16. Okt 2018
by manu

Lebensmittelverschwendung

© the-good-food.de

Heute ist Welternährungstag.
Also mal wieder an der Zeit über Lebensmittelverschwendung zu sprechen.

Jährlich werden in Deutschland etwa 15 bis 20 Millionen Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen, weil sie nicht rechtzeitig vor Ablauf des MHD’s verkauft werden oder einfach weil sie unseren ästhetischen Ansprüchen nicht genügen…

Obwohl viele dieser Lebensmittel noch genießbar wären, werden sie einfach weggeworfen.
Großen Anteil daran haben die Verbraucher.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat zwar den Plan gefasst die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren, aber meiner Meinung nach, ist das zu wenig. In Frankreich gibt es bereits seit 2 Jahren ein Wegwerf-Verbot von verzehrbaren Lebensmitteln:
→ Video: „Sinnlose Verschwendung: Warum in Deutschland so viele Lebensmittel weggeworfen werden“ (ardmediathek.de)

Tut etwas gegen die Lebensmittelverschwendung!

  • Kauft auch hässliches, krummes oder angedetschtes Obst und Gemüse.
  • Kauft hauptsächlich regionale und saisonale Produkte (am besten direkt beim Bauern – so werden Transport- und Lagerkosten verringert).
  • Kauft auch nach Möglichkeit Brote und Brötchen vom Vortag und macht daraus Knödel, Frikadellen oder Paniermehl.
  • Kauft Lebensmittel nach Bedarf und nicht nach Sonderangeboten.
  • Verwertet eure eigenen Reste!
  • Werft Lebensmittel nicht weg, nur weil das MHD erreicht ist. Das MindestHaltbarkeitsDatum ist KEIN Ablaufdatum, sondern lediglich eine Garantie, dass das Produkt bis zum MHD Form, Farbe und Geschmack beibehält. Auch nach Ablauf des MHD kann man viele Sachen noch essen! Verlasst euch dabei auf eure Sinne!
  • Macht mit beim foodsharing!
  • Informiert euch!

 

Wettbewerb – Zu gut für die Tonne

Noch bis zum 31. Oktober 2018 könnt ihr euch mit eurem #EinfallGegenAbfall für den „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis bewerben.
→ zugutfuerdietonne.de
 

Links

→ reset.org
→ „Tonnenweise in den Müll“ (zeit.de)
→ Zu gut für die Tonne – APP
→ Solidarische Landwirtschaft
→ biorama.at
→ „Weniger wegwerfen ohne den Begriff ‚Mindesthaltbarkeitsdatum‘?“ (zeit.de)
→ Welthungerhilfe
→ „Food Waste“ (ReThink-Beitrag)
→ The Good Food – Shop
→ „Ending food waste one beer at a time…“
→ „Foodsharing – Lebensmittel retten statt wegwerfen!“
→ „Foodsharing – Teilen statt wegwerfen“
→ „Raupe Immersatt – das Foodsharing Café“

First published: 14. November 2013
15. Okt 2018
by manu

Recht auf Reparatur!

Wir fordern die EU auf, das Recht auf Reparatur umzusetzen, um Ressourcen zu schonen, das Klima zu schützen und Verbraucher*innen zu stärken. Die Politik muss den Zugang zu Ersatzteilen und Produktinformationen vereinfachen. Wir fordern außerdem ein Wahlrecht auf Reparatur im Garantie- und Gewährleistungsfall und faire und angemessene Bedingungen für alle Reparateure. […]
 
77 Prozent der EU-Bürger*innen wünschen sich, ihre Produkte reparieren zu können statt neue kaufen zu müssen. Reparaturkosten sind allerdings häufig zu hoch und Ersatzteile nur schwer zu bekommen, weil Hersteller sie nicht zur Verfügung stellen. Das liegt auch daran, dass die Reparaturfähigkeit von Produkten bisher gesetzlich nicht geregelt ist.

Quelle: campact.de

→ Petition unterschreiben (campact.de)

5. Okt 2018
by manu

Trash Up – Das Upcycling-Festival

© trashup-dortmund.de/

Am 10. + 11. November 2018 findet wieder das Trash Up Festival in Dortmund statt.

Neben einem Upcycling-Markt gibt es Workshop-Angebote für die ganze Familie, Vorträge, Erfahrungsberichte, eine Ausstellung und die Möglichkeit etwas zu essen.

Freiräume schaffen für Illusionen und Utopien sind ebenso Bestandteil des Festivals wie die Präsentation handfester Fakten und praktischer Tipps für den bewussteren Umgang mit irdischen Ressourcen und der Reduzierung von Abfall.

