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Di10Dez18:35Irlands wilder AtlantikEvent Typ:TV-Programm

Fr13Dez14:0017:00Aus Alt mach NeuEvent Typ:Workshop

Sa14Dez10:0014:00Flohmarkt "Fair Trödeln"Event Typ:Flohmarkt

Sa14Dez11:0016:00Rad-RetterEvent Typ:Workshop

Sa14Dez11:3013:30Makerspace in AktionEvent Typ:Workshop

Sa14Dez15:00Fairer WeihnachtsmarktEvent Typ:Aktion

So15Dez11:0013:00Tauschen statt KaufenEvent Typ:Tauschbörse

Mo16Dez18:1519:45DemokratieHoffnungsträger oder Auslaufmodell?Event Typ:Diskussion,Vortrag


→ weitere Events
1. Dez 2019
by manu

Event-Tipps 19/49

Veranstaltungshinweise für KW 49
02.12. bis 08.12.2019

Montag

Cafétopia Geschenke Basteln
15:00 Uhr, IBZ Bielefeld

Demokratie – Hoffnungsträger oder Auslaufmodell? (Vortragsreihe)
18:15 Uhr, Universität Bielefeld


Dienstag

Culture For Future (Zukunftswerkstatt)
17:30 Uhr, Theaterwerkstatt Bethel

Lectures For Future (Vortragsreihe)
18:00 Uhr, Volkshochschule


Mittwoch

Nähcafé
15:00 Uhr, Stadtbibliothek Bielefeld


Donnerstag

Klimawandel und globale Gesundheit (Veranstaltungsreihe)
18:00 Uhr, Altes Rathaus Bielefeld


Samstag

Vorweihnachtlicher Familientag (mit Bücherflohmarkt)
11:00 Uhr, Stadtbibliothek Bielefeld

Kidical Mass (Critical Mass)
14:00 Uhr, Kesselbrink Bielefeld

Santa Run 2019 (Wanderung)
15:00 Uhr, Klosterplatz Bielefeld

24. Nov 2019
by manu

Statt Frischhaltefolie

Statt Frischhaltefolie © rethink-recycle.net

Wenn ihr Stoff (nach Möglichkeit aus 100% Baumwolle, Leinen oder anderen Naturstoffen) mit Bienenwachs überbügelt, erhaltet ihr eine ökologisch abbaubare und nachhaltige Frischhaltefolie, die ihr immer wiederverwenden könnt! 🙂

Diese nachhaltige Frischhaltefolie könnt ihr wie normale Frischhaltefolie verwenden und verschiedenste Lebensmittel darin einpacken, damit sie länger frisch bleiben.

Auf YouTube gibt es zahlreiche Anleitungen mit unterschiedlichen Methoden (Backofen // Bügeln). Ich habe die Methode „Bügeln“ ausgetestet und finde die ziemlich gut:
→ YouTube-Tutorial (Bügeln)
 

Tipps zum Selbermachen von nachhaltiger Frischhaltefolie

  • Nehmt relativ dünnen Stoff. Je dicker der Stoff, desto mehr Wachs benötigt man und desto „klobiger“ sieht das Tuch hinterher aus.
  • Schneidet den Stoff etwas größer aus als ihr ihn später für die Frischhaltefolie gebrauchen wollt (mindestens 1cm pro Seite), dann könnt ihr hinterher unschöne Ränder abschneiden. Man muss auch nicht darauf achten, ob der Stoff ausfranst, da man hinterher ausgefranste Ränder glatt schneiden kann und sie auch (Dank des Wachses) glatt bleiben.
  • Achtung: Manche Backpapiere können nach mehrfacher Verwendung durchsiffen und Wachs durchlassen.

Vegane Alternative

Alternativ zum Bienenwachs kann man auch Carnauba-Wachs nehmen. Das wäre eure neue Frischhaltefolie sogar vegan! 🙂
Eine Anleitung dazu gibt es hier:
→ schwatzkatz.com
 

Gekaufte Alternative

Wenn ihr nicht genug Zeit habt, um euch Wachstücher selbst herzustellen, dann könnt ihr auch schon fertige Produkte kaufen:
→ Abeego
→ Bee’s Wrap

18. Nov 2019
by manu

Plastik im Teebeutel

Achtung: Plastik im Teebeutel © rethink-recycle.net

Man sollte ja meinen, dass so ein Teebeutel getrost auf den Kompost geworfen werden kann. Das würde auch stimmen, wenn denn der Beutel kein Plastik enthielte!

