24. Nov 2020

Recycling-Kerzen: Kerzenreste wiederverwerten

Kerzenreste wiederverwerten © rethink-recycle.net

Die dunkle Jahreszeit und somit die Zeit der Kerzen ist schon wieder angebrochen.
Werft Wachsreste von eurem Adventskranz oder anderen Kerzen, die ihr in nächster Zeit benutzt, nicht weg. Daraus könnt ihr Neue gießen! 🙂

Ihr braucht lediglich einen neuen Docht (kann man kaufen oder selber machen) und einen kleinen, alten Kochtopf zum schmelzen der Wachsreste.

→ Anleitung zum Kerzengießen (1-2-do.com)
→ Kerze aus einer Orangeschale selber machen (ReThink-Beitrag)

Recycling-Kerzen: Kerzenreste wiederverwerten

First published: 02.11.2014

23. Nov 2020

Geeky stuff…

Geeky stuff... © ReComputing (etsy.com)

Handgemachte Uhren, Anhänger, Manschetten-Knöpfe, Krawatten-Clips, Armbänder, Ohrringe, Ringe, Weihnachtsdeko, Bilderrahmen, etc. aus alten Platinen und anderen Computer-Teilen für die Nerds unter euch! 🙂

→ ReComputing (etsy.com)

First published: 14.09.2013

20. Nov 2020

Weihnachtsdeko aus der RecyclingBörse

Weihnachtsbaumkugel am Baum © rethink-recycle.net

Du brauchst noch Weihnachtsdeko? Vielleicht findest du ja genau das Passende in der RecyclingBörse.
Seit Ende Oktober gibt es dort wieder jede Menge Weihnachtliches:
→ Wo gibt es die RecyclingBörse?

Second-Hand-Produkte sind nicht nur günstiger, sondern auch nachhaltiger/ressourcenschonender als neu produzierte Ware. 🙂

19. Nov 2020

Bunt bemalte Steine am Wegesrand

Bunt bemalte Steine am Wegesrand © rethink-recycle.net

Wahrscheinlich habt ihr sie auch schon unterwegs gefunden: Die Wandersteine. Bunt bemalte Steine, die manchmal auch eine kleine Botschaft auf der Rückseite tragen.

Seit dem ersten Corona-Lockdown findet man sie mittlerweile überall, auch wenn die Idee schon einige Jahre alt ist. Die bunten Steine sollen dem Finder ein Lächeln ins Gesicht zaubern und animieren sie mitzunehmen und woanders wieder abzulegen.

Auf einigen Steinen stehen Hashtags, Websites oder Facebook-Gruppen, die man besuchen und dort den Stein loggen oder posten kann.

Denkt an die Umwelt

Benutzt umweltfreundliche Farben! 🙂

18. Nov 2020

Influencer, Werbung und Wahrheit

YouTube-Video "Influencer und ihr #Instalife – Werbung oder Realität?" by Y-Kollektiv (2018) Foto vom Inneren des Café im Zirkuswagen mit Blick aus dem Fenster

Die Medien- und Werbelandschaft hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten extrem verändert. Ob gut oder schlecht, das ist ja immer Ansichtssache.
Influencer sind nun nicht mehr nur die großen TV-Sender, Politiker, Stars und Sternchen, sondern Dank Social-Media auch einfach mal die Hobby-Fotografin von nebenan.
Das allein ist noch weit entfernt von beunruhigend. Doch der Trend zu mehr und mehr Werbung ist mehr als nur nervig.

Das Werbepotenzial

Viele Influencer werden gesponsert und haben sogar Manager oder Agenturen (siehe auch Video oben), denn Unternehmen haben das immense Werbe- und Verkaufspotenzial erkannt und nutzen es zunehmend für sich, dass junge, kreative „Content-Creator“ Geld zum Leben brauchen.

Ist das authentisch?

Auf die Frage, was sie besonders macht sprechen alle Influencer von Authentizität… Aber wie authentisch kann man überhaupt noch sein, wenn man gezielt bezahlte Werbung macht, von allen Seiten Gratis-Produkte bekommt und der Tag bis auf die Minute durchgeplant ist? Wie authentisch kann man sein, wenn man das eigene Leben bis ins kleinste inszeniert und Stunden mit Bildbearbeitung verbringt?
Für mich hört sich das in einigen Fällen eher nach (Werbe-)Darsteller an…
Und so mancher YouTuber oder Instagramer betrachtet seine/ihre Follower bereits ausschließlich als Kunden.

