21. Sep 2018
by manu

Die 40-Stunden-Woche

Ein interessanter Artikel über die Relation zwischen der 40-Stunden-Woche und unserer Konsumfreudigkeit.
Ob da was dran ist?

[…] Der Achtstundenarbeitstag ist zu profitabel für große Unternehmen, nicht nur wegen des Arbeitsumfangs, den Leute in acht Stunden schaffen können […] , sondern auch wegen der kauffreundlichen Öffentlichkeit. Wenn freie Zeit Mangelware ist, sind Leute eher bereit dazu, Geld für sich auszugeben, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Außerdem lässt wenig freie Zeit sie außerhalb der Arbeit anspruchslos werden. […]
Quelle: businessinsider.de

Gesamten Artikel lesen auf
→ businessinsider.de

Und noch ein interessanter Artikel zum Thema Arbeit
→ „Ich arbeite, also bin ich“ (zeit.de)

16. Jun 2018
by manu

Geplante Obsoleszenz oder Kaufen für die Müllhalde

Original title:  Prêt à jeter / Kaufen für die Müllhalde
Director:  Cosima Dannoritzer
Year:  Frankreich, 2010

Eine interessante ARTE-Dokumentation, die davon berichtet mit welchen Mitteln wir dazu getrieben werden mehr zu konsumieren als es eigentlich nötig wäre.

30. Mrz 2018
by manu

Neuland – Zu viel ist nicht genug

NDR-Doku: „Neuland – Zu viel ist nicht genug“
Erstausstrahlung: 17.12.2014

Wir arbeiten. Wir konsumieren. Das Versprechen: Kauf dich glücklich! Aber immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann. Wir befinden uns in einer Art Hamsterrad, das sich immer schneller dreht. Wir verdienen mehr. Wir kaufen mehr. Wir kaufen auf Pump. Also müssen wir noch mehr arbeiten. Zeit wird so zu einem immer knapperen und damit wertvolleren Gut.
Gleichzeitig erfüllt sich das Glücksversprechen, das uns die Werbung permanent macht, einfach nicht. Wir jagen einer Illusion hinterher, die überall auf der Welt eine enorme zerstörerische Kraft entwickelt hat. Warum machen wir trotzdem weiter? Und wie könnte eine Welt aussehen, die nicht den Konsum zur Religion erhebt, sondern die Befreiung vom Überfluss predigt?
Wäre eine Welt denkbar, in der die Wirtschaft nicht immer weiter wachsen muss und Wohlstand anders gemessen wird als in Besitz und Geld? Gibt es einen Kompromiss zwischen “Nach mir die Sintflut” und einem Systemwechsel? NEULAND: eine Reise zu den Menschen, die Zukunft denken, um Gegenwart zu gestalten.

Quelle: NDR

27. Jan 2018
by manu

Berlin werbefrei?

© berlin-werbefrei.de

Werbung gehört mittlerweile zu unserem Alltag und springt uns überall in der Stadt entgegen. Auch wenn man sich alle Mühe gibt die Werbebotschaften zu ignorieren, stören sie doch das Gesamtbild der Stadt.
Das denkt sich auch eine Initiative in Berlin, die mit einem Volksentscheid gegen die Werbeflut in Berlin angehen will.

Bis zum 15. April 2018 werden hier Unterschriften gesammelt:
→ berlin-werbefrei.de

19. Jul 2017
by manu

Sharing am Obersee

© Manuela Ewers

Am Sonntag, den 30.Juli, findet von 14 bis 17 Uhr in Bielefeld am Obersee ein Tauschnachmittag statt.

 

Bei der Aktion werden alte Handys gesammelt. Mit dem Erlös der Handy-Sammelaktion unterstützen Sie Menschenrechtsprojekte von „Brot für die Welt“ und der „Vereinten Evangelischen Mission“.

 

→ zur Facebook-Veranstaltung

 


 

Die Veranstaltungsbeschreibung

 

Was brauchst du wirklich?

 

Unsere Gesellschaft ist geprägt vom Überfluss und Wegwerfen. Du suchst Alternativen zu Fast Fashion, Lebensmittelverschwendung, Konsum und co? Das Teilen von Gütern ist so eine nachhaltige Alternative. Dinge werden länger im Fluss gehalten – die Nachfrage nach Neuem wird reduziert.

 

Lasst uns das Teilen lebendig werden lassen: Bring selten getragenen Kleidung, Bücher und was du sonst gern teilen magst und nimm neue Lieblingsteile mit nach Hause. Frei vom Leistungs-Gegenleistungs-Prinzip, d.h. du darfst auch nur geben oder nur nehmen…
Wir freuen uns auf einen gemütlichen gemeinsamen Nachmittag.“

Quelle: Facebook-Veranstaltungsbeschreibung

14. Feb 2017
by manu

Systematischer Irrsinn – Plastik

 

Originaltitel:   Addicted To Plastic
Regie:   Ian Connacher
  Erscheinungsjahr:   2008
Website:   crypticmoth.com
14. Nov 2016
by manu

Wie viel Besitz macht glücklich?

