22. Okt 2021

„Auf dem Trockenen“ – Neue arte-Doku

Rissiger, ausgetrockneter Erdboden
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YouTube-Video "Auf dem Trockenen - Wie Großkonzerne unsere Wasserressourcen ausbeuten" by ARTEde

Eine neue arte-Doku aus 2021.
Auf YouTube verfügbar bis zum 18.11.2021

„Die Methoden großer Mineralwasser-Unternehmen stehen schon länger in der Kritik: In weit entfernten Ländern werden Ressourcen ausgebeutet. Doch auch vor unserer Haustür wird das „blaue Gold“ nun knapp. Die Doku enthüllt, wie dreist Unternehmen politische Entscheidungen beeinflussen, wie sich Bewohner:innen dagegen wehren und welche irreversiblen Schäden bereits entstanden sind.“

YouTube Beschreibungstext

So kannst DU Wasser sparen und helfen Trockenheit in deiner Region vorzubeugen:
→ Kinderleicht Wasser sparen (auch virtuelles Wasser)

Weiterführende Informationen

21. Okt 2021

Lieblings-Jeans flicken statt wegwerfen

Lieblingsjeans
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YouTube-Video "Gerissene Jeans reparieren, für Anfänger geeignet, nähen, flicken, Loch im Schritt, Nachhaltigkeit" by Up-Art Schliersee

Lieblings-Jeans müssen so einiges aushalten…
Doch nur weil sie dann irgendwann ein Loch haben, heißt das noch lange nicht, dass man sie gleich wegwerfen muss. 😉

Das Flicken ist einfacher als man denkt und so erhält das Lieblingsstück noch ein zweites Leben!

Lieblings-Jeans flicken statt wegwerfen

Siehe auch
→ Visible Mending

20. Okt 2021

Neue Veranstaltungshinweise im Kalender!

Marienkäfer auf einem grünen Blatt. © rethink-recycle.net

Unter Anderem:

→ Alle Veranstaltungs-Tipps ansehen

19. Okt 2021

Kampf dem Konsum

Schwarze In-Ear-Kopfhörer auf einem gelben Sessel. © rethink-recycle.net

Eine weitere Podcast-Empfehlung! 🙂

„Betreutes Fühlen“ mit Atze Schröder und Leon Windscheid.
Hört sich erstmal abgehoben an, ist aber überraschend auf dem Boden geblieben und kein hirnloses Comedy-Geschwafel.

Zudem haben die beiden vor kurzem auch über schädlichen Konsum geredet und stellen sich die Frage, ob Minimalismus ein Ausweg sein kann, um gesünder zu konsumieren.

Folge vom 05.10.2021:
→ Kampf dem Konsum (podigee.io)

18. Okt 2021

Recup – Das Pfandbechersystem

Ein Coffee-To-Go in einem Recup-Pfandbecher mit Deckel. © recup.de

Auf Konzerten und anderen Veranstaltungen ist ein Becher-Pfandsystem ganz normal, um Unmengen an Müll zu meiden.
Warum ist das beim Coffee-to-go und Take-away-Food noch nicht so?

Man denkt einfach nicht immer daran seinen eigenen Kaffeebecher mitzunehmen und dann heißt es in manchen Coffee-Shops auch noch, dass sie das aus „hygienischen Gründen“ nicht erlauben.

Die gute Nachricht

Es ändert sich gerade!
Das Recup und Rebowl Pfandsystem gibt es mittlerweile in ganz Deutschland (auch in Bielefeld! 🙂 ) und immer mehr Coffee-Shops und Restaurants schließen sich an:
→ recup.de

Es funktioniert ohne Apps, ohne Registrierung und die Pfandbecher und -bowls können bei jedem Recup-Partner deutschlandweit wieder zurückgegeben werden.

Rebowl - Pfandsystem für Take-Away-Food.
16. Okt 2021

Zugluftstopper mit Stoffreste-Füllung

Zugluftstopper vor einer Tür liegend. Schräg von oben fotografiert, mit Türklinke im Bild. © rethink-recycle.net

Beim Nähen hat man ständig irgendwelche Stoffreste. Einiges davon kann man noch in anderen Nähprojekten weiterverwenden:
→ Nadelkissen
→ TaschenTücherTasche
→ Stofftaschentücher
→ Tic Tac Toe
→ Garn aus T-Shirts

Aber viele Kleinst-Schnipsel kann man nicht unbedingt weiter vernähen.

Trotzdem muss man diese Reste nicht direkt wegwerfen. Man kann sie sammeln und einfach als Füllung für Nähprojekte wie dieses hier verwenden:
Der Zugluftstopper ist fix aus einem alten, ungenutzten Schal genäht und anschließend mit Stoffresten befüllt. 🙂

So muss man auch nicht extra irgendein Füllmaterial kaufen.

Zugluftstopper mit Stoffreste-Füllung
15. Okt 2021

Beton durch Holz ersetzen?