In der Vergangenheit haben wir außerdem gelernt, dass man nicht jeder Werbung trauen kann. Oft wird einem das Blaue vom Himmel gelogen oder zumindest die Balken gebogen, nur um ein Produkt zu verkaufen.
Bei den Unternehmen ist klar, dass sie ihr Produkt in besonders gutem Licht darstellen wollen, doch wie ist das mit Influencern? Sind sie ehrlich begeistert von einem Produkt oder ist es Schauspielerei? Das Geld, das sie bekommen, ist bestimmt nicht selten ein großer Motivator das Produkt gut zu finden…

Wo ist die Grenze?

Durch Influencer ist Werbung noch tiefer in unsere persönliche Welt eingedrungen.
Gerade Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind dafür besonders empfänglich und lassen sich leicht beeinflussen und zum Kauf verleiten.

Natürlich macht nicht jeder Influencer Werbung und mit Sicherheit hat der ein oder andere „Verkaufs-Channel“ auch seine Berechtigung, aber der aktuelle Trend zu mehr und mehr Werbung in Social Media ist einfach abartig und hat nichts mit Authentizität zu tun.

Teilweise gibt es sogar YouTuber-Schlammschlachten wie beispielsweise ein Streit zwischen zwei Fotografen (Jaworskyj // Schießstand – Foto & Video) wegen eines Stativs, das der eine produziert hat und der andere doof findet:
→ „STATEMENT Drohe ich Youtuber mit Anwalt? …“
→ „Weit entfernt von PERFEKT Ein UNABHÄNGIGES #jaworskyj STATIV Review“

Minderjährige Influencer

Es gibt sogar minderjährige Influencer, die mit ihren Werbe-Einnahmen aus Videos, Clips oder Fotos ihre ganze Familie finanzieren können!
Ich glaube kaum, dass frühe Berühmtheit bzw. eine öffentliche Person zu sein oder „für das Einkommen der Familie zu sorgen“ etwas ist, mit dem man schon Kinder belasten sollte, denn dadurch hat der- oder diejenige in der Regel weniger Privatsphäre, ist immensem Druck und teils ungefiltert der öffentlichen Meinung ausgesetzt (Shitstorms..).
Selbst Erwachsenen fällt es nicht immer leicht mit sowas umzugehen (Alkoholismus, Depressionen, …), wieso setzt man dem dann Kinder aus?

Wie wäre es eventuell mal mit einem Grundeinkommen? Dann würden vielleicht nicht mehr so viele Leute für Werbung ihre Seele und die Seelen ihrer Kinder hergeben…

Weitere Reportagen/Dokus

Zu dem Thema „Influencer“ auch sehr sehenswert:
→ Das Geschäft mit Kinder-Influencern auf Youtube (Funk, 2019)
→ Kinder-Influencer: Ist das schon Arbeit? (reporter, 2020)
→ Die Macht der Influencer (Yogeshwar & Rezo, 2020)
→ UNFILTERED | Influencer. Digitaler Narzissmus? (Doku, 2020)
→ Fake-Influencer: Viel Geld verdienen mit gefakten Likes? Das Experiment. (reporter, 2018)

Werbung in diesem Blog

So stehe ich zu Werbung:
→ „Dieser Blog ist und bleibt frei von Werbung!“

17. Nov 2020

Woraus besteht eigentlich Kaugummi?

Woraus besteht eigentlich Kaugummi? © welt.de

Heute zum Tag des Erdöls können wir uns ja mal etwas näher mit dem Thema Kaugummi auseinandersetzen.. 😉

Habt ihr euch schonmal gefragt, worauf man da rumkaut?
Ihr habt es vermutlich schon erraten: Es besteht aus erdölbasiertem Plastik, welches hunderte von Jahren braucht, um sich zu zersetzen!