Weitere Informationen auf der Festival-Seite:
→ trashup-dortmund.de

30. Aug 2018
by manu

ReThinking: Smartphones!

© Manuela Ewers

Technik entwickelt sich ständig weiter. Jährlich kommen unzählige neue und besser ausgestattete Smartphones auf den Markt und im gleichen Zug landen unzählige Alte auf dem Müll, obwohl viele der Handybestandteile noch einwandfrei funktionieren…

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) empfiehlt daher defekte Smartphones zu reparieren oder gebrauchte Geräte zu kaufen:
Für den Schutz von Umwelt und Ressourcen empfehlen wir, gebrauchte Geräte zu kaufen, sie möglichst lange zu nutzen und Schäden, zum Beispiel durch Schutzhüllen oder Displayfolien, vorzubeugen. Defekte Geräte sollten nach Möglichkeit repariert und andernfalls bei Händlern oder Wertstoffhöfen abgegeben werden. Umweltzeichen wie der „Blaue Engel“ und Produktbewertungen von Prüforganisationen wie Stiftung Warentest oder Öko-Test helfen, besonders umweltfreundliche Geräte zu erkennen.
Quelle: duh.de

 

Die Alternative: Modulare Smartphones

Für diejenigen, die aber nun auf der Suche nach einem neuen UND nachhaltigen Smartphone sind, empfehlen sich modulare Smartphones, deren Komponenten einfach austauschbar und reparierbar sind!

Die Idee: PhoneBloks.

 

Fairphone

The Fairphone 2 is the first modular phone on the market. Designed for repairability, spare parts are available in our shop to battle anything life throws at it.

→ Fairphone2 (fairphone.com)
→ Fairphone Interview (lilligreen.de)

Aus einem Interview mit Bas van Abel (CEO und Gründer von Fairphone):
We operate in an environment where everything is driven by one thing: profit. If you try to do things differently you run into every single wall that this system has to offer. The short production cycles create an incredible amount of waste — but the whole industry is dictated by these cycles. […]
Phones are one of the most globalised products that we have — talking about producing them in a fair way requires nothing less than to debate globalisation and capitalism itself. There are no easy answers, but we have to have this debate.

Quelle: → medium.com
Das komplette Interview lesen:
→ „The more people demand ethical products, the more they will be produced globally“ (medium.com)

 

Puzzlephone

It’s the long­-lasting smartphone with three easy-to-change modules. (Like a puzzle. Except this is a phone.) Buying a new phone every time you drop it is now history. PuzzlePhone is reliable, upgradeable – ­even repairable!

→ Puzzlephone (puzzlephone.com)

 

Shiftphone

Eine deutsche Alternative zum Fairphone:
→ shiftphones.com
→ Test von utopia.de

 

Google’s Project Ara

Google hatte sich ebenfalls daran versucht ein modulares Smartphone auf den Markt zu bringen, ist aber daran gescheitert:
→ „Project Ara Cancelled“ (ReThink-Beitrag)

Ein Video-Kommentar des YouTubers „TechAltar“ erklärt, warum modulare Smartphones bisher nicht im Mainstream angekommen sind…
→ „Why Have Modular Smartphones Failed?“ (youtube.com)

 
ReThink, people!

First published: 15. September 2013
29. Jul 2018
by manu

Glitzer

© Manuela Ewers

Habt ihr euch schonmal über Glitzer Gedanken gemacht?

Glitzer in all seinen Formen – vom Bastelbedarf bis zur Kosmetik – ist im Grunde Mikroplastik und somit sollte man der Umwelt zuliebe besser darauf verzichten…

Was fast alle verwendeten Materialien gemeinsam haben: Sie sind nicht biologisch abbaubar und stellen daher, wenn sie in die Umwelt gelangen, ein ernstes Problem dar. Und dass sie in die Umwelt gelangen, lässt sich bei winzigen herumflatternden Plastikpartikeln kaum vermeiden – und wird speziell bei Kosmetikprodukten, die beim Abwaschen ins Abwasser gelangen, billigend in Kauf genommen.
Quelle: utopia.de

→ „Trügerischer Glanz: Die dunkle Seite des Glitzers“ (utopia.de)
→ „Wissenschaftler fordern Glitzerverbot“ (orf.at)
→ „Sollte Glitzer verboten werden?“ (spektrum.de)


Auch interessant:
→ Woraus besteht eigentlich Kaugummi?
→ Mehr über Mikroplastik

First published: 13. Dezember 2017
9. Jul 2018
by manu

Kleidertauschbörse und Upcycling-Workshop

© Manuela Ewers

Veranstaltungstipp

Kleidertauschbörse – für Groß und Klein

  • Kleidertauschbörse
  • Upcycling-Workshop: Sitzkissen aus T-Shirt-Garn
  • Entspannungsecke mit Kuchen, Tappas & Getränken

Donnerstag, 02.08.2018, 16:00 bis 18:00 Uhr
Platz zwischen Altem Rathaus und Stadttheater
(bei schlechtem Wetter im Foyer des Alten Rathauses).

