist für antike Dokumente.

Und wozu will man Papier eigentlich alt aussehen lassen? 😀
Zum Beispiel für selbstgemachte Einladungen, Gutscheine, eine Flaschenpost oder als Schatzkarte für eine Schnitzeljagd?!?
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

So geht’s

Bildhafte Anleitung zur "Bräunung" von Papier
  1. Kaffeesatz am besten auf einem Backblech verteilen
  2. Kochendes Wasser drüber gießen
  3. Das Blatt Papier in das Kaffee-Wasser eintauchen und den Kaffeesatz etwas verteilen
  4. Je nach gewünschter „Bräunung“ das Blatt 10 Minuten oder länger (über Nacht) im Kaffee-Wasser liegen lassen.
  5. Papier schließlich noch zum Trocknen aufhängen. Aber Vorsicht: Wenn es nass ist, reißt es super schnell…

Kaffeesatz aufbewahren

Ihr müsst den Kaffeesatz zum Beispiel auf einem Teller verteilen und trocknen lassen (im Winter geht das super schnell auf der Heizung / im Sommer auf der Fensterbank in der Sonne).
Dann könnt ihr ihn in ein Schraubglas füllen und so lange aufbewahren, bis ihr ihn benötigt.

Wofür kann man Kaffeesatz noch verwenden?

28. Apr 2020
by manu

Lego-Rampen in Bielefeld

Rampen für Rollifahrer aus Lego-Steinen © rethink-recycle.net

Seit 2018 gibt es vor den Geschäften in Bielefeld mehr und mehr Lego-Rampen für Rolli-Fahrer. Sie stechen sofort ins Auge, denn sie sind quietschbunt und ungewöhnlicherweise aus Legosteinen gefertigt.

Nach einer kurzen Internet-Recherche scheint sogar eine Bielefelderin die Erfinderin zu sein:
Corinna Huber ist selbst Rolli-Fahrerin und fühlte sich durch Stufen vor vielen Geschäften zu sehr ausgeschlossen, so dass sie anfing Rampen aus gebrauchten Legosteinen und alten Fußmatten selber zu bauen.

Nun zieren ihre Lego-Rampen bereits viele Geschäfte in der Bielefelder Innenstadt und andere Städte wie Köln oder Hanau folgen dem Trend.

Die Rampen fallen auf und das ist richtig gut, denn im Alltag wird Barrierefreiheit oft zu wenig mitgedacht!

→ zum Artikel in der Neuen Westfälischen Zeitung
→ Lego-Alternativen zum spielen

23. Apr 2020
by manu

Kamera-Gurt aus alter Umhängetasche

Kamera-Gurt aus alter Umhängetasche © rethink-recycle.net

Schon vor einiger Zeit habe ich eine alte Umhängetasche aussortiert, deren Kunstleder sich schon an mehreren Stellen abgelöst hat.
Da nicht alle Teile der Tasche unbrauchbar waren, habe ich unter Anderem Reißverschlüsse, Knöpfe, Innenstoff und Riemen abgetrennt und erstmal aufbewahrt für mögliche, zukünftige Nähprojekte.

Jetzt habe ich den Riemen der Tasche und die kürzlich geflochtenen Kumihimo-Bänder genutzt, um mir einen neuen Kamera-Gurt zusammen zu basteln.

Ich find‘ der ist ganz gut gelungen, oder? 🙂

14. Apr 2020
by manu

ReHats Gesichtsmasken

ReHats Gesichtsmasken-Set © re-hats.com

Erinnert ihr euch noch an
→ ReHats Berlin?

Die stellen eigentlich Hüte und Caps unter Anderem aus alter Arbeitskleidung her. Doch aus gegebenem Anlass haben sie auf die Fertigung von Gesichtsmasken umgestellt.

Außerdem wird mit jedem gekauften Masken-Set eine Hygiene-Maske aus Polypropylen an die Berliner Stadtmission gespendet, die diese an Obdachlose in Berlin weitergibt.

Ein unterstützenswertes Vorhaben wie ich finde! 🙂

→ Gesichtsmasken auf re-hats.com kaufen