3. Aug 2019
by manu

Klimawandel: Äpfel mit Sonnenbrand

Äpfel am Baum mit Brandstellen von der Sonne © Hans-Joachim Bannier

Der nachfolgende Bericht über Sonnenbrand-Schäden auf Früchten ist ein Auszug aus dem Newsletter des Obst-Arboretum Olderdissen in Bielefeld vom 2. August 2019:


Extreme Sonnenbrandschäden auf Äpfeln – Geschichten von Klima und Ozonschicht

Von Hagelschauern sind wir (anders als im Alten Land) bisher zwar verschont gewesen, dafür haben uns die heißen Tage der letzten Woche extreme Sonnenbrandschäden auf den Früchten beschert, d.h. die auf der Sonnenseite der Bäume hängenden Früchte heizen durch die Sonneneinstrahlung (obwohl wir hier auf dem Nordhang liegen) so stark auf, dass die Oberfläche mehr als 55°C heiß wird und die Zellen zu „schmelzen“ beginnen, so wie das auf dem als Anhang beigefügten Foto zu sehen ist.

Das Phänomen der Sonnenbrand-Schäden ist in der Geschichte des Obstanbaus völlig neu. Vergleichbar massive Schäden sind in der obstbaulichen Literatur der letzten 200 Jahre niemals beschrieben worden (und so akribisch, wie die alten Obstbaubücher alle biologischen und physikalischen Probleme des Obstbaus akribisch beschrieben haben, hätte man auch Sonnenbrandschäden als obstbauliches Problem nicht unerwähnt gelassen!). Einzelne heiße Tage über 30°C hat es im 19. Jh. in Deutschland auch schon gegeben, ohne dass das die heute sichtbaren Schäden zur Folge hatte. Und auch heute gibt es einzelne heiße Tage, die keine Schäden an Äpfeln verursachen, während an anderen Tagen plötzlich starke Schäden zu beobachten sind. Das lässt vermuten, dass neben der Temperatur auch noch andere Faktoren – wie die (durch diverse Abgas-Emissionen) zum Teil „löchrige“ Ozonschicht der Erde – die Sonnenbrandschäden begünstigen.

Die ersten starken Sonnenbrand-Schäden auf Äpfeln in Bielefeld habe ich an einem Wochenende im Juli 2006 beobachtet; seither ist es durchschnittlich fast jedes zweite Jahr, in dem wir solche Schäden beobachten können. Besonders schlimm war es in der letzten Augustwoche 2016, aber auch in diesem Jahr haben wir wieder massive Schäden. In den großen Obsthöfen in Deutschland wird inzwischen regelmäßig Kaolin auf die Früchte gespritzt, ein helles Gesteinsmehl, das die Sonneneinstrahlung reflektiert und somit die Oberfläche der Früchte nicht so heiß werden lässt.

Klimawandel: Äpfel mit Sonnenbrand
© Hans-Joachim Bannier

Will man nicht nur Symptome kurieren, sondern die Ursachen dieser Veränderungen angehen, sind wir mitten in Fragen des Klimawandels und damit mitten in der Politik, aber auch mitten in der Frage, wie wir eigentlich leben und wieviele Ressourcen wir – besonders in den Industrienationen – eigentlich meinen verbrauchen zu können.

Gerade vor ein paar Tagen war der Erdüberlastungstag, also der Tag im Jahr, ab dem die Menschheit (global gesehen) von jetzt an bis zum Jahresende Ressourcen verbraucht, die die Erde nicht in gleichem Maße reproduzieren kann. Betrachtet man Deutschland für sich allein, liegt „unser“ Erdüberlastungstag sogar schon am 3.Mai, d.h. wir benötigten über kurz oder lang 3 Erdkugeln, um unseren Lebensstil (oder sollten wir besser sagen Konsum-Stil) weiterleben zu können wie bisher.

Wir Menschen sind Verdrängungskünstler: Solange wir die Folgen unserer Handlungen nicht direkt wahrnehmen oder am eigenen Leib zu spüren bekommen, verdrängen wir sie.

