17. Dez 2018
by manu

And the winner is…

Einen supercoolen Postkartenkalender von Kleine Taten e.V. haben gewonnen:
Stefanie D. und Claudia H.

Glückwunsch! 🙂
Ihr bekommt heute im Laufe des Tages eine E-Mail von mir.

10. Dez 2018
by manu

Kleine Taten – Woche für Woche

© rethink-recycle.net

Du würdest dich gern mehr für eine bessere Welt einsetzen, weißt aber nicht was du tun kannst oder wie du damit anfangen sollst?
Der Postkarten-Kalender 2019 von Kleine Taten e.V. gibt dir alle zwei Wochen neue Anregungen wie du helfen kannst die Welt zu retten! 🙂
 


Kalender-Inschrift

Alles, was du tust oder nicht tust, hat Konsequenzen – unmittelbar für dich und dein Umfeld, aber auch für Menschen in anderen Ländern, für Tiere und Pflanzen oder für Menschen, die noch nicht geboren sind.
Mit diesem Zwei-Wochen-Postkarten-Kalender machen wir uns zusammen mit dir auf den Weg, unseren Alltag nachhaltiger zu leben. Informationen und Vorschläge für kleine Taten regen zum Überdenken von Gewohntem und zur Suche nach Handlungsalternativen an. Diese kannst du mit einem Gruß versehen als Postkarten in die Welt schicken. Gib dem Wort nachhaltig die Chance, unsere Welt positiv zu verändern und sie zu bewahren. Unser Input ist nur ein erster Anfang, ein Baukasten, den du täglich erweitern kannst. Denn Nachhaltigkeit ist vielschichtig.
Möchtest du mit uns über die Themen diskutieren? Dann komm zum „Montags-Stündchen“: Jeden letzten Montag im Monat treffen wir uns. Oder nutze unsere Exkursionen, um dir selbst ein Bild zu machen.

Quelle: Kleine Taten Postkarten-Kalender 2019

Die Einnahmen, die durch den Verkauf des Kalenders erzielt werden, kommen gemeinnützigen Projekten zu Gute.

→ Kleine Taten e.V.


 

Verlosung von:
2 Kleine Taten Postkarten-Kalendern!

So kannst du teilnehmen:
Wenn du bis zum 16. Dezember 2018 (23:59 Uhr) eine Mail an weihnachtswichtel@rethink-recycle.net schickst, nimmst du an der Verlosung dieses coolen Postkarten-Kalenders teil.

Gewinner werden am 17. Dezember bekannt gegeben und erhalten ihren Kalender noch vor Weihnachten.

10. Dez 2018
by manu

Earth

Earth is a wonderful place to be!
© rethink-recycle.netDas muss mal wieder gesagt werden… ♥ 🙂

6. Dez 2018
by manu

Papier-Recycling

© rethink-recycle.net

Papier-Recycling – Es ist doch eigentlich ganz klar:
Nicht mehr verwendetes Papier gehört in die Altpapier-Tonne.
Und zur Not ist Papier doch auch kompostierbar…
Oder doch nicht?

Ganz so einfach wie man zunächst denkt ist es leider nicht.
Nicht jedes Papier ist kompostierbar. Nicht jedes Papier darf als Altpapier in die Papier-Tonne. Und nicht jede Druckfarbe ist umweltverträglich.

 

Richtig sortieren!

Richtiges Sortieren ist wichtig, denn schon durch kleine Fehler bei der Entsorgung können eventuell sogar ganze Abfall-Chargen für die Wiederverwertung unbrauchbar werden und landen statt im Recycling in der Müllverbrennung.

Was darf *NICHT* in die Altpapier-Tonne?

  • Thermodruckpapier von Kassenbons, Parkschein-Automaten, Fax-Geräten u.ä.
  • Beschichtetes oder imprägniertes Papier – viele Broschüren und Bücher sind z.B. mit Plastikfolie laminiert, zu erkennen bei einem Reiß-Test
  • Wachspapier
  • Feuchttücher
  • Getränkekartons und ähnliche Verbundmaterialien, selbst wenn sie zum größten Teil aus Papier bestehen
  • Einwickelpapier für Lebensmittel, wenn sie mit Speiseresten verschmutzt sind
  • Verschmutzte Papiertaschentücher und Küchentücher
  • Tapetenreste

Quelle: smarticular.net

Welches Papier darf *NICHT* in die Bio-Tonne?
Alle Papiere, die nicht ins Altpapier gehören, dürfen selbstverständlich auch nicht in die Bio-Tonne.