„Kaugummi müsste eigentlich „Kauplastik“ heißen, doch wer würde sich das dann noch freiwillig in den Mund schieben? Kaugummi wurde zwar einmal aus Latex hergestellt, doch die Zeiten des Naturprodukts sind längst vorbei. Die überwiegende Mehrheit der weltweit verkauften Kaugummis besteht aus einer petrochemischen Kaumasse, sprich: aus einem Erdölprodukt. Was sonst noch in ihnen steckt, hat sich Greenpeace genauer angesehen.“

help.orf.at

Im Bild oben seht ihr die „Gum Wall“ in Seattle. Dort wurden über einen Zeitraum von 20 Jahren über eine Million Kaugummis an die Wände geklebt. (Es tut mir leid, aber ich kann daran wirklich nichts cooles entdecken… das ist einfach nur ekelhaft!)
Im Jahr 2015 hat die Stadt Seattle begonnen die Wände dort zu reinigen, allerdings kleben immer wieder neue Kaugummis dort:
→ „Seattles zäher Kampf gegen die Kaugummi-Wand“ (welt.de)

Die Maus weiß mal wieder Bescheid

„Wenn man ein gekautes Kaugummi in die Gegend wirft, dann ist das fast genauso als würde man einen Gummireifen oder die Badelatschen in die Landschaft schmeißen: Das Gummi verrottet nicht.“

wdrmaus.de

→ WDR-Maus-Beitrag

Vielleicht doch lieber Bio kauen oder gar abgewöhnen?

„Bio-Kaugummi wird nachhaltig produziert, enthält keine Inhaltsstoffe auf künstlicher bzw. petrochemischer Basis und ist vor allem biologisch abbaubar. Herkömmliche Kaugummis dagegen verrotten nicht, weswegen ein Bürgersteig bzw. eine Straße ohne weiße Kaugummi-Flecken in vielen Städten mittlerweile absoluten Seltenheitswert hat.“

econitor.de

Zum Beispiel die fair produzierten veganen und gluten-freien „Chicza“. Diese sind 100%ig biologisch abbaubar.
→ chiczausa.com

First published: 13.04.2018

16. Nov 2020

Orangen-Weihnachtsbaum-Schmuck

Orangen-Weihnachtsbaum-Schmuck © rethink-recycle.net

Einfach mit Keks-Ausstechern Formen aus Orangenschale ausstechen, eventuell noch ein Loch durchstechen und dann an den Weihnachtsbaum hängen! 🙂

Wie man eine Orange so schält, dass besonders viel Schale in Takt bleibt, erfahrt ihr hier:
→ eine Orangenkerze herstellen

First published: 28.11.2018

15. Nov 2020

Dankbarkeit führt zu mehr Zufriedenheit

Dankbarkeit führt zu mehr Zufriedenheit © rethink-recycle.net

Doch wie kann man dankbarer und somit zufriedener werden?

Schreibe beispielsweise jede Woche mindestens 5 Dinge auf einen Zettel, für die Du dankbar bist, und wirf diesen Zettel in ein Schraubglas oder eine Dose.

Am Ende des Jahres (oder jederzeit wenn es dir schlecht geht) kannst du die Zettelchen hervorholen, um dir diese Dinge wieder in Erinnerung rufen und dankbar auf das Jahr zurück zu blicken. 🙂

Siehe auch:
→ „Ein Mittel gegen Unzufriedenheit“ (YouTube-Video)

Dankbarkeit verschenken

Wenn ihr anderen eine Freude machen wollt, dann könnt ihr beispielsweise auch auf 52 Zettelchen sagen wofür ihr am Anderen dankbar seid und dies in einem schönen Gefäß an die Person verschenken.

Zum Beispiel wie auf dem Foto oben in einem Schraubglas, das mit Serviettentechnik etwas aufgewertet wurde.

Variante: Adventskalender

Das Ganze geht natürlich auch mit nur 24 Zettelchen als Adventskalender… 🙂

13. Nov 2020

Plastikwahnsinn

YouTube-Video "Im Einsatz gegen Plastikwahnsinn | Mehr wissen - besser leben" by NDR Ratgeber (2019)

Schauspielerin Esther Schweins sagt dem Plastikwahnsinn den Kampf an: Sie trifft Aktivisten, geht per Kanu auf Müllexpedition und konfrontiert Bürger mit riesigen Müllbergen.