[…]

Mit den Sonnenbrand-Schäden an Äpfeln (und auch anderen Kulturpflanzen) bekommen wir die Veränderungen des Weltklimas heute jedenfalls direkt in den Garten…


Lieben Dank an Herrn Bannier für den Bericht und die Fotos!

30. Jul 2019
by manu

Nidonas.com

Zahlen was du willst?
Wo gibt’s denn sowas?

Auf der neu entstehenden Online-Plattform nidonas.com soll künftig jeder für die angebotenen Produkte (z.B. Musik, Literatur, Videos, Apps) so viel bezahlen wie er oder sie möchte:
Preise, die sich jeder leisten kann.

Die Gründer Kajetan Weiß und Sandra Weyand legen auch auf ökologische Nachhaltigkeit bereits bei der Entwicklung viel Wert, beispielsweise indem die Plattform mit der ressourcenschonenden Programmiersprache Rust programmiert wird und die Nidonas-Cloud auf einem Server läuft, der mit erneuerbarer Energie betrieben wird.

Die beiden Entwickler der ersten Pay-What-You-Want Online-Plattform für digitale Güter haben bereits Anfang Juli ihre Crowdfunding-Kampagne gestartet.
Noch bis zum 1. September hast du die Möglichkeit sie bei ihrem Projekt über startnext.com zu unterstützen:

→ startnext.com

14. Jul 2019
by manu

ReThink Fotografie

ReThink Fotografie © rethink-recycle.net

Die Fotografie mit Digitalkameras hat viele Vorteile. Man kann nahezu unendlich viele Fotos und Videos machen, in unterschiedlichen Automatikmodi, mit verschiedensten Filtern, Autofokus und Bildstabilisatoren…

Das ist praktisch, keine Frage.

Aber zum Einen lernt man dabei kaum etwas über das „Drumherum“ des Fotografierens und zum Anderen verleitet es dazu nicht mehr richtig hinzusehen, die Umgebung nicht mehr richtig wahrzunehmen, sondern einfach nur noch massenhaft Fotos zu schießen.
Da hat man dann am Ende des Tages hunderte von Bildern mit zig Motiven in unzähligen Versionen, durch die man sich durchwühlen muss, um die Besten heraus zu picken. Das heißt: Wenn man sich denn die Mühe macht…

Jahre später versauern abertausende von Fotos dann auf einer Festplatte. Man wollte eigentlich schon längst mal neue Fotobücher davon machen oder einfach ein paar Abzüge oder Fotoartikel bestellen, aber die schiere Anzahl der Fotos macht es schlicht unmöglich die besten Bilder auszusuchen.
Ein Krampf, der Unmengen von Zeit kostet.

Slow-Photography entdecken

Warum nicht mal einen Gang zurück schalten und mit einer alten, analogen Kamera wieder etwas bewusster fotografieren?

Ältere Spiegelreflexkameras funktionieren zudem ganz ohne Akkus und sind gebraucht für einen Appel und ein Ei erhältlich.
Das macht sie zum perfekten Einsteigermodell, für Foto-Interessierte, die auch lernen wollen wie man u.A. Blende und Belichtungszeit richtig einstellt.

ReThink Fotografie
© rethink-recycle.net

Ich habe die oben abgebildete „Revueflex E“ (auch „Zenit E“) von meinem Großonkel geschenkt bekommen. Sie ist fast 50 Jahre alt und quasi der russische Panzer unter den analogen Spiegelreflexkameras.

Es macht riesig Spaß damit zu fotografieren!

Der Film, den ich eingelegt habe, hat zwar nur 36 Bilder, aber da ich mir viel genauer überlege, was ich fotografiere, dauert es auch wesentlich länger bis ich die 36 Fotos zusammen habe.
(Sobald ich den Film entwickelt habe, poste ich hier auch ein paar der Bilder.)

ReThink everything!

