12. Nov 2018
by manu

ShareWaste

ShareWaste App - Website-Screenshot © sharewaste.com

Die ShareWaste-App will dabei helfen, dass weniger Lebensmittelabfälle unnötig auf Deponien landen.

Wir Verbraucher sind für mehr als die Hälfte der gesamten Lebensmittelabfälle in der EU verantwortlich: Mengen zwischen 95 und 115 kg pro Person im Jahr. Wenn diese Lebensmittelabfälle auf Deponien landen, zerfallen sie allmählich und produzieren Methan – ein Treibhausgas, das die Atmosphäre 20 Mal stärker erwärmt als CO2.
Quelle: reset.org

Die App funktioniert nach dem Suche/Biete-Prinzip:
Wenn man sich registriert, kann man entweder angeben, dass man für den eigenen Kompost Abfälle sucht oder dass man keinen eigenen Komposthaufen besitzt und Abfälle anbietet.
Das dürfte vor allem für die Städter unter uns interessant sein.

→ sharewaste.com
→ Artikel lesen auf reset.org

16. Okt 2018
by manu

Lebensmittelverschwendung

© the-good-food.de

Heute ist Welternährungstag.
Also mal wieder an der Zeit über Lebensmittelverschwendung zu sprechen.

Jährlich werden in Deutschland etwa 15 bis 20 Millionen Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen, weil sie nicht rechtzeitig vor Ablauf des MHD’s verkauft werden oder einfach weil sie unseren ästhetischen Ansprüchen nicht genügen…

Obwohl viele dieser Lebensmittel noch genießbar wären, werden sie einfach weggeworfen.
Großen Anteil daran haben die Verbraucher.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat zwar den Plan gefasst die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren, aber meiner Meinung nach, ist das zu wenig. In Frankreich gibt es bereits seit 2 Jahren ein Wegwerf-Verbot von verzehrbaren Lebensmitteln:
→ Video: „Sinnlose Verschwendung: Warum in Deutschland so viele Lebensmittel weggeworfen werden“ (ardmediathek.de)

Tut etwas gegen die Lebensmittelverschwendung!

  • Kauft auch hässliches, krummes oder angedetschtes Obst und Gemüse.
  • Kauft hauptsächlich regionale und saisonale Produkte (am besten direkt beim Bauern – so werden Transport- und Lagerkosten verringert).
  • Kauft auch nach Möglichkeit Brote und Brötchen vom Vortag und macht daraus Knödel, Frikadellen oder Paniermehl.
  • Kauft Lebensmittel nach Bedarf und nicht nach Sonderangeboten.
  • Verwertet eure eigenen Reste!
  • Werft Lebensmittel nicht weg, nur weil das MHD erreicht ist. Das MindestHaltbarkeitsDatum ist KEIN Ablaufdatum, sondern lediglich eine Garantie, dass das Produkt bis zum MHD Form, Farbe und Geschmack beibehält. Auch nach Ablauf des MHD kann man viele Sachen noch essen! Verlasst euch dabei auf eure Sinne!
  • Macht mit beim foodsharing!
  • Informiert euch!

 

Wettbewerb – Zu gut für die Tonne

Noch bis zum 31. Oktober 2018 könnt ihr euch mit eurem #EinfallGegenAbfall für den „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis bewerben.
→ zugutfuerdietonne.de
 

Links

→ reset.org
→ „Tonnenweise in den Müll“ (zeit.de)
→ Zu gut für die Tonne – APP
→ Solidarische Landwirtschaft
→ biorama.at
→ „Weniger wegwerfen ohne den Begriff ‚Mindesthaltbarkeitsdatum‘?“ (zeit.de)
→ Welthungerhilfe
→ „Food Waste“ (ReThink-Beitrag)
→ The Good Food – Shop
→ „Ending food waste one beer at a time…“
→ „Foodsharing – Lebensmittel retten statt wegwerfen!“
→ „Foodsharing – Teilen statt wegwerfen“
→ „Raupe Immersatt – das Foodsharing Café“

First published: 14. November 2013
13. Okt 2018
by manu

Eigene Behälter im Supermarkt befüllen lassen?

Es geht also doch…! 😉

Mit ein bisschen Kreativität ist es schließlich doch möglich die mitgebrachten Frischhalteboxen an der Fleisch- und Käsetheke im Supermarkt befüllen zu lassen.

