21. Mai 2018
by manu

Eis selbermachen

© Manuela Ewers

Wenn man etwas selber macht, weiß man nicht nur welche Zutaten drin sind und kann das ein oder andere austauschen, man kann auch unendlich viel Verpackungsmüll dabei sparen!

Außerdem ist es fast unmöglich im Supermarkt Eis zu kaufen, welches nicht von Nestle oder Unilever hergestellt wird… Ein Grund mehr es mal selbst zu mixen! 🙂

Hier also mein Lieblingseis-Rezept!
(Zubereitungszeit: 5 Minuten // Gefrierzeit: 2+ Stunden)

2 (reife) Bananen
125ml Joghurt (auch Hafermilch oder Ähnliches)
2 EL Kakaopulver
1/2 msp. Vanille-Extrakt
Zucker, Erdnussmus und Salz nach Belieben

Danke an Maike, Sabrina, Boray, Tanja und Boris für das tolle Geburtstagsgeschenk!! 🙂

 

16. Mai 2018
by manu

Muffins backen ohne Förmchen

© Manuela Ewers

Eine Alternative zu Papierförmchen sind Aufstrich-Gläser.
Ich verwende gerne die, die innen nicht abgerundet sind, sondern einen geraden Rand haben.

Nach dem Backen kann man die Gläser direkt wieder mit dem Deckel verschließen. Das hat den großen Vorteil, dass das Gebackene länger frisch bleibt, weil sich beim Abkühlen ein Vakuum bildet.

9. Mai 2018
by manu

Vortrag: Tschüss Plastik!

© Transition Town Bielefeld

Veranstaltungstipp:

Tschüss Plastik!

Leben ohne Plastikmüll – geht das überhaupt?

Am 15.Mai 2018 um 19:30 Uhr
in der Bürgerwache Siegfriedplatz in Bielefeld
 


Veranstaltungsbeschreibung

Lena Vanessa Niewald hat’s probiert. Eine Woche hat sie versucht, so wenig Plastikmüll zu produzieren, wie möglich. Dabei ist ihr bewusst geworden, dass fast alle Lebensmittel, Hygieneprodukte und Co., die sie bislang verwendet hat, in Plastik verpackt sind. Von Ihren Erfahrungen bei diesem Alltagsexperiment wird sie in der Bürgerwache berichten.

Erster Schritt bei Lena Niewalds Experiment: Raus damit! Aber woher bekommt man überhaupt plastikfreie Produkte? Zahnpasta? Haarshampoo? Nudeln? Joghurt? Lena Vanessa Niewald lernt zu verzichten, wird erfinderisch und muss sich eingestehen, dass die Gesellschaft noch ziemlich weit weg ist von einem Leben ohne Plastik.

Die Referentin Lena Vanessa Niewald ist 24 Jahre alt und Volontärin bei der Neuen Westfälischen Zeitung. Für eine Themenwoche hat sie sieben Tage lang versucht, Plastikmüll zu vermeiden und ist dabei ziemlich schnell an ihre Grenzen gestoßen. Ihre Erfahrungen hat sie jeden Tag in einem Artikel festgehalten. Darüber hinaus hat sie Menschen getroffen, die sich dafür einsetzen, Müll zu reduzieren. Am Ende der Woche passte ihr angesammelter Müll tatsächlich in ein kleines Weckglas.

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Ein Beitrag aus der Transition Town Bielefeld Vortragsreihe „Die Zukunft in/für Bielefeld“, jeden 3. Dienstag im Monat in der Bürgerwache

Ort: Bürgerwache Siegfriedplatz, Rolandstraße 16, 33615 Bielefeld

Der Eintritt ist frei! Spenden sind willkommen!

3. Mai 2018
by manu

Die Replace Plastic App

© Manuela Ewers

Mit der „Replace Plastic App“ kannst du in Plastik verpackte Produkte einscannen und damit unkompliziert eine Aufforderung an den Hersteller senden, dass dieser zukünftig die Plastikverpackung bei dem entsprechenden Produkt reduzieren soll.

Natürlich sollte man im Alltag versuchen plastikhaltige Produkte zu vermeiden, wenn einem die Umwelt am Herzen liegt, aber dennoch ist es sinnvoll Herstellern auch mitzuteilen weshalb man ihre Produkte nicht kauft. Nur so kann man etwas an der gegenwärtigen Plastikvermüllung ändern und Unternehmen zum Umdenken bewegen.
Genau hier kommt die „Replace Plastic App“ ins Spiel und macht es uns leicht, schon direkt beim Einkaufen im Supermarkt durch einfaches Einscannen eine entsprechende Aufforderung an die Unternehmen zu senden.
 

