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14. Nov 2015
by manu

Leider geil

Ist „leider geil“ wirklich geil?
Muss man den neuen „superschicken“, benzinschluckenden, luftverpestenden, monströsen SUV wirklich um jeden Preis haben?
Muss man die supertrendigen, in Kinderarbeit hergestellten, qualitativ minderwertigen Billig-Klamotten wirklich haben, um modisch topaktuell zu sein?

Ab wann sagt das Gewissen: Leider ungeil?
Warum ist vielen Menschen persönlicher Luxus so viel wichtiger als alles andere?
Schauen diese Menschen nie über ihren Tellerrand hinaus? Ist es Trotz? Ist es Bequemlichkeit? Ist es Angst?

Es lohnt sich mal darüber nach zu denken, welchen Luxus wir wirklich brauchen und wo man auch mal verzichten könnte… Verzichten ist nicht immer negativ, sondern kann auch frei machen von den unzähligen Entscheidungen, die in einer Konsumwelt zu treffen sind.
Auf einige Dinge zu verzichten heißt nicht, dass man nicht mehr Up-To-Date ist.
Verzichten heißt, den Kopf einzuschalten statt kopflos und unnötig Geld zu verprassen.

Nachhaltig und geil zu leben heißt nicht, mehr Geld ausgeben zu müssen, sondern weniger unnützes Zeug zu konsumieren.