26. Jul 2020

Die Uni Bielefeld wird Fahrradfreundlicher

Die Uni Bielefeld wird Fahrradfreundlicher © rethink-recycle.net

Auf dem Campus der Uni Bielefeld gibt es seit einigen Wochen neue (auch überdachte) Fahrradstellplätze im Parkhaus 3, in der Tiefgarage des X-Gebäudes und unter der Brücke zur Stadtbahn, eine neue abgetrennte Fahrradspur zur Tiefgarage und 3 quietsch-gelbe Fahrrad-Reparaturstationen.

Die Uni Bielefeld wird Fahrradfreundlicher

Zwei der Reparaturstationen befinden sich zwischen Haupt- und X-Gebäude, die Dritte am Z-Gebäude.

→ 50jahre.uni-bielefeld.de

4. Jul 2020

Fahrrad-Boom

Kleine Taten Fahrrad Tour © rethink-recycle.net

Seit Corona gibt es einen regelrechten Ansturm auf Fahrräder und eBikes.
Das Fahrrad ist ja auch ein tolles Fortbewegungsmittel und dazu umweltfreundlicher als das Auto! 🙂

Aber man muss nicht immer neu kaufen. Viele alte Räder lassen sich leicht reparieren und wieder flott machen.

Oder man kauft ein „recyceltes“ Rad:
Die Recyclingbörsen in Herford und Bielefeld haben große Fahrradwerkstätten, in denen sie alte Fahrräder zerlegen bzw. wieder verkehrstüchtig machen.
Auch Fahrrad-Ersatzteile aller Art können hier erworben werden.

→ recyclingboerse.org

15. Jun 2019

SaniFAIR? Oder die Abzocke mit dem Bon…

Früher gehörten Raststätten an Autobahnen dem Bund und die Toilettennutzung war kostenlos. Im Jahr 1998 wurden sie privatisiert in der Hoffnung auf gesunden Wettbewerb und eigentlich auch mit dem Ziel sanitäre Anlagen weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen: „Die Tank und Rast AG wird sich bemühen, die untentgeltliche Benutzung von sanitären Einrichtungen ganzjährig durchgehend (24 Stunden) sicherzustellen“ (aus dem Privatisierungsvertrag, 1998).

Doch mittlerweile hat Tank & Rast mit einem Marktanteil von 90% eine Monopolstellung im Bereich Raststätten und macht zudem ein riesen Geschäft mit den kostenpflichtigen Toiletten der Tochtergesellschaft Sanifair: Jährlich werden laut einer Schätzung der Zeitung „Die Welt“ Sanifair-Bons im Gesamtwert von ca 7,5 Millionen Euro nicht eingelöst. Und laut ZDF unterstützt man dadurch (ungewollt) sogar u.a. die Allianz (Versicherung) und den Staatsfond von Abu Dhabi.
Die „Bemühungen“ die unentgeltliche Benutzung sicherzustellen sind also am Kapitalismus gescheitert…
Aber nicht nur, dass man mit dem Toilettengang den Staatsfond von Abu Dhabi unterstützt und durch diese Bons mehr unnötiger Müll produziert wird, nein, die Kunden werden dazu verführt noch mehr zu konsumieren und am Ende mehr Geld auszugeben als sie es ohne den Bon getan hätten.

Zudem gibt es Sanifair-Toiletten nicht mehr nur in Autobahn-Raststätten, sondern auch in Bahnhöfen und Einkaufszentren wie z.B. der Kö-Galerie in Düsseldorf, dem DuMont Carré in Köln oder dem Gesundbrunnen-Center in Berlin.
 