Weitere Informationen zur Replace Plastic App

→ kueste-gegen-plastik.de
→ utopia.de
→ Küste gegen Plastik e.V.
 

Weitere nützliche Apps

→ The Litterati App
→ Grüne Apps

14. Apr 2018
by manu

Besser leben ohne Plastik

© Manuela Ewers

Buchtipp:

Besser leben ohne Plastik

Anneliese Bunk und Nadine Schubert

Garantiert extrem hilfreich für Plastikfrei-Anfänger und sicherlich mit dem ein oder anderen neuen Tipp für Plastikfrei-Profis.

Dieses Buch beinhaltet

  • Plastikarten, Schadstoffe und Alternativen im Überblick
  • Nützliche Praxistipps zur Plastikvermeidung
  • Anleitung für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Plastikfreie Rezeptideen
  • Serviceteil mit Einkaufsratgeber

Mehr Infos:
→ besser-leben-ohne-plastik.de

Amazon verpackt unverpacktes Buch in Plastik:
→ „Amazon, was tust Du da?“

13. Apr 2018
by manu

Woraus besteht eigentlich Kaugummi?

© welt.de

Habt ihr euch schonmal gefragt, worauf man da rumkaut?
Richtig: Erdölbasiertes Plastik, welches hunderte von Jahren braucht, um sich zu zersetzen!

Kaugummi müsste eigentlich „Kauplastik“ heißen, doch wer würde sich das dann noch freiwillig in den Mund schieben? Kaugummi wurde zwar einmal aus Latex hergestellt, doch die Zeiten des Naturprodukts sind längst vorbei. Die überwiegende Mehrheit der weltweit verkauften Kaugummis besteht aus einer petrochemischen Kaumasse, sprich: aus einem Erdölprodukt. Was sonst noch in ihnen steckt, hat sich Greenpeace genauer angesehen.
Quelle: help.orf.at

Im Bild oben seht ihr die „Gum Wall“ in Seattle. Dort wurden über einen Zeitraum von 20 Jahren über eine Million Kaugummis an die Wände geklebt. (Es tut mir leid, aber ich kann daran wirklich nichts cooles entdecken… das ist einfach nur ekelhaft!)
Im Jahr 2015 hat die Stadt Seattle begonnen die Wände dort zu reinigen, allerdings kleben immer wieder neue Kaugummis dort:
→ „Seattles zäher Kampf gegen die Kaugummi-Wand“ (welt.de)

 

Die Maus weiß mal wieder Bescheid

Wenn man ein gekautes Kaugummi in die Gegend wirft, dann ist das fast genauso als würde man einen Gummireifen oder die Badelatschen in die Landschaft schmeißen: Das Gummi verrottet nicht.
Quelle: wdrmaus.de
→ WDR-Maus-Beitrag

 

Vielleicht doch lieber Bio kauen oder gar abgewöhnen?

Bio-Kaugummi wird nachhaltig produziert, enthält keine Inhaltsstoffe auf künstlicher bzw. petrochemischer Basis und ist vor allem biologisch abbaubar. Herkömmliche Kaugummis dagegen verrotten nicht, weswegen ein Bürgersteig bzw. eine Straße ohne weiße Kaugummi-Flecken in vielen Städten mittlerweile absoluten Seltenheitswert hat.
Quelle: econitor.de

Zum Beispiel die fair produzierten veganen und gluten-freien „Chicza“. Diese sind 100%ig biologisch abbaubar.
→ chiczausa.com

29. Mrz 2018
by manu

Eatapple – Der essbare Trinkhalm

© Manuela Ewers

Eatapple von Wisefood ist ein essbarer Trinkhalm, der aus Apfelresten der Apfelsaftproduktion hergestellt wird:

  • vegan
  • glutenfrei
  • ohne Zuckerzusatz
  • 45 min stabil im Getränk
  • essbar & kompostierbar
  • reich an Ballaststoffen

Momentan ist das Wisefood-Team noch in der Verfeinerungs-Phase der Trinkhalme. Rückmeldungen zu Geschmack, Konsistenz und andere Hinweise gehen an support@wisefood.de.

→ wisefood.de
→ startnext.com

28. Mrz 2018
by manu

Der BUND-Mikroplastik-Einkaufsratgeber

Worauf solltest du beim Kauf von Kosmetik-Artikeln achten? Wie erkennst du, dass dein Produkt Mikroplastik enthält?
→ Einkaufsratgeber auf bund.net
 

Die häufigsten Kunststoffe in Kosmetika
und ihre Abkürzungen

Kunststoff Abkürzung
Polyethylen PE
Polypropylen PP
Polyethylenterephthalat PET
Nylon-12 Nylon-12
Nylon-6 Nylon-6
Polyurethan PUR
Acrylates Copolymer AC
Acrylates Crosspolymer ACS
Polyacrylat PA
Polymethylmethacrylat PMMA
Polystyren PS

Mikroplastik-Produkte melden
Auf der BUND-Mikroplastik-Seite kannst du Produkte melden, die Mikroplastik enthalten, aber noch nicht in der BUND-Produktliste aufgeführt sind
→ www.bund.net/mikroplastik
 

Alternative: Naturprodukte

Die beste Alternative zu herkömmlichen Produkten ist es Naturprodukte zu kaufen. Diese dürfen kein Mikroplastik enthalten!