Hinzu kommt, dass man bei den Papier-Mülltüten für den Bio-Müll auch auf die Papierdicke achten sollte. Zu dicke Tüten zersetzen sich nicht vollständig während der relative kurzen Kompostierungszeit von 6-10 Wochen der Kompostieranlagen. Dies mindert hinterher die Qualität des entstandenen Kompostes.

 

Recycling-Papier

Die Herstellung von Recycling-Papier ist im Vergleich zu Neufaser-Papier wesentlich umweltfreundlicher, verbraucht weniger Energie & Wasser und es werden weniger Chemikalien verwendet.

Welche Produkte aus Recycling-Papier hergestellt wurden, zeigt dir z.B. das seit 1978 bestehende Umweltsiegel der Blaue Engel.
Hat ein umweltbewusster Käufer die Entscheidung zwischen zwei ansonsten vergleichbaren Produkten, sollte er sich stets für das mit dem Umweltengel entscheiden.
Quelle: utopia.de

Ein Vorurteil hält sich allerdings immer noch hartnäckig:
Produkte aus Recycling-Papier sähen qualitativ minderwertiger aus als Produkte aus neuen Holzfasern.
Dies mag in den 80er und 90er Jahren noch so gewesen sein, aber heutzutage kann man keinen Unterschied mehr erkennen.

 

Druckfarbe und Co.

Durch beispielsweise Druckfarben, Klebstoffe und Thermopapiere wie Kassenbons kann die Recyclingfähigkeit und Papiersicherheit stark beeinträchtigt werden.

Im Jahr 2016 veröffentlichte die niederländische Organisation Foodwatch Testergebnisse, die Verunreinigungen von Lebensmitteln mit Druckmineralölen in den Niederlanden und Deutschland nachwiesen. Im August 2016 verboten die Einzelhändler Lidl und Jumbo Mineralöle in Lebensmittelverpackungen und rüttelten damit die Verpackungsindustrie wach.
Drucksubstanzen stellen nur ca. 2-4 Gewichtsprozent des Papiers dar, beeinflussen jedoch 100 Prozent der Papiersicherheit und Recyclingfähigkeit.

Quelle: Cradle to Cracle e.V.

So treten immer wieder erhöhte Gehalte unerwünschter Stoffe in den Altpapierkreisläufen auf. Es handelt sich dabei um Chemikalien, die an Papierfasern gut haften und wasserlöslich sind. Beispiele hierfür sind bestimmte Mineralölbestandteile in Druckfarben, Bisphenol A aus Kassenzetteln und gewisse Phthalate aus Klebstoffen.
Quelle: umweltbundesamt.de

 

PaperLab von Epson

Innovation: Papier-Recycling direkt im Unternehmen
© Epson
Vor ziemlich genau 3 Jahren hat Epson das PaperLab-System vorgestellt.
Eine ziemlich coole Sache, denn PaperLab ist eine Maschine, die aus Altpapier direkt neues Papier herstellt. Und das ganz ohne Wasserzugabe.
Da das Recycling-System direkt dort steht, wo Papiermüll anfällt und neues Papier gebraucht wird, spart man unnötige Transportwege.

Die Maschine soll innerhalb der nächsten 2-4 Jahre auch noch kompakter gestaltet werden, denn ein Ungetüm von 2,6m Breite x 1,8m Höhe findet dann doch nur in den wenigsten Büros Platz.
→ YouTube-Video „Epson CeBIT 17 – PaperLab demonstration“
→ epson.com

 

Weiterführende Links

→ „Was gehört in welche Tonne?“
→ Mehr Infos zum „Blauen Engel“ (utopia.de)
→ „Papier-Recycling: Wie es funktioniert und was aus dem Papier wird“ (utopia.de)

2. Dez 2018
by manu

Kalenderblätter als Geschenkverpackung

© Tanja L.

Warum extra Geschenkpapier kaufen, wenn man es schon längst versteckt zu Hause rumliegen hat? 😉

Alte Wand-Kalender eignen sich beispielsweise hervorragend, um Geschenke zu verpacken oder Geschenk-Tüten herzustellen!
Danke, Tanja, für das Foto! 🙂

Weitere interessante Artikel zum Thema „Geschenkverpackung“:
→ Statt Geschenkpapier
→ Geschenke-Dosen
→ Geschenk-Tüte
→ Ökologisch durch den Winter

24. Nov 2018
by manu

Die Schokofahrt

Videotext:

Schokolade?
Radfahren?
Emissionsfreier Transport?
Geile Zeit mit Freunden?