Weiterführende Links

→ „Tanken, rasten, zahlen – Wie Raststätten Kasse machen“ (ZDF-zoom, 16. April 2014)
→ „Sanifair – Das Geschäft mit dem Geschäft“ (WDR, 8. November 2017)
→ „Abzocke am Raststätten-WC: Wie Sanifair Toilettenbesucher ausnutzt“ (WDR, 8. November 2017)
→ „Tim Engartner – Staat statt Privat“ (2017)

Leider wurde der mega peinliche Sanifair-Werbespot von vor 2 Jahren bereits überall entfernt, weshalb man sich nur noch Parodien davon ansehen kann:
→ „Werbedreck – Sanifair“ (youtube.com)

Alternativen zu kostenpflichtigen Toiletten:
→ die-nette-toilette.de

28. Mai 2019

Wahnsinn LKW

„Wahnsinn LKW – Wie der globale Schwerverkehr uns alle kaputt macht“
arte/mdr Dokumentation, 2019
Ausstrahlung 07.05.2019

“ Fast 80 Prozent aller Waren und Güter werden mit dem Lastwagen transportiert. Mit drastischen Folgen für uns Bürger: Staus, Umweltverschmutzung, Gesundheitsrisiken, kaputte Straßen. Ein einziger Lkw richtet an unseren Autobahnen und Brücken so viel Schäden an wie 60.000 Pkws.

Dabei fährt rechnerisch jeder dritte Lkw unbeladen. Schuld daran sind politische Entscheidungen und wirtschaftliche Interessen. Jedes online bestellte Paket muss so schnell wie möglich beim Kunden sein – und fährt unter Umständen in einem halbleeren Lkw von A nach B. Außerdem produziert die Wirtschaft inzwischen nach dem Just-in-Time-System: Zulieferteile werden direkt vor der Fertigung angeliefert. „Die Lager der Industrie sind auf die Straße verlegt worden und die rechte Autobahnspur ist jetzt die Lagerhalle. Das zahlen wir Steuerzahler, aber nicht die Unternehmen“, sagt Michael Cramer, Europaabgeordneter der Grünen.

Billiger Diesel und osteuropäische Fahrer, die zu Dumping-Löhnen beschäftigt werden, machen Lkw-Transporte im Vergleich zur Alternative Bahn so günstig. Obendrein wird der Güterverkehr auf der Schiene immer wieder ausgebremst, weil Investitionen verschleppt werden. Beispiel: Adorf im tschechisch-deutschen Grenzgebiet. Weil am Grenzübergang auch die Elektrifizierung aufhört, läuft der Güterverkehr seit Jahren über die Straße und quer durch den Ort Adorf im Vogtland.

Dass es anders geht, zeigt die Schweiz. Dort ist der Marktanteil für Güter auf der Schiene doppelt so hoch wie in Deutschland. Ergebnis einer konsequenten Verkehrspolitik – ohne Lobbyismus aus der Automobilindustrie. „

arte.tv

→ Kritik vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL)
→ Mehr über Amazon

ReThink, people!
Vermeidet Online-Käufe.
Boykottiert Amazon.

27. Mai 2019

FlowBie: In Bielefeld bewegt Dich was!

FlowBie - E-Roller © rethink-recycle.net

© rethink-recycle.net Dem einen oder anderen sind sie vielleicht schon aufgefallen:
Die FlowBie-E-Roller!

Damit hat moBiel in diesem Jahr sein Angebot um eine umweltfreundliche E-Roller-Flotte in schickem Retro-Look erweitert.
Nach der erfolgreichen Pilot-Testphase im letzten Jahr sind die Roller seit März offiziell zu mieten.

Das ganze funktioniert unkompliziert über die FlowBie-App. Einmal registrieren und anschließend einfach einen freien Roller aussuchen und losdüsen.

Wenn ihr zudem mobiel-Abokunden seid, bekommt ihr 50 Freiminuten für die Fahrt mit den schicken E-Rollern geschenkt.