Aber Achtung: Es gibt Marken, die dir nur vorgaukeln „natürlich“ zu sein
→ „7 Kosmetikmarken, die nicht so gut sind, wie du denkst“ (utopia.de)

18. Mrz 2018
by manu

Statt Frischhaltefolie

© Manuela Ewers

Wenn ihr Stoff (nach Möglichkeit aus 100% Baumwolle, Leinen oder anderen Naturstoffen) mit Bienenwachs überbügelt, erhaltet ihr eine ökologisch abbaubare und nachhaltige Frischhaltefolie, die ihr immer wiederverwenden könnt! 🙂

Diese nachhaltige Frischhaltefolie könnt ihr wie normale Frischhaltefolie verwenden und verschiedenste Lebensmittel darin einpacken, damit sie länger frisch bleiben.

Auf YouTube gibt es zahlreiche Anleitungen mit unterschiedlichen Methoden (Backofen // Bügeln). Ich habe die Methode „Bügeln“ ausgetestet und finde die ziemlich gut:
→ YouTube-Tutorial (Bügeln)
 

Tipps zum Selbermachen von nachhaltiger Frischhaltefolie

  • Nehmt relativ dünnen Stoff. Je dicker der Stoff, desto mehr Wachs benötigt man und desto „klobiger“ sieht das Tuch hinterher aus.
  • Schneidet den Stoff etwas größer aus als ihr ihn später für die Frischhaltefolie gebrauchen wollt (mindestens 1cm pro Seite), dann könnt ihr hinterher unschöne Ränder abschneiden. Man muss auch nicht darauf achten, ob der Stoff ausfranst, da man hinterher ausgefranste Ränder glatt schneiden kann und sie auch (Dank des Wachses) glatt bleiben.
  • Achtung: Manche Backpapiere können nach mehrfacher Verwendung durchsiffen und Wachs durchlassen.

 

Vegane Alternative

Alternativ zum Bienenwachs kann man auch Carnauba-Wachs nehmen. Das wäre eure neue Frischhaltefolie sogar vegan! 🙂
Eine Anleitung dazu gibt es hier:
→ schwatzkatz.com
 

Gekaufte Alternative

Wenn ihr nicht genug Zeit habt, um euch nachhaltige Frischhaltefolie selbst herzustellen, dann könnt ihr auch schon fertige Produkte kaufen:
→ Abeego
→ Bee’s Wrap

13. Mrz 2018
by manu

Ordnung im Tee-Schrank

© Manuela Ewers

Mich hat schon seit geraumer Zeit die Unordnung in meinem Tee-Schrank genervt…

Alle Tee-Päckchen (große, kleine, mit unübersichtlichen Zubereitungs-Anleitungen) waren bisher chaotisch in einer kleinen Box beheimatet.
Vergangenen Samstag war es mir dann endlich mal too much und ich habe alle Tees in kleine Gläschen (von Brotaufstrichen) gefüllt, beschriftet und schließlich noch oben auf den Deckel die Ziehzeit geschrieben!
Die Reste in den Tee-Päckchen kommen -bis nachgefüllt werden kann- in den Vorratsschrank.

Jetzt hat man schnell eine tolle Übersicht über alle vorhandenen Tee-Sorten! 🙂


Darum solltet ihr keinen Beutel-Tee mehr trinken:
→ Plastik in Tee-Beuteln

25. Feb 2018
by manu

Plastikfrei-Tipp: Wirsing-Chips selber machen

© Manuela Ewers

Wenn man versucht auf Plastik zu verzichten, stehen Süßigkeiten aus dem Supermarkt auf der roten Liste. Schaut man sich dort nämlich mal um, ist einfach ALLES in Plastik verpackt, von der Schokolade über Kekse und Weingummi bis hin zu den Chips.