Mehr zum Thema Fotografie

→ „Tipp für Büchersendungen“
→ „Kameramaus“
→ „Hochzeitseinladungen mal anders“
→ „Teelicht-Fotohalter“

23. Jun 2019
by manu

ReThink Facebook

ReThink Facebook © rethink-recycle.net

Nachdem ich in den letzten Monaten nur sporadisch mal einen Post auf Facebook veröffentlich habe, habe ich mich entschieden die ReThink-FB-Seite komplett zu löschen.

Nachfolgend ein paar Gründe, warum ich nicht mehr Teil von Facebook sein möchte.

Gute Gründe gegen Facebook (FB)

  • Facebook ist nicht kostenlos, denn man bezahlt mit seinen Daten. Dabei betreibt Facebook mehr als fragwürdigen Datenschutz (siehe Punkt 3).
  • FB bezieht auch Daten über Websites, auf denen ein FB-Widget eingebunden ist.
  • FB darf alle deine Inhalte kommerziell verwenden und an Dritte weitergeben.
    Das geht anscheinend sogar so weit, dass ausgewählte Partnerfirmen von FB (einige Partnerfirmen sind z.B. Amazon, Apple, Microsoft, Netflix, Spotify, …) deine privaten Nachrichten lesen dürfen.
  • Facebook ist Monopolist.
    Außerdem gehören zu FB auch noch Whatsapp und Instagram. So hat FB gleichzeitig Zugriff auf deine Daten dieser beiden Apps wie zum Beispiel deine Handynummer und Adressbuch-Einträge deiner Freunde.
  • Facebook macht sein eigenes Geld.
    FB will 2020 jetzt auch noch seine eigene Kryptowährung Libra herausbringen.
  • Man kann sein Profil nicht direkt löschen (es dauert 30 Tage).
  • Ca. 10% sollen Fake-Profile sein…
    Es gibt Unmengen von Fake-Profilen, die gezielt Desinformationen verbreiten.
  • Man befindet sich bei FB in einer Filterblase.
    Weil FB ganz genau weiß, was du gerne liest und likest, zeigt es dir hauptsächlich Posts an, die deinen Interessen entsprechen. Das führt dazu, dass man über FB sehr einseitig informiert wird.
  • Facebook ist nicht werbefrei.
    Unternehmen können sich deine Aufmerksamkeit auf FB kaufen. Je mehr Geld sie in die Hand nehmen, desto mehr Menschen sehen diesen Werbebeitrag. Außerdem können sich Unternehmen aussuchen, welchem „Typ von Personen“ ein Werbebeitrag angezeigt wird… (personalisierte Werbung)
    Dies kann auch genutzt werden, um bei Wahlen unentschlossene Wähler in eine bestimmte Richtung zu schubsen (Cambrigde Analytica Skandal – in diesem Zusammenhang ist auch die Doku „The Great Hack“ sehenswert)
  • FB ist wie ein Spielautomat.
    Es macht süchtig.
  • FB überwacht kritische Nutzer.
    Wenn man sich FB gegenüber kritisch äußert, landet man auf einer BOLO-Liste (Be On the LookOut) und wird überwacht. Von Personen auf dieser Liste werden Fotos, Profildaten und der aktuelle Standort überwacht.
21. Jun 2019
by manu

Trifft die WHO Entscheidungen zu Gunsten der Wirtschaft?

In der ZDF Dokumentation „WHO – Am Tropf der Geldgeber“ aus dem Jahr 2016 wird deutlich, dass auch bei der WHO wirtschaftliche Interessen über dem Wohl der Menschen stehen…

Ist die Weltgesundheitsorganisation krank? Die Filmemacherin Lilian Franck enthüllt versteckte Einflüsse der Tabak-, Pharma- und Atomindustrie auf die WHO. Damit schafft sie ein erschreckendes Abbild unserer heutigen Gesellschaft, in der Regierungspolitik obsolet wird.

