22. Sep 2018
by manu

Kastanien-Waschmittel

© rethink-recycle.net

Herbst ist Kastanien-Waschmittel-Zeit! 😀

Je mehr man selber macht, desto mehr Verpackungsmüll kann man vermeiden…

Also einfach mal Kastanien-Waschmittel selber machen! 🙂
Das geht kinderleicht und ist auch noch kostenlos.
Die Kastanien einfach mit einem Messer vierteln, dann die Schale entfernen und mit einem guten Standmixer oder Pürierstab weiter zerkleinern. (Achtung: Der Mixer oder Pürierstab sollte darauf ausgelegt sein auch mit harten Lebensmitteln fertig zu werden… Wenn ihr nur einen Billigmixer habt, wird der mit Sicherheit dabei den Geist aufgeben.)
Anschließend kann man das flüssige Kastanien-Waschmittel herstellen, indem man die kleingehexelten Kastanienstücke für eine halbe Stunde in Wasser einweicht. Die Kastanienstücke werden abgesiebt und der Flüssigkeit wird etwas Wasch-Natron hinzugefügt (damit die Waschmaschine nicht verkalkt). Voilá!

Die normal verschmutzte Wäsche wird tatsächlich sauber (vergleichbar mit herkömmlichen industriellen Waschmitteln) und riecht hinterher auch angenehm natürlich.

→ Ausführliche Anleitung mit Mengenangaben auf smarticular.net


Auch eine coole Idee:
→ Bällebad mit Kastanien statt Plastikbällen

First published: 24. September 2016
13. Apr 2018
by manu

Woraus besteht eigentlich Kaugummi?

© welt.de

Habt ihr euch schonmal gefragt, worauf man da rumkaut?
Richtig: Erdölbasiertes Plastik, welches hunderte von Jahren braucht, um sich zu zersetzen!

Kaugummi müsste eigentlich „Kauplastik“ heißen, doch wer würde sich das dann noch freiwillig in den Mund schieben? Kaugummi wurde zwar einmal aus Latex hergestellt, doch die Zeiten des Naturprodukts sind längst vorbei. Die überwiegende Mehrheit der weltweit verkauften Kaugummis besteht aus einer petrochemischen Kaumasse, sprich: aus einem Erdölprodukt. Was sonst noch in ihnen steckt, hat sich Greenpeace genauer angesehen.
Quelle: help.orf.at

Im Bild oben seht ihr die „Gum Wall“ in Seattle. Dort wurden über einen Zeitraum von 20 Jahren über eine Million Kaugummis an die Wände geklebt. (Es tut mir leid, aber ich kann daran wirklich nichts cooles entdecken… das ist einfach nur ekelhaft!)
Im Jahr 2015 hat die Stadt Seattle begonnen die Wände dort zu reinigen, allerdings kleben immer wieder neue Kaugummis dort:
→ „Seattles zäher Kampf gegen die Kaugummi-Wand“ (welt.de)

 

Die Maus weiß mal wieder Bescheid

Wenn man ein gekautes Kaugummi in die Gegend wirft, dann ist das fast genauso als würde man einen Gummireifen oder die Badelatschen in die Landschaft schmeißen: Das Gummi verrottet nicht.
Quelle: wdrmaus.de
→ WDR-Maus-Beitrag

 

Vielleicht doch lieber Bio kauen oder gar abgewöhnen?

Bio-Kaugummi wird nachhaltig produziert, enthält keine Inhaltsstoffe auf künstlicher bzw. petrochemischer Basis und ist vor allem biologisch abbaubar. Herkömmliche Kaugummis dagegen verrotten nicht, weswegen ein Bürgersteig bzw. eine Straße ohne weiße Kaugummi-Flecken in vielen Städten mittlerweile absoluten Seltenheitswert hat.
Quelle: econitor.de

Zum Beispiel die fair produzierten veganen und gluten-freien „Chicza“. Diese sind 100%ig biologisch abbaubar.
→ chiczausa.com

3. Sep 2016
by manu

Bielefeld vermüllt immer mehr

© Umweltbetrieb

Seit 2010 ist das Aufkommen von wild entsorgtem Müll und achtlos fortgeworfenen Verpackungen im Stadtgebiet enorm gestiegen. Waren es vor sechs Jahren noch 280 Tonnen, so stieg die Menge des Unrats 2015 auf 426 Tonnen. […]

 

Bürger melden täglich mindestens einen Fall, bei dem der Umweltbetrieb eingreifen muss. […]

 

Etwa 650.000 Euro jährlich für die Reinigung der Grünanlagen gehen zu Lasten der Allgemeinheit und werden aus Abfallgebühren und städtischen Steueraufkommen finanziert. Sollten die Kosten für die Müllentsorgung in den Grünanlagen weiter steigen, könnte es zu einer Gebührenerhöhung für die Restmülltonnen kommen.
Quelle: Neue Westfälische