14. Apr 2020
by manu

Kumihimo

Selbstgemachter Kumihimo Flechtrahmen © rethink-recycle.net

Mein neuestes Handarbeitsprojekt sind Kumihimo-Flechtbänder… 😀
Kumihimo ist eine japanische Flechtkunst und man kann damit zum Beispiel Bänder und Seile herstellen.

Da ich es einfach nur mal ausprobieren wollte, ohne dafür groß Material oder Hilfsmittel kaufen zu müssen, habe ich mir einfach selbst einen Flechtrahmen hergestellt und Wollreste hatte ich eh noch da. Also gesagt, getan! 🙂

Aus einer alten Bewerbungsmappe, die aus relativ festem Kunststoff besteht, habe ich ein Rechteck heraus geschnitten, ein ovales Loch in der Mitte und an den entsprechenden Stellen Einkerbungen gemacht.

Voilá! Fertig ist der Flechtrahmen.

Selbstgemachter Kumihimo Flechtrahmen

So funktioniert Kumihimo

Mehr über die Flechtkunst:
→ wollplatz.de

Mehr Ideen

→ Was man noch aus alten Bewerbungsmappen machen kann…

6. Jul 2019
by manu

Ersticken wir in Billig-Altkleidern?

„Re: Plastikmüll statt Mode – Ersticken wir in Billig-Altkleidern?“
arte Reportage, 2019
→ arte.tv

„Die weltweite Textilproduktion hat sich seit der Jahrtausendwende verdoppelt. Möglich macht das der zunehmende Einsatz synthetischer Fasern wie Polyester, dem Treibstoff der Fast Fashion. Altkleidersammler stöhnen unter der Billigklamotten-Flut, die immer schlechter verwertbar ist. Eine junge Textiltechnik-Studentin sucht nach Alternativen.

Längst hat sich der Kleiderkauf vom Bedarf entkoppelt, ist zur Freizeitbeschäftigung geworden. 60 Kleiderstücke kauft jeder Deutsche pro Jahr. Doch die vielen Billigklamotten – meist aus Fasermix – schaffen am Ende ihres Lebens Probleme. Helmut Huber, Altkleidersammler aus Nürnberg, stellt fest: Die Qualität wird immer schlechter. Er muss rund ein Drittel mehr Ware abholen und sortieren, um gleichviele, tragbare Altkleider wie vor zehn Jahren zu erhalten.Ein weiteres Problem: Billiger Fasermix lässt sich nicht recyceln, Outdoorkleidung aus reinem Synthetik-Material, das weder saugt noch puffert, taugt nicht mal mehr als Putzlappen. Wenn sich nichts ändert, so Huber, muss die Kleidersammlung eines Tages bezuschusst werden. Dazu kommt, dass Synthetikfasern beim Waschen Mikroplastik ins Abwassersystem abgeben.Franziska Uhl macht all das fassungslos. Die angehende Textilingenieurin aus Reutlingen ist durch Studium und Nebenjobs zur Kritikerin der Textilindustrie und des ungebremsten Kleiderkonsums geworden. Sie will in ihrem späteren Job nicht mithelfen, noch mehr billigen Fasermix zu produzieren, sondern sucht nach Alternativen.Dabei hat sie eine eigenwillige Lösung gefunden: eine Naturfaser, die nicht extra produziert werden muss: Chiengora – Hundehaar! Weich wie Kaschmir und, wie Franziska sagt, im Überfluss vorhanden. Gemeinsam mit einer Freundin hat sie inzwischen ein Startup gegründet. Die ersten Wollknäuel liegen schon in den Ladenregalen. Nun muss noch die größte Herausforderung gemeistert werden: Wie kommt Franziska im großen Stil an den Rohstoff heran?“

arte.tv

Mehr von Franziska Uhl
→ fashionchangers.de

10. Feb 2018
by manu

Wie aus einem Pulli ein Wollknäuel wird

Wie aus einem Pulli ein Wollknäuel wird © Imogen Hedges

Fit durch Wollrecycling! 🙂

Diese Abgefahrene Maschine, die aus einem Fahrrad und einem Teekessel hergestellt wurde und mit den eigenen zwei Beinen angetrieben wird, macht aus einem alten/ungenutzten Pulli wieder ein Wollknäuel, das man für andere Strickprojekte weiterverwerten kann.

Auf diese Idee kam Imogen Hedges, Studentin der Kingston University in London.

 

Alternative

Für alle, die keine solche Apparatur zu hause rumliegen haben:
→ So geht’s ohne!