Wem vertrauen Sie, wenn es um Ihre Gesundheit geht? Ärzte gehören dazu, und das Gesundheitsministerium auch. Die wiederum verlassen sich auf die Weltgesundheitsorganisation. Was aber wäre, wenn das Vertrauen und die Verantwortung, die ihr Milliarden von Menschen weltweit übertragen, gar nicht gerechtfertigt sind? Die Filmemacherin Lilian Franck wünscht sich, dass ihre Tochter gute Bedingungen in unserer Welt vorfindet. Ihre persönliche, jahrelange Investigation deckt Erschreckendes auf: Die Industrie infiltriert die WHO. Genauso schlimm: Die Mitgliedsstaaten missbrauchen die WHO für ihre nationalen Wirtschaftsinteressen. Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die WHO spielt eine erschreckende Rolle. Ihr fehlt es an Geld, Macht und Transparenz. Und ihre Entscheidungen helfen am Ende weniger den Opfern als den Pharmafirmen und der Atomindustrie. Lilian Francks unablässiger Kampf für die Wahrheit hat ihr ermöglicht, als erste Regisseurin mit allen relevanten Verantwortlichen der WHO intensive Gespräche zu führen. Ihre Gestik und Mimik verrät, wie frei sie sprechen können. Die auf Gesundheitsthemen spezialisierte Regisseurin trifft zudem WHO-Aussteiger und Whistleblower, um einen tiefgreifenden Eindruck zu ermöglichen. Das Ziel der WHO war die Ausrottung der Krankheiten dieser Welt, auf dem Weg dorthin ist sie verunglückt. Dabei steht sie stellvertretend für jede andere UN-Organisation oder öffentliche Einrichtung der Neuzeit. Die Industrie übernimmt die Macht in unserer Welt – und das kostet Menschenleben.“

arte.tv

Die Dokumentation ist in der arte-Mediathek nur noch bis kommenden Montag (24.06.2019) verfügbar:
→ „WHO – Am Tropf der Geldgeber“, Deutschland 2016

31. Mai 2019
by manu

Tampon-Steuer? Menstruationsartikel sind kein Luxus!

Tampon und Rubycup © rethink-recycle.net

Zurecht fragt man sich nun: Was ist eine Tampon-Steuer?
Denn die gibt es so speziell gar nicht. Es ist lediglich ein Sammelbegriff für die Steuer auf Intim-Hygieneartikel, die man normalerweise als Produkte des täglichen Bedarfs bezeichnen würde.

Darunter fallen Artikel wie Tampons, Binden, Menstruationstassen und evtl. andere Hygieneartikel, die in Deutschland mit dem normalen Umsatzsteuersatz von 19% besteuert werden (in manch anderen Ländern sogar mit bis zu 27%).
So weit so gut.

Aber demgegenüber stehen Produkte wie Schnittblumen, Haustiere, Kunstgegenstände, Sammelmünzen, Trüffel und Kaviar, die mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7% besteuert werden:
→ gesetze-im-internet.de

Wie kann das sein?
Was rechtfertigt, dass ein notwendiger Hygieneartikel so viel mehr besteuert wird als Luxusartikel wie Schnittblumen und freaking KAVIAR???

Böse Zungen könnten behaupten, dass die Gesetze ja hauptsächlich von Männern gemacht werden… 😉

In anderen Ländern wie beispielsweise Australien, Irland, Kanada und Kenia wurde die „Tampon-Steuer“ bereits abgeschafft.

Weitere Infos und Petition

→ Petition auf change.org
→ deutschlandfunknova.de
→ ndr.de

→ Alternativen zu Tampons (ReThink-Beitrag)


Das Tampon-Buch

Aus Protest gegen die „Tampon-Steuer“ verkauft ein Stuttgarter Startup Bio-Tampons in Büchern, da Bücher nur mit 7% besteuert werden:
→ br.de


Ebenso absurd…

Warum Frauen nur noch Männer-Produkte kaufen sollten

Der Vergleich mehrerer nahezu identischer Männer- und Frauen-Produkte (Nur ein Beispiel: Fahrradhelme für Mädchen [$27,99] oder Jungen [$14,99], lediglich in der Farbgebung unterschiedlich) zeigt, dass Frauen bei ca. 60% der Produkte mehr bezahlen als Männer:
→ fraeulein-magazine.eu

Bei vielen Produkten lohnt es sich daher auch mal einen Blick auf das Männersortiment zu werfen.