Das ist #Schokofahrt

Und so geht’s:

Fair gehandelter Bio-Kakao wird per Segelfrachter emissionsfrei aus der Karibik nach Europa gebracht.In Amsterdam wird der Kakao in der kleinen Manufaktur „Chocolatemakers“ zu feinster Schokolade verarbeitet.

Um die Lücke des emissionsfreien Transports nach Deutschland zu schließen, erfolgt der letzte Teil der Strecke muskelbetrieben mit (Lasten-)Rädern: Dafür machen sich Menschen aus verschiedenen Städten aus ganz Deutschland auf den Weg nach Amsterdam, um dort die bestellte Schokolade abzuholen.
Neben dem logistischen Teil der Fahrt wird gemeinsam gekocht und natürlich gegessen!

#Schokofahrt möchte…

  • …zeigen, dass emissionsfreier Transport möglich ist
  • …für bewussten Genuss werben
  • …eine geile Radtour sein
  • …zeigen, was Lastenräder können
  • …Fahrradinitiativen vernetzen
  • …leckere Schokolade nach Deutschland bringen
  • …einen Beitrag zum Klimaschutz leisten
  • …Rad fahren
  • …und das sein, was DU daraus machst!

#Schokofahrt ist für JedeN!

→ schokofahrt.de
→ chocolatemakers.nl

22. Nov 2018
by manu

Giving Friday

Der morgige „Black Friday“ ist mittlerweile auch in Deutschland Synonym für Rabattschlacht und leitet in den konsumreichsten Jahresabschnitt ein.

Rabatte über Alles?
Nein, nicht überall.

Manche Geschäfte rufen stattdessen zu einem „Giving Friday“ auf und spenden einen Teil ihrer Einnahmen an gemeinnützige Zwecke.

So zum Beispiel Naturwaren Maas in Bielefeld:
Wie auch im letzten Jahr möchten wir daher den 23. November zum „Giving Friday“ ernennen.
Ganz bewusst verzichten wir hierfür auf 10% unserer Tageseinnahmen und spenden sie an die Bielefelder Tafel e.V. sowie die Gütersloher Suppenküche e.V.. Wir freuen uns, dass wir damit das großartige Engagement beider Vereine unterstützen können, die es in Not geratenen Menschen und Familien ermöglichen, sich mit Lebensmitteln und warmen Mahlzeiten zu versorgen.

→ maas-natur.de

Auch dm ruft zum „Giving Friday“ auf:
→ dm.de

13. Nov 2018
by manu

Drohender Klamotten-Kollaps

Fast Fashion überfordert mittlerweile sogar die Sammler von Altkleidern:

Viele Sortierbetriebe, die den Sammlern überschüssige Mengen abkaufen, müssten inzwischen zusätzliche Lagerflächen anmieten, um die Kleiderballen unterzubringen. Das hohe Mengenangebot drücke zudem die Preise für alle Beteiligten, vom Containeraufsteller bis zum Wiederverwerter, und erschwere wirtschaftliches Arbeiten. „Dass die Lager so voll sind, ist außergewöhnlich. Das stellt durchaus eine wirtschaftliche Herausforderung für die ganze textile Kette dar“, sagte Ahlmann.
Quelle: welt.de

→ Artikel lesen auf welt.de
 

Weitere Links

→ „H&M verbrennt neuwertige Kleidung“
→ „Altkleider spenden – Aber wo?
→ „Kleiderei – Slow Fashion
→ „Kleiderwelle Bielefeld“
→ „Brockensammlung Bethel“

 
Fast Fashion = Immer billigere Klamotten in immer kürzer werdenden Abständen kaufen

12. Nov 2018
by manu

ShareWaste

ShareWaste App - Website-Screenshot © sharewaste.com

Die ShareWaste-App will dabei helfen, dass weniger Lebensmittelabfälle unnötig auf Deponien landen.

Wir Verbraucher sind für mehr als die Hälfte der gesamten Lebensmittelabfälle in der EU verantwortlich: Mengen zwischen 95 und 115 kg pro Person im Jahr. Wenn diese Lebensmittelabfälle auf Deponien landen, zerfallen sie allmählich und produzieren Methan – ein Treibhausgas, das die Atmosphäre 20 Mal stärker erwärmt als CO2.
Quelle: reset.org

Die App funktioniert nach dem Suche/Biete-Prinzip:
Wenn man sich registriert, kann man entweder angeben, dass man für den eigenen Kompost Abfälle sucht oder dass man keinen eigenen Komposthaufen besitzt und Abfälle anbietet.
Das dürfte vor allem für die Städter unter uns interessant sein.