„Autor János Kereszti ist ein ganz normaler Mensch. Nicht besonders reich, auch nicht besonders arm. Seine Haltung zum Konsum ist zwiespältig. An manchen Tagen kauft er unnützes Zeug und lässt sich von der Werbung verführen. An anderen steht er über den Dingen und lebt Bescheidenheit – vor allem angesichts der vielen Güter, die er bereits besitzt. 7.000 Dinge Besitz sollen glücklich machen. Mehr macht nicht glücklicher, mehr kann sogar frustrieren. Der Oldenburger Ökonomieprofessor und Wachstumskritiker Niko Paech mahnt, dass man auch genug Zeit haben muss, um Besitz genießen zu können.“
Quelle: wdr.de

 

→ Video auf wdr.de ansehen

14. Nov 2016
by manu

Überfällig? – die Idee vom ewigen Wachstum

Im philosophischen Radio auf WDR5 lief letztens eine Sendung mit Niko Paech, die zum Nachdenken anregt…

 

Die Krisensymptome des Kapitalismus deuten darauf hin, dass unser Wohlstandsmodell wegen seiner chronischen Wachstumsabhängigkeit nicht mehr zu retten ist. Ein keineswegs bloß regionales Problem, sondern vielmehr eines, dass durch die Globalisierung weltumspannend anliegt. Der Wohlstand, sagt Nico Paech, ist zu schwindelerregender Höhe aufgetürmt – und er droht zusammenzufallen wie ein Kartenhaus. Unser Reichtum im Prinzip des ökonomischen Wachstums ist erkauft, zu Lasten der Umwelt, zu Lasten Anderer, etwa benachteiligter Arbeitskräfte in anderen Teilen der Welt. Und auch zu Lasten des Lebensgefühls: Wir leisten uns einen Konsumüberfluss, der an den Nerven zehrt, Stress, Zeitmangel und Müdigkeit sind der Preis. Was die Frage aufwirft, ob es nicht ein sinnvolleres ökonomisches Modell gibt als das des Wachsens um jeden Preis: Eines, das Nachhaltigkeit, Wohlstand, Gerechtigkeit und den Schutz der Umwelt in Einklang bringt.

 

Müssen wir uns von der Idee des unendlichen Wohlstands verabschieden und Verzicht üben? Gibt es eine machbare Alternative zur Ökonomie des Wachstums?
Quelle: wdr5.de

 

→ zur Sendung auf wdr5.de

 

wdr5
2. Sep 2016
by manu

Bielefeld geldfrei-er-leben

© Manuela Ewers

Am Samstag, den 10.September 2016, findet auf dem Siggi von 15 bis 18 Uhr ein Aktionstag der Initiative „Bielefeld geldfrei-er-leben“ statt.
Es gibt kostenfreie vegane Kuchen/Eis, Schenkstände (Stände an denen Sachen verschenkt werden. Ja… das gibt es wirklich!) und darüber hinaus eine wichtige Botschaft, die ich sehr unterstützenswert finde!

 

→ Bielefeld geldfrei-er-leben (Facebook-Seite)

 

Veranstaltungsbeschreibung der Initiative

Wir leben in einer Überflussgesellschaft:

  • 1/3 der weltweit jährlich 4 Mrd. Tonnen produzierten Lebensmittel landen in der Tonne
  • 40-70 Kleidungsstücke konsumiert jede*r in Deutschland pro Jahr durchschnittlich
  • 1,8 Millionen Wohnungen stehen frei in Deutschland – Um die 300.000 Menschen leben ohne Obdach
  • 53 Millionen zugelassene Autos gibt es in Deutschland. Diese Autos bleiben im Schnitt 23 Stunden am Tag still stehen. Wenn sie sich die eine Stunde am Tag bewegen, sitzen nur 1,3 Person(en) darin

 

Es ist offensichtlich: Wir haben von vielem absolut mehr als genug. Am nachhaltigsten ist es daher keine weitere Nachfrage zu schaffen und stattdessen diese vorhandenen Ressourcen sinnvoll zu nutzen.

 

Welche Möglichkeiten bieten sich in Bielefeld für einen nachhaltigen Umgang mit diesem Überfluss? Wir stellen Projekte vor, die vorhandene Ressourcen geldfrei teilen. Wir laden dazu ein, zu Fragen wie:

  • Welche Handlungsstrategien eignen sich, um der momentanen Produktion von Überfluss entgegenzuwirken?
  • Wie kann nachhaltiges Leben aussehen und wie kann ich diese Nachhaltigkeit in meinen Alltag integrieren?
  • Welche Auswirkungen hat unser Leben in Wohlstand und Überfluss auf den Rest der Welt?

in den Austausch zu kommen.

 

Wo: Siegfriedplatz Bielefeld
Wann: 10.09.2016 15 Uhr – 18 Uhr
Was: Schenkstände, kostenfreies veganes Kuchenbüffet, Infostände zum Thema „geldfreie Angebote Bielefelds“, Live-Musik und Mitmach-Jamsession

 

Lasst uns gemeinsam Vorhandenes sinnvoll nutzen, um auf den Überfluss aufmerksam zu machen!
Lasst uns Alternativen entwickeln, Ideen realisieren, Utopien leben!

 

Großer Dank für Inspiration und Unterstützung geht an ‚living utopia‚.

5. Jan 2016
by manu

Rettung der Welt: Was Sie sofort tun können

[…]Stornieren Sie Ihre nächste blöde Flugreise (Sie wollen da sowieso nicht hin), bestellen Sie Ihr nächstes Auto erst gar nicht (es wird Sie unglücklicher machen, weil Sie glaubten, es mache Sie glücklicher), kaufen Sie nichts mehr, was zu billig ist (denn dann hat irgendjemand zu wenig bekommen).[…]

 

→ 10 Empfehlungen wie Sie die Welt retten können (faz.net)