Ein grün-weiß-rotes Absperrband mit der Aufschrift: "Betreten verboten! Forstbehördlich gesperrt - Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen" © rethink-recycle.net

Die Initiative „Bauhaus der Erde“ hat große Visionen. In sich hört sich die Vision vom Superbaustoff Holz fantastisch an und lässt auf eine schöne Zukunft hoffen!
→ „Das Klima, das Wohnen und das Holz – Vision vom Bauhaus der Erde“ (Dok 5 Das Feature)

Aber…
…wie will man das denn in der Realität umsetzen mit einem Baustoff, der gleichzeitig für so viele andere Dinge verwendet wird und der in Zeiten von Überkonsum, Energiewende und Waldsterben immer rarer wird???
Zudem brauchen wir alle verfügbaren intakten Wälder, um dem Klimawandel auch nur ansatzweise etwas entgegenstellen zu können.

Versteht mich nicht falsch: Ich bin voll und ganz für einen Bau-Wandel, aber vielleicht sollte man das nicht ausgerechnet und ausschließlich am Baustoff Holz festmachen?! 🤷‍♀️

14. Okt 2021

Adbusting

Werbescreen verdeckt eine wundervolle Aussicht.
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YouTube-Video "Adbusting: Kunst, Protest oder gefährlicher Extremismus?" by Y-Kollektiv

Warum haben wir eigentlich Unternehmen und PolitikerInnen das Recht zugestanden uns tagtäglich mit Hunderten analogen und digitalen Werbebotschaften zu manipulieren?!?

Zwischen 300 und 13.000 Werbebotschaften prasseln täglich auf uns ein. Ist das noch vertretbar oder grenzt es an Gehirnwäsche?
Erwiesen ist immerhin, dass wir Botschaften, die ständig wiederholt werden, automatisch als wahr empfinden (Studie „Wiederholung und Wahrheit“, 2011).

Mittlerweile gibt es einige Gruppen, die durch Adbusting eher mäßig erfolgreiche Kritik an der Werbeindustrie und den -Inhalten üben. Allerdings wird diese Protestform dem gewaltorientiertem Linksextremismus zugeordnet, so dass diese Gruppen sogar mit (unverhältnismäßigen) Hausdurchsuchungen rechnen müssen.

Wie gut, dass dieser Blog werbefrei ist und bleibt! 😉
→ Keine Werbung

Initiativen für werbefreie Städte:
→ berlin-werbefrei.de
→ hamburg-werbefrei.de

13. Okt 2021

Kann Fast-Fashion umweltfreundlich sein?

Nahaufnahme eines Kleidungsstückes und dem Waschetikett, auf dem "Greenwashing" geschrieben steht.
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YouTube-Video "H&M and Zara: Can fast fashion be eco-friendly?" by DW Planet A

Kurze Antwort: Nein!

Es ist einfach nicht umweltfreundlich, wenn man alle 4 Wochen den eigenen Kleiderschrank aufstockt und „alte“ Klamotten – die unter hohem Aufwand, enormer Energiezufuhr, mit schädlichen Chemikalien, mit Materialien aus fossilen Brennstoffen hergestellt wurden und die um die halbe Welt gewandert sind – nach extrem kurzer Nutzungsdauer in die Kleidersammlung oder den Restmüll wirft.
Doch genau das ist das Prinzip von Fast Fashion…

Egal wie ökologisch und umweltfreundlich das Kleidungsstück hergestellt wurde, selbst wenn Biobaumwolle oder weiß der Geier was verwendet würde:
Fast Fashion lebt davon billig zu sein und ständig ersetzt zu werden, so dass Qualität, Umweltfreundlichkeit, faire Gehälter und Recyclingfähigkeit zwangsläufig auf der Strecke bleiben.

Die Massen von Altkleidern sind längst nicht mehr händelbar und von Kreislaufwirtschaft kann schon gar nicht die Rede sein. Um die Auswirkungen des Klimawandels gering zu halten, müssen wir zwingend auch den Hyperkonsum drosseln.
Deshalb: Brauchst du das neueste, hippeste, trendigste Kleidungsstück wirklich?
Oder möchtest auch du in 30 Jahren noch auf dieser Welt leben können?

→ H&M verbrennt neuwertige Kleidung
→ PFC in Outdoorkleidung
→ Ersticken wir in Billig-Altkleidern?
→ Warum unser Verhalten überdenken?

Wunderbare (und auch billige) Alternativen

12. Okt 2021

Widersteh der Versuchung für 1h nach dem Aufwachen

Mit grünen Apps nur mal kurz die Welt retten
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YouTube-Video "Neuroscientist: "First Hour of The Morning is CRUCIAL" | Andrew Huberman" by Be Inspired

Im Schlaf verarbeitet man viele Geschehnisse und Gefühle. Nach dem Aufwachen sickern die so erlangten Ergebnisse quasi nach und nach ins (Unter-)Bewusstsein.
Wenn man sich jedoch direkt nach dem Aufwachen mit dem Handy ablenkt oder anderweitig viele neue Informationen aufnimmt, kann dieses „Einsickern“ (der Neurologe Andrew Huberman nennt es „Download“) nicht richtig stattfinden und dies führt dazu, dass man sich unausgeglichener fühlt.

Daher sollte man in der erste Stunde nach dem Aufwachen besser keine Sozialen oder Informations-Medien konsumieren.

Auch sonst lohnt es sich hin und wieder einer Versuchung zu widerstehen!
Dadurch wird ein Dopamin-Schub (wie beim Kauf von Klamotten) nicht langweilig. Denn wer immer mehr Zeug kauft, gewöhnt sich an den Dopamin-Schub und will in immer kürzerer Zeit immer mehr davon (vgl. Junkies).