16. Mrz 2019
by manu

WEtell – nachhaltiger Mobilfunk

„WEtell ist der Wandel im Mobilfunk. Wir sagen: Schluss mit dem Raubbau an unserem Planeten, dem Datenmissbrauch und der Täuschung von Kunden! WEtell bietet konsequent nachhaltige Mobilfunktarife und setzt neue Standards: Klimaschutz, Datenschutz, Fairness und Transparenz – damit sich etwas ändert. Wir sind überzeugt: Die Zukunft geht uns alle etwas an! Du. Wir. WEtell.“

startnext.com

Jetzt die Crowdfunding-Aktion auf Startnext unterstützen:
→ startnext.com
→ wetell-change.de

5. Okt 2018
by manu

Hambacher Forst

Hambacher Forst © rethink-recycle.net

Es ist doch traurig: Da ist die Energiewende beschlossen und doch will RWE mit aller Macht wertvolle Waldgebiete zerstören, um noch mehr Kohle für dreckige Energie zu fördern!?

Hier läuft was schief und zwar gewaltig.

Die Erde und ihre Waldgebiete gehören uns allen, egal was uns eine Besitzurkunde weis machen will.
Deshalb: Macht euch stark für euren Wald und eure Erde! Lasst sie nicht von geldgierigen, rückwärtsgewanten Unternehmen zerstören!

→ Unterschriftenaktion vom BUND
→ Unterschriftenaktion von Greenpeace
→ Info und Unterschriftenaktion bei campact.de
→ Unterschriftenaktion vom WWF
→ Jetzt Stromanbieter wechseln! (avaaz.org)


Großdemo in Buir am 6. September 2018

Am Samstag, den 6. Oktober 2018 ab 10.30 Uhr in Buir/Kerpen bei Köln.

→ Infos zur Demo vom BUND
→ Gemeinsame Anreise (stop-kohle.de)

21. Sep 2018
by manu

Die 40-Stunden-Woche

Bielefeld geldfrei-er-leben

Ein interessanter Artikel über die Relation zwischen der 40-Stunden-Woche und unserer Konsumfreudigkeit.
Ob da was dran ist?

[…] Der Achtstundenarbeitstag ist zu profitabel für große Unternehmen, nicht nur wegen des Arbeitsumfangs, den Leute in acht Stunden schaffen können […] , sondern auch wegen der kauffreundlichen Öffentlichkeit. Wenn freie Zeit Mangelware ist, sind Leute eher bereit dazu, Geld für sich auszugeben, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Außerdem lässt wenig freie Zeit sie außerhalb der Arbeit anspruchslos werden. […]
Quelle: businessinsider.de

Gesamten Artikel lesen auf
→ businessinsider.de

Und noch ein interessanter Artikel zum Thema Arbeit
→ „Ich arbeite, also bin ich“ (zeit.de)

First published: 19. November 2016
20. Sep 2018
by manu

Grüße von unterwegs… :)

Grüße von unterwegs... :) © rethink-recycle.net

Ich sende euch sonnige Grüße aus Irland!
Ja, sonnig. Nicht immer, aber immer öfter.. 😉

Es ist wunderschön hier und am liebsten würde ich meinen Urlaub verlängern, obwohl er noch gar nicht vorbei ist.
Leider findet man hier auch in allen möglichen Ecken Müll…
Die touristischen Bereiche sind gut aufgeräumt, aber in der Regel könnte ich hier täglich mehrere 20l-Tüten Müll einsammeln. Es ist nicht so, dass man sagen würde „Irland ist total vermüllt“, aber wenn man wirklich hinsieht finden sich an jeder Ecke Getränkedosen, Verpackungsreste, Taschentücher, Coffee-To-Go-Becher, etc.

Leute, schmeißt euren Müll bitte nicht in die Natur!
ReThink, people!

24. Aug 2018
by manu

Twitter Bilanz

Twitter Bilanz © rethink-recycle.net

Mir sind zufällig die vielen Einsen und Nullen aufgefallen… 😀
Aber ich finde, das könnten ruhig noch ein paar Follower mehr sein! 😉

7. Aug 2018
by manu

Sommerzeit/Winterzeit-Umstellung abschaffen?

