3. Apr 2018
by manu

Richard David Precht und die Philosophie

© Manuela Ewers

Richard David Precht ist Philosoph und Buch-Autor.
Die einen lieben ihn, die anderen halten ihn für einen selbstverliebten Popstar.

Keine Frage, er ist seit ein paar Jahren sehr beliebt bei den Medien, ständig in Talkshows zu Gast und hat mittlerweile seinen eigenen Sendeplatz im ZDF. Aber muss er allein aus dem Grund der Massenkompatibilität ein Scharlatan sein?
Ich finde, er kann komplexe Themen extrem gut vermitteln, seine Argumente verständlich darlegen und unterschiedliche Themengebiete miteinander in Beziehung setzen. Oft sind es unbequeme Thesen und Prognosen, die er ausspricht. Ich habe einige Kritiken über ihn gelesen, in denen oft unsachlich argumentiert wurde (was hat z.B. das Aussehen einer Person mit dem zu tun, was diese zu sagen hat?).
Aber macht euch selbst ein Bild:
→ wikipedia.org
→ „Precht“ (zdf.de)
 

Wachstum, Kapitalismus, Zeitdruck, Konsum

→ Rasender Stillstand
→ Wie natürlich ist unsere Natur?
→ Herrschaft der Zahlen – Ist alles vermessbar?
 

Bildung, Schule, Digitalisierung

→ Skandal Schule – Macht lernen dumm?
→ Schon mal gehört, ist nicht Wissen
→ Vergesst das Wissen
→ Schule – So geht’s nicht weiter
→ Digitalisierung und Grundeinkommen

30. Mrz 2018
by manu

Neuland – Zu viel ist nicht genug

NDR-Doku: „Neuland – Zu viel ist nicht genug“
Erstausstrahlung: 17.12.2014

Wir arbeiten. Wir konsumieren. Das Versprechen: Kauf dich glücklich! Aber immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann. Wir befinden uns in einer Art Hamsterrad, das sich immer schneller dreht. Wir verdienen mehr. Wir kaufen mehr. Wir kaufen auf Pump. Also müssen wir noch mehr arbeiten. Zeit wird so zu einem immer knapperen und damit wertvolleren Gut.
Gleichzeitig erfüllt sich das Glücksversprechen, das uns die Werbung permanent macht, einfach nicht. Wir jagen einer Illusion hinterher, die überall auf der Welt eine enorme zerstörerische Kraft entwickelt hat. Warum machen wir trotzdem weiter? Und wie könnte eine Welt aussehen, die nicht den Konsum zur Religion erhebt, sondern die Befreiung vom Überfluss predigt?
Wäre eine Welt denkbar, in der die Wirtschaft nicht immer weiter wachsen muss und Wohlstand anders gemessen wird als in Besitz und Geld? Gibt es einen Kompromiss zwischen “Nach mir die Sintflut” und einem Systemwechsel? NEULAND: eine Reise zu den Menschen, die Zukunft denken, um Gegenwart zu gestalten.

Quelle: NDR