11. Nov 2020

Die Tricks der Waschmittel-Industrie

YouTube-Video "Die Tricks der Waschmittelindustrie | Markt" by NDR Ratgeber

Ein 4-Personen Haushalt verbraucht im Jahr durchschnittlich etwa 30kg Waschmittel (das sind 7,5kg pro Person).

Die Werbung verspricht einem da alles, was man hören möchte… „Verbesserte Formel“, „extra weiß“, „hohe Fleckenlösekraft“, „natürlich abbaubar“, und so weiter… Das ganze gibt es dann in unterschiedlichsten Formen und Farben.

Doch Achtung!

  • Fast alle Flüssig-Waschmittel enthalten flüssigen Kunststoff und sind umweltschädlich. Daher besser Waschmittel in Pulverform kaufen!
  • Weichspüler riechen zwar gut und machen die Wäsche schön weich, aber können unter anderem Schlachtabfälle enthalten („auf Basis tierischer Fette“…) und allergische Reaktionen auslösen („dermatologisch getestet“ sagt noch nichts über das tatsächliche Ergebnis des Tests aus…).
  • Auch Waschpulver in XXL-Großpackungen schneidet leider nicht gut ab, denn oftmals werden Füllstoffe (z.B. Salze, Tonminerale) verwendet, um die großen Packungen zu füllen und den Profit zu erhöhen.
    Durch die aktuelle Technik ist es nämlich möglich Waschmittel wesentlich kompakter zu gestalten als noch vor ein paar Jahrzehnten.
  • Die Pflegehinweise in Kleidungsstücken sind oftmals zu niedrig ausgeschildert, weil das Geld für entsprechende Tests eingespart wird… So kann es gut sein, dass ein für 30°C ausgewiesenes Kleidungsstück eigentlich auch 60°C aushalten würde.
    Davon profitieren dann die Spezial-Waschmittel…

Ich verwende seit Jahren nur ein einziges pulverförmiges Vollwaschmittel (verbrauche etwa 2kg pro Jahr) und weder sind meine Klamotten dadurch vom Zerfall bedroht, noch sieht man irgendwelche Dreckränder…
Sprich: Die Wäsche ist sauber und riecht frisch!
Was will man mehr??

Saisonal verwende ich hin und wieder sogar
→ Kastanien-Waschmittel (kostenlos)
und bin total zufrieden damit. 🙂

Gegen Geruchs-Bakterien wie Schweiß hilft übrigens auch das vorherige Einweichen mit (stinknormalem) Essig. Ansonsten ist es im privaten Bereich überhaupt nicht notwendig die Wäsche 100%ig frei von Bakterien zu bekommen (siehe YT-Video).

10. Nov 2020

Stempel selbst herstellen

Selbstgemachte Stempel aus Sektkorken © rethink-recycle.net

Ein Klassiker:
Selbstgeschnitzte Stempel aus Flaschenkorken.

Wer Geschenken, Briefen und Karten noch eine persönliche Note verleihen will, kann sich Stempel mit eigenen Motiven herstellen.

Besonders gut eignen sich die größeren Korken von Sektflaschen, da sie mehr Stempelfläche bieten als die kleineren Korken von Weinflaschen. Außerdem sollte man die ersten Motive recht einfach halten bis man ein wenig Übung hat.

8. Nov 2020

Die Schallplatten-Schale

Die Schallplatten-Schale © rethink-recycle.net

Platt war gestern! 😉

Habt ihr noch alte Schallplatten zu Hause rumstehen, die „nichts“ wert sind und eigentlich nur im Keller rumstehen??

Dann nichts wie ran an die platten Dinger! Wir machen da jetzt Schalen draus (Vorsicht – Das ist nichts für Vinyl-Liebhaber):

Ihr braucht dafür eine Schallplatte eurer Wahl (auf dem Flohmarkt gibt es auch immer welche für 50 Cent) und einen relativ hohen und schmalen hitzebeständigen Topf (Blumentopf funktioniert auch).

Ihr schiebt das Rost in eurem Backofen in die unterste Schiene, stellt den Topf darauf und legt die Schallplatte auf den Topf. Der Backofen muss nun auf ca. 60°C geheitzt werden. Nach ein paar Minuten seht ihr schon wie sich das Vinyl langsam verformt. Wenn es dann ziemlich schlaff herunterhängt müsst ihr am besten Handschuhe anziehen und dann schnell sein, denn sobald ihr die unplatte Schallplatte aus dem Ofen genommen habt wird sie sehr schnell wieder fest.