Mehr und mehr dieser Beutel enthalten Plastik oder sind komplett aus Kunststoff hergestellt. Das ist nicht nur ein Gesundheitsrisiko für Viel-Tee-Trinker, sondern auch schädlich für die Umwelt (denn das Plastik verrottet auf dem Kompost nicht).

„Praktisch sind die Teebeutel natürlich trotzdem – und nicht in allen findet sich Plastik. Pukka, Lebensbaum, Meßmer und Teekampagne beispielsweise bieten vollständig abbaubare Beutel. Bei Cupper sind sie zudem ungebleicht. Der bekannten Anbieter Teekanne äußerte sich auf Nachfrage nicht zu dem Material ihrer Teebeutel. Auf der Webiste von Teekanne findet sich allerdings folgende Aussage: „Ein Großteil unserer Teebeutel sind zu 100 Prozent kompostierbar.“ Wer sich bei der eigenen Lieblingsteemarke nicht sicher ist: Nachfragen lohnt sich. So lenkt man Aufmerksamkeit auf das Thema Nachhaltigkeit und vielleicht lassen sich noch mehr Unternehmen zu einem Umstieg bewegen.“

enorm-magazin.de

Um 100%ig sicher zu gehen, dass kein Plastik in eurem Tee landet, solltet ihr entweder auf losen Tee umsteigen oder aber beim Teeproduzenten nachfragen.

Update

Eine neue Studie von September 2019 aus Kanada bestätigt, dass Teebeutel aus Kunststoff (vor allem „hochwertige“ Pyramiden-Beutel aus Nylon) Milliarden Mikro- und Nanoplastikteile in den Tee abgeben:
→ nzz.ch

Auf Grund der unbefriedigenden Verpackungshinweise und schwammigen Aussagen der Hersteller, haben sich „fairlis“ entschieden konkreter bei Tee-Herstellern nachzufragen:
→ fairlis.de

Weiterführende Links

17. Nov 2019
by manu

Event-Tipps 19/47

Veranstaltungshinweise für KW 47
18.11. bis 24.11.2019

Montag

Lectures For Future II (Vortrag)
18:00 Uhr, Universität Bielefeld

„Peru – Eine Jugend zwischen Urwald und Großstadt“ (Doku)
17:35 Uhr, arte

Dienstag

„Alles könnte anders sein“ (Vortrag von/mit Harald Welzer)
19:00 Uhr, VHS Bielefeld

„Ich gehe immer leise“ (Film)
19:00 Uhr, IBZ Bielefeld

Mittwoch

Filmabend „Citizenfour“
18:00 Uhr, Universität Bielefeld

Samstag

Upcycling Workshop für Textilien
11:00 Uhr, IBZ Bielefeld

17. Nov 2019
by manu

Recycling-Tee

Recycling-Tee

© smarticular.net

…aus Apfel-, Birnen- oder Orangenschalen?!

Die kalte Jahreszeit ist da. Was gibt es da schöneres als einen heißen Tee im Lieblingssessel zu schlürfen? 🙂
Aber ihr müsst für den Tee-Genuss nicht extra Tee kaufen.

Ihr könnt euch einen Tee-Aufguss ganz leicht mit der Schale von Obst wie beispielsweise Orangen, Äpfel oder Birnen machen.
Achtet dabei aber auf Bio-Qualität, denn sonst trinkt ihr die Pestizide gleich mit…
→ Weitere Tee-Ideen auf smarticular.net
→ Weitere Recycling-Ideen für Orangen im ReThink-Blog

15. Okt 2019
by manu

Laterne, Laterne, …

Laternen aus TetraPaks © GEOlino

Getränkekartons sind zwar äußerst praktisch, aber auch extrem schlecht zu recyceln.
Wenn man sie schon zu Hause hat, warum dann nicht das beste daraus machen und sie für Bastelzwecke verwenden? Zum Beispiel um daraus coole Laternen herzustellen?! 🙂