→ sharewaste.com
→ Artikel lesen auf reset.org

11. Nov 2018
by manu

Plastikmüll: Problemverlagerung von China nach Malaysia

Erst Anfang des Jahres hat China die Importe von Plastikmüll verboten. Angesichts der weltweiten Aufregung hegten einige Optimisten die Hoffnung, dass nun der Rest der Welt sein Konsumverhalten ernsthaft überdenken und ändern würde:
→ „China hat den Import von Plastikmüll gestoppt“

Doch wie sieht es mit unseren Müllexporten jetzt (nur 11 Monate später) aus?
Haben wir unser Konsumverhalten überdacht und weniger Müll produziert?

Weit gefehlt.
Unser Müll wandert nämlich statt nach China nun einfach nach Malaysia, wo innerhalb kürzester Zeit (teils lizenzlose) Fabriken überall aus dem Boden wachsen und die Abfälle umweltschädlich vernichtet werden.

Und warum tut sich Malaysia das freiwillig an?
Yeo said she does not want Malaysia to be the “trash can” for developed nations, but Housing Minister Zuraida Kamaruddin, who oversees the waste management department, told Reuters that the government also does not want to miss out on a business that could be worth billions.
→ reuters.com

Also was können wir tun?
Weiter fleißig Müll zu exportieren ist offensichtlich keine Lösung.
Das bedeutet, entweder müssen wir uns um unsere Müllbeseitigung in Deutschland selbst kümmern (wär ja nur fair: Wer den Dreck macht muss ihn auch wegräumen…) oder weniger Müll produzieren. Oder beides.

Auf Ersteres hat man als normaler Mensch keinen direkten und sofortigen Einfluss. Da bedarf es Änderungen in der Politik.
Auf Letzteres hat jeder direkten und sofortigen Einfluss!

Du kannst durch ein bewusstes Konsumverhalten massiv darauf Einfluss nehmen wie viel Müll du produzierst.
Durchstöbere einfach diesen Blog. Hier findest du viele Anregungen zur Müllvermeidung und nachhaltigerem Konsum.

10. Nov 2018
by manu

Tauschstand Senne

Rote und grüne Kerze brennen im dunkeln © rethink-recycle.net

In 3 Wochen beginnt die Adventszeit…
Und ihr habt schon seit Jahren im Winter dieselbe Weihnachtsdeko rumstehen?
Wie wäre es Weihnachtsdeko zu tauschen?

Das ist zum Beispiel möglich am
Tauschstand in Senne
im Begegnungszentrum Bethel
Windelsbleicherstraße 224

Öffnungszeiten
Di: 15 bis 19 Uhr
Mi: 13 bis 17:30 Uhr
Sa: 10 bis 12 Uhr
Und jeden letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr
(während des Repair Cafés)

→ Mehr Info auf der TransitionTown-Webseite

4. Nov 2018
by manu

Die Große Transformation

Sonnenaufgang in einer kleinen Siedlung in Hoberge-Bielefeld © rethink-recycle.net

Veranstaltungstipp

Die Große Transformation – nachhaltige Zukunftsgestaltung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Dienstag, 06.11.2018, 19:00 Uhr
VHS im Ravensberger Park, Bielefeld

Eintritt: frei
Veranstalter: TransitionTown Bielefeld e.V. in Kooperation mit der VHS Bielefeld

Trump, Populismus, Luxus- und Konsumwahn, Ressourcenverschwendung – die ökologische Transformation befindet sich in der Krise. Kann der Umbau zu einer sozial und ökologisch gerechten Welt noch gelingen?

→ Zur Veranstaltungsseite (ttbielefeld.de)

3. Nov 2018
by manu

Trash Up – Das Upcycling-Festival

© trashup-dortmund.de

Am 10. + 11. November 2018 findet zum dritten Mal das Trash Up Festival in Dortmund statt.

Neben einem Upcycling-Markt gibt es Workshop-Angebote für die ganze Familie, Vorträge, Erfahrungsberichte, eine Ausstellung und die Möglichkeit etwas zu essen.

Freiräume schaffen für Illusionen und Utopien sind ebenso Bestandteil des Festivals wie die Präsentation handfester Fakten und praktischer Tipps für den bewussteren Umgang mit irdischen Ressourcen und der Reduzierung von Abfall.

Weitere Informationen auf der Festival-Seite:
→ trashup-dortmund.de