2. Okt 2020

Amprion fällt Hunderte Bäume für eine Stromtrasse

Strommast © rethink-recycle.net

Laut Radio Gütersloh begann Amprion* bereits im Juli 2020 mit dem Bau des ersten Mastes, obwohl das Bundesverwaltungsgericht noch nicht über eine Klage entschieden hatte.

Für die umstrittene Höchstspannungsleitung von Halle nach Gütersloh werden nun Hunderte Bäume gefällt und Fledermäuse umgesiedelt.

Amprion bezeichnet diese Trasse als eine DER wichtigsten Leitungen für die Energiewende.

Leider kenne ich mich in dem Bereich nicht gut genug aus, um mir eine differenzierte Meinung bilden zu können. Deshalb sehe ich mich weder als Befürworter noch als Gegner der Trasse, aber einen schlechten Beigeschmack hinterlässt das Fällen der Bäume in Zeiten von massenhaftem Baumsterben schon…

*Amprion wurde 2003 als Tochtergesellschaft der RWE Net AG gegründet und ist einer der vier großen Netzbetreiber in Deutschland.

Links zu Artikeln

→ „Amprion lässt zwischen Halle und Gütersloh Bäume fällen“ (radioguetersloh.de)
→ „Amprion baut ersten Mast der umstrittenen 380kV-Leitung in Isselhorst“ (radioguetersloh.de)
→ „Amprion darf Höchstspannungsleitung von Gütersloh bis nach Halle bauen“ (haller-kreisblatt.de)
→ „Waldsterben. Nicht irgendwo, sondern direkt um die Ecke…“ (ReThink-Beitrag)