Veranstalter: Transition Town Bielefeld, Welthaus Bielefeld, RecyclingBörse und GRÜNE Bielefeld


So geht’s: Gut erhaltene, gebrauchte Kleidungsstücke und Schuhe (maximal 15 Teile pro Person) abgeben. Dafür eine Tauschwährung für die Kleiderbörse erhalten.

Kleidungsabgabe:
— im Vorfeld (25.07. – 01.08.) werktags von 9:00 – 13:00 Uhr
GRÜNE Ratsfraktion, Altes Rathaus/Zimmer 18, Niederwall 25
GRÜNER Kreisverband, Kavalleriestr. 26
Welthaus, August-Bebel-Str. 62
— direkt am 02.08. zwischen 15:00 – 15:50 Uhr auf dem Kleidertauschplatz

Kleidungsstücke, die nach der Börse übrig sind, spenden wir der Recyclingbörse. Die Tauschwährung gibt es übrigens auch für Kuchen- und Tappasspenden.


Rückfragen gerne unter: 0521-51 2713 oder gruene.bi.rat@bitel.net
→ zur Facebook-Veranstaltung

31. Mai 2018
by manu

Brotbeutel statt Papiertüte

© Manuela Ewers

Auch wenn Papier besser biologisch abbaubar ist als Plastik, werden Brötchentüten einfach viel zu kurz genutzt, um den Aufwand der Herstellung wirklich zu rechtfertigen. Sinnvoller ist es diesen Papiermüll zu vermeiden, indem man wiederverwendbare Brotbeutel mit zum Bäcker nimmt.

„Wiederbelebt“ in Stuttgart stellt Kleidung aus Überschussware von anderen Textilunternehmen her und schont somit die Ressourcen. Für das Projekt „Raupe Immersatt“ haben sie Brotbeutel aus solchen Stoffresten z.B. von Hugo Boss hergestellt (Siehe Foto oben).
(1,5 Millionen Tonnen Textilien werden jährlich in Deutschland entsorgt: 1/4 unverarbeitete Rohstoffe, 3/4 fertige Kleidungsstücke)

→ Wiederbelebt
→ Raupe Immersatt
 

Wenn ein Brotbeutel für euch keine Lösung ist

Man kann die Papier-Brötchentüten auch als Mülltüte für den Bio-Mülleimer benutzen. Bio-Plastik-Müllbeutel sind für den Biomüll nicht geeignet:

In den meisten Kompostieranlagen dauert die Kompostierung des Biomülls nur sechs bis zehn Wochen – zu kurz für die Bioplastiktüten. Der Großteil der Kompostierbetriebe sortiert die Biokunststofftüten daher aus und führt sie der Restmüllverwertung, sprich den Müllverbrennungsanlagen, zu. Würden plötzlich alle Verbraucher auf die biologisch abbaubaren Beutel umsteigen, müssten die Abfallbetriebe aufwändig umrüsten.
Quelle: utopia.de

→ utopia.de
→ „Zu viel Plastik in der Biotonne“

20. Mai 2018
by manu

Ein 3D-Drucker aus Elektroschrott

© inhabitat.com

Ein westafrikanischer Erfinder hat aus Elektroschrott einen 3D-Drucker gebaut!

Das Müllproblem in Afrika ist bekannt. Fast jeder hat schon mal Bilder von den Müllbergen gesehen, die sich dort anhäufen, auf denen Kinder rumlaufen und mit Plastiktüten oder anderem Müll spielen, wo afrikanische Frauen und Männer auf der Suche nach wertvollem Müll sind, um davon ihr Leben zu finanzieren…

Kodjo Afate Gnikou aus West-Afrika hat eine Möglichkeit gefunden aus diesem alten Elektro-Schrott einen 3D-Drucker zu bauen, der für rund 100$ erhältlich ist.

→ inhabitat.com
→ ulule.com

First published: 13. Oktober 2013
16. Mai 2018
by manu

Muffins backen ohne Förmchen

© Manuela Ewers

Eine Alternative zu Papierförmchen sind Aufstrich-Gläser.
Ich verwende gerne die, die innen nicht abgerundet sind, sondern einen geraden Rand haben.

Nach dem Backen kann man die Gläser direkt wieder mit dem Deckel verschließen. Das hat den großen Vorteil, dass das Gebackene länger frisch bleibt, weil sich beim Abkühlen ein Vakuum bildet.