Das finde ich sogar noch besser als das Pfand-System, das sich EDEKA ausgedacht hat. Aber eventuell wäre ja auch eine Kombination aus beiden Varianten gut, falls man mal seine eigenen Behälter vergessen hat.
→ „Ideen gegen Plastikmüll im Supermarkt“ (WDR-Beitrag vom 4.10.2018)
→ „EDEKA testet Mehrwegdosen an Wurst- und Käsetheke“ (ReThink-Beitrag vom 5.8.2018)

P.S. Danke an Nico für den „Facebook-freien“ Video-Link! 😉

29. Jul 2018
by manu

Food-Coop im Umweltzentrum Bielefeld

© rethink-recycle.net

Nein, leider heißt Food-Coop nicht, dass regelmäßig gemeinsam gepicknickt wird… 😉

Aber es werden gemeinsam Bio-Lebensmittel beim Großhändler bestellt. Das hat den Vorteil, dass man hochwertige Lebensmittel wesentlich günstiger erwerben kann (Preisvorteil von 15-50%).
Weiterer Vorteil: Großpackungen. In der Regel wird durch größere Verpackungseinheiten weniger Müll produziert.

→ foodcoopuwz.gmxhome.de
→ Info-Blatt (PDF)
→ umweltzentrum-bielefeld.de

9. Mai 2018
by manu

Verpackungs-Armageddon

© watson.de//gavin karlmeier

watson.de packt aus.

Neben den Ferrero Küsschen findet ihr dort noch andere unnötig viel verpackte Lebensmittel:
→ watson.de
 

Hersteller kontaktieren

Für alle, die Ferrero gerne mitteilen möchten wie unerwünscht dieser überflüssige Verpackungsmüll ist:
→ Hier der Kontakt

Nicht vergessen:
Es gibt auch die „Replace Plastic App“, mit der ihr Herstellern mitteilen könnt, dass ihr das eingescannte Produkt gerne plastikfrei haben möchtet.

2. Apr 2018
by manu

Ekoplaza – Ein plastikfreier Gang im Supermarkt?

Vor einigen Wochen führte der niederländische Supermarkt Ekoplaza einen „plastikfreien“ Gang ein und es wurde ein riesen Bohei darum gemacht. Es sei der erste plastikfreie Gang der Welt, wurde behauptet. Wirklich? Und was ist mit den vielen unverpackt Märkten? Die haben mehr als einen plastikfreien Gang…

Zudem ist der angeblich so plastikfreie Gang gar nicht plastikfrei, denn es wird statt Erdöl-Plastik nur Bio-Plastik verwendet, was zwar etwas besser ist, aber das Problem mit dem Einmal-Plastik nicht beseitigt!

Hier der Artikel von Utopia
→ „Niederländischer Supermarkt führt ersten plastikfreien Gang ein“ (utopia.de)

Und hier ein Kommentar von Frau Schubert
→ „‚Plastikfrei‘ heißt nicht ‚ohne Plastik'“ (besser-leben-ohne-plastik.de)

25. Feb 2018
by manu

Plastikfrei-Tipp: Wirsing-Chips selber machen

© rethink-recycle.net

Wenn man versucht auf Plastik zu verzichten, stehen Süßigkeiten aus dem Supermarkt auf der roten Liste. Schaut man sich dort nämlich mal um, ist einfach ALLES in Plastik verpackt, von der Schokolade über Kekse und Weingummi bis hin zu den Chips.

Eine perfekte Alternative sind selbstgemachte Wirsing-Chips. Die sind super lecker, gesund und kinderleicht selbst herzustellen! 🙂

Man nimmt ein paar Wirsing-Blätter, wäscht sie, schneidet die dicken Adern heraus und die Blätter dann auf Chips-Größe zu.
Anschließend wälzt man sie in einer Öl-Gewürz-Mischung (z.B. Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer) und lässt sie im Backofen bei 110°C ca. 40 Minuten lang trocknen.
(Im Sommer kann man sie in ca. 12 Stunden auch von der Sonne trocknen lassen…)

Hier zwei verschiedene Rezepte
→ smarticular.net
→ chefkoch.de

6. Feb 2017
by manu

The Good Food

© the-good-food.de

The Good Food ist ein Lebensmittel-Reste-Supermarkt in Köln, der Ende Januar eröffnet hat. Dort werden Lebensmittel verkauft, die eigentlich in der Tonne landen würden, weil sie entweder schon über dem Mindesthaltbarkeitsdatum sind oder weil sie nicht mehr so schön aussehen.

