9. Aug 2018

Kreidezähne durch Weichmacher?

Kreidezähne durch Weichmacher? © DGZMK

Vor allem Kinder und Jugendliche sind von der schmerzhaften Krankheit betroffen, die in der Alterstufe sogar häufiger auftritt als Karies. Etwa jedes dritte Kind hat Kreidezähne.

Als mögliche Ursache kommen Weichmacher in Betracht (Bisphenol A), die unter Anderem über die Nahrung aufgenommen werden und so in den Blutkreislauf gelangen.

Nach Möglichkeit sollen besonders Kinder und Schwangere Weichmacher meiden.

→ Artikel lesen auf utopia.de

12. Feb 2018

Fastenzeit

Bald ist es mal wieder soweit: Fastenzeit! Und nach der folgenden ZDF-Doku bekommt man direkt Lust Plastik zu fasten…

Bereits nach einer Woche ohne Plastik kann die Phtalat-Belastung (Weichmacher) im Blut um gut 30% gesenkt werden.

98 Prozent der Studien, die von Hormonforschern unter Verwendung der Methoden des 21. Jahrhunderts durchgeführt wurden, kommen zu dem Ergebnis:
BPA schadet der Gesundheit.
Ich habe kaum eine Studie gefunden, die keine schädliche Wirkung zeigt. Und diese Schädigung erfolgt in einer sehr geringen Dosis. Sie liegt weit unterhalb der Menge, die nach Ansicht von Industrie und Behörden als unschädlich gilt.

Frederick vom Saal (in ZDF zoom)

 


(ZDF zoom: „Eingeschweißt und abgepackt – Wie sicher ist unser Essen?“, Anfang 2013)

 

Tipps und Tricks beim Plastikfasten

→ Warum Plastikfasten sinnvoll ist und wie du dir das Leben während des Fastens einfacher machen kannst (ReThink)

 

6. Apr 2017

Plastik: Der Fluch der Meere

„Plastik: Der Fluch der Meere“ YouTube-Video by DrSelbstdenker
ZDF/arte-Doku, 2012, 53min

„Vor einigen Jahren entdeckte man weit draußen im nordpazifischen Ozean eine kreiselnde Strömung mit etwa 100 Millionen Tonnen Plastikmüll. Das Phänomen fand sich auch im Nordatlantik. Inzwischen vermuten Strömungsforscher einen Müllstrudel auch südlich des Äquators. Die Dokumentation begleitet ein Expeditionsteam um den Umweltaktivisten Marcus Eriksen. Er will den Südpazifik durchqueren, um den bisher nicht eindeutig nachgewiesenen Müllstrudel auf der Südhalbkugel zu finden. Irgendwo zwischen Osterinsel und chilenischem Festland soll er sich befinden. Aber wie muss man sich so eine riesige Ansammlung von Abfällen vorstellen? Und was würde es bedeuten, wenn Eriksen fündig würde? Parallel zu Eriksens Suche versuchen Wissenschaftler herauszufinden, was Plastik im Meer eigentlich anrichtet. Dabei geht es nicht nur um strangulierte Seelöwen, erstickte Vögel und tödlich verletzte Schildkröten. Chemiker und Meeresbiologen haben festgestellt, dass die eigentliche Gefahr in der toxischen Wirkung des Plastiks auf die Meeresfauna und -flora liegt. Sie scheint wesentlich höher zu sein, als bisher angenommen. Die Dokumentation ist eine Spurensuche nach den wahren Auswirkungen der Plastikflut. Wie ein Puzzle setzen sich einzelne Erkenntnisse nach und nach zu einem erschreckenden Gesamtbild zusammen. Erst kürzlich fanden Wissenschaftler heraus, dass sich – in weitaus größerem Rahmen als bisher angenommen – in der arktischen Tiefsee große Mengen Müll am Meeresboden befinden. So ist der Plastikmüll längst zu einem globalen Problem geworden, dessen Lösung der Anstrengungen aller bedarf.“

ZDF