Diese Idee (inklusive Anleitung) wurde gefunden auf:
→ geo.de

Mehr Ideen zur Verwendung von Getränkekartons:
→ ReThink-Suche nach: TetraPak

6. Okt 2019
by manu

Kastanien-Waschmittel

Kastanien-Waschmittel © rethink-recycle.net

Herbst ist Kastanien-Waschmittel-Zeit! 😀

Je mehr man selber macht, desto mehr Verpackungsmüll kann man vermeiden…

Also einfach mal Kastanien-Waschmittel selber machen! 🙂
Das geht kinderleicht und ist auch noch kostenlos.
Die Kastanien einfach mit einem Messer vierteln, dann die Schale entfernen und mit einem guten Standmixer oder Pürierstab weiter zerkleinern. (Achtung: Der Mixer oder Pürierstab sollte darauf ausgelegt sein auch mit harten Lebensmitteln fertig zu werden… Wenn ihr nur einen Billigmixer habt, wird der mit Sicherheit dabei den Geist aufgeben.)
Anschließend kann man das flüssige Kastanien-Waschmittel herstellen, indem man die kleingehexelten Kastanienstücke für eine halbe Stunde in Wasser einweicht. Die Kastanienstücke werden abgesiebt und der Flüssigkeit wird etwas Wasch-Natron hinzugefügt (damit die Waschmaschine nicht verkalkt). Voilá!

Die normal verschmutzte Wäsche wird tatsächlich sauber (vergleichbar mit herkömmlichen industriellen Waschmitteln) und riecht hinterher auch angenehm natürlich.

→ Ausführliche Anleitung mit Mengenangaben auf smarticular.net


Auch eine coole Idee:
→ Bällebad mit Kastanien statt Plastikbällen

First published: 24. September 2016
5. Okt 2019
by manu

Europäische Woche der Abfallvermeidung

Europäische Woche der Abfallvermeidung © wochederabfallvermeidung.de

Vom 16. bis 24. November 2019 findet nun zum 10. Mal die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt!

Dazu gibt es europaweit tausende Aktionen rund um das Thema Abfallvermeidung.
Das Schwerpunkt-Thema für 2019 lautet:
Wertschätzen statt wegwerfen – miteinander und voneinander lernen

Noch bis zum 3. November können Aktionen für die Europäische Woche der Abfallvermeidung angemeldet werden. Vor allem viele Schulen nehmen mit kreativen Ideen an dem EU-weiten Wettbewerb teil.
Anschließend werden die besten Projekte sowohl EU- als auch deutschlandweit prämiert.

→ wochederabfallvermeidung.de
→ ewwr.eu (english)

First published: 21. November 2015
4. Okt 2019
by manu

Abfallkalender für’s Smartphone

ReThinking: Smartphones! © rethink-recycle.net

Seit ein paar Tagen gilt der neue Abfallkalender 2019/20.

Wusstet ihr, dass man sich den Abfallkalender auch als ICS-Datei runterladen kann?

Mit der ICS-Datei könnt ihr die Abhol-Termine in euren Online-Kalender integrieren und euch automatisch z.B. vom Smartphone daran erinnern lassen.

So verpasst ihr keinen Abholungs-Termin mehr! 🙂

→ Online-Abfallkalender der Stadt Bielefeld
17. Sep 2019
by manu

Weltweiter Klimastreik

Nicht vergessen:
Am kommenden Freitag, den 20.09.2019 findet der weltweite FFF-Klimastreik statt.
Treffpunkt ist um 12.05 Uhr am Hauptbahnhof Bielefeld.

Ausdrücklich sind ALLE Menschen aufgerufen daran teilzunehmen, denn das Klima betrifft nicht nur die jüngste Generation!

Du suchst eine Demo in deiner Nähe?
→ klima-streik.org

ReThink, people!
Geht auf die Straße!