Ich habe „Alma“ auch schon ausprobiert und bin begeistert! 🙂

→ Mehr Infos auf mobiel.de

11. Mrz 2018

Suffizienz – Perspektive 2030

Suffizienz - Perspektive 2030 © bund.net

Bild 1:
„100 Millionen ausgediente Handys liegen in deutschen Schubladen herum: Schätze im Gesamtwert von mehr als 160 Millionen Euro.“

Bild 2:
„Weil Fahrradfahren gut für die Gesundheit und die Umwelt ist, entsteht dabei ein gesellschaftlicher Nutzen – 23 Cent pro gefahrener Kilometer. Die gesellschaftlichen Kosten eines Kilometers, der mit dem Auto zurückgelegt wurde, belaufen sich hingegen auf 85 Cent.“

Aus einem Impulspapier vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland:
→ Perspektive 2030: Suffizienz in der Praxis (BUND)

10. Jul 2017

Unplattbare Fahrradreifen

Platte Reifen am Fahrrad sind lästig und verursachen viel zu viel Müll.
Was würdet ihr also sagen, wenn es einen Fahrradreifen gäbe, der unplattbar ist, weil er nicht mit Luft gefüllt ist?!

 

→ Mehr Info (kickstarter.com – November 2016)

 

 

UPDATE:

Hier kann man die unplattbaren Reifen kaufen:
tannusamerica.com

 

Fahrradreifen-Upcycling

Für alle, die ihre bereits durchlöcherten Fahrradschläuche gerne upcyceln würden:
→ hier ein paar Anregungen

11. Nov 2016

Fliegen ist das neue Öko??? Falsch!

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft versuchte im April diesen Jahres mit diesem Werbespot Flugreisen als ökologisch darzustellen:

[…] Trotzdem ist die Behauptung „Fliegen ist das neue Öko“ nicht haltbar. Flieger pusten ihr Abgas größtenteils nicht am Boden in die Luft, sondern weit oben, in der Atmosphäre. Das macht dann vor allem in Sachen Klimaschutz den Unterschied. Der Naturschutzbund hat zusammengerechnet: Einmal nach Mallorca fliegen ist demnach für das Klima so schädlich, als ob wir mehr als 100.000 Kilometer mit dem Auto fahren.
 
Der Reisebus ist am sparsamsten
Das Umweltbundesamt sieht das ganz ähnlich: Es hat für verschiedene Verkehrsmittel durchgerechnet, wie Reisende am umweltfreundlichsten unterwegs sind. Der Spitzenreiter: der Reisebus – noch vor der Eisenbahn. Wer das umrechnet, kommt auf 1,4 Liter Benzin pro Passagier und 100 Kilometer. […]

Quelle: dradiowissen.de

Ganzen Artikel lesen auf
→ dradiowissen.de

16. Jul 2016

Tamyca – Privates Carsharing

Tamyca - Privates Carsharing

© rethink-recycle.net

Wenn ihr in einer Großstadt wohnt, braucht ihr vermutlich nicht ständig ein Auto. Dann ist es praktisch, wenn man keines besitzen muss, sondern sich hin und wieder eins leihen kann.
Tamyca vermittelt Kontakte zu Privatpersonen, die ein Auto haben und es verleihen wollen:
→ tamyca.de

 

Ähnlich funktioniert auch BlaBlaCar, nur dass dort nicht Autos verliehen, sondern Mitfahrten angeboten werden:
→ blablacar.de

12. Nov 2015

Drei Schwebebahnen für Wuppertal

Die Wuppertaler Schwebebahn bekommt neue Wagons und bereits übermorgen (14.Nov.) wird die erste neue Bahn aus Valencia angeliefert.
Die alten stehen seit dem 19.Oktober zum Verkauf (etwa 5.000€ pro Bahn).

 

Drei der alten Schwebebahnen verschenkt die Stadt. Seit dem 1.November läuft die Abstimmung zu einem Wettbewerb, wo sich Gruppen mit ihren Projektvorstellungen für eine der drei Schwebebahnen bewerben konnten.

 

→ Hier geht’s zur Abstimmung

 

wuppertaler-schwebebahn