Auf Ersuchen vonseiten der Bürgerinnen und Bürger, des Europäischen Parlaments und bestimmter EU-Mitgliedstaaten hat die Kommission beschlossen, das Funktionieren der derzeitigen Sommerzeitregelung der EU zu prüfen und zu bewerten, ob sie geändert oder beibehalten werden sollte.
 
In diesem Zusammenhang möchte die Kommission die Meinung der europäischen Bürgerinnen und Bürger, Interessenträger und Mitgliedstaaten zur derzeitigen Sommerzeitregelung der EU und zu möglichen Änderungen dieser Regelung einholen.
 
Weitere Hintergrundinformationen zur Sommerzeitregelung gibt es auf der Webseite zur Konsultation.

→ Umfrage auf europa.eu ausfüllen

Es kann noch bis zum 16. August abgestimmt werden.

19. Jul 2018
by manu

Glyphosat und seine Folgen

TV-Tipp

Tote Tiere, Kranke Menschen

Glyphosat und seine Folgen: Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. Und: Auch Landwirte erkranken. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Pestizids Glyphosat findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft Europas werden jährlich Millionen Liter solcher Pestizide eingesetzt.

Original title:  Tote Tiere, Kranke Menschen
Director:  Andreas Rummel
Year:  Deutschland, 2015

 

Die Dokumentation ist nur noch bis zum 23. Juli 2018 online verfügbar:
→ arte.tv


Achtung:

Monsanto heißt bald nicht mehr Monsanto

Chemieriese Bayer kauft Monsanto und streicht erst mal den Namen. Das hat einen guten Grund: Der US-Saatguthersteller gilt für manchen als der böseste Konzern der Welt – denn die Liste der Kritikpunkte ist lang.
→ „Von Glyphosat bis Agent Orange: Darum tilgt Bayer den Namen Monsanto“ (stern.de)

Bayer streicht nach der Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto dessen belasteten Namen. Monsanto werde nach der Fusion „als Unternehmensname nicht fortgeführt“, teilte Bayer mit. Der gemeinsame Unternehmensname bleibe Bayer.
→ „Bayer übernimmt Monsanto – und lässt den Namen verschwinden“ (spiegel.de)

2. Jun 2018
by manu

Pro Nationalpark Senne

Pro Nationalpark Senne © unsere-senne.de

Helft mit eurer Teilnahme an der Unterschriftenaktion die wundervolle Naturlandschaft Senne nach Abzug des Militärs weiter zu erhalten und einen Nationalpark Senne zu ermöglichen!

125 Jahre militärischer Nutzung der Senne nähert sich ihrem Ende. Das Militär hat die Kultur­landschaft in der Senne vor einer industriellen Land­wirtschaft und vor einer Besiedelung mit Gewerbe- und Industrie­bauten bewahrt. Jetzt gilt es, das in seiner Arten­vielfalt einmalige Naturjuwel, das von europa­weiter Bedeutung ist, zu erhalten, für die Zukunft zu sichern und gleichzeitig für den Menschen zu öffnen und damit erlebbar zu machen: Die Senne soll Nationalpark werden, so, wie es im Landes­entwicklungs­plan NRW von der alten Landes­regierung als möglich beschrieben ist. Diesen Plan will die neue Landes­regierung jedoch jetzt ändern und die Option zur Ein­richtung eines Natio­nal­parks in der Senne streichen. Damit droht dem einzigartigen Naturraum der Senne eine nicht wieder gut zu machende Zer­störung durch eine zivile wirt­schaftliche Nutzung. Gegen diese Planänderung kann jeder bis zum 15. Juli 2018 Einspruch erheben. Die Senne gehört in die höchste Schutz­kate­gorie, die das deutsche Natur­schutz­recht kennt: Sie muss der 17. National­park in Deutsch­land werden.
Quelle: unsere-senne.de

→ Petition online unterschreiben (unsere-senne.de)
→ Weitere Infos (np-senne.de)