Daher müsst ihr in den euch verbleibenden Sekunden aufpassen, dass ihr nicht versehentlich eine Delle in die Schale haut, wo gar keine hin soll..

Frohes Verformen! 🙂

First published: 20.01.2013

6. Nov 2020

So leicht werden wir mit Statistiken manipuliert

YouTube-Video "Im Land der Lügen: Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren" by SWR Marktcheck (2016)

Zahlen lügen nicht! Diese angebliche Wahrheit machen sich viele zunutze – vor allem Politik und Wirtschaft. Lassen sich doch hinter scheinbar objektiven Zahlen die wahren Interessen und Ziele ‚wissenschaftlich‘ verbergen.

Ob Bluthochdruck oder Blutzucker – die letzten Jahre wurden die Grenzwerte immer wieder gesenkt. Zur Freude der Pharmaindustrie, die auf diese Weise zu Millionen neuer Patienten kommt. Und der medizinische Nutzen ist längst nicht so eindeutig, wie man suggeriert, basieren die Zahlen doch oft auf fragwürdigen Studien, die interessengesteuert entstanden sind, sagt der weltweit anerkannte Risikoforscher Professor Gerd Gigerenzer. ‚Wir sollten aber nicht nur beklagen, dass man uns mit Zahlen manipuliert. Wir brauchen auch Ärzte, die wissen, wie Grenzwerte entstehen und was sie tatsächlich bedeuten‘, fordert er.

Nur ein Beispiel von vielen, wie Wirtschaft oder Politik den Bürgerinnen und Bürgern ein X für ein U verkaufen. Ob Cholesterin oder Bevölkerungsprognosen mit Arbeitskräftemangel samt Rentenlücke – täglich wird die Bevölkerung mit einer Datenflut überschüttet. Doch kann man den Zahlen wirklich vertrauen? Woher kommen sie? Welche Interessen stecken dahinter und wie wird getrickst? Zahlen, Daten, Diagramme nach Interessenlage? Wie kommen Versicherer beispielsweise auf Lebenserwartungen von 115 Jahren bei ihren Prämienberechnungen?

Die Dokumentation „Die Story im Ersten: Im Land der Lügen – Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren“ begibt sich auf eine Suche nach der Wahrheit. Zeigt, mit welchen Tricks getäuscht und manipuliert wird. Und worauf man in Zukunft achten sollte, wenn man nicht im Zahlenmeer ertrinken will. Denn ohne Glaubwürdigkeit haben die besten Zahlen und die schönsten Statistiken jeden Wert verloren.

swr.de

4. Nov 2020

Neuland – Zu viel ist nicht genug

YouTube-Video "Neuland Zu viel ist nicht genug NDR" uploaded by Juan Vilchez (2014) Überfülltes Regal

Wir arbeiten. Wir konsumieren. Das Versprechen: Kauf dich glücklich! Aber immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann. Wir befinden uns in einer Art Hamsterrad, das sich immer schneller dreht. Wir verdienen mehr. Wir kaufen mehr. Wir kaufen auf Pump. Also müssen wir noch mehr arbeiten. Zeit wird so zu einem immer knapperen und damit wertvolleren Gut.
Gleichzeitig erfüllt sich das Glücksversprechen, das uns die Werbung permanent macht, einfach nicht. Wir jagen einer Illusion hinterher, die überall auf der Welt eine enorme zerstörerische Kraft entwickelt hat. Warum machen wir trotzdem weiter? Und wie könnte eine Welt aussehen, die nicht den Konsum zur Religion erhebt, sondern die Befreiung vom Überfluss predigt?
Wäre eine Welt denkbar, in der die Wirtschaft nicht immer weiter wachsen muss und Wohlstand anders gemessen wird als in Besitz und Geld? Gibt es einen Kompromiss zwischen “Nach mir die Sintflut” und einem Systemwechsel? NEULAND: eine Reise zu den Menschen, die Zukunft denken, um Gegenwart zu gestalten.“

NDR

First published: 16.06.2015