3. Aug 2019
by manu

Klimawandel: Äpfel mit Sonnenbrand

Äpfel am Baum mit Brandstellen von der Sonne © Hans-Joachim Bannier

Der nachfolgende Bericht über Sonnenbrand-Schäden auf Früchten ist ein Auszug aus dem Newsletter des Obst-Arboretum Olderdissen in Bielefeld vom 2. August 2019:


Extreme Sonnenbrandschäden auf Äpfeln – Geschichten von Klima und Ozonschicht

Von Hagelschauern sind wir (anders als im Alten Land) bisher zwar verschont gewesen, dafür haben uns die heißen Tage der letzten Woche extreme Sonnenbrandschäden auf den Früchten beschert, d.h. die auf der Sonnenseite der Bäume hängenden Früchte heizen durch die Sonneneinstrahlung (obwohl wir hier auf dem Nordhang liegen) so stark auf, dass die Oberfläche mehr als 55°C heiß wird und die Zellen zu „schmelzen“ beginnen, so wie das auf dem als Anhang beigefügten Foto zu sehen ist.

Das Phänomen der Sonnenbrand-Schäden ist in der Geschichte des Obstanbaus völlig neu. Vergleichbar massive Schäden sind in der obstbaulichen Literatur der letzten 200 Jahre niemals beschrieben worden (und so akribisch, wie die alten Obstbaubücher alle biologischen und physikalischen Probleme des Obstbaus akribisch beschrieben haben, hätte man auch Sonnenbrandschäden als obstbauliches Problem nicht unerwähnt gelassen!). Einzelne heiße Tage über 30°C hat es im 19. Jh. in Deutschland auch schon gegeben, ohne dass das die heute sichtbaren Schäden zur Folge hatte. Und auch heute gibt es einzelne heiße Tage, die keine Schäden an Äpfeln verursachen, während an anderen Tagen plötzlich starke Schäden zu beobachten sind. Das lässt vermuten, dass neben der Temperatur auch noch andere Faktoren – wie die (durch diverse Abgas-Emissionen) zum Teil „löchrige“ Ozonschicht der Erde – die Sonnenbrandschäden begünstigen.

Die ersten starken Sonnenbrand-Schäden auf Äpfeln in Bielefeld habe ich an einem Wochenende im Juli 2006 beobachtet; seither ist es durchschnittlich fast jedes zweite Jahr, in dem wir solche Schäden beobachten können. Besonders schlimm war es in der letzten Augustwoche 2016, aber auch in diesem Jahr haben wir wieder massive Schäden. In den großen Obsthöfen in Deutschland wird inzwischen regelmäßig Kaolin auf die Früchte gespritzt, ein helles Gesteinsmehl, das die Sonneneinstrahlung reflektiert und somit die Oberfläche der Früchte nicht so heiß werden lässt.

Klimawandel: Äpfel mit Sonnenbrand
© Hans-Joachim Bannier

Will man nicht nur Symptome kurieren, sondern die Ursachen dieser Veränderungen angehen, sind wir mitten in Fragen des Klimawandels und damit mitten in der Politik, aber auch mitten in der Frage, wie wir eigentlich leben und wieviele Ressourcen wir – besonders in den Industrienationen – eigentlich meinen verbrauchen zu können.

Gerade vor ein paar Tagen war der Erdüberlastungstag, also der Tag im Jahr, ab dem die Menschheit (global gesehen) von jetzt an bis zum Jahresende Ressourcen verbraucht, die die Erde nicht in gleichem Maße reproduzieren kann. Betrachtet man Deutschland für sich allein, liegt „unser“ Erdüberlastungstag sogar schon am 3.Mai, d.h. wir benötigten über kurz oder lang 3 Erdkugeln, um unseren Lebensstil (oder sollten wir besser sagen Konsum-Stil) weiterleben zu können wie bisher.

Wir Menschen sind Verdrängungskünstler: Solange wir die Folgen unserer Handlungen nicht direkt wahrnehmen oder am eigenen Leib zu spüren bekommen, verdrängen wir sie.

[…]

Mit den Sonnenbrand-Schäden an Äpfeln (und auch anderen Kulturpflanzen) bekommen wir die Veränderungen des Weltklimas heute jedenfalls direkt in den Garten…


Lieben Dank an Herrn Bannier für den Bericht und die Fotos!