Eine perfekte Alternative sind selbstgemachte Wirsing-Chips. Die sind super lecker, gesund und kinderleicht selbst herzustellen! 🙂

Man nimmt ein paar Wirsing-Blätter, wäscht sie, schneidet die dicken Adern heraus und die Blätter dann auf Chips-Größe zu.
Anschließend wälzt man sie in einer Öl-Gewürz-Mischung (z.B. Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer) und lässt sie im Backofen bei 110°C ca. 40 Minuten lang trocknen.
(Im Sommer kann man sie in ca. 12 Stunden auch von der Sonne trocknen lassen…)

Hier zwei verschiedene Rezepte
→ smarticular.net
→ chefkoch.de

11. Feb 2018
by manu

Plastik in Teebeuteln

© Manuela Ewers

Man sollte ja meinen, dass so ein Teebeutel getrost auf den Kompost geworfen werden kann. Das würde auch stimmen, wenn denn der Beutel kein Plastik enthielte!

Mehr und mehr Teebeutel enthalten Plastik oder sind komplett aus Plastik hergestellt. Das ist nicht nur ein Gesundheitsrisiko für Viel-Tee-Trinker, sondern auch schädlich für die Umwelt (denn das Plastik verrottet auf dem Kompost nicht).

Um 100%ig sicher zu gehen, dass kein Plastik in eurem Tee landet, könnt ihr nur auf losen Tee umsteigen.

→ swr.de
→ theguardian.com
→ grossstadtgruen.de
→ treadingmyownpath.com
→ justlikeoceans.wordpress.com

3. Jan 2018
by Wilfried

Mehrwegbecher aus Bambus: Umweltfreundlich und langlebig? Von wegen!

Als ich vor kurzen im Marktkauf auf umweltfreundliche Mehrwegbecher stieß, die nicht nur hübsch aussehen, sondern zudem noch einen regionalen Bezug herstellen (gestaltet und vermarktet werden sie nämlich in Gütersloh), habe ich ich spontan zugeschlagen.

Die Verpackung, die konsequenterweise vollständig aus Pappe besteht und so hochwertig ist, dass sie zum Verschenken des nachhaltigen Bechers einlädt, bewirbt den hauptsächlich aus Bambusfasern und Maismehl gefertigten Becher, ist, als „umweltfreundliches Naturtalent“.

Stolz brachte ich den neuen Becher mit ins Büro. Dort währte meine Freude darüber aber nur sehr kurz: Noch vor der ersten Benutzung wies mich meine Bürokollegin (eine leidenschaftliche Kaffeetrinkerin, die auf der Suche nach dem perfekten Kaffeebecher ausgiebig recherchiert hatte) darauf hin, dass derartige Gefäße größtenteils aus Melaminharz bestehen.

Melaminharz ist ein Kunststoff, der unter Einwirkung von Hitze und Säure – heißer Kaffee bringt in der Regel beides mit – Formaldehyd und Melamin an das Lebensmittel abgibt. Formaldehyd gilt als „wahrscheinlich krebserregend“, Melamin kann in Verbindung mit anderen Stoffen Kristalle ausbilden und Nierenschäden hervorrufen. Bei Temperaturen über 70° C wird Melaminharz zudem instabil und bildet Risse aus. Als Produkt, das für Heißgetränke vorgesehen und als spülmaschinengeeignet ausgewiesen ist, wird dieser Becher, der auch in „grünen“ Onlineshops angeboten wird, zu einer Schadstoffschleuder mit voraussichtlich eher kurzer Lebensdauer. Die Verbraucherzentrale NRW warnt bereits davor.

Als umweltbewusster Käufer erwirbt man hier also einen Plastikbecher, der recht schnell kaputtgehen wird und vermutlich auch noch gesundheitsschädlich ist. Ihn als umweltfreundlich und langlebig zu bewerben ist schlichtweg Etikettenschwindel.

Ich habe ihn umgehend zurückgegeben.

→ Verbraucherzentrale NRW: Schadstoff-Gefahr in Bambus-Geschirr

11. Dez 2017
by manu

Vanillezucker selbst gemacht

© Manuela Ewers

Statt immer wieder Einzelpäckchen zu kaufen und zusätzlichen Müll zu produzieren, kann man sich Vanillezucker auch ganz leicht selbst herstellen.

Hin und wieder benötigt man ja zum Backen das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote. Statt diese übriggebliebene Vanilleschote wegzuwerfen, könnt ihr sie klein schneiden und in ein Glas mit normalem Zucker stecken. Mit der Zeit nimmt der Zucker das Vanille-Aroma an und voilá: Vanillezucker ist entstanden. 🙂

Hierfür sollte man am besten Bio-Vanilleschoten verwenden.

7. Dez 2017
by manu

Taschentücher – Verpackungsmüll sparen

© Manuela Ewers

Du hast Schnupfen und möchtest deshalb unterwegs keine Stofftaschentücher benutzen? Aber du willst auch nach Möglichkeit Verpackungsmüll sparen?
Dann kauf doch Taschentücherboxen und fülle die Taschentücher für unterwegs um. An den Taschentuch-Pappschachteln ist meist nur minimal Plastik dran.