Bezahlt wird nach dem Motto „Zahl, was es dir Wert ist“. Es gibt also keine festen Preise.

→ the-good-food.de

28. Jan 2017
by manu

Schulessen: Ein Viertel landet in der Tonne

© rethink-recycle.net

Eine Studie des ReduceFoodWaste-Projekts hat herausgefunden, dass in einigen Ganztagsschulen rund 25% des Schulessens weggeworfen werden. Das sind ca. 22kg pro Ganztagsschüler pro Jahr.

 

Die Studie zeigt auch auf, wo genau die Abfälle zu Stande kommen und wie die Abfallmenge reduziert werden könnte.

 

→ Pressemitteilung vom 24.01.2017 (thuenen.de)
→ ReduceFoodWaste-Projekt (refowas.de)

24. Dez 2016
by manu

Licht-Label für Bio-Lebensmittel

© Nature & More | Montage:Utopia

Oftmals sind Bio-Lebensmittel ja zusätzlich in Plastik eingepackt nur damit man sie an der Kasse von den normalen Lebensmitteln unterscheiden kann. Das ist nicht nur Ressourcenverschwendung, sondern auch unnötige Müllproduktion.

 

Nature & More hat jetzt eine Licht-Label-Methode entwickelt, die das Label durch Pigmentablösung auf der Oberfläche des Lebensmittels sichtbar macht.

 

→ utopia.de
→ eosta.com

13. Nov 2016
by manu

Save Food From The Fridge

Bei vielen Lebensmitteln kommt es auf die richtige Lagerung an. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Kartoffeln länger haltbar sind, wenn sie zusammen mit Äpfeln gelagert werden? Oder dass Möhren es lieber mögen, wenn sie senkrecht statt waagerecht aufbewahrt werden?

 

Lebensmittel sind wertvoll. Werft so wenig wie möglich weg.

 

→ savefoodfromthefridge.com
→ bewusstkaufen.at

 

26. Okt 2016
by manu

Das Tiefkühl-Pak

© rethink-recycle.net

Da ich es leider noch nicht schaffe komplett müllfrei einzukaufen und obwohl ich versuche alles nur in Gläsern und Glas-Flaschen zu besorgen, stiehlt sich vereinzelt immer noch ein Tetra-Pak in meinen Einkauf.
Was also damit tun? Einfach wegwerfen? Nix da!

 

Wenn ihr also mal keine passende Tupperbox zum Einfrieren für euer viel zu kleines Gefrierfach habt, dann nehmt doch einfach ein Tetra-Pak.

 

→ weupcycle.com
(mehr …)

6. Jul 2016
by manu

Original Unverpackt

sonnenaufgang

 

„Original Unverpackt ist das erste Supermarktketten-Konzept, das auf Einwegverpackungen verzichtet. Wir glauben, dass Einkaufen nach jetztigem Modell nicht zukunftsfähig ist. In unserem Store finden sich keine endlos langen Regale mit Überangebot und aufgebauschtem Verpackungstamtam. Unverpacktes Einkaufen bedeutet erheblich weniger Müll und weniger Lebensmittel, die weggeschmissen werden, da sich jeder abfüllen kann, was er an Menge benötigt.“ Quelle: original-unverpackt.de

 

→ Original Unverpackt
→ Verzeichnis von verpackungsfreien Läden (smarticular.net)

8. Feb 2016
by manu

Good To Go

Warum ist es eigentlich nicht normal, dass man im Restaurant übriggebliebenes Essen mit nach Hause nimmt? Im Restaurant wird es schließlich nur weggeworfen… So entstehen Tonnen von unnötigem Essensabfall.

 

Zero Waste Scotland hat sich vorgenommen dagegen anzugehen und fordert Restaurants auf von sich aus danach zu fragen, ob Kunden das übrige Essen mit nach Hause nehmen möchten.
Gute Sache!

→ zerowastescotland.org.uk

 

goodtogoHave you ever wondered why we don’t take our leftover food home from the restaurant? Why isn’t that the normal thing to do?
Because of that a lot of food is wasted every year…

 

Zero Waste Scotland tries to do something about that:

→ zerowastescotland.org.uk

 

goodtogo